<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-403016570427283825</id><updated>2012-01-26T09:25:00.002+01:00</updated><category term='In eigener Sache'/><category term='Band'/><category term='Rhythmusgruppe'/><category term='Presse'/><category term='CDs'/><category term='Proben'/><category term='Probenwochenende'/><category term='Politik'/><category term='Auftritte'/><category term='na klar'/><title type='text'>SAP BIG BAND</title><subtitle type='html'></subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://sapbigband.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/403016570427283825/posts/default?max-results=100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sapbigband.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><link rel='next' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/403016570427283825/posts/default?start-index=101&amp;max-results=100'/><author><name>Hendrik Achenbach</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00604608239668231271</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://3.bp.blogspot.com/-ZpUifFJ0kXY/Txwprh-6C2I/AAAAAAAC-VQ/pQl82l_9ujM/s220/hendrik.jpg'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>120</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>100</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-403016570427283825.post-6098795991483412479</id><published>2012-01-26T07:43:00.000+01:00</published><updated>2012-01-26T07:48:55.354+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Proben'/><title type='text'>Jazz ist schwer: Probe am 25. Januar 2012</title><content type='html'>Eigentlich gibt es keinen vernünftigen Grund anzunehmen, dass sich eine Gruppe von 25 mehr oder weniger erwachsenen Menschen von Grund auf ändert, nur weil sie ein paar Wochen lang nicht als Gruppe zusammenkommt. Trotzdem stelle ich nach der ersten Probe im Jahr 2012 nicht ohne eine gewisse Faszination fest, dass es mittlerweile einige Grundwahrheiten gibt, die zur SAP BIG BAND gehören wie das Blätter-Einspeicheln-und-Weichlutschen zum Saxofonspielen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Man muss nicht ständig nett zueinander sein&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Zu Beginn der Probe wurde kolportiert, dass die Posaunen in der vergangenen Woche eine Satzprobe durchgeführt haben, obwohl zu diesem Zeitpunkt offiziell noch Winterpause herrschte. Die Ermittlungen laufen noch, aber wenn diese Probe tatsächlich stattgefunden hat, sehe ich das Amt der Posaunen in der Band ernsthaft beschädigt. So eine Verhaltensweise wäre mit der Würde des Posaunenamtes unvereinbar und müsste zum Rücktritt führen. Ich fordere eine lückenlose Aufklärung. Doch was treiben die Posaunen stattdessen? Unfug. Schauen Sie sich einmal das folgende Foto an, das ich heute Abend aufgenommen habe:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-WQEdQpFsUi0/TyD0_BehskI/AAAAAAAC-pc/URDNUCn3IMw/s1600/IMG500.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://4.bp.blogspot.com/-WQEdQpFsUi0/TyD0_BehskI/AAAAAAAC-pc/URDNUCn3IMw/s400/IMG500.jpg" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Unglaublich, oder? Da hat jemand den Dämpfer in meinem Trompetenkoffer als Halter für seinen Getränkebecher zweckentfremdet. Verantwortlich dafür ist &lt;i&gt;natürlich&lt;/i&gt; Posaunist Helmut G. Anstatt froh zu sein, den ganzen Abend neben einem Trompetenkoffer stehen zu dürfen, verunglimpft er die Königin der Instrumente auf diese Weise. Allerdings muss man zu seiner Entschuldigung erwähnen, dass er es heute Abend auch nicht gerade leicht hatte. Als Helmut ganz überraschend mit geringfügiger Verspätung zur Probe erschien, arbeiteten wir bereits am ersten Stück (&lt;i&gt;Hava Nice Day&lt;/i&gt;). In den letzten Takten spielte Tenorsaxofonistin Anja R. ganz selbstbewusst in die Pause. Als unser CMO Thomas S. sie zur Rede stellte, erklärte Anja, dass sie lediglich für Helmut eingesprungen sei, der an dieser Stelle sonst immer daneben liegen würde. Eigentlich ist es schade, dass die Rhythmusgruppe bei dem Kleinkrieg der Bläsersätze nicht mitmacht und immer so brav in der Ecke steht. Daran sollten wir in diesem Jahr arbeiten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Entschuldigungen zählen nicht&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Unsere Sängerin Dagmar K. gehört nun schon seit einiger Zeit zur Band, hat bereits eine &lt;a href="http://www.sapbigband.com/cds/youreup/index.htm"&gt;CD&lt;/a&gt; maßgeblich mitgestaltet und ist immer dabei, wenn es darum geht, neue Stücke ins Repertoire aufzunehmen. Auch heute Abend gab es eine neue Nummer: &lt;i&gt;Abracadabra&lt;/i&gt; von der Steve Miller Band. Beim ersten Durchspielen waren wir etwas irritiert, weil die Melodie komplett fehlte, aber als Dagmar beim zweiten Durchgang mitsang, wurde deutlich, dass dies eine extrem coole Nummer sein könnte, wenn wir lernen würden, sie richtig zu spielen. Als es zwischendurch mit der Textverteilung ein wenig hakte, konnte Dagmar dies eigentlich recht plausibel begründen, wurde aber trotzdem darüber belehrt, dass "Gewinner immer einen Plan haben", während "Verlierer sich mit Ausreden, Entschuldigungen oder Bemühungen zufrieden geben müssen". Zack. So sieht das aus. Wir machen das ja schließlich nicht zum Spaß. Vermutlich hätte Dagmar sich einfach die Anweisung zu Herzen nehmen müssen, die im Notenblatt der Lead-Trompete notiert war: "Don't kack".&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-xde6CU5VvwI/TyD1qUWAnSI/AAAAAAAC-pk/-71oWOBNMdc/s1600/IMG501.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://3.bp.blogspot.com/-xde6CU5VvwI/TyD1qUWAnSI/AAAAAAAC-pk/-71oWOBNMdc/s400/IMG501.jpg" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Thomas S. und Ralf. H sind ein Dream Team&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Bei den Stücken, die unser CMO Thomas S. heute Abend auflegte, handelte es sich um eine heterogene Zusammenstellung, die nicht unbedingt unser neues Programm bestimmen wird (&lt;i&gt;Have Nice Day&lt;/i&gt;, &lt;i&gt;Sussudio&lt;/i&gt;, &lt;i&gt;Abracadabra&lt;/i&gt;, &lt;i&gt;Makin' Whopee&lt;/i&gt;,&lt;i&gt; Minuano&lt;/i&gt;). Trotzdem hatte Thomas einige Informationen über das Programm für 2012 parat:&lt;br /&gt;&lt;blockquote class="tr_bq"&gt;Thomas: "Das neue Programm steht noch nicht endgültig fest, aber wir haben uns ja für das Thema &lt;b&gt;||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||&lt;/b&gt;&amp;nbsp;(&lt;i&gt;Schwärzung durch die Redaktion&lt;/i&gt;) entschieden.&lt;br /&gt;Ralf: "Echt?"&lt;br /&gt;Thomas: "Ja."&lt;/blockquote&gt;Zeigt dieser im Plenum vorgetragene Dialog nicht exemplarisch, wie vorbildlich unsere Doppelspitze funktioniert? Blindes Vertrauen stößt auf taube Ohren. Die beiden müssen sich gar nicht mehr abstimmen, es geht auch ohne. Ich denke, mit solchen Führungskräften kann es nur ein erfolgreiches Jahr werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Jazz ist schwer&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Ich habe mich gar nicht gut gefühlt, als Thomas heute Abend &lt;i&gt;Minuano &lt;/i&gt;auflegen ließ. Eigentlich ist es ein fantastisches Stück (wir haben es auf dem Album&amp;nbsp;&lt;a href="http://www.sapbigband.com/cds/cartofgroove/index.htm"&gt;the (c)art of groove&lt;/a&gt; aufgenommen), bietet aber leider in 449 Takten etwa 448 Gelegenheiten, in die Pause zu spielen oder aus dem Rhythmus zu geraten. Als wir das Stück vor acht Jahren aufgenommen und aufgeführt haben, hätte ich vor lauter Verzweiflung beinahe aufgegeben. Mal sehen, wie das diesmal gehen wird, aber schon heute wurde mir bei einem Schnelldurchlauf wieder mehr als deutlich, dass ich keine musikalische Einzelausbildung genossen habe. Wie denn auch? Wir hatten ja nichts. Damals. Ich fürchte, Thomas hat schon beschlossen, die Nummer wieder bis zur Aufführungsreife zu proben. Das wird ein Tal der Tränen für mich. Mir fällt im Moment kein anderer Ausweg ein, als unseren CMO mit Zigarren, Rotwein und Geldgeschenken auf andere Ideen zu bringen. Warum muss Jazz eigentlich so schwer sein?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Keiner versteht, was Ralf will&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Unser Präsident Ralf H. führt nicht nur die Geschäfte der Band mit ruhiger Hand, sondern stellt auch eine feste Größe im Trompetensatz dar. Bei einer der ersten Nummern, die wir heute Abend spielten, wurde ihm plötzlich bewusst, dass die Stellordnung trp 2 | trp 1 | trp 4 | trp 3 (aus Sicht des Bandleaders von links nach rechts) nicht optimal war. Also organisierte er - die Zustimmung des Leadtrompeters Michael K. vertrauensvoll voraussetzend - mitten im Stück flugs einen kleinen Umzug, versuchte (leider erfolglos), durch einen Ringtausch der Notenblätter einen Austausch der Notenständer zu verhindern, musste diesen dann schließlich doch durchführen und zwang Thomas S. auf diese Weise, das Stück abzubrechen. Anschließend analysierte er wie immer blitzschnell, was da gerade geschehen war und kam zu folgendem Ergebnis: "Keiner versteht, was ich will." Trotzdem versuchte Ralf immer wieder, mit der Band ins Gespräch zu kommen ("Kann ich jetzt meine Ansprache halten?") und schaffte es schließlich, Thomas S. für einige Minuten aus dem Mittelpunkt zu verdrängen. Dort zauberte er ein dreifarbiges Spreadsheet auf den Bildschirm seines Laptops und referierte flüssig über den aktuellen Stand der Auftrittsplanung. Es zeigte sich, dass schon einige Gigs feststehen und wir uns auf ein spannendes musikalisches Jahr freuen können. Wir verstehen zwar manchmal nicht, was Ralf will, aber - das ist ganz klar und genauso gemeint, wie ich es sage - wir können wirklich froh sein, dass wir ihn haben und er sich um die Band kümmert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/403016570427283825-6098795991483412479?l=sapbigband.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sapbigband.blogspot.com/feeds/6098795991483412479/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://sapbigband.blogspot.com/2012/01/jazz-ist-schwer-probe-am-25-januar-2012.html#comment-form' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/403016570427283825/posts/default/6098795991483412479'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/403016570427283825/posts/default/6098795991483412479'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sapbigband.blogspot.com/2012/01/jazz-ist-schwer-probe-am-25-januar-2012.html' title='Jazz ist schwer: Probe am 25. Januar 2012'/><author><name>Hendrik Achenbach</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00604608239668231271</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://3.bp.blogspot.com/-ZpUifFJ0kXY/Txwprh-6C2I/AAAAAAAC-VQ/pQl82l_9ujM/s220/hendrik.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/-WQEdQpFsUi0/TyD0_BehskI/AAAAAAAC-pc/URDNUCn3IMw/s72-c/IMG500.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-403016570427283825.post-2093257619674764121</id><published>2011-11-27T21:32:00.001+01:00</published><updated>2011-11-27T23:02:49.911+01:00</updated><title type='text'>Ohne Zwischenräume: Probenwochenende 2011</title><content type='html'>Vieles, was in unserer Band geschieht, folgt Handlungsmustern, die über Jahre hinweg eingeübt, verfeinert und verinnerlicht wurden. Dazu gehört auch der typische Ablauf unserer Probenwochenenden. Vielleicht haben Sie die einschlägigen Berichte ja noch in Erinnerung. Ich denke zum Beispiel an 2007, als wir &lt;a href="http://sapbigband.blogspot.com/2007/09/weine-von-weltklasse-oder-251.html"&gt;Weine von Weltklasse&lt;/a&gt; tranken, 2008, das Jahr, in dem Harald S. den Begriff des &lt;a href="http://sapbigband.blogspot.com/2008/10/zack-die-bohne-probenwochenende-2008-in.html"&gt;Toleranzempfindens&lt;/a&gt; entwickelte oder 2010, als unsere Musik ganz im Zeichen der &lt;a href="http://sapbigband.blogspot.com/2010/06/eine-gurkentruppe-wird-erwachsen.html"&gt;Salatgurke&lt;/a&gt; stand. In all diesen Jahren zeigte sich derselbe, bewährte Ablauf:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Freitag:&lt;br /&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;Anreise, Abendessen, drei Stunden Probe&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Party bis drei Uhr morgens&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;Samstag:&lt;br /&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;Kopfweh und von morgens bis abends Probe&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Abendessen (auswärts)&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;Sonntag&lt;br /&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;2 Stunden Abschlussprobe des kompletten Programms für das Jahreskonzert bei SAP&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Essen, Aufräumen, Abfahrt&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;An diesem Ablauf gibt es nichts zu verbessern und wir haben uns auch in diesem Jahr exakt daran gehalten. Eigentlich könnte der Bericht hier schließen, doch es gibt einige Aspekte, die Erwähnung finden sollen.&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;b&gt;&lt;br /&gt;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;b&gt;Es geht um die Säurestruktur&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Für die lange Nacht von Freitag auf Samstag benötigen wir neben Apfelsaft und Cola natürlich auch edlere Getränke. Dies ist das Ressort unseres Präsidenten Ralf H., der als ausgewiesener Weinkenner gilt. Er hatte im Vorfeld eine Weinprobe auf dem Weingut Mosbacher in Forst arrangiert. Als unser CMO Thomas S., Konsul Toni D. und ich dort eintrafen, hatten der Präsident und unser Pianist und CGO Frank W. bereits einige Weine gekostet, so dass es einiges aufzuholen gab. Als Fahrer und mit Grippetabletten vollgestopfter Rekonvalesezent hielt ich mich ans Mineralwasser, aber Thomas und Toni stiegen mit &lt;i&gt;Verve &lt;/i&gt;ins Geschehen ein. Noch viel schwungvoller als die beiden ging unser Präsident ans Werk. Als Toni eine lustige Bemerkung in seine Richtung wagte, stellte Ralf entschieden fest: "Das ist &lt;i&gt;nicht&lt;/i&gt; meine erste Weinprobe, Toni, &lt;i&gt;das&lt;/i&gt; kannst du mir glauben." Zack. Damit waren die Machtverhältnisse geklärt und es konnte weitergehen. Wir hielten uns eingeschüchtert im Hintergrund, während Ralf mit der Nase im Glas detaillierte Analysen durchführte und die angebotenen Weine anhand ihrer Säurestruktur entweder ins Töpfchen oder ins Kröpfchen einsortierte. Die Säurestruktur eines Weines, so lernten wir, kann "schön" sein oder "ausgeprägt", muss sich aber wohl irgendwie bemerkbar machen, wenn der Wein etwas taugen soll. Wie dem auch sei, eine Stunde später waren die Autos mit einigen Kartons Wein beladen und wir fuhren weiter ins Martin-Butzer-Haus nach Bad Dürkheim.&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-tKYXQIgDmZ8/TtKecni_f3I/AAAAAAAC9c0/oBJnkONuMjo/s1600/IMG416.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="276" src="http://1.bp.blogspot.com/-tKYXQIgDmZ8/TtKecni_f3I/AAAAAAAC9c0/oBJnkONuMjo/s400/IMG416.jpg" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;b&gt;Zurück zu den Wurzeln&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Wir proben die Stücke für unseren wichtigsten Termin im Jahr, das Konzert für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei SAP, schon seit einiger Zeit, aber bei der ersten Probe am Freitag Abend wurde mir erst so richtig deutlich, das wir uns gerade zurück zu unseren Wurzeln bewegen. Nach dem Gurkenkonzert 2010 und der 2011 erschienenen CD, die beide ganz intensiv die faszinierende Jazzszene diesseits des Atlantiks ausloteten, geht es nun wieder zurück ins Mutterland des klassischen Bigband-Jazz. Wir swingen mit Hingabe, &lt;i&gt;Count Basie style&lt;/i&gt;, fühlen den Blues, können die Beine nicht stillhalten bei aufregenden Funk-Stücken und schwelgen in großen Gesangsnummern. Beispiele gefällig? &lt;i&gt;Something Different&lt;/i&gt;, &lt;i&gt;Shiny Stockings&lt;/i&gt;, &lt;i&gt;Blues for Kapp&lt;/i&gt;, &lt;i&gt;Act Your Age&lt;/i&gt;, &lt;i&gt;Chameleon&lt;/i&gt;, &lt;i&gt;Teach Me Tonight&lt;/i&gt;, &lt;i&gt;How Sweet It Is&lt;/i&gt; - und so weiter! Am 8. Dezember wird bei SAP so richtig die Post abgehen.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;b&gt;Doch ein bisschen Gurke&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Eine kleine Reminiszenz an unsere Gurkenphase erlebten wir auf der Freitag-Nacht-Party. Sicher erinnern Sie sich, dass wir auf der Probennachbesprechung am &lt;a href="http://sapbigband.blogspot.com/2011/11/der-neue-silvio-probe-am-16-november.html"&gt;16. November&lt;/a&gt; beschlossen hatten, neben den von Dr. H. ausgesuchten Weltspitzensäurestrukturweinen ein Glas Gin Tonic zu trinken. Thomas S. und Anja R. hatten eingekauft, und Thomas gab den weltmännischen Barkeeper, indem er die eine Sorte Gin mit Tonic und Zitrone (oder Limette?) anrichtete, die andere aber stilecht mit einem Streifchen Salatgurke im Glas. Das Ganze nahmen wir auf schwarzen Ledersofas im Kaminzimmer zu uns, und als der Konsul gegen zwei Uhr morgens auf die Idee kam, den namensgebenden Kamin in Betrieb zu nehmen, war die Idylle perfekt. Die Longdrinks und Säurestrukturen perlten auf der Zunge, die Flammen knisterten und wir redeten allerlei dummes Zeug. Alles genau nach Plan.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;b&gt;Kurzes Frühstück, lange Probe&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Das Martin-Butzer-Haus können wir als Unterkunft nur empfehlen - moderne, saubere Zimmer, gutes Essen, freundliches Personal, schöne Aussicht. Wirklich super.&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-X9AaBTb9jtE/TtKejf4yt2I/AAAAAAAC9c8/tF4Pm_UDzus/s1600/IMG415.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://1.bp.blogspot.com/-X9AaBTb9jtE/TtKejf4yt2I/AAAAAAAC9c8/tF4Pm_UDzus/s400/IMG415.jpg" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Die Frühstückszeiten sind allerdings sportlich (8.15 bis 9.00 Uhr), so dass wir pünktlich um 10.00 Uhr mit der nächsten Probe beginnen konnten. Einige von uns, die sich entweder vom limonadeartigen Mundgefühl der Gin Tonics hatten täuschen lassen oder die Säurestruktur der Mosbacher-Weine zu intensiv analysiert hatten, nahmen nur sehr kurz oder gar nicht am Frühstück teil, um ihre Schlafphase zu verlängern. Bei der Probe war in den Spielpausen allerorten das zarte Rauschen von Alka Seltzer, Aspirin plus C und Magnesiumtabletten zu hören. Kurzzeitig dachten wir sogar, den Probenraum evakuieren zu müssen, als Starposaunist Helmut G. eine Magnesiumtablette in eine volle Flasche Mineralwasser plumpsen ließ und anschließend vergeblich versuchte, den notwendigen Druckausgleich mit Hilfe des Schraubverschlusses herzustellen. Die Eruption war aber nach wenigen Sekunden vorbei und ließ nicht nur eine teilentleerte Mineralwasserflasche und einen wiehernden Trompetensatz, sondern zum Glück auch vollständig unverletzte Musiker im Posaunensatz zurück. Sonst gönnen wir Trompeter den Trombonen ja jedes Missgeschick, aber von einer H2CO3+Mg-Explosion erledigt zu werden, wünscht man nicht mal seinem ärgsten Feind.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Einer stand zwischen Kopfweh und chemischen Reaktionen wie immer seinen Mann und fegte uns mit einem markerschütternden Solo den Schlafsand aus den Augen: Toni D. Der Mann ist unverwüstlich. Mir selbst ging es im zweiten Teil der Probe allerdings nicht mehr so gut. Leadtrompeter Michael K. hatte den Trompetern mit guten Gründen für das gesamte Wochenende das Spielen im Stehen verordnet, und irgendwann war einfach die Luft raus (obwohl wir uns in den Spielpausen hinsetzen durften). Gegen 16.30 Uhr kündigte der CMO an, dass wir mindestens bis 18.00 Uhr spielen würden (ich habe ihn in diesem Moment nicht geliebt), sagte aber um 17.00 Uhr völlig überraschend "Wir haben ordentlich was geschafft, es soll mir reichen für heute" (in diesem Moment hätte ich ihn am liebsten geküsst, geheiratet und als Alleinerben eingesetzt).&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;b&gt;Es riecht nach Wildschwein&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Nach einem therapeutischen Glas Wein für die einen und einem verspäteten Mittagsschlaf für die anderen gingen wir zu Fuß in die Klosterschänke Limburg. Cheforganisatorin Edda S. hatte uns gebeten, für diesen Programmpunkt Taschenlampen und tragbare Navigationsgeräte mitzubringen. Nach kurzer Zeit wussten wir, dass das nicht übertrieben war. Wir kamen nämlich vom Weg ab und gerieten auf unbefestigtes, bewaldetes Gelände, auf dem es nach Wildschwein roch. Ich weiß eigentlich gar nicht so genau, wie ein Wildschwein riecht, aber Anja R. schien es genau zu wissen und hatte es sehr eilig, in die Zivilisation zurückzukehren.&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-8HymHOJQ4Jw/TtKepKRbSEI/AAAAAAAC9dE/bPsJKnGK0cA/s1600/IMG414.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://3.bp.blogspot.com/-8HymHOJQ4Jw/TtKepKRbSEI/AAAAAAAC9dE/bPsJKnGK0cA/s400/IMG414.jpg" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Das Essen in der Klosterschänke war gut, obwohl die Speisekarte die These bestätigte, dass die Pfalz kein Paradies für Vegetarier ist. Vermutlich gibt es deswegen dort so viele Wildschweine. Auf dem Rückweg wurden wir um ein Haar von der übermütigen Dürkheimer Dorfjugend über den Haufen gefahren, landeten aber schließlich unversehrt im Kaminzimmer des Martin-Butzer-Hauses.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;b&gt;As Dur: Die Königin der Tonarten?&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Der Samstagabend eines Probenwochenendes ist naturgemäß für die ruhigen, intellektuellen Gespräche in kleiner Runde reserviert. Auch hier machten wir in diesem Jahr keine Ausnahme. Das Kaminfeuer ließ sich zwar erst in Gang bringen, als Michael K. die Sache in die Hand nahm, was uns aber nicht davon abhielt, wichtige Themen auszuloten. Ich hatte kurz vor dem Wochenende einen autobiographischen Roman von Hanns-Josef Ortheil zu Ende gelesen. Ortheil war die ersten sieben Jahre seines Lebens stumm und wurde früh als pianistisches Wunderkind entdeckt, bevor eine Sehnenscheidenentzündung während der Ausbildung am Konservatorium in Rom seine Karriere beendete. Aus diesem fast 600 Seiten starken Lebensbericht war mir einiges in Erinnerung geblieben, das es mir ermöglichte, mit den musikalisch Gebildeten um mich herum tiefsinnige Gespräche zu führen.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Vor diesem Hintergrund wagte ich in der kaminfeuerbeflackerten Runde folgende These: "As Dur ist die Königin der Tonarten!" Wir sprachen sehr lange darüber, und unser CMO war der Ansicht, dass das Unsinn sei. Zwar weckten die unterschiedlichen Tonarten, so Thomas, sehr wohl unterschiedliche Gefühle und Stimmungen, aber eine Königin der Tonarten gebe es nicht. Und was soll ich sagen? Er hat vermutlich Recht. &lt;i&gt;Mea culpa&lt;/i&gt;. Der Ausdruck "Königin der Tonarten" kommt im Roman auch gar nicht vor. Fürs Protokoll zitiere ich die Belegstelle:&lt;/div&gt;&lt;blockquote class="tr_bq"&gt;Ein noch größeres Vergnügen aber macht mir die Lektüre der Kladden mit meinen Reise-Notizen. [...] Trotz ihrer Verspanntheit und ihres Überschwangs erregen mich diese Notizen. Irgendetwas steckt in ihnen, irgendetwas wirkt weiter auf mich. Hätte ich bloß auf die überdrehten Partien verzichtet, und hätte ich meinen Gefühlen bloß nicht derart oft unkontrolliert Raum gelassen: &lt;i&gt;As-Dur, das ist die zärtlichste, aber auch traurigste Dur-Tonart überhaupt! ... Beethoven und Schubert haben in As-Dur gedichtet!&amp;nbsp;&lt;/i&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;blockquote class="tr_bq"&gt;(Hanns-Josef Ortheil: Die Erfindung des Lebens, Genehmigte Taschenbuchausgabe, München 2011, S. 567 ff.)&lt;/blockquote&gt;&lt;div&gt;Okay, wenn man das glauben kann und Beethoven und Schubert in As Dur gedichtet haben, ist es sicher keine völlige Schrott-Tonart, aber das mit der Königin nehme ich hiermit zurück, lieber Thomas! Trotzdem halte ich an dem Vorschlag fest, dass du die Musik zu unserem neuen Song (Arbeitstitel: '"Liebe auf dem Tigerfell" - &lt;i&gt;bitte &lt;/i&gt;fragen Sie nicht, wie wir auf diesen Titel gekommen sind, es war spät) in As Dur komponierst oder vielleicht sogar dichtest. Wer weiß, was dann passiert.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Wir beendeten die As-Dur-Diskussion, wie so häufig, mit einer blöden Frage von mir: Welche Vorzeichen hat diese Tonart denn überhaupt? Sie wissen es natürlich, liebe Leserinnen und Leser. Es sind vier b.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/c/ca/A-flat_Major_key_signature.png" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/c/ca/A-flat_Major_key_signature.png" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: left;"&gt;Mit Ausnahme von mir wussten die Anwesenden natürlich auch, welche Vorzeichen As Dur hat, aber kaum hatten wir das geklärt, entstand wie aus dem Nichts etwas Neues. Eine originelle, große Idee. Unser Gitarrist Jens W. fragte: "Warum muss das eigentlich so kompliziert sein?"&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: left;"&gt;Thomas griff den Gedanken auf, entwickelte ihn weiter und stellte fest: "Wenn man As Dur als erste Tonart lernen würde, wäre C Dur plötzlich total schwer."&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: left;"&gt;"Genau das ist es", fiel Pianist Frank W. ein, "das Problem sind die Vorzeichen!" Daraufhin entwickelte er aus dem Stegreif ein neues Notationssystem, das statt fünf einfach zehn Notenlinien verwendet. "So lassen sich alle Töne ohne Vorzeichen darstellen", so Frank. Er fuhr fort (und hier beginnt der visionäreTeil, den wir noch nicht ganz verstanden haben): "Allerdings am besten ohne Zwischenräume." Mann. Wow. Das ist minimalistisch. Einfach. Genial. Wir wissen nicht, wie er die Noten sichtbar machen will, wenn die zehn Notenlinien zu einem tiefschwarzen Block verschmelzen, aber das sind lächerliche technische Details. Der Mann ist schließlich nicht nur Pianist, sondern auch Grafiker und produziert mit Leichtigkeit Poster mit achthunderneunundvierzigmillionen Pixel Auflösung. Da wird sich auch für die grafische Umsetzung des zwischenraumlosen Notenliniensystems eine Lösung finden lassen. Wir sind sicher, dass sich das Ganze mittel- bis langfristig durchsetzen und alle anderen Notationssysteme verdrängen wird. Und wir durften nicht nur dabei sein, als die Idee geboren wurde, nein, wir waren Geburtshelfer, Ko-Innovatoren gar. Es ist erhebend, ist es nicht?&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: left;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: left;"&gt;&lt;b&gt;Wir sind bereit&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: left;"&gt;Die Abschlussprobe am nächsten Morgen erschien im Lichte dieser geistigen Großschöpfungen wie eine triviale Übung. Dachte ich zumindest im ersten Set, als ich tatsächlich mit einer Leichtigkeit spielte, die ich seit Monaten nicht gefühlt habe. Im zweiten Set hatte ich dann eine eigenartige Lippenschwellung, die ich ebenfalls seit Monaten nicht gefühlt habe. Vermutlich weil ich seit Monaten nicht mehr anständig Trompete geübt habe. Es ging dann aber doch irgendwie. Insgesamt war es eine sehr gute Probe. Wir haben tatsächlich alle 15 Nummern ohne Abbruch oder Wiederholung durchgespielt. Jetzt gibt es noch zwei Proben und dann ist es so weit. Am 8. Dezember rocken wir das SAP-Schulungszentrum mit feinstem klassischem Bigband-Jazz. Vorerst noch mit fünf Notenlinien, aber aus diesen fünf Linien werden wir einen Sound herausholen, der euch verzaubern wird, liebe Kolleginnnen und Kollegen. Versprochen.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/403016570427283825-2093257619674764121?l=sapbigband.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sapbigband.blogspot.com/feeds/2093257619674764121/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://sapbigband.blogspot.com/2011/11/ohne-zwischenraume-probenwochenende.html#comment-form' title='5 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/403016570427283825/posts/default/2093257619674764121'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/403016570427283825/posts/default/2093257619674764121'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sapbigband.blogspot.com/2011/11/ohne-zwischenraume-probenwochenende.html' title='Ohne Zwischenräume: Probenwochenende 2011'/><author><name>Hendrik Achenbach</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00604608239668231271</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://3.bp.blogspot.com/-ZpUifFJ0kXY/Txwprh-6C2I/AAAAAAAC-VQ/pQl82l_9ujM/s220/hendrik.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/-tKYXQIgDmZ8/TtKecni_f3I/AAAAAAAC9c0/oBJnkONuMjo/s72-c/IMG416.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>5</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-403016570427283825.post-7749980291372352298</id><published>2011-11-16T23:37:00.004+01:00</published><updated>2011-11-17T08:29:34.218+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Proben'/><title type='text'>Der neue Silvio: Probe am 16. November 2011</title><content type='html'>In diesen Tagen sagen die Leute gerne: "Mensch, das Jahr ist bald schon wieder rum." Stimmt ja auch, aber trotzdem können wir uns in der Band noch nicht auf die faule Haut legen. Nächsten Dienstag steht der nächste Auftritt bei SAP (im Rahmen einer geschlossenen Veranstaltung) an, den unser Präsident Ralf H. organisiert hat. Und am 8. Dezember gibt es wieder das jährliche Konzert für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, das wir Ende November intensiv vorbereiten werden, indem wir in Bad Dürkheim in Klausur gehen (sprich: ein Probenwochenende veranstalten).&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-xrO0q7Oaaeo/TsRJYrMgkDI/AAAAAAAC9cE/AZc2cP2lwR0/s1600/at.png" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" src="http://1.bp.blogspot.com/-xrO0q7Oaaeo/TsRJYrMgkDI/AAAAAAAC9cE/AZc2cP2lwR0/s1600/at.png" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;Deswegen ist zur Zeit auch wieder ein erhöhtes E-Mail-Aufkommen zu verzeichnen, denn es gibt viel zu klären. Die wichtigste Frage ist natürlich wie immer die nach dem Plakat für das Mitarbeiterkonzert, die uns alljährlich Gelegenheit bietet, endlos über Details zu diskutieren, die wir gar nicht verstehen. Diese Diskussion spitzte sich heute um 10.24 Uhr zu, als unser CGO (Chief Graphical Officer) Frank W. folgendes feststellte:&lt;br /&gt;&lt;blockquote class="tr_bq"&gt;&lt;i&gt;also nachdem dagmar, jens und thomas alle 3 für GELB stimmen (s.u.),&amp;nbsp;hoffe ich, dass das auch bei ralf und hendrik so ist/sein wird.&amp;nbsp;&lt;/i&gt;&lt;i&gt;ich werde also heute abend mal einen "gelben" ausdruck für eine finale (kurze?) diskussion mitbringen.&lt;/i&gt;&lt;/blockquote&gt;Ich hatte meine Präferenz für "GELB" (die Farbe eines bestimmten Schriftzugs auf dem Plakat) schon vorab angedeutet, so dass alleine diese E-Mail schon dazu führen musste, Ralf in eine einsame Ecke zu stellen, aus der er kaum noch herauskommen konnte. Kurz darauf, nämlich genau um 10.26 Uhr, also zwei Minuten nach Franks Feststellung, kam es aber noch schlimmer. Unser CMO Thomas S. meldete sich zu Wort:&lt;br /&gt;&lt;blockquote class="tr_bq"&gt;&lt;i&gt;so machen wir das wenn unser Allmächtiger Präsident &lt;b&gt;Ralf Silvio B. Hübel&lt;/b&gt; nichts dagegen hat :-)&amp;nbsp;&lt;/i&gt;&lt;i&gt;ich würde es dann einfach als so ist es Heute Abend verkaufen und nicht noch mal eine Diskussion vom Zaun brechen lassen oder?&lt;/i&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/c/c1/Berlusconi-2010-1.jpg" imageanchor="1" style="clear: right; float: right; margin-bottom: 1em; margin-left: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="320" src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/c/c1/Berlusconi-2010-1.jpg" width="252" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;Der Wunsch, keine Diskussion mehr zu führen, ist natürlich als rhetorisches Geplänkel einzustufen, denn Thomas ist seit vielen Jahren unser CMO und weiß genau, dass wir über jeden Mist gerne und ausgiebig diskuieren. Der wirkliche Skandal verbirgt sich in den beiden zusätzlichen Vornamen, die er Ralf hier unterschiebt, denn heute Abend stellte sich leider heraus, dass - mit Ausnahme des Präsidenten selbst - &lt;i&gt;niemand &lt;/i&gt;diese Anspielung kapiert hat. Niemand. Das ist schon erschreckend, oder? Ich glaube, Thomas wird in nächster Zeit immer eine Partitur von &lt;i&gt;In the Mood&lt;/i&gt; griffbereit haben, um bei Bedarf die Reißleine ziehen zu können (die letzte Bemerkung können Sie nur verstehen, wenn Sie entweder ein sehr aufmerksamer Blog-Leser sind oder bei unseren Konzerten extrem gut aufpassen, was der CMO so alles sagt).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Obwohl heute Abend eigentlich Generalprobe für nächsten Dienstag war, zögerte unser CMO nicht, auch neue Stücke aufzulegen (zum Beispiel die Gesangsnummer&amp;nbsp;&lt;i&gt;Sway&lt;/i&gt;, die nach seiner Aussage "jeder kennt", was wieder mal heißt: "Jeder außer mir"). Genauso wenig wird er zögern, diese neuen Stücke auch am Dienstag beim Auftritt aufzulegen. Unsere wunderbare Sängerin Dagmar K. darf also am Wochenende fleißig Texte lernen, aber was will man bei diesem Wetter auch sonst machen. Überhaupt war die Probe heute Abend sehr gesangslastig, und Dagmar ließ sich bei &lt;i&gt;Teach Me Tonight&lt;/i&gt; (der Titel animiert Thomas immer zu &lt;i&gt;total&lt;/i&gt; &lt;i&gt;lustigen&lt;/i&gt; Assoziationen) sogar zu einem Verbesserungsvorschlag hinreißen: "Ich könnte am Schluss noch ein bisschen HaHaHaHaHa machen". Erstaunlicherweise legte Thomas diesen konstruktiven Vorschlag aber ganz schnel zu den Akten ("Nöö").&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Leider muss ich auch einen sehr kritischen Punkt ansprechen: Unser CMO drehte dem Trompetensaz heute Abend fast permanent den Rücken zu. Das ist nicht schön. Ich sprach ihn darauf an, aber meine Bedenken wurden leichtfertig ignoriert ("von hinten sehe ich am besten aus"). Was ist da los? &lt;i&gt;Natürlich&lt;/i&gt; brauchen die Posaunen und vor allem die Saxofone eine intensivere musikalische Betreuung als wir. Das ist ganz klar, die Trompeten sind da einfach ein ganzes Stück weiter. Teilweise spielen die Holzbläser (kicher) ihre "Hörner" mit einer Hand. Das geht nun wirklich nicht. Aber trotzdem, so ab und zu ein Lächeln vom Chef tut auch den Überfliegern gut. Aber da war nichts, rein gar nichts. Ich finde das ganz schade.&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/6/6e/Moleskine_ruled_notebook,_inside_view.jpg/220px-Moleskine_ruled_notebook,_inside_view.jpg" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="155" src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/6/6e/Moleskine_ruled_notebook,_inside_view.jpg/220px-Moleskine_ruled_notebook,_inside_view.jpg" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Trotz alledem trafen wir uns noch auf ein Gläschen zur Probennachbesprechung. Dort durfte ich erfreut feststellen, dass es neben uns Ochsen (ich sage nur, Silvio B.) auch gebildete Menschen in der Band gibt. Ich zog nämlich meinen Original-Moleskine-Reporterblock aus der Tasche. Moleskine, Sie wissen es, liebe Leserinnen und Leser, ist das "Notizbuch der europäischen Intellektuellen". Dessen Besitz stellt in meinem Fall natürlich nichts als einen verzweifelten Versuch dar, ebenfalls zu den gebildeten Menschen zu gehören. Während ich einige der Anwesenden mit diesem Utensil an einen Tatortkommisar oder gar Inspektor Columbo erinnerte (der Reporterblock wird nach oben, nicht zur Seite umgeblättert), machte Anna T. genau die richtige Bemerkung: "So einen hatte Hemingway doch auch". Genau! Das ist es! Hemingway hatte einen. Ich habe einen. So fügt sich eins zum anderen. Solche Bemerkungen sind OK, Anna, völlig OK.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bei der Nachbesprechung wurden übrigens entscheidende Weichen für das Gelingen des Probenwochenendes gestellt, indem wir die folgenden Punkte festlegten:&lt;br /&gt;&lt;ol&gt;&lt;li&gt;Wir veranstalten nach der Freitagsprobe einen Gin/Tonic-Umtrunk (viel Glück).&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Ralf, Toni und Thomas fahren in meinem Auto mit und veranstalten unterwegs eine Kurz-Weinprobe (viel &lt;i&gt;Glück&lt;/i&gt;!).&lt;/li&gt;&lt;/ol&gt;Zu allem Überfluss informierte Edda S. uns heute darüber, dass am Samstag Morgen bis spätestens 9.00 Uhr alle gefrühstückt haben müssen, was vermutlich heißt, dass wir um halb zehn die erste Probe haben werden. Vielleicht sollten wir am Freitag doch lieber auf Pfefferminztee ausweichen. Na ja, was soll's, wird schon schiefgehen und schön werden ...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/403016570427283825-7749980291372352298?l=sapbigband.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sapbigband.blogspot.com/feeds/7749980291372352298/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://sapbigband.blogspot.com/2011/11/der-neue-silvio-probe-am-16-november.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/403016570427283825/posts/default/7749980291372352298'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/403016570427283825/posts/default/7749980291372352298'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sapbigband.blogspot.com/2011/11/der-neue-silvio-probe-am-16-november.html' title='Der neue Silvio: Probe am 16. November 2011'/><author><name>Hendrik Achenbach</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00604608239668231271</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://3.bp.blogspot.com/-ZpUifFJ0kXY/Txwprh-6C2I/AAAAAAAC-VQ/pQl82l_9ujM/s220/hendrik.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/-xrO0q7Oaaeo/TsRJYrMgkDI/AAAAAAAC9cE/AZc2cP2lwR0/s72-c/at.png' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-403016570427283825.post-2205299526663585109</id><published>2011-09-08T01:04:00.000+02:00</published><updated>2011-09-08T13:58:50.888+02:00</updated><title type='text'>Man kann den Grundton auch mal spielen: Probe am 7. September 2011</title><content type='html'>Es scheint noch gar nicht so lange her zu sein, dass wir unsere letzten Auftritte gespielt und die &lt;a href="http://www.sapbigband.com/cds/youreup/index.htm"&gt;neue CD&lt;/a&gt; veröffentlich haben. Dieser Eindruck täuscht aber: Die Sommerpause, die heute zu Ende gegangen ist, hat fast zwei Monate gedauert.&lt;br /&gt;CMO Thomas S. eröffnete die erste Probe nach der Pause mit der Ankündigung, dass von nun an alle Proben auf unser Jahreskonzert am &amp;nbsp;8. Dezember ausgerichtet sein würden, auch wenn wir vorher noch andere &lt;a href="http://www.sapbigband.com/auftritte.htm"&gt;Termine&lt;/a&gt; hätten. Dann stellte er die entscheidende Frage: "Wer hat sein Instrument in den letzten Monaten einmal zur Hand genommen?" Einige verhaltene Meldungen. Zweite Frage: "Wer hat sein Instrument in den letzten Monaten mehr als einmal zur Hand genommen?" Da wurde es schon eng. Nun muss man aber auch offen mit der Tatsache umgehen, dass die Instrumente in einer Bigband sich im Hinblick auf den erforderlichen Körpereinsatz stark von einander unterscheiden.&lt;br /&gt;Die Saxophone haben gar kein richtiges Mundstück, sondern eher so eine Art Lutscher, und brauchen folglich auch nichts von dem, was die Bläser als "Ansatz" bezeichnen. Die Rhythmusgruppe macht alles mit den Händen, die man ja ohnehin täglich im Einsatz hat und trainiert. Eventuell muss unser Gitarrist Jens W. sich wieder ein bisschen Hornhaut draufspielen, aber ansonsten passt das schon. Die Posaunen haben zugegebenermaßen ein vollwertiges Blechbläsermundstück, aber auf der anderen Seite ist es so riesig, dass man zur Not das halbe Gesicht darin verschwinden lassen und mit der Kiefermuskulatur intonieren kann. Insofern kam es mal wieder auf uns Trompeten an. Wir haben uns bei der ersten Nummer, &lt;i&gt;Albaufstieg&lt;/i&gt;, ganz gut verkauft, aber als es dann mit &lt;i&gt;Basie - Straight Ahead&lt;/i&gt; weiterging, wurde die Luft schon etwas dünner. Bei &lt;i&gt;Blues for Kapp&lt;/i&gt; gab es einige Probleme mit der Basstimme, weil Armin S. die Notenblätter in der falschen Reihenfolge aufliegen hatte, aber letztendlich ist das bei einem Blues ja auch egal, wenn man das mit den 12 Takten richtig hinkriegt. Eine weitere Nummer vor der Pause war &lt;i&gt;Chameleon&lt;/i&gt; von Herbie Hancock. Unser CMO ist davon überzeugt, dass das eine richtig geile Nummer ist. Ich selbst glaube, dass die Jungs Anfang der 70er so einiges geraucht haben, um diese Musik noch viel besser zu finden, aber ich füge mich ja grundsätzlich dem Willen unseres Chefs und spiele brav mit.&lt;br /&gt;Nach der Pause ging es mit unserer wunderbaren Sängerin Dagmar K. und Stücken wie &lt;i&gt;Girl Talk&lt;/i&gt; oder &lt;i&gt;Till You Come Back To Me&lt;/i&gt; weiter. Für mich wurde es dann&amp;nbsp;bei &lt;i&gt;Mercy Mercy Mercy &lt;/i&gt;interessant. Wie Sie wissen, bin ich stets bereit, mangelnde Virtuosität durch ungebrochenen Mut zum Solo zu kompensieren. Trotzdem hatte ich mich bis fast zum Schluss zurückgehalten. Bei dieser Nummer konnte ich dem Aufruf unseres CMOs, wer denn wohl ein Solo spielten wolle, aber nicht widerstehen und meldete mich. Es lief auch so weit ganz gut, aber nach dem Stück konfrontierte er mich mit dem alten Stereotyp, dass meine Phrasen stets auf dem C endeten.&lt;br /&gt;Natürlich ist das hier und da schon vorgekommen, doch heute Abend fühlte ich mich zu Unrecht kritisiert. Zum einen war das Stück für mich in D-Dur notiert und meine Phrasen endeten stets auf dem D. Der Fachmann wird hier natürlich gleich einwenden, dass dies bei einer B-Trompete einem klingenden C (wie es auf einem Klavier gespielt klingen würde) entspricht. Ich sage das so deutlich, um unserem hochverehrten CMO, Herrn Hochschuldozenten Thomas S., zu zeigen, dass ich mittlerweile ein &lt;i&gt;profundes &lt;/i&gt;Wissen über die obere Hälfte des Quintenzirkels aufweisen kann. Zum anderen finde ich, dass es für jemanden, der niemals Einzelunterricht genießen durfte und außerdem so kurze Finger hat, dass er mit Mühe und Not die Ventile herunterdrücken kann, schon eine beachtliche Leistung ist, mit schlafwandlerischer Sicherheit auf dem Grundton zu landen. Deswegen stellte ich Thomas nach der Probe zur Rede. Das klang etwa so:&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Hendrik&lt;/b&gt;: "Thomas?"&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Thomas&lt;/b&gt;: "Ja, Hendrik?"&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Hendrik&lt;/b&gt;: "Der Ton, auf dem ich bei meinem Solo gelandet bin, war kein C."&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Thomas&lt;/b&gt;: "Bist du sicher?"&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Hendrik&lt;/b&gt;: "Ja, da waren zwei Kreuze."&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Thomas&lt;/b&gt;: &lt;i&gt;Greift zur Partitur&lt;/i&gt;. "Überlegt dir noch mal, ob du dabei bleiben willst."&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Hendrik&lt;/b&gt;: "Ja."&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Thomas schlägt die Partitur auf, sieht die zwei Kreuze, schlägt die Partitur wieder zu.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Hendrik&lt;/b&gt;: "Außerdem finde ich, dass es für jemanden mit meinen Fähigkeiten eine beachtliche Leistung ist, sozusagen aus dem Bauch heraus auf dem Grundton zu landen, und ich finde, dass du diese musikalische Entwicklung extrem kritisch begleitest."&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Die Umstehenden&lt;/b&gt;: &lt;i&gt;lachen&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Thomas&lt;/b&gt;: "Also ich freue mich natürlich extrem über deine musikalischen Fortschritte."&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Hendrik&lt;/b&gt;: "Das war gelogen."&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Thomas&lt;/b&gt;: "Aber es ist nun mal so, dass es im Jazz nicht so gut ankommt, wenn man den Grundton spielt."&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Hendrik&lt;/b&gt;: "Das heißt, ich muss mir den Grundton denken, aber dann zum Beispiel eins höher spielen?"&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Thomas&lt;/b&gt;: "Ja, oder die Terz. Man kann den Grundton auch mal spielen, ich mache das auch, aber eben nicht so oft."&lt;br /&gt;Ich habe schon irgendwie das Gefühl, dass ich als Sieger aus dieser Auseinandersetzung hervorgegangen bin, aber ich muss trotzdem noch mal darüber nachdenken.&lt;br /&gt;Die Nachbesprechung der Probe fand in einem italienischen Lokal in Walldorf statt, dessen Namen ich vergessen habe. Nachdem wir das Essen bestellt hatten - für mich Spaghetti mit Thunfisch, Tomaten, aber &lt;i&gt;ohne &lt;/i&gt;Zwiebeln - schwelgten wir in Erinnerungen an unseren Präsidenten Ralf H., der heute Abend leider nicht dabei sein konnte. Dann kam das Essen. Der Kellner stellte die Spaghetti auf den Tisch, doch kaum hatte ich mit der Gabel die ersten Zwiebelstücke identifiziert, drängte der Koch sich nach vorne, informierte mich, dass der das mit den Zwiebeln leider vergessen habe, und nahm den Teller wieder mit. Nach einigen Minuten, die ich damit verbrachte, den anderen beim Essen zuzuschauen, kamen die Spaghetti ohne Zwiebeln. Neben den Nudeln, dem Thunfisch und den Tomaten, die grundsätzlich ein durchaus wohlschmeckendes Ganzes bildeten, befand sich im Teller aber eine beachtliche Menge Flüssigkeit, die vermutlich der gebotenen Eile geschuldet war. Deswegen verweigerte ich nach einigen Bissen die Nahrungsaufnahme, was aber wirklich nicht tragisch war. Mein Hunger hielt sich in Grenzen und ich war bereit, die ganze Sache einfach abzuhaken.&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-3r1Ocf1y0aQ/Tmf3rd9hhFI/AAAAAAAC7nc/riP33etNPn8/s1600/13154304157050.jpg" imageanchor="1" style="clear: right; float: right; margin-bottom: 1em; margin-left: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://1.bp.blogspot.com/-3r1Ocf1y0aQ/Tmf3rd9hhFI/AAAAAAAC7nc/riP33etNPn8/s320/13154304157050.jpg" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;Als der Kellner beim Abräumen merkte, dass ich kaum etwas gegessen hatte, erkundigte er sich nach dem Grund, und bat mir daraufhin an, einen Salat oder eine andere Speise als Ersatz zu servieren. Ich lehnte dies ab, weil ich nicht sehr hungrig war und in den nächsten Minuten aufbrechen wollte. Kurze Zeit später kam er aber wieder und fragte im Auftrag der Küche, ob ich eine Portion Tiramisu akzeptieren würde. Ermutigt durch den johlenden Rest der Bigband stinmte ich zu, um kurz danach einen Nachtisch in der Größe eines Ziegelsteins serviert zu bekommen.&lt;br /&gt;Zum Glück hatte ich die Geistesgegenwart, um zusätzliche Löffel zu bitten, und wurde auch nicht enttäuscht. Die Jungs und Mädels haben sich quer über den Tisch gelegt und dem Tiramisu-Ziegelstein in etwa 90 Sekunden den Garaus gemacht.&lt;br /&gt;Sie sehen, wir haben nach wie vor kein leichtes Leben, sind aber trotzdem weiterhin wild entschlossen, tolle Musik für Sie zu machen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/403016570427283825-2205299526663585109?l=sapbigband.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sapbigband.blogspot.com/feeds/2205299526663585109/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://sapbigband.blogspot.com/2011/09/man-kann-den-grundton-auch-mal-spielen.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/403016570427283825/posts/default/2205299526663585109'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/403016570427283825/posts/default/2205299526663585109'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sapbigband.blogspot.com/2011/09/man-kann-den-grundton-auch-mal-spielen.html' title='Man kann den Grundton auch mal spielen: Probe am 7. September 2011'/><author><name>Hendrik Achenbach</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00604608239668231271</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://3.bp.blogspot.com/-ZpUifFJ0kXY/Txwprh-6C2I/AAAAAAAC-VQ/pQl82l_9ujM/s220/hendrik.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/-3r1Ocf1y0aQ/Tmf3rd9hhFI/AAAAAAAC7nc/riP33etNPn8/s72-c/13154304157050.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-403016570427283825.post-8662287884441269935</id><published>2011-06-09T00:12:00.000+02:00</published><updated>2011-06-09T00:12:00.737+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Proben'/><title type='text'>Der Angriff des Konsuls: Probe am 8. Juni 2011</title><content type='html'>Die SAP BIG BAND hat mittlerweile &lt;a href="http://www.facebook.com/sapbigband"&gt;73 Fans auf Facebook&lt;/a&gt;&amp;nbsp;und es werden ständig mehr. Diese Menschen wissen in der Regel, was bei uns so los ist. Für alle anderen möchte ich zu Beginn dieses Probenberichts zwei Punkte erwähnen, die unsere musikalische Arbeit zur Zeit in besonderer Weise bestimmen:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;ol&gt;&lt;li&gt;Wir haben vor einigen Wochen eine &lt;b&gt;neue CD&lt;/b&gt; aufgenommen, die sich zur Zeit im Presswerk befindet. Wie sie klingen wird, wissen wir noch nicht, denn unser CMO Thomas S., bei dessen Plattenlabel &lt;a href="http://www.siffling-productions.com/per/"&gt;Personality Records&lt;/a&gt; das Album erscheinen wird, hockt auf dem fertig gemischten Master wie die Glucke auf den Eiern. Eigentlich macht er das genau richtig, denn mit jedem Tag steigt die Spannung und die Vorfreude. Trotzdem können wir es natürlich kaum erwarten.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Am &lt;b&gt;19. Juni um 11.00 Uhr&lt;/b&gt; tritt die Band beim Jazzfrühschoppen auf dem Hockenheimer Gartenschaugelände auf. Eingeladen hat uns die Schwetzinger Zeitung. Wir freuen uns schon sehr auf diesen Auftritt, bei dem wir nicht nur Stücke von der neuen CD spielen werden, sondern - wenn in der Produktion alles klappt - das Album erstmals zum Verkauf anbieten werden.&lt;/li&gt;&lt;/ol&gt;&lt;div&gt;In diesem Zusammenhang muss man die heutige Probe sehen, die es wirklich in sich hatte. Auf dem Programm für Hockenheim stehen 17 (!) Nummern. Natürlich behält Thomas sich wie immer bis fünf Minuten vor dem Auftritt Änderungen am Programm vor, aber der aktuelle Stand ist schon ein arger Klotz. Ich habe heute Abend auch vorsichtig angemerkt, dass wir diesmal drei Ersatzmusiker dabei haben, die teilweise schon mit Noten versorgt wurden, und es vor diesem Hintergrund hilfreich sei, ein stabiles Programm zu haben. Der CMO fegte diesen Einwand jedoch mit der Bemerkung vom Tisch, dass es sich dabei &lt;i&gt;sicher &lt;/i&gt;um kein unlösbares Problem handele. Wahrscheinlich sitzt er jetzt gerade am Schreibtisch, raucht eine Zigarre (wie jeden Mittwoch Abend) und schmeißt das Programm völlig um.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Wie dem auch sei: Schauen wir uns doch mal einige Stücke an, die heute Abend - und damit &lt;i&gt;eventuell &lt;/i&gt;auch in Hockenheim - auf dem Programm stehen:&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;b&gt;Don't You Be Worried&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Ich hatte bei der CD-Aufnahme das - im Nachhinein durchaus als zweifelhaft zu bewertende - Vergnügen, bei diesem Stück ein Solo einzuspielen. Die Vorbereitung zu Hause hatte zur Folge, dass ich in dem Thema, das ich mir ausgedacht hatte, vollkommen gefangen war und wahrscheinlich noch beim 53. Take dieselben Noten gespielt hätte. Außerdem endeten alle Phrasen, wie von Geisterhand geleitet, auf dem C. Es ist ja an und für sich auch eine klare, saubere und schöne Note, aber ich hatte das Gefühl, dass unser musikalischer Direktor sich ein wenig mehr Variabilität gewünscht hätte. Auf jeden Fall kommentierte er meine Performance mit dem Hinweis, dass man erst nach vielen Jahren Praxis im Studio nicht mehr frustriert sei.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Dies war die Ausgangssituation, als er mich heute Abend aufforderte, bei diesem Stück ein Solo zu spielen (was natürlich auch heißt, dass ich es in Hockenheim vor Hunderten von Zuschauern spielen muss). Ausreden ließ er wie üblich nicht gelten, und so fand ich mich schließlich, einsam und allein, während der Soloform vor der Rhythmusgruppe stehend. Erwartungsvolle Blicke ruhten auf mir. In meinem Kopf eine unendliche Leere. Und wieder übte das klare, reine, grundehrliche C seine magische Anziehungskraft auf mich aus. Thomas kündigte nach dem Solo an, dass er mir in Hockenheim für jede Phrase, die nicht auf dem C enden würde, einen ausgeben werde. Es wird am 19. Juni also entweder auf ein äußerst klar strukturiertes Solo oder auf extrem viele Freigetränke für mich hinauslaufen. Schauen wir mal.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;b&gt;Der Professor&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Die Band ist es mittlerweile gewohnt, dass unser Konsul Toni D. gleich zu Beginn dieses Stücks, wo die Trompete im Wechselspiel mit der Bassposaune frei improvisieren darf, sehr kraftvoll zu Werke geht. Alleine diese Nummer ist deswegen ein klares Kaufargument für die neue CD. Heute Abend war seine Performance aber wirklich äußerst druckvoll. Bei jedem anderen hätte man gleich auf den Missbrauch leistungssteigernder Substanzen getippt, doch in diesem Fall weiß eigentlich jeder, dass es einfach die urwüchsige steirische Lebenskraft ist, die das Metall zum Schwingen bringt. Im Nachhinein muss der Sachverhalt aber dennoch anders bewertet werden, denn später sollte sich herausstellen, dass Toni heute Abend mehr wollte als nur den musikalischen Erfolg. Er wollte den Kampf. Er wollte den Sieg.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;b&gt;You're Up&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Diese Komposition unseres Bandmitglieds Peter H. stellt den Titelsong der neuen CD dar. Wir haben die Nummer bei der Vorbereitung der Aufnahme natürlich schon sehr oft gespielt. Trotzdem wurde mir am Beispiel dieses Stückes heute Abend wieder ganz neu bewusst, wie privilegiert ich eigentlich bin, denn ich darf bei allen Proben und Auftritten neben unserem Präsidenten Ralf H. stehen. Ralf, der die Geschäfte der Band schon lange erfolgreich führt, hat in den letzten Wochen immer wieder durchblicken lassen, dass er auch musikalisch ganz vorne mit dabei ist, und der vor einigen Wochen aufgekommene Verdacht, dass er nach der Promotion in Physik an der amerikanischen Ostküste mit einigen Komponisten und Arrangeuren studiert hat, die heute zu den ganz Großen im Jazz zählen, erhärtet sich zunehmend. Die Performance der anderen Trompeter bei &lt;i&gt;Your're Up&lt;/i&gt; kommentierte er heute mit nur einem Satz, über den wir alle intensiv nachdenken sollten: "Die Achtel sind viel zu breit." Wahnsinn. Da steckt so viel drin.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;b&gt;Moten Swing&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Vor einigen Jahren hat unser Konsul Toni D. mir angeboten, bei diesem Stück das 16-taktige Trompetensolo zu spielen. Ich habe es - bedingt durch den Tonartwechsel nach dem achten Takt - einmal bei einem Auftritt so richtig in den Sand gesetzt, eine Phase tiefer Niedergeschlagenheit durchlitten, dann noch einmal analysiert und geübt, und seit einiger Zeit im Rahmen meiner begrenzten Möglichkeiten schon bei einigen Auftritten ganz leidlich gespielt. Heute Abend sah ich mich allerdings einem Überraschungsangriff ausgesetzt. Was war da los? Nun, zunächst einmal hatte ich mir überlegt, dass es eine fantastische Idee wäre, das Solo mit einem Cup Mute zu spielen. Dabei handelt es sich um einen speziellen Dämpfer. Im Gegensatz zu den anderen Trompetern in der Band, die mit einem Kunststoffdämpfer herumeiern, verfüge ich über ein Modell aus Metall, das sogar deutlich günstiger war als die Plastikdinger (was ich mir nicht erklären kann). Es klingt so richtig schön nach Jazz: Die 40er Jahre, Louis, Ella, Kronleuchter, Abendkleider, runde Tische im Halbdunkel, und ich auf der Bühne mit dem Superdämpfer im Rohr. Grundsätzlich eine tolle Sache.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Leider geriet ich nach den ersten zwei Takten meines Solos etwas aus dem Gleichgewicht, weil zwei Meter neben mir unser Konsul mit gefühlten 150 dB in die Soloform einstieg und meine eigenen, zarten Improvisationsversuche in die Unhörbarkeit verwies. Ermattet setzte ich die Trompete ab, nahm aber aus dem Augenwinkel wahr, dass die anderen Trompeter versuchten, unseren Toni heftig gestikulierend zum Aufhören zu bewegen. Toni setzte seinerseits die Trompete ab, was ich zum Anlass nahm, das Solo kurz vor dem Tonartwechsel wieder aufzunehmen. Dann geschah das Unerwartete: Toni setze die Trompete &lt;i&gt;ebenfalls &lt;/i&gt;wieder an und lieferte sich mit mir einen Solo-Wettkampf, den ich verlieren musste, weil ich mit Dämpfer spielte. Das war aber eigentlich völlig egal, weil ich ohnehin verloren hätte. Gegen so ein österreichisches Kampfhorn kommst du einfach nicht an. Keine Chance.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Unser CMO nahm die Sache von der heiteren Seite. Ich bin froh, dass er sich gut unterhalten hat. Wobei er für mich durchaus auch wertvolles Feedback parat hatte, als er mir im Plenum deutlich machte, dass ein Moten-Swing-Solo mit Dämpfer ungefähr so viel Wert habe wie eine Soloform, bei der jede Phrase auf dem C endet. Ich fand eigentlich, dass es sehr authentisch klang (zumindest die kurzen Fragmente, die ich hören konnte, als Toni nicht spielte), aber was soll's.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Insgesamt war die Probe doch recht anstrengend, denn wir merkten alle sehr deutlich, dass unser Drummer Olli B. nicht da war. Thomas musste stellenweise doch kräftig in die Hände klatschen, um die Band auf der Spur zu halten. Aber keine Sorge, nach Hockenheim bringen wir den Olli auf jeden Fall mit. Alles andere wäre zu experimentell.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Wenn Sie in Hockenheim wider Erwarten nicht dabei sein können, sollten Sie unsere Website (&lt;a href="http://www.sapbigband.com/"&gt;www.sapbigband.com&lt;/a&gt;) im Auge behalten. Hörproben und weitere Informationen über das neue Album, inklusive faszinierender Fotos, geschossen in einem echten Paternoster, sind in Vorbereitung. Und wenn Sie keine Lust haben, ständig auf der Website vorbeizuschauen, werden Sie einfach unser &lt;a href="http://www.facebook.com/sapbigband"&gt;Fan auf Facebook&lt;/a&gt;. Dort verpassen Sie garantiert nichts.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/403016570427283825-8662287884441269935?l=sapbigband.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sapbigband.blogspot.com/feeds/8662287884441269935/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://sapbigband.blogspot.com/2011/06/der-angriff-des-konsuls-probe-am-8-juni.html#comment-form' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/403016570427283825/posts/default/8662287884441269935'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/403016570427283825/posts/default/8662287884441269935'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sapbigband.blogspot.com/2011/06/der-angriff-des-konsuls-probe-am-8-juni.html' title='Der Angriff des Konsuls: Probe am 8. Juni 2011'/><author><name>Hendrik Achenbach</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00604608239668231271</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://3.bp.blogspot.com/-ZpUifFJ0kXY/Txwprh-6C2I/AAAAAAAC-VQ/pQl82l_9ujM/s220/hendrik.jpg'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-403016570427283825.post-2974886071428765927</id><published>2011-04-13T23:14:00.009+02:00</published><updated>2011-04-14T14:24:15.732+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Proben'/><title type='text'>Nachhaltige Kunst: Probe am 13. April 2011</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: left;"&gt;Treue Leser dieses Blogs wissen viel über mich. Viel zu viel. Zu den öffentlich bekannten Fakten gehört zum Beispiel, dass ich nur die Nordhälfte des Quintenzirkels kenne und auch dort immer die Finger zu Hilfe nehmen muss, um Tonarten durch Abzählen korrekt benennen zu können. Sie wissen auch, dass mein Traum, &lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=UlQn5TFrtVg"&gt;so wie Chet Baker Trompete spielen&lt;/a&gt; zu können, immer unerreichbar bleiben wird. Bekannt ist aber auch, dass ich mich trotz dieser schicksalhaften Beeinträchtigungen immer sehr auf die Bigband-Probe am Mittwochabend freue. Deswegen wird es Sie vielleicht interessieren, dass ich heute in leicht gedämpfter Stimmung - ich möchte fast sagen, mit gesenktem Haupt - zur Probe ging. Was war da los?&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Letzte Woche hatte die Band nach der anstrengenden CD-Aufnahme frei. Am vorletzten Wochenende fanden die Solo-Aufnahmen im Studio in Sandhausen statt. Dies war mein letzter Kontakt mit dem selbstfabrizierten Jazz und die Wurzel meiner Niedergeschlagenheit, denn mein Trompetensolo bei &lt;i&gt;Don't You Be Worried&lt;/i&gt; war leider nicht zu dem Erfolg geraten, von dem ich beim häuslichen Üben geträumt hatte. Lag es daran, dass ich nicht auf dem mitgebrachten Cornet spielen durfte, sondern zur Trompete greifen musste? Oder haben mich die oben genannten Restriktionen einfach unbarmherzig eingeholt? Ich weiß es nicht, aber ich hatte mehr von mir erwartet. Deutlich mehr.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Nun versteht man vielleicht, weshalb ich heute mit gemischten Gefühlen zur Probe ging. Hier erwartete mich aber eine zweigeteilte Überraschung.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;b&gt;Teil 1&lt;/b&gt;: Das Foyer des Walldorfer Schulungszentrums, das wir schon seit vielen Jahren als Proberaum benutzen dürfen, war wie verwandelt: Überall standen, hingen und lagen faszinierende Kunstwerke herum. Das ist in diesem Foyer nichts Außergewöhnliches, aber die Ausstellungsstücke, die wir heute vorfanden, waren neu.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="https://picasaweb.google.com/lh/photo/bztUyhNhssxCKpkKzevd5w?feat=embedwebsite"&gt;&lt;img src="https://lh4.googleusercontent.com/_mDVC8UhHC64/TaYRdRHkbpI/AAAAAAACRK4/E7aEWBfTzTA/s400/IMG038.jpg" height="400" width="300" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Tatsächlich beginnt die Ausstellung - unter der Überschrift &lt;a href="http://www.mrn-news.de/news/walldorf-bei-sap-treffen-kunst-und-design-auf-nachhaltigkeit-40719"&gt;Sustainable Art&lt;/a&gt; (nachhaltige Kunst) - erst morgen und ist ganz sicher einen Besuch wert.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;b&gt;Teil 2&lt;/b&gt;: Unser CMO Thomas S. hatte für heute Abend ein reines Count-Basie/Swing-Programm zusammengestellt. Nach langen, sehr erfüllten Wochen und Monaten, die wir mit deutschem und europäischem Jazz der letzten Jahre verbracht haben, ist es nun Zeit, sich auf die Saison der Weinfeste und Open-Air-Konzerte vorzubereiten, und da gibt es nun einmal nichts Besseres als Count Basie.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Das war natürlich Balsam für meine Seele! Ich brauche nur die ersten 8 Takte von &lt;i&gt;Hay Burner&lt;/i&gt;, um mich gleich viel besser zu fühlen. Schlag auf Schlag folgte ein Hit auf den nächsten. Alle waren sie da: &lt;i&gt;Fun Time&lt;/i&gt;, &lt;i&gt;Moten Swing&lt;/i&gt;, &lt;i&gt;The Queen Bee&lt;/i&gt;, &lt;i&gt;Switch In Time&lt;/i&gt;, &lt;i&gt;It's Oh, So Nice&lt;/i&gt; und viele andere. Wir fühlten uns in die Zeit von &lt;i&gt;Count To Ten&lt;/i&gt; zurückversetzt - das ist die CD, die wir dieser unsterblichen Musik, die man mit Fug und Recht ebenfalls als nachhaltige Kunst bezeichnen könnte - gewidmet haben.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src="http://www.sapbigband.com/cds/counttoten/count_to_ten.jpg" height="300" width="300" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Und irgendwann war es dann soweit: Der Walldorfer Abendhimmel hüllte sich in müdes Grau, die Vögel hörten auf zu singen, die Kinder wurden ins Haus geholt und ich sagte wieder einmal zu unserem Präsidenten, &lt;b&gt;Ralf H.&lt;/b&gt;: "Ralf! Hörst du? Sie spielen unser Lied" (&lt;i&gt;Too Close For Comfort&lt;/i&gt;). Es war ein besonderer Moment. Wobei ich sagen muss, dass Ralf heute Abend extrem tough war. Bei einer der genannten Swing-Nummern informierte er unseren CMO in eindeutigen Worten darüber, dass er von dem Arrangeur überhaupt nichts halte, ja noch niemals ein brauchbares Stück gesehen habe und weitere Experimente mit diesem Künstler nicht wünsche. Der Titel des Stücks und der Name des Arrangeurs sollen hier ungenannt bleiben, denn eins muss klar sein: Ein Wort aus dem Mund einer solchen Jazz-Koryphäe, wie sie unser Präsident nun einmal ist, kann Karrieren aus dem Nichts erschaffen, aber ebenso schnell auch wieder zum Einsturz bringen. Wir hoffen, dass der genannte Arrangeur doch noch einmal die Kurve kriegt. Vielleicht sollte ich ihm Bescheid sagen, dass er in Ungnade gefallen ist. Ralf kann mir sicher seine Handynummer geben.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Eine detaillierte Berichterstattung über die einzelnen Nummern, die wir heute Abend gespielt haben, soll es diesmal nicht geben. Besonders erwähnen möchte ich aber die folgenden Musiker, die heute Abend von sich reden machten:&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;b&gt;&lt;br /&gt;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;b&gt;Posaunist Jürgen H.&lt;/b&gt; bestritt das erste Drittel der Probe ganz alleine im Posaunensatz. Dabei hat er eine wirklich respektable Leistung abgeliefert. Respekt!&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;b&gt;&lt;br /&gt;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;b&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-weight: normal; "&gt;&lt;b&gt;Saxofonist Harald S.&lt;/b&gt; begeisterte heute Abend nicht nur mit drei eleganten Soli, sondern auch mit seinem blendenden Aussehen. Das Foto zeigt ihn beim Füttern eines nachhaltigen Pferdes:&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="https://picasaweb.google.com/lh/photo/M6aUoIUcyvvhLnOoiXIANQ?feat=embedwebsite"&gt;&lt;img src="https://lh5.googleusercontent.com/_mDVC8UhHC64/TaYRhjYYjYI/AAAAAAACRK4/8uaUDP8-cBk/s400/IMG039.jpg" height="400" width="300" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;&lt;br /&gt;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;b&gt;Pianist Frank W.&lt;/b&gt; leistete als Notenwart schier Übermenschliches, denn ich hatte es versäumt, das Programm für die heutige Probe an die Band weiterzuleiten, so dass zwei Drittel der Musiker mit den falschen Noten erschienen.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;b&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="https://picasaweb.google.com/lh/photo/waBwSXA6dOwOIJEyTsB52A?feat=embedwebsite"&gt;&lt;img src="https://lh5.googleusercontent.com/_mDVC8UhHC64/TaYRkUN1yVI/AAAAAAACRK4/hO_ZdEicoWk/s400/IMG040.jpg" height="300" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;b&gt;&lt;br /&gt;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: -webkit-auto;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="-webkit-border-horizontal-spacing: 2px; -webkit-border-vertical-spacing: 2px;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="-webkit-border-horizontal-spacing: 0px; -webkit-border-vertical-spacing: 0px; "&gt;&lt;b&gt;Drummer Olli B.&lt;/b&gt; brach in beeindruckender Weise aus dem traditionellen Rollenbild eines Swing-Drummers aus. Typisch wäre es gewesen, wenn er sich ein halbes Glas Whisky auf die Snare gestellt, eine Zigarette in den Mundwinkel gesteckt und seine Felle mit einem sanften Besen gestreichelt hätte. Aber nichts davon! Olli drosch dermaßen auf sein Schlagzeug ein, dass Thomas ihm dringend ans Herz legte, mit dem Boxen anzufangen, um einen Ausgleichssport zu haben. Mir persönlich hat es gefallen - schön knackig und laut.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: -webkit-auto;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="-webkit-border-horizontal-spacing: 2px; -webkit-border-vertical-spacing: 2px;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="https://picasaweb.google.com/lh/photo/iEg77hhNG26sfwJXLWDYzw?feat=embedwebsite"&gt;&lt;img src="https://lh4.googleusercontent.com/_mDVC8UhHC64/TaYRnh7bG4I/AAAAAAACRK4/wA3p99tmg_o/s400/IMG041.jpg" height="300" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;b&gt;&lt;br /&gt;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;b&gt;Saxofonist Jochen R.&lt;/b&gt; meldete sich mitten in der Probe zu Wort und teilte unserem CMO mit, dass er seine Noten absichtlich zu Hause gelassen habe. "Ich will keinen Swing spielen!", so der trotzige Holzbläser. Thomas S. machte ihm daraufhin aber unmissverständlich klar, dass so mancher Musiker schon für geringere Vergehen als die Swing-Verweigerung in Beton gegossen wurde, und die Diskussion war beendet.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;Nach der Pause diskutierten wir unter der Leitung der charmanten &lt;b&gt;Edda S.&lt;/b&gt; die Zimmerbelegung für das Probenwochenende im Herbst. Man muss leider offen damit umgehen: Manche Bandmitglieder haben ein handfestes Schnarchproblem. Entsprechende Tonbildaufnahmen werden wir im Herbst anfertigen. Vor diesem Hintergrund waren die sechs Einzelzimmer, die Edda gegen einen Aufpreis von 10 EUR zu vergeben hatte, hart umkämpft. Eine endgültige Zimmerbelegung haben wir noch nicht, aber es ist ja auch noch ein wenig Zeit.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;Nach der Pause trat unsere Sängerin &lt;b&gt;Dagmar K.&lt;/b&gt; in den Mittelpunkt, um einige Nummern mit der Band auszuprobieren. Besondere Beachtung fand dabei ihre Interpretation von &lt;i&gt;God Bless The Child&lt;/i&gt;. Mit gesenktem Kopf stand sie da (was wohl aber auch daran lag, dass keiner von uns Rüpeln daran gedacht hatte, ihr einen Notenständer hinzustellen, so dass die Noten auf dem Boden lagen), eine Hand lässig in der Hosentasche, die andere am Mikrofon, und machte einen auf Billie Holiday. Stark! Alleine deswegen sollten Sie zu einem unserer nächsten &lt;a href="http://www.sapbigband.com/auftritte.htm"&gt;Auftritte&lt;/a&gt; kommen.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;In diesem Zusammenhang sollte ich erwähnen, dass ich von der letzten Gesangsnummer (&lt;i&gt;Till You Come Back To Me&lt;/i&gt;) eine Tonbildaufnahme angefertigt habe, die ich eigentlich an dieser Stelle veröffentlichen wollte. Thomas und einige Musiker aus dem harten Kern, die sich nach der Probe noch zu einem kurzen Imbiss versammelten, legten jedoch ihr Veto ein, als ich diesen Film am Tisch auf dem Mobiltelefon vorführte. Es handelt sich um einen Durchlauf des Stücks ohne Sängerin, um der Band noch einmal Gelegenheit zu geben, sich mit den Noten vertraut zu machen. Ich fand es gut und habe es gefilmt, aber hier scheint es sich - wie so häufig - um eine unbedeutende Einzelmeinung zu handeln. Offenbar haben die Jungs und Mädels ernste Zweifel an der Nachhaltigkeit der Aufnahme. Wir haben uns nun darauf geeinigt, dass ich den Streifen vor der Veröffentlichung unserem CMO vorlegen muss, damit dieser ihn noch einmal am Bildschirm und mit einem ordentlichen Lautsprecher auf Unbedenklichkeit prüfen kann. Deswegen folgt nun ein Platzhalter:&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center; "&gt;&lt;b&gt;&lt;br /&gt;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center; "&gt;&lt;b&gt;Platzhalter für die Aufnahme von &lt;i&gt;Till You Come Back To Me&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left; "&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left; "&gt;Wenn Sie möchten, dass die Aufnahme veröffentlicht wird, erfassen Sie bitte einen entsprechenden Kommentar am Ende dieses Artikels. Jede Stimme zählt!&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;Der Abend ging zu Ende in der wirklich ausgezeichneten Pizzeria Riviera in Walldorf, die es in wenigen Monaten geschafft hat, sich einen festen Platz in unserer Restaurantliste zu erobern. Der kürzlich ein Jahr reifer gewordene Konsul Toni D. verwöhnte uns hier nicht nur mit spendierten Getränken (vielen Dank!), sondern auch mit einer persönlich präsentierten Desserkarte:&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;div style="text-align: -webkit-auto;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="-webkit-border-horizontal-spacing: 2px; -webkit-border-vertical-spacing: 2px;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;table style="width:auto;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td&gt;&lt;a href="https://picasaweb.google.com/lh/photo/gsh3gMfk3anf7nUJgLFLaw?feat=embedwebsite"&gt;&lt;img src="https://lh3.googleusercontent.com/_mDVC8UhHC64/TaYRpp0K_5I/AAAAAAACRK4/tblN75EXxvs/s400/IMG045.jpg" height="400" width="300" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="font-family:arial,sans-serif; font-size:11px; text-align:right"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;Wir haben also eigentlich doch ein schönes Leben! Ich werde weiter davon berichten.&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/403016570427283825-2974886071428765927?l=sapbigband.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sapbigband.blogspot.com/feeds/2974886071428765927/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://sapbigband.blogspot.com/2011/04/nachhaltige-kunst-probe-am-13-april.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/403016570427283825/posts/default/2974886071428765927'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/403016570427283825/posts/default/2974886071428765927'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sapbigband.blogspot.com/2011/04/nachhaltige-kunst-probe-am-13-april.html' title='Nachhaltige Kunst: Probe am 13. April 2011'/><author><name>Hendrik Achenbach</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00604608239668231271</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://3.bp.blogspot.com/-ZpUifFJ0kXY/Txwprh-6C2I/AAAAAAAC-VQ/pQl82l_9ujM/s220/hendrik.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='https://lh4.googleusercontent.com/_mDVC8UhHC64/TaYRdRHkbpI/AAAAAAACRK4/E7aEWBfTzTA/s72-c/IMG038.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-403016570427283825.post-3831487674349062074</id><published>2011-03-17T00:36:00.005+01:00</published><updated>2011-03-17T00:44:30.211+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Proben'/><title type='text'>G oder Gis? Probe am 16. März 2011</title><content type='html'>Sie haben sich sicher schon gefragt, was hier eigentlich los oder besser gesagt  nicht los ist, liebe Leserinnen und Leser. Haben sich Sorgen gemacht, weil Sie  gar nichts mehr von uns hören, vielleicht sogar Mutmaßungen angestellt, dass das  CD-Projekt in Gefahr sei oder ähnliche Katastrophen befürchtet. Um mit den  Worten unseres CMOs zu sprechen: Bitte beruhigen Sie sich (das sagt er immer bei  Konzerten, wenn das Publikum zu eifrig applaudiert). Bei uns ist alles in  Ordnung. Die Band ist quicklebendig und die meisten Musikerinnen und Musiker  bereiten sich mit viel Motivation auf die Studiosession Ende März vor. Lediglich  die Frequenz der Probenberichte wird in Zukunft eher bei monatlich als "fast  wöchentlich" liegen, aber hier gilt hoffentlich die alte Weisheit, dass eine  zeitweilige Abwesenheit die Zuneignung nur noch stärker werden lässt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da  wir so lange nichts von einander gehört haben, schlage ich vor, dass wir uns  heute wieder einmal im Detail mit unserer Musik auseinandersetzen. Mir ist klar,  dass "Musik" eher als ungewöhnliches Thema gelten muss, wenn man sich die  letzten 113 Probenberichte anschaut, in denen es häufig um Frisuren und Figuren  ging. Oder um Kleidung. Vielleicht ganz kurz dazu: Posaunist Helmut G. bewies  heute Abend wieder einmal Mut zur Mode, denn er lief in einem T-Shirt mit dem  neuen SAP-Logo auf:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img style="WIDTH: 384px; HEIGHT: 288px" alt="T-Shirt with SAP Logo" src="https://lh6.googleusercontent.com/_mDVC8UhHC64/TYFEL_ghYTI/AAAAAAACAh8/ctcJSWH_v6k/s640/2011-03-16%2020.02.29.jpg" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein  Mann wie er kann alles tragen, aber das ist schon etwas ganz Besonderes, oder?  Hinweis: Er ist auf dem Foto von hinten zu sehen. Von vorne sieht er noch mal  einen Tick besser aus, aber das Logo war leider auf der Rückseite.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So,  nun aber Schluss. Konzentrieren wir uns wie versprochen auf die Musik und  schauen wir doch mal, was heute Abend so auf dem Notenständer lag.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="FONT-WEIGHT: bold"&gt;You're Up&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Bei diesem Stück gab es eigentlich  keine großen Auffälligkeiten. Thomas probierte am Anfang lediglich einen Einfall  des Komponisten aus, in welchem nachträglich noch der Wunsch nach einer  Generalpause mitten im Stück aufgestiegen war. Die Idee wurde jedoch abgelehnt,  was der Künstler mit Fassung zu tragen wusste. Der Künstler, das ist unser  Saxofonist Peter H., der nun schon seine zweite Komposition in die Band  eingebracht hat (nach &lt;span style="FONT-STYLE: italic"&gt;Why Not&lt;/span&gt;, einer  Nummer, die wir im vergangenen Jahr extrem oft und mit wachsender Begeisterung  gespielt haben).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="FONT-WEIGHT: bold"&gt;Der Professor&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Wir spielen dieses Stück seit einer ganzen Weile und haben  es auch schon live aufgeführt. Deswegen wusste unser Bassist Armin S. zu  überraschen, als er zu Beginn verkündete, eine "dumme Frage" stellen zu müssen.  So etwas darf man sich unter einem CMO wie Thomas S. natürlich nicht erlauben,  denn dieser sorgte gleich für Ruhe und forderte Armin auf, laut und deutlich zu  sprechen, damit die Dummheit der Frage auch richtig zum Tragen kommen konnte. Es  ging letztendlich darum, ob der Bass in einem bestimmten Takt ein G oder ein Gis  zu spielen habe. Wie Sie sich denken können, ist mir der Unterschied nicht ganz  klar (ich würde so etwas nie fragen). Deswegen habe ich von der Diskussion, die  Armins Frage auslöste, nicht alles verstanden. Thomas erläuterte zum Beispiel,  dass "Vorzeichen nicht für Oktaven" gelten. Ich finde diese ganzen Diskussionen  extrem schwierig und bin mittlerweile der Meinung, dass man mir da bewusst etwas  verheimlicht. Und damit nicht genug: Nach einem kompletten Durchgang des Stücks  vermisste Thomas etwas. Irgend jemand hatte einen Auftakt verpasst. Dummerweise  genügte ein Blick in die Partitur, um die 3. Trompete (also mich) als  Fehlerquelle zu identifizieren. Die zweite dritte Trompete, unser Präsident Ralf  H., war beim zweiten Stück natürlich noch nicht da, so dass ich ganz alleine da  stand. Aber wenigstens zwang der CMO mich nicht, die Stelle alleine  vorzuspielen. Das kann eigentlich nur bedeuten, dass er demnächst mal wieder  irgend etwas von mir will. Ansonsten hätte es keine Gnade gegeben.&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="FONT-WEIGHT: bold"&gt;Stadt-Land-Fluss&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Ich finde, dies ist eine  der besten Nummern im ganzen CD-Programm. Meine Notizen zeugen von keinen  ungewöhnlichen Vorkomnissen, außer dass Thomas mich fragte, ob ich mit dem  Abschnitt I klarkomme. Sie erinnern sich vielleicht, dass wir die &lt;a href="http://sapbigband.blogspot.com/2010/11/auf-der-suche-nach-der-quelle-probe-am.html"&gt;musikalische  Genese dieses Abschnitts&lt;/a&gt; schon einmal genauer unter die Lupe genommen haben.  Zum Glück ist dies einige der wenigen Stellen im neuen Programm, die ich mit  Freude und Selbstbewusstsein annähernd fehlerfrei spielen kann, und zu meinem  noch größeren Glück verzichtete der CMO auf einen Beweis dieser  Behauptung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img style="WIDTH: 384px; HEIGHT: 288px" alt="Trumpets" src="https://lh6.googleusercontent.com/_mDVC8UhHC64/TYFEM_ANnXI/AAAAAAACAiM/mgw5TUXZFEk/s640/2011-03-16%2020.33.13.jpg" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="FONT-WEIGHT: bold"&gt;Ohne Worte&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Dieses Stück ließ Thomas  unmittelbar nach der Pause auflegen, und pünktlich zu dessen Beginn öffneten  sich die Schiebetüren des Schulungszentrums und unser Präsident Ralf H. trat zu  uns herab. Das Musikervolk begrüßte ihn mit einem Lächeln und zarten  Beifallsbekundungen, was wieder einmal deutlich zeigt, dass auch das  Zuspätkommen eine Kunst ist, die nicht jeder beherrscht. Die Band konnte ja  nicht wissen, dass heute Abend tatsächlich valide Sachgründe für das späte  Erscheinen vorlagen und der Präsident sich ordnungsgemäß abgemeldet hatte.  Thomas erklärte den Sachverhalt dann so: "Wenn man schon zu spät kommt, muss man  so spät sein, dass die Leute froh sind, dass man überhaupt noch kommt. Ein  bisschen zu spät ist Mist, dann sind sie sauer auf dich." Die ganze Logik birgt  natürlich ein gewisses Skalierungsproblem, denn wenn alle dieser Maßgabe folgen,  annuliert sie sich selbst. Häh? Ich glaube, ich arbeite zu viel.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="FONT-WEIGHT: bold"&gt;Don't You Be Worried&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Zu dieser Nummer habe  ich ein besonderes Verhältnis, denn ich darf hier bei der CD-Aufnahme ein Solo  spielen. Warten Sie mit Ihrer endgültigen Kaufentscheidung aber ruhig noch: Die  Soli werden separat eingespielt, und wenn meine Performance zu schlecht ist,  kann man das Solo immer noch weglassen. Ich werde aber fleißig üben,  versprochen. Beeindruckt war ich von der Performance unseres Pianisten Frank W.,  der die letzten Takte des Stückes im Stehen spielte und in die Tasten griff, als  habe er den Motown mit der Muttermilch in sich aufgesogen. Ganz  stark.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="FONT-WEIGHT: bold"&gt;Robbi, Tobbi und das  Fliewatüüt&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;In meinem Notizblock steht zu diesem Stück kein einziges  Wort. Das kann eigentlich nur heißen, dass wir es super gespielt haben, oder?  Vielleicht kann ich aber bei der Gelegenheit erwähnen, dass es einfach eine  extrem gute Nummer ist. Arrangiert hat es Chris Perschke, der uns immer mal  wieder bei Auftritten als Bandleader unterstützt, wenn unser CMO auf Tournee ist  und auch bei der Aufnahme eine Rolle spielen wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="FONT-WEIGHT: bold"&gt;Abendlied&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Unsere  Sängerin Dagmar K. konnte heute Abend leider nicht dabei sein. Deswegen mussten  wir die Gesangsnummern ohne sie spielen. Das war natürlich sehr langweilig. Ein  deutlicher Lichtblick bei &lt;span style="FONT-STYLE: italic"&gt;Abendlied&lt;/span&gt; war  aber das überlange Gitarrensolo von Jens W. Aus dem Posaunensatz hörte man den  geraunten Kommentar: "Schon deshalb würde ich die CD kaufen." Jawohl! Recht  haben die Jungs, auch wenn ich mich grundsätzlich schwer damit tue, einem  Posaunisten Recht zu geben. Das Solo gehört nicht gekürzt. Es wird dazu  beitragen, dass meine Prophezeiung in Erfüllung geht: Als Gesangsnummer wird  &lt;span style="FONT-STYLE: italic"&gt;Abendlied&lt;/span&gt;, das Thomas als Trompeter  schon in zwei Versionen eingespielt hat (auf &lt;a href="http://www.amazon.de/Kitchen-Music-Thomas-Trio-Siffling/dp/B000KZRULW"&gt;Kitchen  Music&lt;/a&gt; und &lt;a href="http://www.amazon.de/Ballads-Thomas-Prandl-Danie-Siffling/dp/B003WFDUCU/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;amp;qid=1300318492&amp;amp;sr=1-1"&gt;Ballads&lt;/a&gt;),  ein Welthit werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="FONT-WEIGHT: bold"&gt;The Shadow of Your  Smile&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Eine schöne Nummer, aber ohne Dagmar eben nur halb so schön.  Thomas S. schien es aber zu gefallen, denn als wir alle schon sehnsüchtig auf  unsere Instrumentenkoffer schielten (es war bereits 21.10 Uhr), verordnete er  einen weiteren Durchgang: "Einmal durch noch mal für mich, das schadet nix."  Vermutlich hat er Recht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach so viel Arbeit blieb nur eins: Wir mussten  unserem Lieblingsrestaurant, dem La Tortuga in Walldorf, einen Besuch abstatten  und uns an allerlei Tapas und zwei großen Schüsseln Pommes abarbeiten.  Schließlich steht am kommenden Samstag eine Dreistundenprobe an. Dafür brauchen  wir alle viel Kraft.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img style="WIDTH: 384px; HEIGHT: 288px" alt="Tortuga" src="https://lh5.googleusercontent.com/_mDVC8UhHC64/TYFEMNIvARI/AAAAAAACAio/Md5wyuuEvYg/s640/2011-03-16%2022.43.36.jpg" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;An  dieser Stelle lesen Sie wieder von uns, wenn die CD im Kasten ist und die  Probenarbeit im April sich auf neue Ziele richtet. Neue Stücke liegen schon in  den Notenmappen bereit, und wir werden bald auch wieder live zu hören sein.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/403016570427283825-3831487674349062074?l=sapbigband.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sapbigband.blogspot.com/feeds/3831487674349062074/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://sapbigband.blogspot.com/2011/03/g-oder-gis-probe-am-16-marz-2011.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/403016570427283825/posts/default/3831487674349062074'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/403016570427283825/posts/default/3831487674349062074'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sapbigband.blogspot.com/2011/03/g-oder-gis-probe-am-16-marz-2011.html' title='G oder Gis? Probe am 16. März 2011'/><author><name>Hendrik Achenbach</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00604608239668231271</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://3.bp.blogspot.com/-ZpUifFJ0kXY/Txwprh-6C2I/AAAAAAAC-VQ/pQl82l_9ujM/s220/hendrik.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='https://lh6.googleusercontent.com/_mDVC8UhHC64/TYFEL_ghYTI/AAAAAAACAh8/ctcJSWH_v6k/s72-c/2011-03-16%2020.02.29.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-403016570427283825.post-4549510004008209031</id><published>2011-02-17T00:17:00.005+01:00</published><updated>2011-02-17T00:49:51.339+01:00</updated><title type='text'>Alles Banane: Probe am 16. Februar 2011</title><content type='html'>&lt;p&gt;Lassen Sie sich durch die etwas niedrigere Frequenz, mit der an dieser Stelle Berichte von unseren Proben erscheinen, nicht täuschen. Wir sind weiterhin hochkonzentriert bei der Sache und bereiten uns auf die CD-Aufnahme Ende März vor. Das gilt sowohl für die musikalische Arbeit als auch für den eigentlich unterhaltsamsten Teil der Projektvorbereitung, nämlich die Diskussion über das Cover (für Kenner: sie entspricht in Grundzügen der Diskussion über das Plakat vor dem jährlichen Mitarbeiterkonzert). Details werden aber noch nicht verraten. Es ist schon schlimm genug, dass Sie bei aufmerksamem Studium der Probenberichte herausfinden können, welche Titel auf der CD landen werden. Ich werde mich allenfalls zu einem diffusen Hinweis überreden lassen, aber erst am Ende dieses Berichts.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/de/c/c7/Mus_vorzeichen_6k.png" style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 123px; height: 82px;" border="0" alt="" /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Kurz vor der Probe forderte ich unseren Konsul Toni D. zu einem kleinem Wettbewerb heraus: Ich wettete, dass ich die F-Dur-Tonleiter schneller spielen könne als er. Natürlich ließ er sich darauf ein und schlug mich mit einem geschickten Schachzug aus dem Rennen. Er sagte nämlich: "F-Dur kann jeder, lass uns Fis-Dur nehmen." Ich persönlich fand das schwierig, weil ich nur bis jeweils drei Vorzeichen kann, also sozusagen die Nordhälfte des Quintenzirkels. Zum Glück beendete Thomas das unwürdige Treiben mit einem scharfen Kommando: "Hört auf damit, Männer, sonst habt ihr gleich schon wieder die Fresse dick." OK. Haben wir halt aufgehört. Er meint es ja nur gut, auch wenn er es nicht immer zeigen kann.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Zu Beginn der Probe glänzten einige Musiker noch durch Abwesenheit, aber Thomas konnte uns beruhigen: "Wir haben ja nur eine CD-Aufnahme vor uns. Also überhaupt kein Grund zum Stress." Getreut diesem Motto ließ er ganz routiniert eine konzentrierte, auf wenige Stücke beschränkte Probe vom Stapel laufen. Es ging los mit &lt;i&gt;Your're Up&lt;/i&gt; (Hinsbeeck), gefolgt von &lt;i&gt;Abendlied&lt;/i&gt; (Siffling) und &lt;i&gt;The Shadow of Your Smile&lt;/i&gt; (Mandel). Diese drei Stücke spielten wir wieder und wieder, zuerst ohne Gesang und nach der Pause mit unserer fantastischen neuen Sängerin, Dagmar K.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Helmut G., Star-Trombonist und Lebenskünstler, zeigte Mut, indem er genau zu Beginn des zweiten Teils eine Banane aus der Tasche zog und zu schälen begann. Genau genommen hätte er ja die Pause, die CMO Thomas S. durchaus großzügig bemessen hatte, zur Nahrungsaufnahme nutzen können, aber er zog es vor, seine Obstration auf den Notenständer zu legen und ab und zu hineinzubeißen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/-ms4bYkgnhFI/TVxcwUgcZRI/AAAAAAABzMI/gbDhKTbwMbo/s1600/2011-02-16%2B20.37.37.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 210px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-ms4bYkgnhFI/TVxcwUgcZRI/AAAAAAABzMI/gbDhKTbwMbo/s320/2011-02-16%2B20.37.37.jpg" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5574432423986095378" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Hier muss allerdings ein kritischer Gedanke erlaubt sein: Was spielt sich in einem Posaunenmundstück und dem daran angeschlossenen Rohr ab, wenn der Musiker seine Lippen, die einen strahlenden Ton zum Klingen bringen, nur wenige Sekunden vorher in das mehlige Fruchtfleisch einer Banane getaucht hat?&lt;/p&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/4/4c/Bananas.jpg/800px-Bananas.jpg"&gt;&lt;img style="float:right; margin:0 0 10px 10px;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 133px;" src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/4/4c/Bananas.jpg/800px-Bananas.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Wir wollen es uns nicht in allen Einzelheiten ausmalen, denn letztendlich muss das jeder auf der künstlerischen Ebene mit sich selbst ausmachen und natürlich die Wartungskosten für das Instrument tragen. Und der Erfolg gibt unserem Helmut ja recht. Wir rechnen eigentlich fest damit, dass er hinter den Kulissen schon mit Thomas über ein ausgedehntes Posaunenfeature auf dem neuen Album verhandelt. Man darf gespannt sein.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ebenso überraschend wie die Aktion mit der Banane war Thomas' unkontrollierte Reaktion, als Peter im zweiten Teil sein Horn in den Koffer packte und sich an den Rand stellte. Sein Saxofon, so Peter, sei kaputt. Aber das sei ja nicht schlimm, weil Marko D. (ebenfalls Saxofonist) mittlerweile eingetroffen sei. Thomas drehte sich daraufhin um, schaute in Markos Richtung und rief lauthals: "Aber das ist doch Scheiße!" Ich konnte Marko in diesem Moment nicht sehen, kann mir seinen Gesichtsausdruck aber im Detail vorstellen. Ob unser CMO nur in die falsche Richtung geschaut hat oder ob er sich gerade einen militärisch angehauchten Führungsstil angewöhnt, wird man sehen müssen. Die betont funktionale Oberbekleidung, die er heute Abend gewählt hatte, lässt eher auf letzteres schließen, denn mit dieser Jacke (die ich auch sofort tragen würde) ließe sich ohne Probleme auch ein ausgedehntes Manöver durchstehen. Ein Foto gibt es leider nicht, aber ich werde das nachholen.&lt;/p&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/2/2d/Apfelschorle.jpg/220px-Apfelschorle.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 220px; height: 285px;" src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/2/2d/Apfelschorle.jpg/220px-Apfelschorle.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Der Abend ging zu Ende im &lt;i&gt;Da Savio&lt;/i&gt; am Ortsrand von Walldorf, wo unser ewiger Twen Jens W. sich äußerst spendabel zeigte (danke Jens!) Das Essen war gut, und die Art und Weise, wie Dagmar und Thomas den CO2-Gehalt ihrer Rieslingschorle genau analysierten und den armen Kellner zu mehrfachen Nachlieferungen verurteilten, sehr unterhaltsam. Der einzige Punkt, den wir heute Abend nicht besprochen haben, war die Gestaltung unseres CD-Covers. Wobei ich Ihnen davon ja ohnehin nicht hätte berichten dürfen, weil es eine Überraschung sein soll. Es ist auch noch nichts endgültig entschieden, aber es geht sehr stark in die Richtung eines bestimmten Motivs. Lassen Sie uns doch eines unserer beliebten Gewinnspiele daraus machen. Wer das Motiv anhand der folgenden Beschreibung erraten kann, erhält eine unsere CDs (freie Auswahl): Den gesuchten Begriff erhält man, indem man einen Text identifiziert, der sowohl im Matthäus- als auch im Lukasevangelium vorkommt und die ersten beiden Wörter ins Lateinische übersetzt. Ja, meine lieben Leserinnen und Leser, jetzt ist die gute alte abendländische Bildung gefragt. Aber daran sind sie bei uns ja gewöhnt. Raten Sie mit und senden Sie die Lösung an hendrik.achenbach@sap.com. Die ersten drei richtigen Einsendungen zählen als Gewinn.&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/403016570427283825-4549510004008209031?l=sapbigband.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sapbigband.blogspot.com/feeds/4549510004008209031/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://sapbigband.blogspot.com/2011/02/alles-banane-probe-am-16-februar-2011.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/403016570427283825/posts/default/4549510004008209031'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/403016570427283825/posts/default/4549510004008209031'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sapbigband.blogspot.com/2011/02/alles-banane-probe-am-16-februar-2011.html' title='Alles Banane: Probe am 16. Februar 2011'/><author><name>Hendrik Achenbach</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00604608239668231271</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://3.bp.blogspot.com/-ZpUifFJ0kXY/Txwprh-6C2I/AAAAAAAC-VQ/pQl82l_9ujM/s220/hendrik.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/-ms4bYkgnhFI/TVxcwUgcZRI/AAAAAAABzMI/gbDhKTbwMbo/s72-c/2011-02-16%2B20.37.37.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-403016570427283825.post-5624724315358147402</id><published>2011-01-12T23:27:00.012+01:00</published><updated>2011-01-13T00:46:11.111+01:00</updated><title type='text'>Alles grün: Probe am 12. Januar 2011</title><content type='html'>Während einige von uns in der ersten Januarwoche noch im verlängerten Weihnachtsurlaub waren und den Brückentag am 7. Januar (der 6. Januar ist in Baden-Würrtemberg immer arbeitsfrei) gerne mitgenommen haben, ging in dieser Woche der Ernst des Lebens wieder los. Die Menschen strömten mehr oder weniger erholt zurück in ihre Kindergärten, Schulen und Arbeitsstellen, und das nicht immer mit einem Lächeln auf den Lippen. Aber zum Glück erwachen in einem neuen Jahr auch viele schöne Dinge zu neuem Leben, und die SAP BIG BAnd gehört definitiv dazu.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://www.sapbigband.com/fotos/afterworkjazz2010-2/images/_dsc3336.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 267px;" src="http://www.sapbigband.com/fotos/afterworkjazz2010-2/images/_dsc3336.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Nach unserem letzten Auftritt im Dezember, von dem mittlerweile einige sehr schöne &lt;a href="http://www.sapbigband.com/fotos/index.htm"&gt;Fotos&lt;/a&gt; vorliegen, hatten wir uns ein paar Wochen Pause gegönnt. Heute Abend fand die erste Probe in diesem Jahr statt, und die ganze Sache ging schon im Vorfeld gründlich schief. Ich hatte der Band in der Woche vor Weihnachten eine E-Mail geschickt, dass die Probenarbeit am &lt;b&gt;12.&lt;/b&gt; Januar wieder losgehen würde (und manche von den Jungs und Mädels lesen meine Nachrichten, ich glaube mittlerweile fest daran). In der Probenplanungsliste auf sapbigband.com hatte ich aber leider den &lt;b&gt;19.&lt;/b&gt; Januar eingetragen. Das Ganze resultierte in einer ziemlichen Verwirrung, die sich zum Glück durch ein Telefonat mit unserem CMO Thomas S. auflösen ließ.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wo wir gerade von unserem CMO reden: Als wir telefonierten, war der Gute kaum aus dem Weihnachtsurlaub zurück und eben erst gelandet, saß aber schon wieder im Wagen, auf dem Weg zum nächsten Auftritt. Fleißig, fleißig. Trotzdem fand er die Zeit, mich zu fragen, was mein Waschbrettbauch mache. Darüber wollen wir heute nicht schon wieder reden - es gibt nichts Unwichtigeres auf der Welt als meinen Bauch - aber reden wir doch über Thomas. Er selbst hat sich im Urlaub offenbar nur von grünem Tee und Rettich ernährt - zumindest könnte man das meinen, wenn man ihn sich anschaut (das Foto stammt von heute Abend):&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_mDVC8UhHC64/TS4yveucViI/AAAAAAAByIw/i0_J_CrHmSE/s1600/TS.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 240px; height: 320px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_mDVC8UhHC64/TS4yveucViI/AAAAAAAByIw/i0_J_CrHmSE/s320/TS.jpg" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5561438381132240418" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Es sieht natürlich ein bisschen so aus, als ob er den Bauch einzieht. Das gebe ich zu. Hier muss es sich wohl um ein Problem mit der Kamera handeln. Aber lassen wir dieses leidige Thema und wenden wir uns der Musik zu.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Probe begann mit &lt;i&gt;Stadt-Land-Fluss&lt;/i&gt; von Rainer Tempel. Seit heute Abend hat ja offiziell die Vorbereitung für unsere CD-Aufnahme im Frühjahr begonnen, und diverse Tempel-Nummern sind heiße Kandidaten für dieses Album. Dafür, dass wir einige Wochen Pause hatten, klappte es eigentlich ganz gut bei dieser ersten Nummer. Besondere Erkenntise konnten wir nicht gewinnen. Unser CMO hielt lediglich fest, dass (a) unser Konsul Toni D. ein gutes Solo gespielt habe und (b) mein Trompetensound sowohl mit als auch ohne Dämpfer nichts tauge. Also nichts Neues. Allerdings wusste Thomas uns zwischendurch mit einer ersten Vorschau auf seine Autobiographie zu erfreuen, die schon mit großer Spannung erwartet wird (obwohl es noch locker 10 bis 20 Jahre dauern kann, bis sie in den Buchläden liegt). Ein zentrales Kapitel in diesem Buch wird die Konzertreise nach Spanien behandeln, die er im vielversprechenden Alter von 17 Jahren unternahm. Er konnte sich damals mit den Aufsichtspersonen nicht auf eine gemeinsame Position zum Nutzen ausgiebigen Bierkonsums einigen. Eine einsame Heimfahrt im Europabus und ein vorzeitiges Ausscheiden aus der Schullaufbahn konnte wohl abgewendet werden. Trotzdem wird er die Rechnung von damals in seiner Lebensbeschreibung wohl noch einmal aufmachen müssen, und wir unterstützen ihn dabei natürlich nach Kräften.&lt;div&gt;&lt;br /&gt;Es ging weiter mit einem neuen Stück: Jochen Welsch, von dem wir schon einige fantastische Arrangements spielen, hat &lt;i&gt;&lt;a&gt;Männer&lt;/a&gt; &lt;/i&gt;von Herbert Grönemeyer für Big Band arrangiert. Das Arrangement gilt als schwierig, was Thomas natürlich super findet, weil er uns damit fordern kann. Ich persönlich bin bereit, mich damit auseinanderzusetzen, obwohl ich ja nun wirklich nicht als guter Vom-Blatt-Spieler bekannt bin und mich mit neuen Stücken ohnehin immer schwer tue. Aber bisher hat es ja meistens irgendwann Klick gemacht. Womit ich heute Abend meine Schwierigkeiten hatte, waren die Tempoanweisungen in diesem Stück. Beispiel gefällig?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_mDVC8UhHC64/TS4y9e20YEI/AAAAAAAByI4/a93uljuZG5w/s1600/E.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_mDVC8UhHC64/TS4y9e20YEI/AAAAAAAByI4/a93uljuZG5w/s320/E.jpg" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5561438621685538882" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Wie man sieht, wird hier zu Beginn des Teils "E" angegeben, dass eine punktierte Viertelnote nun einer normalen Viertelnote entspricht. Ich interpretierte das folgendermaßen: Ein längerer Zeitraum (der benötigt wird, um eine punktierte Viertel erklingen zu lassen) wird einem kürzerem Zeitraum (der benötigt wird, um eine normale Viertel erklingen zu lassen) gleichgesetzt. Mathematisch ausgedrückt also 1,5 = 1. Das geht natürlich nicht, aber die Bedeutung ist "länger = kürzer", also: schneller. Denkt man zumindest. Oder, vorsichtiger ausgedrückt, dachte ich zumindest. Gemeint war nämlich, dass das Tempo langsamer werden soll.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;Ich ließ mich darauf ein, öffentlich mit unserem CMO über diese Fragestellung zu diskutieren, aber es nunmal leider so, dass er Musik studiert hat und ich nicht und ich in Mathe (das hätte mich retten können) auch immer eine Flasche war. Was soll ich sagen? Ich habe mich bemüht, aber es ist nicht gut ausgegangen. In Zukunft muss ich meinen Intellekt an dieser Stelle wohl einfach abschalten und langsamer spielen, weil &lt;b&gt;er&lt;/b&gt; es so will. Hmpf.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Rest der Probe lief aber versöhnlich ab, weil Thomas drei Stücke auflegen ließ, die wir schon ein bisschen länger spielen: &lt;i&gt;Der Professor&lt;/i&gt;, &lt;i&gt;Don't You Be Worried&lt;/i&gt; und&lt;i&gt; Robbi, Tobbi und das Fliewatüüt&lt;/i&gt;. Auch hier handelt es sich natürlich um Kandidaten für unser nächstes Album. Bei &lt;i&gt;Der Professor&lt;/i&gt; habe ich unseren Präsidenten Ralf H. vermisst, denn die 3. Trompete, die ich mir bei vielen Stücken mit ihm teile, hat hier ein oder zwei exponierte Stellen, bei denen ich ohne ihn nur teilweise positiv auffallen konnte. Ralf konnte heute leider nicht bei uns sein, aber wir haben viel über ihn gesprochen. Nächste Woche ist er sicher wieder dabei.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;Ein Extra-Spezial-Sonderlob erteile ich an dieser Stelle unserer Saxofonistin Edda S. Wie das folgende Bild zeigt, vertrat sie heute Abend zusammen mit Harald S. den Saxofonsatz (alle anderen konnten nicht da sein):&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_mDVC8UhHC64/TS44GPXj0VI/AAAAAAAByJE/QAstvSjcJEM/s1600/eundh.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_mDVC8UhHC64/TS44GPXj0VI/AAAAAAAByJE/QAstvSjcJEM/s320/eundh.jpg" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5561444269704859986" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Beim letzten Stück war Harald jedoch nicht mehr da (ein Mann wie er hat eben Termine, Termine, Termine), so dass Edda sich alleine durchschlagen musste, und der Saxofon-Part von &lt;i&gt;Robbi, Tobbi und das Fliewatüüt&lt;/i&gt; ist nicht einfach. Sie hat super gespielt. Sonderlob hiermit erteilt, Stempel drauf und zack, fertig. Weiter so.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Abend ging mit einer kleinen Sushi-Verkostung in Walldorf zu Ende (wobei ich selbst mich zu den gebratenen Nudeln mit Hähnchen hinreißen ließ, denn es gibt nichts Besseres als gebratene Nudeln). Wir hatten viel Spaß, gute Gespräche und einen bestens aufgelegten Konsul Deimel, der uns sogar die Getränke spendierte. Warum, wird nicht verraten, aber ich lasse unseren Toni hiermit offiziell hochleben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_mDVC8UhHC64/TS45c9fQjqI/AAAAAAAByJQ/-vmIs6GRheM/s1600/sushi.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_mDVC8UhHC64/TS45c9fQjqI/AAAAAAAByJQ/-vmIs6GRheM/s320/sushi.jpg" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5561445759553932962" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Frank unterhielt uns mit interessanten Insiderinformationen über japanisches Essen, so dass ich nun endlich auch weiß, dass &lt;i&gt;Wasabi &lt;/i&gt;(haben Sie kürzlich auch den grünen Käse bei Rewe gekauft?) eine Art Rettich ist. Und ganz zum Schluss gab es Grüntee-Eis. Hier schloss sich der Kreis zur mutmaßlichen Urlaubsdiät unseren CMOs (der leider nicht an der Nachbesprechung teilnehmen konnte) auf wunderbare Weise, so dass wir alle an Leib und Geist satt und gestärkt nach Hause gehen konnten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/403016570427283825-5624724315358147402?l=sapbigband.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sapbigband.blogspot.com/feeds/5624724315358147402/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://sapbigband.blogspot.com/2011/01/alles-grun-probe-am-12-januar-2011.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/403016570427283825/posts/default/5624724315358147402'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/403016570427283825/posts/default/5624724315358147402'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sapbigband.blogspot.com/2011/01/alles-grun-probe-am-12-januar-2011.html' title='Alles grün: Probe am 12. Januar 2011'/><author><name>Hendrik Achenbach</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00604608239668231271</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://3.bp.blogspot.com/-ZpUifFJ0kXY/Txwprh-6C2I/AAAAAAAC-VQ/pQl82l_9ujM/s220/hendrik.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_mDVC8UhHC64/TS4yveucViI/AAAAAAAByIw/i0_J_CrHmSE/s72-c/TS.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-403016570427283825.post-3147844342965048164</id><published>2010-11-18T00:32:00.003+01:00</published><updated>2010-11-18T06:45:35.083+01:00</updated><title type='text'>Auf der Suche nach der Quelle: Probe am 17. November 2010</title><content type='html'>&lt;img id="s0y-" src="http://docs.google.com/File?id=d3dmjdz_542gdzbvpgb_b" style="float:right;height:180px;margin-left:1em;margin-right:0px;width:240px" /&gt;Unser nächstes Konzert nähert sich mit Riesenschritten. Anfang Dezember wollen wir wieder After Work Jazz für die SAP-Kolleginnen und -Kollegen spielen, und bis dahin gibt es noch viel zu tun. Zum Beispiel Noten sortieren: Heute Abend zeigte sich wieder einmal, dass die Pflege des Notenbestands ein Bereich ist, in dem wir noch wachsen können. So ungefähr um 1000 Prozent. Die erste halbe Stunde ging nämlich wieder einmal dafür drauf, einen Abgesandten in den Keller zu schicken, der den Notenschrank nach den Originalen durchwühlen musste, weil nicht alle ihre Noten dabeihatten.&lt;br /&gt;&lt;img src="http://docs.google.com/File?id=d3dmjdz_541hcfmtzpt_b" style="float:left;height:240px;margin-left:0px;margin-right:1em;width:320px" /&gt;&lt;div&gt;Die Gründe für diese Probleme sind vielfältig, und niemanden soll hier ein Vorwurf gemacht werden. Trotzdem wage ich einmal die unter Umständen vollkommen haltlose These, dass die Count Basie Big Band in ihren Anfangszeiten dieses Problem nicht hatte. Die bequeme und billige, endlose Reproduzierbarkeit von Notenmaterial, die man damals noch nicht kannte, macht uns vermutlich erst so nachlässig. Zu Zeiten, als jedes Blatt entweder ein Original war, das nicht verlorengehen durfte, oder mühevoll von Hand abgeschrieben wurde, ging man vermutlich anders mit seiner Notenmappe um. Heute holt man einfach die Originale aus dem Keller und macht sich eine neue Kopie.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Aber gut, genug moralisiert! Man weist mich in letzter Zeit ja ohnehin verstärkt darauf hin, dass ich einmal lachen und nicht so griesgrämig sein solle. Also geschwind ein Lächeln aufgesetzt und den Blick nach vorn gerichtet. Alles wird gut. Trotzdem war ich heute Abend heilfroh, dass ich mir vor der Probe eine Stunde Zeit genommen hatte, um in der Sitzecke des Büros meine eigene Notenmappe aufzuräumen. Es moralisiert sich einfach viel entspannter, wenn man ausnahmsweise selbst mal keinen Dreck am Stecken hat.&lt;/div&gt;&lt;img src="http://docs.google.com/File?id=d3dmjdz_543537v95hm_b" style="float:right;height:426.667px;margin-left:1em;margin-right:0px;width:320px" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Vor Beginn der Probe setzte unser CMO Thomas S. einen gekonnten Akzent, indem er mit einem blauen Plastikkopfhörer auf den Ohren durchs Foyer des Walldorfer Schulungszentrums tanzte. Es sah wirklich toll aus. Seine charakterliche Größe liegt aber genau darin, dass er selbst in solchen Situationen nicht zögert, anderen modische Lektionen zu erteilen (von denen ich, das gebe ich unumwunden zu, schon oft profitiert habe). Er erläuterte mir nämlich, dass man auch im November sehr wohl in Sneakers herumlaufen könne, wenn man denn zu Wintersneakers greife. Praktischerweise trug er heute welche, so dass ich mir vor Ort ein Bild der Lage verschaffen konnte. Na gut, so etwas fehlt wohl noch in meinem Schrank. Ich werde daran arbeiten.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Als der Trompetensatz heute Abend vollständig war, fiel uns zum wiederholten Male auf, dass der Palmenbestand in unserer Ecke in letzter Zeit doch deutlich zugenommen hat. Jede Woche scheint ein neuer Silbertopf mit drei Meter hohem Grünzeug dazuzukommen, und Rainer gab heute Abend an der vierten Trompete vor botanischem Hintergrund wirklich ein sehr schönes Bild ab.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;img id="q8yo" src="http://docs.google.com/File?id=d3dmjdz_544fk5zxsg4_b" style="float:left;height:426.667px;margin-left:0px;margin-right:1em;width:320px" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Vielleicht sollte er in der nächsten Probe einen Lendenschurz tragen? Das könnte die exotische Stimmung noch unterstreichen. Wir machen uns allerdings Sorgen, dass ihm irgendwann eine Kokosnuss auf den Kopf fällt oder wilde Papageien in seinem Haar nisten. Die Sache gehört beobachtet, sonst läuft sie aus dem Ruder.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Viele Bandmitglieder freuen sich sicher ebenso wie ich darüber, dass unser CMO weitere Stücke von Rainer Tempel besorgt hat. Eine der neuen Nummern - sie heißt &lt;i&gt;Stadt-Land-Fluss&lt;/i&gt; - nahm heute die erste Hälfte der Probe ein. Es gäbe viele bemerkenswerte Stellen in dieser Komposition zu erwähnen, doch ganz besondere Aufmerksamkeit verdient der Abschnitt I (nicht römisch eins, sondern iiih). Wir proben das Stück nicht erst seit heute, und ich habe schon mehrfach beobachtet, dass dieser Abschnitt bei mehreren Bandmitgliedern zu reproduzierbaren Reaktionen führt: Sanft entrücktes Lächeln, Hin-und-Herwiegen des Kopfes oder des ganzen Oberkörpers und wissende Blicke, die man sich gegenseitig zuwirft. Meine Analyse lautet: Der Komponist zitiert hier musikalisches Material, das jeder schon einmal gehört hat. Hier zeigt sich wieder einmal, dass die Menschheit offenbar doch über ein gemeinsames kulturelles Gedächtnis verfügt, an dem offenbar auch die SAP BIG BAND zu einem gewissen Teil partizipiert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Auch bei mir selbst löste der Abschnitt I so etwas wie Wiedererkennen aus, doch ich konnte keine genaueren Angaben machen. Da war lediglich eine diffuse Vorstellung von höfischen Tänzen im 18. Jahrhundert, bei der die Tänzer im Quadrat stehen und sich relativ steif im Raum bewegen. Ich nutzte eine kurze Unterbrechung, um meine Nachbarn Rainer S. und Ralf H. nach ihren Assoziationen zu fragen. Während Rainer das Gespräch auf eine andere Stelle des Stücks zu lenken versuchte, in der er Anklänge von "Ich geh mit meiner Laterne" zu erkennen glaubte, stellte Ralf zunächst die Verbindung mit Kirchenmusik her, um dann auf Purcell oder gar Haydn umzuschwenken. In der großen Pause ging ich dann mit meinem Notizblock zu Frank W., der sich bekanntlich mit klassischer Musik auskennt. Er wusste zunächst von keinen konkreten Assoziationen im Bereich der Klassik zu berichten. Er habe ganz einfach an einen Kinderchor gedacht. Deswegen befragte ich auf meiner Suche nach der Quelle als nächstes unseren musikalischen Direktor, CMO Thomas S. Dieser betritt, dass überhaupt ein musikalisches Zitat vorliege. Den Rest seiner Ausführungen habe ich leider nicht verstanden, so dass ich ihn nicht wiedergeben kann. Er lachte mich aus, als ich eine Gavotte als mögliche Quelle ins Feld führte, aber ich muss leider auch zugeben, dass ich gar nicht genau weiß, was das ist. Das Wort drängte sich mir in diesem Augenblick einfach auf. Das lag vermutlich wieder am gemeinsamen Gedächtnis. Am Ende ist Ralf schuld, weil er an das Wort gedacht hat und es auf geheimnisvolle Weise zu mir rübergeflutscht ist. Na ja. Vielleicht doch eher unwahrscheinlich. Frank rückte am Ende dann aber doch noch mit einer möglichen Zitatquelle heraus, nämlich einer (oder der) Sonate von Scarlatti.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Vielleicht liegt der Zauber der Tempelschen Komposition ja gerade darin, dass jeder das hört, was seiner eigenen musikalischen Genese entspricht? Das Ganze wird wohl ein Rätsel bleiben, wenn der Komponist selbst nicht zufällig mal wieder in diesem Blog vorbeischaut und uns mit einem Kommentar auf die Sprünge hilft. Unsere Auseinandersetzung mit &lt;i&gt;Stadt-Land-Fluss&lt;/i&gt; blieb aber keinesfalls auf den akademischen Aspekt beschränkt. Sowohl Peter H. (as) als auch Konsul Toni D. (trp) spielten fantastische Soli, vor denen man nur den Hut ziehen kann. Freuen Sie sich auf das Konzert. Es wird super.&lt;/div&gt;&lt;img id="ll6d" src="http://docs.google.com/File?id=d3dmjdz_547hppk7bft_b" style="float:left;height:373.333px;margin-left:0px;margin-right:1em;width:280px" /&gt;&lt;br /&gt;Ich persönlich hatte ein wenig damit zu kämpfen, dass ich am Vormittag eine geschlagene Stunde im Behandlungsstuhl meines Zahnarztes verbracht hatte ("schön weit aufmachen, Herr Achenbach!"). Abends konnte ich immer noch jeden Zahn spüren, und meine Lippenmuskulatur wollte auch nicht mehr so richtig mitspielen. Trotzdem musste ich noch ein wenig durchhalten, denn im zweiten Teil der Probe standen einige Gesangsnummern auf dem Programm, um sowohl unsere neue Sängerin Dagmar K. als auch die Band für das Konzert fit zu machen. Dabei stellte sich heraus, dass der heute abwesende Olli B. - über den schon manches Mal wegen der Lautstärke seines Schlagzeugspiels geschimpft wurde - dem einen oder anderen durchaus auch hilft, im Takt zu bleiben. Wir mussten uns bei &lt;i&gt;No More Blues&lt;/i&gt; ohne ihn mächtig Mühe geben, nicht aus der Kurve zu fliegen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Das Highlight des heutigen Abends war aber die letzte Gesangsnummer (&lt;i&gt;Street Life&lt;/i&gt;). Neben einem gewohnt groovigen Saxophonsolo von Harald S. und der Tatsache, dass unser CMO persönlich einige Takte sang, um Dagmar den rechten Weg zu weisen, wird mir vor allem folgende Szene in teurer Erinnerung bleiben:  Peter H. spielt die Melodie des langsamen Einleitungsteils auf dem Saxophon. Thomas hat ihn darum gebeten und steht vor ihm, um den Vorgang zu überwachen. Dagmar steht neben Peter und hält ihr Aufnahmegerät in den Trichter seines Instruments. Peter spielt. Die Töne schmelzen dahin. Alle hören gebannt zu. Wunderschön. Aber ist das wirklich das Intro, das wir kennen? Sinn und Zweck der Übung war ja eigentlich, Dagmar die Melodie nahe zu bringen. Gegen Ende der Form sagt Thomas dann: So, jetzt noch mal, und du spielst genau das, was da steht. Es scheint so, als ob Peter das Notenmaterial eher als unverbindliches Angebot interpretiert hat. Aber egal. Schön war's. Alles für die Kunst.&lt;/div&gt;&lt;img src="http://docs.google.com/File?id=d3dmjdz_545gvs8v9gm_b" style="float:right;height:320px;margin-left:1em;margin-right:0px;width:240px" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Der Abend ging zu Ende bei einer Probennachbesprechung in der verqualmten Walldorfer Marktstube. Vorher waren wir in mindestens drei Lokalen, um einen Tisch für neun Personen zu finden. Es war aussichtslos. Gab es vielleicht eine Gewinnausschüttung, von der wir nichts mitbekommen haben? Die Themen der Nachbesprechung waren vielfältig wie immer und sollen hier nicht nachgezeichnet werden. Lassen Sie uns Abschied nehmen mit einem Bild. Ihm fehlt ein wenig Licht, und die Gesichter sind auch nicht drauf. Deswegen liefere ich die fehlenden Informationen verbal.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Das Bild zeigt, wie Konsul Toni S. und Piano Man Frank W. ein Tauschgeschäft durchführen. Ein Streifen Flammkuchen mit Speckwürfeln gegen eine halbe Scheibe Krustenbraten. Beide sahen anschließend sehr glücklich aus. Und das ist doch die Hauptsache.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/403016570427283825-3147844342965048164?l=sapbigband.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sapbigband.blogspot.com/feeds/3147844342965048164/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://sapbigband.blogspot.com/2010/11/auf-der-suche-nach-der-quelle-probe-am.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/403016570427283825/posts/default/3147844342965048164'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/403016570427283825/posts/default/3147844342965048164'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sapbigband.blogspot.com/2010/11/auf-der-suche-nach-der-quelle-probe-am.html' title='Auf der Suche nach der Quelle: Probe am 17. November 2010'/><author><name>Hendrik Achenbach</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00604608239668231271</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://3.bp.blogspot.com/-ZpUifFJ0kXY/Txwprh-6C2I/AAAAAAAC-VQ/pQl82l_9ujM/s220/hendrik.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-403016570427283825.post-2024937836221198548</id><published>2010-10-27T22:13:00.016+02:00</published><updated>2010-10-28T00:18:04.448+02:00</updated><title type='text'>Der Vertrauensvorschuss des musikalischen Direktors: Probe am 27. Oktober 2010</title><content type='html'>Wenn Sie sich für Musik interessieren und vielleicht sogar selbst in einer Band oder einem Orchester spielen, wissen Sie, wie Generalproben normalerweise ablaufen: Man spielt die Stücke, die man über einen längeren Zeitraum hinweg einstudiert hat, noch einmal durch, um sich optimal auf einen bevorstehenden Auftritt vorzubereiten. Häufig geht dabei durch die Aufregung auch etwas schief, weshalb man unter Musikern gerne den Mythos von der misslungenen Generalprobe weiterträgt, die unweigerlich zu einem gelungenen Auftritt führen müsse.&lt;img src="http://3.bp.blogspot.com/_mDVC8UhHC64/TMilDCVQUeI/AAAAAAABwPU/CpimPuV_l74/s320/SAPBigBand_Eberbach_20101029_Plakat-mail-RGB.jpg" style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 226px; height: 320px;" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5532853613808865762" /&gt;Wenn Sie sich schon ein wenig länger mit der SAP BIG BAND und ihrem charismatischen CMO, Thomas S., beschäftigen, wissen Sie aber auch, dass bei uns die Dinge häufig ein wenig anders sind als bei normalen Bands. Seit letzter Woche haben wir eine neue Sängerin, Dagmar K., und Thomas hat kurzerhand entschieden, dass sie schon am kommenden Freitag beim Konzert in Eberbach mit uns auf der Bühne stehen wird. Nun steht nach zwei gemeinsamen Proben außer Frage, dass wir &lt;i&gt;ihr&lt;/i&gt; den Auftritt zutrauen. Wir sollten uns vielmehr fragen, ob wir &lt;i&gt;uns&lt;/i&gt; das auch zutrauen, denn eine Sängerin kann natürlich immer nur so gut sein wie die Band im Hintergrund. Zu allem Überfluss hat Thomas (der, nebenbei bemerkt, neuerdings noch einen zweiten Titel, nämlich den des musikalischen Direktors (MD) führt) kurz vor der Probe einige Nummern aufs Programm gesetzt, die wir zwar schon einige Male aufgeführt, aber trotzdem länger nicht gespielt haben. Vermutlich wirkt die &lt;a href="http://sapbigband.blogspot.com/2010/09/grippeschutz-oder-gordischer-knoten.html"&gt;erste Probe nach der diesjährigen Sommerpause&lt;/a&gt;, bei der wir den CMO mit einer unglaublichen Performance überraschten, immer noch nach. Er vertraut uns einfach. Ob das klug ist?&lt;div&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/a/ae/Mouthpiece_horn.jpg/527px-Mouthpiece_horn.jpg"&gt;&lt;img style="float:right; margin:0 0 10px 10px;cursor:pointer; cursor:hand;width: 212px; height: 240px;" src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/a/ae/Mouthpiece_horn.jpg/527px-Mouthpiece_horn.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;Kurz vor Beginn der Probe stellte sich heraus, dass ein weiteres Problem zu lösen war. Unser Leadtrompeter Michael K. hatte ein kleines, aber entscheidendes Utensil zu Hause im Schrank stehen lassen und war ohne Mundstück angereist. Dies sorgte für einige Heiterkeit, an der ich mich aber nur vorsichtig beteiligen konnte, weil ich es auch schon einmal fertiggebracht habe, mit einem komplett leeren Trompetenkoffer zur Probe zu erscheinen. Trotzdem mussten wir irgendwie mit der Tatsache umgehen, dass selbst ein sehr guter Trompeter nur über einen sehr eingeschränkten Tonumfang verfügt, wenn er direkt in das Mundrohr bläst. Zum Glück konnte unser Konsul Toni D. aber ein zweites Mundstück in seinem Koffer finden, das sich durch einen extrem tiefen Kessel und eine ansprechende Patina als Original aus der Wiener Kaiserzeit auswies und einmal zu einer Klappentrompete gehört haben muss. Toni zeigte sich als wahrer Gentleman, als er Michael sein silbernes Mundstück auslieh und sich selbst mit dem historischen Zubehör abmühte. Der Trompetensatz erwies sich hier einmal mehr als organische Einheit, die selbst unter Extrembedingungen zu Höchstleistungen fähig ist. Wobei wir beim ersten Stück natürlich noch mit eingeschränkter Kraft spielen mussten, weil unser Präsident, Ralf H., noch im Büro saß und zum Wohl der Firma Überstunden einlegte. Als er dann auch irgendwann auftauchte, konnten wir richtig Gas geben.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Ralf kam übrigens pünktlich zu einer neuen Nummer, die noch gar nicht fertig ist. Die Kenner unter Ihnen wissen, dass sich in unserem Saxofonsatz auch ein kompositorisches Talent verbirgt. Peter H. hat bereits ein Stück,&lt;i&gt; Why Not&lt;/i&gt;, für uns geschrieben und arrangiert, das wir auch am kommenden Freitag in Eberbach spielen werden. Heute Abend hatte er das Fragment eines neuen Werks dabei, um es mit der Band zu testen, bevor er weiter daran arbeitet. Mehr wird noch nicht verraten. Selbstverständlich werde ich weiter darüber berichten.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Einige Nummern, die für das Konzert am Freitag auf dem Programm stehen, haben wir auch schon bei den letzten &lt;a href="http://www.sapbigband.com/auftritte.htm"&gt;Auftritten&lt;/a&gt; gespielt, so dass Thomas großzügig über sie hinwegging. Hier zeigte sich schon wieder dieses waghalsige, ja erschreckende Vertrauen in die Band, das früher bei ihm nicht zu spüren war. Er würde so etwas aber nicht tun, wenn wirklich ein Risiko bestünde. Ist dies ein weiteres Indiz dafür, dass meine im Frühsommer formulierte These von der allmählich erwachsen werdenden &lt;a href="http://sapbigband.blogspot.com/2010/06/eine-gurkentruppe-wird-erwachsen.html"&gt;Gurkentruppe&lt;/a&gt; nicht völlig haltlos ist? Wo soll das noch hinführen? Ein Auftritt im Fernsehen? Ein Platz in den Charts? Oder gar eine goldene Schallplatte? &lt;/div&gt;&lt;div&gt;Die Zukunft liegt wie immer im Nebel. Also halten wir uns an das, was wir wissen. Nach dem Auftritt in Eberbach werden wir uns auf das nächste Konzert für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der SAP (geplant für Anfang Dezember) vorbereiten. Die organisatorischen Vorbereitungen laufen - für viele Bandmitglieder gar nicht sichtbar - im Hintergrund bereits auf Hochtouren, doch in eine entscheidende Frage wurde die Band heute Abend in einem pseudodemokratischen Experiment einbezogen. Es ist eigentlich die wichtigste Frage, die für unsere SAP-internen Auftritte zu entscheiden ist: Was soll aufs Plakat? Nachdem wir in der Vergangenheit sehr häufig gut aussehende Damen als Motiv ausgewählt haben, um den typischen, mit gesenktem Kopf in betriebswirtschaftlich-technische Grübeleien vertieft durch die Gänge laufenden SAP-Mitarbeiter auf uns aufmerksam zu machen, habe ich auch diesmal wieder versucht, unseren weiblichen Fans einen Gefallen zu tun und einen schönen Mann auf dem Plakat zu platzieren. Leider konnte ich mich wie üblich nicht durchsetzen. Zur Auswahl standen diesmal eine Reihe von künstlerisch wertvollen, aber sehr abstrakten Motiven sowie verschiedene Menschen, die entweder jung, weiblich und gutaussehend waren oder alt, verschiedenen Geschlechts und irgendwie anders aussehend. Ein Latin Lover, der die Kolleginnen vom Hocker reißen würde, war nicht dabei. Trotzdem hat unser Pianist und Grafiker, Frank W. wieder ganze Arbeit geleistet. Seine Entwürfe lagen heute Abend als Probeausdrucke vor, und als die Probe vorbei war, organisierte Thomas eine spontane Abstimmung. Pseudodemokratisch war sie deshalb, weil er kurzerhand entschied, dass nur zwei der Entwürfe zur Abstimmung zugelassen waren. Auf meine Frage nach einer Begründung sagte er: "Weil ich das so entschieden habe." Nun ja, in einer Zeit der postmodernen Beliebigkeit ist es vielleicht gar nicht schlecht, wenn jemand mal eine Entscheidung trifft. Zur Auswahl standen die folgenden Entwürfe. (Beachten Sie, dass es sich nur um Vorschaubilder mit geringer Qualität handelt. Nach erfolgter Entscheidung werden wir natürlich eine Nutzungslizenz für das Bild erwerben.)&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://lh3.ggpht.com/_mDVC8UhHC64/TMiWUWrV-NI/AAAAAAABwO4/hjw9kEq6iao/s288/eins.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 206px; height: 288px;" src="http://lh3.ggpht.com/_mDVC8UhHC64/TMiWUWrV-NI/AAAAAAABwO4/hjw9kEq6iao/s288/eins.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;img src="http://lh6.ggpht.com/_mDVC8UhHC64/TMiWUkjn0mI/AAAAAAABwO8/uoPHIrJsZek/s288/zwei.jpg" style="float:right; margin:0 0 10px 10px;cursor:pointer; cursor:hand;width: 206px; height: 288px;" border="0" alt="" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;Bei der Abstimmung waren leider nicht mehr alle Musikerinnen und Musiker anwesend. Das Ergebnis war zunächst unentschieden (5:5). Dann stellte sich aber heraus, dass Drummer Olli B., der nach der Probe immer damit beschäftigt ist, seine Ausrüstung in den Keller zu schaffen, noch keine Stimme abgegeben hatte und somit das Zünglein an der Waage spielen konnte. Wie er sich letztendlich entschieden hat, weiß ich nicht, denn ich konnte heute Abend leider nicht mit zur Probennachbesprechung gehen. Vielleicht hat sich ja dort eine Entscheidung ergeben. Falls nicht, wäre es interessant zu wissen, wie Sie sich entscheiden würden. Schicken Sie mir doch eine &lt;a href="mailto:hendrik.achenbach@sap.com"&gt;E-Mail&lt;/a&gt;, um Ihre Stimme abzugeben. Die ersten drei Einsender gewinnen wahlweise eine Freikarte für unser Konzert in Eberbach (im Wert von 12,00 EUR) oder eine unserer &lt;a href="http://www.sapbigband.com/bestellung.htm"&gt;CDs&lt;/a&gt;.&lt;div&gt; &lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/403016570427283825-2024937836221198548?l=sapbigband.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sapbigband.blogspot.com/feeds/2024937836221198548/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://sapbigband.blogspot.com/2010/10/der-vertrauensvorschuss-des.html#comment-form' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/403016570427283825/posts/default/2024937836221198548'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/403016570427283825/posts/default/2024937836221198548'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sapbigband.blogspot.com/2010/10/der-vertrauensvorschuss-des.html' title='Der Vertrauensvorschuss des musikalischen Direktors: Probe am 27. Oktober 2010'/><author><name>Hendrik Achenbach</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00604608239668231271</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://3.bp.blogspot.com/-ZpUifFJ0kXY/Txwprh-6C2I/AAAAAAAC-VQ/pQl82l_9ujM/s220/hendrik.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_mDVC8UhHC64/TMilDCVQUeI/AAAAAAABwPU/CpimPuV_l74/s72-c/SAPBigBand_Eberbach_20101029_Plakat-mail-RGB.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-403016570427283825.post-597327365757779879</id><published>2010-09-30T00:15:00.001+02:00</published><updated>2010-09-30T21:01:05.025+02:00</updated><title type='text'>Der Champagner des kleinen Mannes: Probe am 29. September 2010</title><content type='html'>Ein herk&amp;ouml;mmlicher Probenbericht w&amp;uuml;rde vermutlich zu Beginn erw&amp;auml;hnen, dass heute Abend die Generalprobe f&amp;uuml;r unseren Auftritt in Schwetzingen am 13. Oktober 2010 stattfand. Dies ist auch durchaus erw&amp;auml;hnenswert, doch viel wichtiger erscheint mir eine andere Tatsache: Heute war eindeutig der Abend des Ralf H. Unser gesch&amp;auml;tzter Pr&amp;auml;sident machte n&amp;auml;mlich gleich mehrfach von sich reden (sp&amp;auml;ter mehr davon). Ich selbst dagegen befinde mich ganz eindeutig auf dem absteigenden Ast. Alles begann damit, dass ich heute Morgen den Fehler machte, auf die Waage zu steigen, wo ich drei neuen Pfunden begegnete, mit denen ich nicht gerechnet hatte. Ich versuche seitdem, mir einzureden, dass es sich um eintausendf&amp;uuml;nfhundert Gramm frische Wadenmuskeln handelt, denn ich war in den letzten drei Wochen &amp;ouml;fters Joggen als in den sechst Monaten vorher.&lt;br&gt;Nun m&amp;ouml;gen sie sich fragen, was meine Gewichtszunahme mit der Bigband-Probe zu tun hat. Nun, es hat sich in den letzten Jahren eingeb&amp;uuml;rgert, dass man in der Probe auch immer auf den k&amp;ouml;rperlichen und modischen Gesamtzustand der anderen achtet und etwaige Schw&amp;auml;chen erbarmungslos anprangert. So musste ich mir von den beiden heute anwesenden weiblichen Bandmitgliedern anh&amp;ouml;ren, dass meine neue Kurzhaarfrisur keine gute Entscheidung darstelle und ich auch sonst heute nicht besonders gut aussehe. CMO Thomas S. setzte noch einen oben drauf, indem er sich nun schon zum zweiten Mal dar&amp;uuml;ber mokierte, dass meine Augenringe beim Solospiel so deutlich hervortreten w&amp;uuml;rden. Das war nat&amp;uuml;rlich schon eine geballte Ladung negativer Schwingungen. Man k&amp;ouml;nnte glatt depressiv werden. Ich kann es aber nicht. Das Leben ist einfach zu sch&amp;ouml;n.&lt;br&gt;Trotzdem dann auch noch das: Die Probe begann mit &lt;i&gt;Heartland&lt;/i&gt;. Bei diesem St&amp;uuml;ck darf ich ein Trompetensolo spielen, was grunds&amp;auml;tzlich leichter f&amp;auml;llt, wenn man sich schon ein bisschen warm gespielt hat. Zu allem &amp;Uuml;berfluss fiel mir ein, dass ich in der letzten Woche irgendwie &amp;uuml;berhaupt nicht zum Trompete&amp;uuml;ben gekommen war. Au&amp;szlig;erdem - was f&amp;uuml;r eine Pechstr&amp;auml;hne - war Drummer Olli B. nicht anwesend, der mit seiner Schlagkraft zum einen falsche T&amp;ouml;ne zu &amp;uuml;berdecken wei&amp;szlig; und zum anderen daf&amp;uuml;r sorgt, dass ich halbwegs im Takt spiele. All dies f&amp;uuml;hrte dazu, dass ich zu Recht - im Gegensatz zu letzter Woche - kein Lob von unserem CMO erntete. Dabei brauche ich seinen Zuspruch doch wie die Blumen das Wasser! Aber es geschieht mir recht. Wer nicht &amp;uuml;bt, ist selbst schuld.&lt;br&gt;Nun zur&amp;uuml;ck zu El Presidente Ralf H. Der Gute setzte gleich zu Beginn einen deutlichen Akzent, indem er p&amp;uuml;nktlich zur Probe erschien. Das ist f&amp;uuml;r Normalsterbliche zwar nur eine durchschnittliche Leistung, doch unser guter Dr. H. bekennt sich normalerweise aktiv zum akademischen Viertelst&amp;uuml;ndchen und schlendert entspannt herbei, wenn die anderen schon mit den Noten k&amp;auml;mpfen Nicht so heute - er war von Anfang an dabei, verbreitete gute Laune und hatte auch immer wieder ein freundliches Wort f&amp;uuml;r mich. Dummerweise mag unser CMO es gar nicht, wenn wir nicht aufpassen, und als er uns zum wiederholten Male beim Schw&amp;auml;tzen erwischte, sagte er: &amp;quot;Manchmal k&amp;ouml;nnte ich mir vorstellen, euch beide zu trennen.&amp;quot; Das w&amp;auml;re nat&amp;uuml;rlich f&amp;uuml;r beide Seiten ein extrem harter Schlag. Wir m&amp;uuml;ssen das irgendwie abwenden.&lt;br&gt;Gl&amp;uuml;cklicherweise ruhte die Aufmerksamkeit von Thomas S. aber auch noch auf anderen Dingen. Zum Beispiel auf unserem Gasttrompeter &lt;a href="http://www.kinle.com/" id="gg-r" title="Manni K"&gt;Manni K&lt;/a&gt;., der heute Abend dabei war, weil er uns auch in Schwetzingen unterst&amp;uuml;tzen wird. Er lie&amp;szlig; sich gleich zu einigen Soli &amp;uuml;berreden, und sein Einsatz bei &lt;i&gt;Quiet Nights of Quiet Stars (Corcovado)&lt;/i&gt; verzauberte den gesamten Saxophonsatz derart, dass die Herren und Damen Holzbl&amp;auml;ser kollektiv den n&amp;auml;chsten Einsatz verpassten. Das ist peinlich, aber man kann es verstehen. So ein richtiges Blasinstrument aus Blech klingt eben doch anders. Da l&amp;auml;sst man sich gerne mal ablenken und beginnt zu tr&amp;auml;umen. Vielleicht fragt man sich auch, wie alles gekommen w&amp;auml;re, wenn man sich damals auf der Musikschule anders entschieden h&amp;auml;tte. Tja, der Zug ist nun abgefahen. Tut mir leid, aber es hilft ja nichts, um den hei&amp;szlig;en Brei herumzureden.&lt;br&gt;In diesem Zusammenhang ist es aber h&amp;ouml;chst interessant, dass die Geschichte mit dem Saxophon im Hause eines Trompeters (Ralf H.), die &lt;a href="http://sapbigband.blogspot.com/2010/09/grippeschutz-oder-gordischer-knoten.html" id="ey2v" title="letzte Woche"&gt;letzte Woche&lt;/a&gt; ans Tageslicht gelangte, weitere Kreise zu ziehen scheint. Thomas S. wusste aus zuverl&amp;auml;ssiger Quelle zu berichten, dass Ralf heimlich damit begonnen hat, Saxophon zu &amp;uuml;ben, um Jochen R. von seinem Platz zu verdr&amp;auml;ngen. Wir waren schockiert. Immerhin er&amp;ouml;ffnete der CMO dem Pr&amp;auml;sidenten, dass er als Altist in dieser Band kein Zukunft haben werde und empfahl eine Bewerbung bei der Porsche Big Band.&lt;br&gt;Nun, wir werden die Situation weiter zu beobachten haben. Leistungstr&amp;auml;ger muss man zu halten wissen, wenn man sie nicht verlieren will. Auf der anderen Seite zeigte Ralf gegen Ende der Probe eine leichte Schw&amp;auml;che, die eigentlich nur gespielt und kalkuliert sein konnte. Er beschwerte sich n&amp;auml;mlich dar&amp;uuml;ber, dass die straffe Probendurchf&amp;uuml;hrung des CMOs ihm nicht einmal die Gelegenheit gebe, seine Kehle mit einem Schluck Wasser anzufeuchten.&lt;br&gt;Wer in der SAP BIG BAND, die nun einmal als Haifischbecken bekannt ist, eine solche Bemerkung macht, ist nun wirklich selbst schuld. Schon heute Abend zeichnete sich ab, dass die trockene Kehle zu einem Leitmotiv der k&amp;uuml;nftigen Probenarbeit werden wird. So manch einer fasste sich nach einem falschen Ton oder verpassten Einsatz an den Hals und entschuldigte seine schlechte Leistung mit akutem Wassermangel.&lt;br&gt;Und wie reagierte der Pr&amp;auml;sident auf diese Sticheleien? Wie ein ganz Gro&amp;szlig;er: In einer kurzen Pause zwischen zwei St&amp;uuml;cken verschwand er kurz in der Kantine, kehrte mit einem Glas zur&amp;uuml;ck, t&amp;auml;nzelte dann leichtf&amp;uuml;&amp;szlig;ig zum Wasserspender im Foyer und schwebte mit einer ordentlichen Portion Sodawasser auf seinen Platz zur&amp;uuml;ck. Diese genoss er dann demonstrativ in vollen Z&amp;uuml;gen. Wie dieser Mann, der einen ausgezeichneten Ruf als Weinkenner hat, selbst einfachste k&amp;ouml;rperliche Bed&amp;uuml;rfnisse nicht nur zu stillen, sondern zu zelebrieren wei&amp;szlig;, ist beispiellos. Wir verstanden pl&amp;ouml;tzlich, warum man das Sodawasser auch als den Champagner des kleinen Mannes bezeichnet. Nehmen wir uns ein Beispiel.&lt;br&gt;Nachdem das letzte St&amp;uuml;ck gespielt war, fuhr der harte Kern Richtung Nussloch, um ein neues Lokal auszuprobieren. Dessen Name ist mir leider nicht pr&amp;auml;sent, aber es liegt in der N&amp;auml;he des Walldorfer Flughafens und hat fr&amp;uuml;her einmal Tante Ju gehei&amp;szlig;en. Wir haben es uns ja zur Aufgabe gemacht, Newcomern in der Walldorfer Gastronomie eine Chance zu geben und sich einen Platz auf der Liste unserer Stammlokale zu erobern (wo zur Zeit das Tournedo und La Tortuga um Platz 1 k&amp;auml;mpfen). Die meisten von uns waren recht angetan - die Platzhirsche auf der Liste m&amp;uuml;ssen sich also ins Zeug legen, um ihre Position zu behaupten.&lt;br&gt;Wir beschlossen, im Februar oder M&amp;auml;rz 2011 unseren &lt;a href="http://www.sapbigband.com/bestellung.htm" id="np:2" title="gro&amp;szlig;en Erfolgen"&gt;gro&amp;szlig;en Erfolgen&lt;/a&gt; einen weiteren hinzuzuf&amp;uuml;gen und eine neue CD aufzunehmen. Nat&amp;uuml;rlich muss die Band diesem Plan noch zustimmen, aber bisher waren unsere CD-Projekte immer eine runde Sache. Deswegen hoffen wir, dass alle mitziehen. Im Hinblick auf das Thema des neuen Albums wurden heute Abend auch schon einige vielversprechende Konzepte diskutiert. Davon eignet sich allerdings nicht alles f&amp;uuml;r den &amp;ouml;ffentlichen Diskurs. Deswegen machen wir hier einen Schnitt und freuen uns einfach alle gemeinsam auf das Ergebnis. Weitere Details werde ich aber schrittweise in diesem Blog enth&amp;uuml;llen - bleiben Sie dran.&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/403016570427283825-597327365757779879?l=sapbigband.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sapbigband.blogspot.com/feeds/597327365757779879/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://sapbigband.blogspot.com/2010/09/der-champagner-des-kleinen-mannes-probe.html#comment-form' title='4 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/403016570427283825/posts/default/597327365757779879'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/403016570427283825/posts/default/597327365757779879'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sapbigband.blogspot.com/2010/09/der-champagner-des-kleinen-mannes-probe.html' title='Der Champagner des kleinen Mannes: Probe am 29. September 2010'/><author><name>Hendrik Achenbach</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00604608239668231271</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://3.bp.blogspot.com/-ZpUifFJ0kXY/Txwprh-6C2I/AAAAAAAC-VQ/pQl82l_9ujM/s220/hendrik.jpg'/></author><thr:total>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-403016570427283825.post-8247461260856276303</id><published>2010-09-23T00:01:00.001+02:00</published><updated>2010-09-23T00:11:53.227+02:00</updated><title type='text'>Grippeschutz oder gordischer Knoten? Probe am 22. September 2010</title><content type='html'>&lt;font face="Arial"&gt;Die j&amp;auml;hrliche Sommerpause ist eine gute Gelegenheit, ein wenig Abstand zu gewinnen und sich wieder auf die Bigband-Probe am Mittwochabend zu freuen. In diesem Jahr dauerte sie unfreiwilligerweise eine Woche l&amp;auml;nger, weil sich so viele Teilnehmer von der ersten Probe am 15. September abmeldeten, dass uns nur eine Absage blieb. Heute ging es aber wieder los, und es wurde auch Zeit. Schlie&amp;szlig;lich steht schon in wenigen Wochen, am 13. Oktober, der n&amp;auml;chste Auftritt an.&lt;/font&gt;&lt;br&gt;Heute ist es fast auf den Tag genau zwei Monate her, dass wir als Band zusammen auf der B&amp;uuml;hne standen. Am 23. Juli 2010 spielten wir - mit tatkr&amp;auml;ftiger Unterst&amp;uuml;tzung von &lt;a href="http://www.bigbrazzpack.de/index2.html" id="v03s" title="Chris Perschke"&gt;Chris Perschke&lt;/a&gt; (Gast-Bandleader) und &lt;a href="http://www.myspace.com/jensloh" id="k3tu" title="Jens Loh"&gt;Jens Loh&lt;/a&gt; (Gast-Bassist)&amp;nbsp; - auf dem Sommerfest von SAP in Walldorf. Der Veranstalter dieses perfekt organisierten Events hatte uns damals mitgeteilt, dass wir um 18.00 Uhr f&amp;uuml;r eine Stunde auf der &amp;quot;Kinderb&amp;uuml;hne&amp;quot; spielen sollten. Als ich mir die &amp;quot;Location&amp;quot; (so sagt man das im Showbusiness) anschaute, fragte ich mich, wie denn wohl erst die Hauptb&amp;uuml;hne aussehen w&amp;uuml;rde. Was wir vorfanden, war n&amp;auml;mlich eine ger&amp;auml;umige B&amp;uuml;hne mit anst&amp;auml;ndiger Ausstattung, Scheinwerfern und zwei kompetenten Technikern. F&amp;uuml;r eine Kinderb&amp;uuml;hne also ganz ordentlich. Sp&amp;auml;ter wurde mir aber klar: Es geht noch gr&amp;ouml;&amp;szlig;er. Viel gr&amp;ouml;&amp;szlig;er. Auf der Hauptb&amp;uuml;hne h&amp;auml;tten wir alle im Liegen spielen k&amp;ouml;nnen, ohne uns in unangemessener Weise oder sonst irgendwie zu ber&amp;uuml;hren. Einfach gigantisch. Sollte es unser Ziel sein, im n&amp;auml;chsten Jahr dort oben zu stehen?&lt;br&gt;Zwei Monate keine Probe - das ist eine lange Zeit. Besonders, wenn man ein Blasinstrument spielt und selbiges w&amp;auml;hrend der ganzen zwei Monate in der Ecke stehen l&amp;auml;sst. Das f&amp;uuml;hrt n&amp;auml;mlich oft dazu, dass man in den ersten f&amp;uuml;nf bis zehn Minuten mit strahlendem Ton und &amp;uuml;berreichem Volumen spielt, als sei einem die Trompete oder Posaune in die Wiege gelegt worden (zu den Saxophonen, unseren &amp;quot;Holzbl&amp;auml;sern&amp;quot; (kicher kicher) kann ich nichts sagen) und dann mit einer schlagartigen Muskelverh&amp;auml;rtung in Kiefern und Lippen entweder schrecklich leidet oder sogar aufgibt. Um mir solch ein Schicksal zu ersparen, hatte ich mein Instrument am 13. September aus dem Sommerschlaf geweckt, die Ventile ge&amp;ouml;lt und an den folgenden Tagen jeweils zehn Minuten in den Feierabend hineingetr&amp;ouml;tet. Als die Probe heute Abend begann, war ich mir aber sehr unsicher, ob dieses leichte Training mich f&amp;uuml;r zwei Stunden mit unserem CMO Thomas S. fit genug gemacht hatte. Das Ganze wurde auch nicht einfacher durch die Tatsache, dass unser Bandleader sich in k&amp;ouml;rperlicher Bestform pr&amp;auml;sentierte (ich sch&amp;auml;tze minus 10 Pfund), w&amp;auml;hrend ich immer noch 500 Gramm Urlaubsspeck zu viel dabei hatte. Davon abgesehen muss ich aber sagen - so viel darf ich vorwegnehmen -, dass ich mit meiner Performance heute Abend nicht unzufrieden bin. Wir haben zehn St&amp;uuml;cke gespielt, bei einer Nummer war sogar ein Solo f&amp;uuml;r mich dabei und auch beim letzten St&amp;uuml;ck kam noch deutlich mehr als hei&amp;szlig;e Luft aus der Trompete. Weh getan hat es auch nicht. Vielleicht hat es ja an der Grippeschutzimpfung gelegen, die ich ein paar Stunden vorher beim Betriebsarzt bekommen hatte? Vielleicht st&amp;auml;rkt der Impfstoff auf geheimnisvolle Weise die Lippenmuskulatur? Das w&amp;auml;re nat&amp;uuml;rlich eine Sensation.&lt;br&gt;Aber fangen wir von vorne an: Die Probe begann mit &lt;i&gt;Robbi, Tobbi und das Fliewat&amp;uuml;&amp;uuml;t&lt;/i&gt;, um uns, so Thomas, &amp;quot;in den Feierabend zu grooven&amp;quot;. Bevor wir loslegten, bat der CMO uns darum, es &amp;quot;lautst&amp;auml;rketechnisch entspannt&amp;quot; anzugehen, und ich hatte den Eindruck, dass er dabei intensiv in Richtung Olli B. (Schlagzeug) schaute. Dieser f&amp;uuml;hlte sich auch gleich angesprochen (warum nur?) und versprach, zumindest die ersten Takte leise zu spielen. Abgesehen von der Lautst&amp;auml;rke hielt das St&amp;uuml;ck aber eine &amp;Uuml;berraschung f&amp;uuml;r uns bereit, denn was passiert normalerweise, wenn die SAP BIG BAND nach zwei Monaten Pause wieder zusammenkommt? Es herrscht Chaos, und musikalisch kommt erst einmal nur ziemlicher Schrott dabei heraus. Nicht so heute. Das klang gleich beim ersten St&amp;uuml;ck schon sehr respektabel. Thomas S. zeigte sich einigerma&amp;szlig;en erstaunt &amp;uuml;ber unser anmutiges Musizieren, mahnte aber gleich dazu, den Tag nicht vor dem Abend zu loben.&lt;br&gt;Vor dem n&amp;auml;chsten St&amp;uuml;ck hatte El Presidente Ralf H. die Stirn, der Band mitzuteilen, dass ein Mitglied seines Haushalts k&amp;uuml;rzlich damit begonnen habe, Altsaxophon zu spielen. Saxophon! Im Hause eines Trompeters! Vereinzelt mag diese Neuigkeit ja vielleicht sogar auf Gegenliebe sto&amp;szlig;en, aber im Trompetensatz war die Sache klar: Ralf ist raus. Musikalisch ist der Mann erledigt. Wenn wir solch einen Affront durchgehen lie&amp;szlig;en, k&amp;ouml;nnte ja gleich jeder machen, was er will. Unglaublich so etwas.&lt;br&gt;Nun gut, wir mussten uns trotzdem irgendwie sammeln, denn die n&amp;auml;chste Nummer lag schon auf den Notenst&amp;auml;ndern. Es handelte sich um &lt;i&gt;Don&amp;#39;t You Be Worried&lt;/i&gt;, eine groovige Soulnummer, bei der man sch&amp;ouml;n Solo spielen kann. Leider muss ich in diesem Zusammenhang aber eine ganz fiese Geschichte aufdecken. Normalerweise spielt Clemens J. das Saxophonsolo bei diesem St&amp;uuml;ck. Auch heute w&amp;auml;re dies sein Solo gewesen, doch bevor er das Instrument zum Munde f&amp;uuml;hren konnte, war Jochen R. zur Stelle und schnappte ihm den Solopart mit eiskalter Pr&amp;auml;zision vor der Nase weg. War das eine versp&amp;auml;tete Reaktion auf die ganz &amp;auml;hnlichen Ereignisse bei unserem letzten &lt;a href="http://sapbigband.blogspot.com/2010/06/eine-gurkentruppe-wird-erwachsen.html" id="rxfi" title="Probenwochenende"&gt;Probenwochenende&lt;/a&gt;, wo Jochen der Leidtragende war? Wir k&amp;ouml;nnen es nur vermuten. Er war mit seiner Aktion allerdings nicht erfolgreich, denn Thomas S. schritt mit ruhiger, aber dennoch mitleidslos strafender Hand ein, um die Ordnung im Satz wiederherzustellen. Und nur wenige Momente sp&amp;auml;ter teilte diesselbe Hand das Trompetensolo unserem gesch&amp;auml;tzten Pr&amp;auml;sidenten zu, obwohl ich mich nicht erinnern kann, dass er es schon einmal gespielt h&amp;auml;tte. Ist das gerecht? Nein. Ist es konsequent? Wohl kaum. M&amp;uuml;ssen wir es verstehen? Zum Gl&amp;uuml;ck nicht. Entscheidend ist, dass die Band auch dieses St&amp;uuml;ck sehr gut spielte, so dass Thomas S. sich weiter wundern musste. Er f&amp;uuml;hrte diesen unerwarteten Erfolg dann aber auf die Einfachheit der ersten beiden Nummern zur&amp;uuml;ck und lie&amp;szlig; ein anspruchsvolles St&amp;uuml;ck von Rainer Tempel auflegen. Als diese Nummer - sie hei&amp;szlig;t &lt;i&gt;An hellen Tagen&lt;/i&gt; - auch zu Ende gespielt war, gab er sich geschlagen und fragte ungl&amp;auml;ubig: &amp;quot;Habt ihr letzten Mittwoch geprobt?&amp;quot;. Was f&amp;uuml;r eine Sensation! Das war noch nie da.&lt;br&gt;Gehen wir also kurz in die Analyse. Warum hat es heute Abend so gut geklappt? Ist es vielleicht wirklich so, dass die Gurkentruppe allm&amp;auml;hlich erwachsen wird? Ich hatte so etwas ja schon nach dem Probenwochende vermutet. Oder waren die anderen heute auch alle bei der Grippeschutzimpfung? Dann sollten wir unbedingt ein paar Paletten des diesj&amp;auml;hrigen Impfstoffes einlagern, denn n&amp;auml;chstes Jahr wird er ja schon wieder ganz anders aussehen. Vielleicht ist es auch so, dass eine exakt zweimonatige Sommerpause in besonderer Weise der biologischen Disposition des durchschnittlichen Amateurmusikers entspricht und sich f&amp;ouml;rderlich auf die musikalische Leistungsf&amp;auml;higkeit auswirkt? Alles gut m&amp;ouml;glich, aber es gibt auch noch eine andere Erkl&amp;auml;rung. Wie eingangs schon erw&amp;auml;hnt, h&amp;auml;tte die erste Probe nach der Pause eigentlich schon letzte Woche stattfinden sollen, musste aber wenige Stunden vor Beginn abgesagt werden. Vielleicht ist dadurch ja sozusagen ein gordischer Knoten geplatzt. Alle waren f&amp;uuml;rchterlich aufgeregt vor der ersten Probe, weil ihr Instrument seit zwei Monaten in der Garage gestanden hatte. Und da bekamen sie durch eine gl&amp;uuml;ckliche F&amp;uuml;gung eine Schonfrist von einer Woche geschenkt, gingen nach Hause und trugen das Saxophon, die Posaune, die Trompete, den Bass, das Schlagzeug, die Gitarre und das Klavier hoch erhobenen Hauptes an der Garage vorbei ins Wohnzimmer und &amp;uuml;bten f&amp;uuml;rderhin was das Zeug hielt. Ja, ich glaube, so muss es gewesen sein. Deswegen beendete unser CMO die Probe zu Recht mit einem knappen, aber anerkennenden Kommentar: &amp;quot;Gut. Vielen Dank. Erstaunlich.&amp;quot; Starposaunist Helmut G. antwortete darauf im Namen der Band: &amp;quot;N&amp;auml;chste Woche wird es bestimmt wieder besser.&amp;quot; Vermutlich hat er Recht. Genie&amp;szlig;en wir den Erfolg, solange er w&amp;auml;hrt. Prost.&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/403016570427283825-8247461260856276303?l=sapbigband.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sapbigband.blogspot.com/feeds/8247461260856276303/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://sapbigband.blogspot.com/2010/09/grippeschutz-oder-gordischer-knoten.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/403016570427283825/posts/default/8247461260856276303'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/403016570427283825/posts/default/8247461260856276303'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sapbigband.blogspot.com/2010/09/grippeschutz-oder-gordischer-knoten.html' title='Grippeschutz oder gordischer Knoten? Probe am 22. September 2010'/><author><name>Hendrik Achenbach</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00604608239668231271</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://3.bp.blogspot.com/-ZpUifFJ0kXY/Txwprh-6C2I/AAAAAAAC-VQ/pQl82l_9ujM/s220/hendrik.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-403016570427283825.post-829570163755432530</id><published>2010-07-15T01:03:00.002+02:00</published><updated>2010-08-07T21:07:34.871+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Proben'/><title type='text'>Das Flügelhorn des Konsuls: Probe am 14. Juli 2010</title><content type='html'>&lt;img id="zrhv" src="http://docs.google.com/File?id=d3dmjdz_506dsb7v4dc_b" style="float:right;height:212.5px;margin-left:1em;margin-right:0px;width:320px" /&gt;Heute Abend war sozusagen die Stunde Null. Man könnte auch sagen: Der Tag eins nach dem &lt;a href="http://www.sapbigband.com/fotos/mitarbeiterkonzert2010/index.html" title="Gurkenkonzert"&gt;Gurkenkonzert&lt;/a&gt;, zumindest was unsere Proben angeht. Was ich Ihnen mit diesem kryptischen Gefasel eigentlich sagen will, ist, dass wir letzte Woche Donnerstag das wichtigste Konzert in diesem Jahr gespielt haben - das Mitarbeiterkonzert bei SAP mit Vorstellung des neuen Programms - und heute deswegen eigentlich eine große Perspektivlosigkeit hätte herrschen müssen. Wenn man so lange auf ein Ziel hinarbeitet, besteht immer die Gefahr, in ein Loch zu fallen, wenn es (das Ziel, nicht das Loch) erreicht ist.&lt;br /&gt;&lt;div id="vx_y" style="text-align:center"&gt;&lt;img src="http://docs.google.com/File?id=d3dmjdz_508dswvrxd7_b" style="height:360px;width:480px" /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Glücklicherweise war auch die heutige, erste Probe nach dem Mitarbeiterkonzert gleich wieder eine Generalprobe, denn am Sonntag spielt die Band in der Villa Rustica in Hirschberg an der Bergstraße. Die Probe begann mit &lt;i&gt;Cubano Chant&lt;/i&gt;, und unsere Leistung bei dieser Nummer schien unseren CMO Thomas S. leider überhaupt nicht zu überzeugen. Zumindest hat er uns gleich nach diesem ersten Stück ordentlich zusammengefaltet und gerade dem Trompetensatz noch einmal erläutert, dass das häusliche Üben zwar generell überbewertet werde, in unserem Fall aber durchaus helfen könne. Aua aua.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Durch diese Ansprache aufgeweckt und motiviert, arbeiteten wir uns durch das erste Set des Konzerts. Einzelne Bandmitglieder wurden dabei jedoch zunehmend unruhig. Dabei handelte es sich vor allem um die Besitzer von (a) Cabrios oder (b) Autos im Wert von 90.000 Euro, oder, einfacher gesagt, Anja R. und Thomas S.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;img src="http://docs.google.com/File?id=d3dmjdz_509gg9nq7g8_b" style="float:left;height:240px;margin-left:0px;margin-right:1em;width:320px" /&gt;Wir konnten durch das gläserne Dach des Walldorfer Schulungszentrums, in dessen Foyer wir normalerweise proben, nämlich genau beobachten, wie sich draußen ein ordentliches Unwetter zusammenbraute. Anja hatte wohl eher Angst vor einer Überschwemmung der Fahrgastzelle und konnte das Problem durch einen kurzen Besuch auf dem Parkplatz lösen. Thomas dagegen fürchtete Hagel, kam aber nicht auf die Idee, seinen Wagen ins Parkhaus zu fahren. Kurze Zeit später gab es einen ordentlichen Schlag und die Deckenbeleuchtung ging aus. Die Band wurde nur noch von der Seite angestrahlt und in ein märchenhaftes Licht getaucht. Hier durfte ich die Entdeckung machen, dass Olli B. im Schattenwurf an der Wand noch viel besser rüberkommt als in Wirklichkeit. Irgendwie kantiger, markanter, männlicher. Und vor allem leiser. Wirklich toll.&lt;img id="ftx:" src="http://docs.google.com/File?id=d3dmjdz_511hmkz5pds_b" style="float:right;height:240px;margin-left:1em;margin-right:0px;width:320px" /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Irgendwann konnten die Wolken ihre Fluten nicht mehr halten, der Regen (kein Hagel - 90.000 Euro gerettet) prasselte herab, die Luft wurde kühler und feuchter und mir wurde schon beim hohen F schwindlig. Ich scheine auf meine alten Tage wetterfühlig zu werden. Mit Müh und Not erreichte ich die Pause, in der mir unsere neue, starke Frau am Baritonsaxofon, Anna T., netterweise ein Glas Wasser servierte, damit ich wieder auf die Beine kommen würde.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;img id="rdlf" src="http://docs.google.com/File?id=d3dmjdz_513cd8knpg8_b" style="float:left;height:240px;margin-left:0px;margin-right:1em;width:320px" /&gt;Auch Thomas S. servierte uns in der Pause Nettigkeiten, denn er bescheinigte uns in seinem Rückblick auf das Konzert in der vergangenen Woche eine gute Leistung ohne musikalische Fehler. Darauf können wir stolz sein! Wir stiegen auch kurz in die ewige Diskussion über unsere musikalische Ausrichtung ein (eingängige Standards versus individuelle Profi-Arrangements), beschlossen aber, das Thema auf die nächste Hauptversammlung zu vertagen. Schließlich gab es noch einiges für das zweite Set des Hirschberg-Konzerts zu proben. Ein absolutes Highlight in diesem Teil der Probe war - wieder einmal - das Stück &lt;i&gt;Ohne Worte&lt;/i&gt;. Jochen R. und Konsul Toni D. hatten mich mit ihren Soli bei diesem Stück während des &lt;a href="http://sapbigband.blogspot.com/2010/06/eine-gurkentruppe-wird-erwachsen.html" id="vv.q" title="Probenwochenendes"&gt;Probenwochenendes&lt;/a&gt; wirklich tief berührt (ich sage das ohne Ironie) und insofern die Messlatte sehr hoch gelegt. Heute Abend lagen die Noten für die Solo-Trompetenstimme nicht vor, so dass Toni seinen Teil nicht spielen konnte.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;img src="http://docs.google.com/File?id=d3dmjdz_514gc45mrd3_b" style="float:left;height:293.333px;margin-left:0px;margin-right:1em;width:220px" /&gt;Deswegen lieh Thomas S. sich kurzerhand das Flügelhorn des Konsuls aus, spielte seinen Part von der Partitur ab und übernahm auch gleich das Solo.  Jochen konnte heute Abend nicht anwesend sein und wurde von Michael G. mehr als würdig vertreten. &lt;/div&gt;&lt;div id="edbz" style="text-align:left"&gt;&lt;div id="u.l2" style="text-align:center"&gt;        &lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;img src="http://docs.google.com/File?id=d3dmjdz_515d7pm2sg9_b" style="float:right;height:293.333px;margin-left:1em;margin-right:0px;width:220px" /&gt;Kommen Sie also unbedingt am Sonntag nach Hirschberg - alleine wegen dieses Stücks lohnt es sich.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Ich selbst durfte gegen Ende wieder das Solo bei &lt;i&gt;Heartland &lt;/i&gt;spielen, an dem ich schon viel Freud und Leid erfahren habe. Wenige Takte vor der Soloform reichte ich Thomas mein Handy (mit eingeschalteter Kamera), weil ich ein einziges Mal auch im Probenbericht abgebildet sein wollte.&lt;/div&gt;&lt;img id="i4lz" src="http://docs.google.com/File?id=d3dmjdz_516cqqx86cx_b" style="float:left;height:293.333px;margin-left:0px;margin-right:1em;width:220px" /&gt;&lt;div&gt;Er nahm dann auch gleich noch sein iPhone (ich glaube zumindest, dass es eins war) und fertigte eine Tonbildaufnahme meines Solos an. Es tut mir natürlich unheimlich leid, dass ich Ihnen das jetzt zumuten muss, aber wenn er sich schon so viel Mühe gibt, soll sie nicht umsonst gewesen sein. Sobald er mir das Video geschickt hat, werde ich es ohne Rücksicht auf Verluste hier einstellen. Schonungslos. Die Wahrheit muss ans Licht.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Gänzlich unerwartet passierte dann heute Abend &lt;i&gt;beinahe&lt;/i&gt; etwas, von dem wir schon lange träumen. Wie Sie als eifrige Leser dieses Blogs wissen, heißt unser größter und treuster Fan Frl. Czernatzke. Sie meldet sich immer mal wieder hier zu Wort, gibt sich aber betont geheimnissvoll und hütet ihre wahre Identität. Nur &lt;i&gt;El Presidente&lt;/i&gt; Ralf H. weiß, wer sie ist, und er schweigt wie ein Grab. Heute Abend erhielt er tatsächlich während der Probe eine SMS von ihr, in der sie sich ein bestimmtes Stück wünschte, weil sie in Hörweite sei! So nahe sind wir uns vermutlich selten gekommen, und doch bleibt ihr Geheimnis bestehen. Sie war kurz bei uns, gab sich aber nicht zu erkennen und verschwand wieder hinter dem Schleier ihrer Ungreifbarkeit. Schluchz. Es hat nicht sollen sein.&lt;img id="cb-7" src="http://docs.google.com/File?id=d3dmjdz_517g8vhxgfd_b" style="float:right;height:240px;margin-left:1em;margin-right:0px;width:320px" /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Der Abend endete trotzdem versöhnlich. Man traf sich im Erbprinz in Walldorf und bestellte kräftige Speisen zur Erbauung und Stärkung. Thomas S. schwamm dabei aber etwas gegen den Strom, weil er gerade dabei ist, seine Bikinifigur für den Toskana-Urlaub vorzubereiten. Er hielt sich an Wasser und Salat und schaffte es tatsächlich, keine einzige meiner Bratkartoffeln (auf denen ein ordentlicher Batzen Fleischkäse mit Spiegelei ruhte) zu klauen. Respekt. Ich fühlte mich nach dieser ebenso späten wie opulenten Mahlzeit auch wirklich schuldig, während Thomas mit aufrechtem Haupt und schlanker Linie nach Hause gehen konnte. Dafür hat er sicher jetzt schlechte Laune. Hungern macht nicht glüclich. Letztendlich war das aber alles nichts gegen die Orgie, die unser Konsul Toni D. veranstaltete. Er hatte nur einen Joghurt zu Mittag gegesseen und sich durch das mit Kreide angeschriebene Tagesgericht "Spare Ribs mit viel Fleisch" locken lassen. Solche Formulierungen sind ja häufig übertrieben, aber in diesem Fall hätte selbst "Fette Fleischplatten mit Knöchelchen" nur ungenügend beschrieben, was Toni auf seinem Teller wiederfand.&lt;/div&gt;&lt;div id="xt:m" style="text-align:center"&gt;&lt;img src="http://docs.google.com/File?id=d3dmjdz_518fm29zgdd_b" style="height:360px;width:480px" /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Als der Rest der Runde schon beim Espresso war, steckte er immer noch bis zu den Schultern zwischen den Rippchen und bahnte sich seinen Weg durch die Fleischmassen. Am Ende musste er sich geschlagen geben und einen Teil zurückgehen lassen, aber ich bin sicher, dass er heute Nacht gut schlafen wird. Zumindest wenn er auf dem Rücken liegt.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Wir haben übrigens zwischen Rippchen, Bier und Salatblättern auch wichtige Themen erörtert. Schließlich heißt das Ganze "Probennachbesprechung". Wichtigstes Thema: Wir sollten bald mal wieder eine CD aufnehmen. Ob das Motto dieses neuen Albums &lt;i&gt;Straight European Jazz&lt;/i&gt; heißen wird oder anders, steht noch in den Sternen. Wir spielen jetzt noch zwei Auftritte (Hirschberg und SAP-Sommerfest) und dann machen wir eine Pause. Anschließend kümmern wir uns um die Sterne. Es ist nie zu spät, nach ihnen zu greifen.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/403016570427283825-829570163755432530?l=sapbigband.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sapbigband.blogspot.com/feeds/829570163755432530/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://sapbigband.blogspot.com/2010/07/das-flugelhorn-des-konsuls-probe-am-14.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/403016570427283825/posts/default/829570163755432530'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/403016570427283825/posts/default/829570163755432530'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sapbigband.blogspot.com/2010/07/das-flugelhorn-des-konsuls-probe-am-14.html' title='Das Flügelhorn des Konsuls: Probe am 14. Juli 2010'/><author><name>Hendrik Achenbach</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00604608239668231271</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://3.bp.blogspot.com/-ZpUifFJ0kXY/Txwprh-6C2I/AAAAAAAC-VQ/pQl82l_9ujM/s220/hendrik.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-403016570427283825.post-2017959657090241319</id><published>2010-07-01T00:56:00.001+02:00</published><updated>2010-07-01T15:51:29.898+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Proben'/><title type='text'>Damals war Jon da: Probe am 30. Juni 2010</title><content type='html'>Wenn Sie ab und zu in unsere &lt;a href="http://www.sapbigband.com/auftritte.htm" id="xa-e" title="Auftrittsliste"&gt;Auftrittsliste&lt;/a&gt; schauen, wissen Sie, dass in den n&amp;auml;chsten zwei Wochen in der SAP BIG BAND eine Menge los sein wird. N&amp;auml;chste Woche findet der wichtigste Auftritt des Jahres statt - das Jahreskonzert f&amp;uuml;r SAP-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter - und am kommenden Samstag gibt es ebenfalls einen Klassiker: Wir treten, wie schon seit vielen Jahren, am Finaltag des internationalen SAP-Fu&amp;szlig;ballfests (SAP CUP) in Rettigheim auf. Daf&amp;uuml;r fand heute die Generalprobe statt.&lt;img id="ld45" src="http://docs.google.com/File?id=d3dmjdz_491hdbppcgb_b" style="float:left;height:286.705px;margin-left:0pt;margin-right:1em;width:320px"&gt;&lt;br&gt; Die erste Nummer (&lt;i&gt;Cubano Chant&lt;/i&gt;) mussten wir gleich zwei Mal spielen. Das war kein gutes Zeichen. Das Blatt wendete sich aber fr&amp;uuml;her als gedacht, als Thomas uns nach &lt;i&gt;Cactus&lt;/i&gt;, der zweiten Nummer auf dem Programm, bescheinigte, dass das St&amp;uuml;ck so langsam &amp;quot;Sound kriegt&amp;quot;. Das ist auf der einen Seite nat&amp;uuml;rlich sch&amp;ouml;n, auf der anderen Seite wird es auch so langsam Zeit. Nach dem Auftritt w&amp;auml;re ein bisschen sp&amp;auml;t.&lt;br&gt; Ich pers&amp;ouml;nlich war &amp;uuml;brigens mit einer gewissen Anspannung zur Probe gegangen. Was war passiert? Nun, letzte Woche fand ebenfalls eine Tuttiprobe statt, und ich hatte mein Trompetensolo bei &lt;i&gt;Heartland &lt;/i&gt;derma&amp;szlig;en in den Sand gesetzt, dass ich die Probe &amp;auml;u&amp;szlig;erst deprimiert verlie&amp;szlig;. F&amp;uuml;hren Sie das Fehlen eines Probenberichts von letzter Woche durchaus auf die tiefe Resignation zur&amp;uuml;ck, die ich an diesem Abend sp&amp;uuml;rte! Selbst unserem CMO Thomas S. war es kaum gelungen, mich aufzuheitern: &amp;quot;Jetzt lass doch mal. So schlecht war es doch gar nicht. Also, es war schon ziemlich schlecht, aber so schlecht auch wieder nicht. Obwohl ...&amp;quot; In den folgenden Tagen wandelte sich meine tr&amp;uuml;be Stimmung jedoch zum Entschluss, es noch einmal zu versuchen. Wenn Deutschland die Engl&amp;auml;nder mit 4:1 nach Hause schicken konnte, war f&amp;uuml;r mich ja vielleicht auch noch etwas drin. Also schrieb ich Thomas eine heimliche E-Mail mit der Bitte, das St&amp;uuml;ck nach M&amp;ouml;glichkeit auf das Programm f&amp;uuml;r den SAP CUP zu setzen. Dies w&amp;uuml;rde mir die Gelegenheit geben, das Solo vor Publikum auszuprobieren, bevor ich mich auf dem Jahreskonzert damit in die Nesseln setzte. Er kam meinem Wunsch netterweise nach, und um es kurz zu machen: Das Solo ist heute Abend aus meiner Sicht ganz gut gelaufen (im Vergleich mit letzter Woche allemal) und ich blicke dem Samstag optimistisch entgegen. Das eigentlich Unfassbare geschah aber schon fr&amp;uuml;her: Auf dem Programm stand auch das St&amp;uuml;ck &lt;i&gt;Why Not&lt;/i&gt;, bei dem ich &amp;uuml;blicherweise ebenfalls ein Solo spielen darf. Darauf war ich nicht explizit vorbereitet.&lt;img id="rc-9" src="http://docs.google.com/File?id=d3dmjdz_490hmzkhnfh_b" style="float:right;height:426.667px;margin-left:1em;margin-right:0pt;width:320px"&gt;&lt;br&gt;Mir blieb nichts anderes &amp;uuml;brig, als mich vor die Band zu stellen und drauflos zu spielen, und als ich nach zwei Durchg&amp;auml;ngen den Schlusston erklingen lie&amp;szlig; (der gl&amp;uuml;cklicherweise zur Tonart passte - Gl&amp;uuml;ckstreffer), stand pl&amp;ouml;tzlich ein fremder Mann vor mir, der mich anschaute und zwei Flaschen Sekt vor mir abstellte. Wir blickten uns an, sagten aber nichts. Es war auch viel zu laut. Ich gab ihm die Hand, er nickte und verschwand. Was f&amp;uuml;r eine Sensation! Sie werden sich vielleicht fragen, was daran so sensationell sein soll, aber eigentlich liegt es auf der Hand: Ich werde mit ziemlicher Sicherheit in meinem Leben niemals mehr so viel f&amp;uuml;r ein Trompetensolo bekommen wie heute Abend. Man k&amp;ouml;nnte mit Fug und Recht behaupten, dass heute der H&amp;ouml;hepunkt meiner musikalischen Laufbahn stattgefunden hat (es sei denn, ich verstehe die Sache mit dem Quintenzirkel und den Vorzeichen von C-Dur noch irgendwann, aber realistischerweise ist damit nicht zu rechnen). Der Sekt ist &amp;uuml;brigens schon alle. Ich habe ihn in der Pause mit meinen musikalischen Br&amp;uuml;dern und Schwestern geteilt, und mit zwei Flaschen f&amp;uuml;r zwanzig Leute kommt man nicht sehr weit.&lt;br&gt; Es ist aber sicher damit zu rechnen, dass bald Nachschub an alkoholischen Getr&amp;auml;nken kommt, denn bei der n&amp;auml;chsten Nummer (ich verrate nicht, wie sie hei&amp;szlig;t, weil das Arrangement eine &amp;Uuml;berraschung f&amp;uuml;r unsere Fans sein soll) versiebten wir im Trompetensatz mal wieder den Einsatz f&amp;uuml;r die &lt;i&gt;backings&lt;/i&gt; im Soloteil. Es war ungef&amp;auml;hr das 324239840983240987403294. Mal, dass wir hier daneben lagen, weshalb unser CMO die Strafe von 5 Kisten Bier (eine pro Trompeter) in Aussicht stellte, falls uns dasselbe Missgeschick auch beim Auftritt passieren sollte.&lt;br&gt; Eine Extrakiste Bier darf unser Pr&amp;auml;sident Ralf H. jetzt schon spendieren, weil er im Anfangsteil von &lt;i&gt;Don&amp;#39;t You Be Worried&lt;/i&gt; zu fr&amp;uuml;h einsetzte. Das Ganze ist aber auch knifflig: Hier wird ein bestimmtes Thema vier Mal wiederholt. Die vierte Trompete darf alle Durchg&amp;auml;nge mitspielen, die dritte setzt aber erst sp&amp;auml;ter ein. Dritte Trompete = Ralf. Interessanterweise ging in dem ganzen Tumult unter, dass ich &lt;i&gt;ebenfalls &lt;/i&gt;dritte Trompete spiele und zeitgleich mit Ralf einsetzte. Macht aber nichts. Ich trage die leere Kiste dann ans Auto oder so. Au&amp;szlig;erdem hat er sowieso eine Strafe verdient, denn Sie werden nicht glauben, was ich sah, als ich ihn heute Nachmittag kurz in seinem B&amp;uuml;ro besuchte. Mir fehlen die Worte, lassen wir ein Foto sprechen:&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;div id="xzur" style="text-align:center"&gt;&lt;img src="http://docs.google.com/File?id=d3dmjdz_487fchzz7fw_b" style="height:300px;width:400px"&gt;&lt;/div&gt;&lt;br&gt; &amp;Uuml;berm&amp;auml;&amp;szlig;igen Getr&amp;auml;nkekonsum kann man unserem Pr&amp;auml;sidenten also schon vorwerfen. Trotzdem fragt man sich, wer all das Bier trinken soll, das unser CMO durch sein extrem konsequentes Strafverhalten in Zukunft eintreiben will. Vermutlich hat er schon einen Deal mit einem potenziellen Abnehmer gemacht und ist deswegen in letzter Zeit so streng.&lt;br&gt; Insgesamt war es aber trotz oder vielleicht gerade auf Grund von Thomas strengem Regiment eine gute Generalprobe. Er sch&amp;auml;rfte uns ein, dass wir am Samstag keinesfalls in kurzer Hose auf der B&amp;uuml;hne stehen d&amp;uuml;rften, auch wenn die Temperaturen bis auf 37 Grad ansteigen sollten. Dies sei zu peinlich. Ein Ausnahme machte er f&amp;uuml;r die beiden heute Abend anwesenden weiblichen Bandmitglieder, denen er einen kurzen Rock als Kleidungsst&amp;uuml;ck der Wahl ans Herz legte. Dies tut er aber eigentlich zu jeder Jahreszeit, fast schon reflexartig. Warum er die M&amp;auml;nner nicht in kurzen Hosen sehen will, erschlie&amp;szlig;t sich mir nicht, denn so mancher von uns sieht mit blanken Waden wirklich zum Anbei&amp;szlig;en aus, wie die folgende Detailstudie zeigt. (Wer sich dahinter verbirgt, sehen Sie, wenn Sie auf das Bild klicken.)&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;div id="ykjl" style="text-align:center"&gt;&lt;a href="http://lh3.ggpht.com/_mDVC8UhHC64/TCvH_zpI8ZI/AAAAAAAAhgU/TLshRcd92iY/s800/Bild033.jpg" target="neu"&gt;&lt;img src="http://docs.google.com/File?id=d3dmjdz_489gp98gfhr_b" style="height:300px;width:400px"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br&gt; Die Probennachbesprechung im Tournedo in Walldorf f&amp;uuml;hrte uns zu so manchem Diskussionsthema. Dar&amp;uuml;ber wollen wir hier schweigen. Gegen Ende des Abends warf unser CMO aber eine wichtige Frage auf. Ich hatte das Gl&amp;uuml;ck, zwischen ihm und unserer &amp;auml;u&amp;szlig;erst charmanten Saxophonistin Anja R. zu sitzen. Wir haben &amp;uuml;brigens, um das kurz einzuwerfen, sogar zwei &amp;auml;u&amp;szlig;erst charmante Saxoponistinnen in der Band. Edda S. geh&amp;ouml;rt auch in diesen Kreis. Die beiden halten den modischen Standard in der Band auf einem gewissen Niveau, indem sie sich gegen Birkenstocks, Sporthosen oder mit IT-Slogans bedruckte T-Shirts wehren, sind bei unseren Unternehmungen nach der Probe immer dabei und sorgen f&amp;uuml;r eine angenehme Stimmung. Nicht auszudenken, was passieren w&amp;uuml;rde, wenn wir die beiden nicht h&amp;auml;tten. Wir w&amp;auml;ren dann ziemlich schnell nur noch ein muffiger, verstaubter M&amp;auml;nnerclub. Nun aber zur&amp;uuml;ck zu Thomas&amp;#39; Frage: Er wollte wissen, ob es am Samstag in Rettigheim eine Leinwand geben werde, auf der wir das Spiel Deutschland/Argentinien vor unserem Auftritt bequem anschauen k&amp;ouml;nnten. Anja sagte daraufhin: &amp;quot;Ja klar, das war doch schon mal vor vier Jahren. Damals war Jon da.&amp;quot; Das war alles. Keine weitere Erl&amp;auml;uterung. Thomas und ich blickten uns an. Wir hatten keine Ahnung, was sie meinte. Wir hatten es in der Band schon mit einigen Jo(h)ns zu tun - manche mit H, manche ohne. Anja lie&amp;szlig; ihre &amp;Auml;u&amp;szlig;erung aber einfach so im Raum stehen. Es hatte etwas Magisches! So viel Unausgesprochenes schwang in ihrem simplen Statement mit: &lt;i&gt;Jon war da. Wei&amp;szlig;t du noch? Es war der Abend, als Jon da war. Es war in dieser Nacht! Damals, in Rettigheim. Die Sonne warf schon lange Schatten &amp;uuml;ber die Fu&amp;szlig;ballwiese, als ich ihn sah. Er stand einfach da, l&amp;auml;ssig an die Gro&amp;szlig;bildleinwand gelehnt, ein Streichholz zwischen den Lippen. Ich blickte in seine Richtung und wusste: Es war Jon. Er war endlich gekommen. Nun w&amp;uuml;rde alles gut werden. Jon. Er war da.&lt;/i&gt;&lt;br&gt; Gut, &amp;auml;hm, lassen wir das. Vielleicht habe ich Anjas Aussage etwas &amp;uuml;berinterpretiert, aber die Magie wirkt immer noch nach. Hoffen wir also, dass Deutschland am Samstag die Argentinier vom Platz fegt, beim SAP CUP die beste Mannschaft gewinnt und wir einen sch&amp;ouml;nen Auftritt f&amp;uuml;r Sie und euch hinlegen k&amp;ouml;nnen. Und wer wei&amp;szlig;, vielleicht haben wir Gl&amp;uuml;ck und Jon ist auch da.&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/403016570427283825-2017959657090241319?l=sapbigband.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sapbigband.blogspot.com/feeds/2017959657090241319/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://sapbigband.blogspot.com/2010/07/damals-war-jon-da-probe-am-30-juni-2010.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/403016570427283825/posts/default/2017959657090241319'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/403016570427283825/posts/default/2017959657090241319'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sapbigband.blogspot.com/2010/07/damals-war-jon-da-probe-am-30-juni-2010.html' title='Damals war Jon da: Probe am 30. Juni 2010'/><author><name>Hendrik Achenbach</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00604608239668231271</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://3.bp.blogspot.com/-ZpUifFJ0kXY/Txwprh-6C2I/AAAAAAAC-VQ/pQl82l_9ujM/s220/hendrik.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-403016570427283825.post-6451619318828950057</id><published>2010-06-13T20:01:00.001+02:00</published><updated>2010-06-14T09:15:34.366+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Probenwochenende'/><title type='text'>Eine Gurkentruppe wird erwachsen: Probenwochenende 2010</title><content type='html'>Ich habe an dieser Stelle schon &amp;ouml;fter erw&amp;auml;hnt, dass der Mittwochabend zu meinen pers&amp;ouml;nlichen Lieblingabenden geh&amp;ouml;rt. Zwei Stunden Jazz spielen und anschlie&amp;szlig;end bei einer Rieslingschorle dummes Zeug reden &amp;ndash; viel angenehmer kann man einen Abend nicht verbringen. Einmal im Jahr bekomme ich von all dem eine gigantische &amp;Uuml;berdosis &amp;ndash; n&amp;auml;mlich dann, wenn die Band sich im Vorfeld des wichtigsten Konzerts im Kalender f&amp;uuml;r ein Wochenende trifft, um intensiv zu proben und dummes Zeug zu reden. Das wichtigste Konzert ist f&amp;uuml;r uns das Mitarbeiterkonzert f&amp;uuml;r die Kolleginnen und Kollegen bei SAP, bei dem wir Jahr f&amp;uuml;r Jahr unser neues Programm vorstellen. In wenigen Wochen wird es unter dem Motto &amp;bdquo;Straight European Jazz&amp;ldquo; wieder so weit sein, und folgerichtig trafen wir uns am vergangenen Freitag am fr&amp;uuml;hen Abend in der Jugendherberge &lt;a href="http://www.aschenhuette.de/" id="y24k" title="Aschenh&amp;uuml;tte"&gt;Aschenh&amp;uuml;tte&lt;/a&gt; in Bad Herrenalb, um uns vorzubereiten.&lt;img id="zbn9" src="http://docs.google.com/File?id=d3dmjdz_459jqs38ghd_b" style="float:right;height:240px;margin-left:1em;margin-right:0pt;width:320px"&gt;&lt;br&gt; Konsul Toni D. war so freundlich, mich in seinem Auto dorthin mitzunehmen. Nachdem wir die Zieladresse erfolgreich ins Navi eingegeben hatten (was einige Zeit dauerte, weil es auf &amp;Ouml;sterreich eingestellt war), sausten wir &amp;ndash; in eine angeregte Unterhaltung vertieft &amp;ndash; &amp;uuml;ber die Autobahn in den Schwarzwald und konzentrierten uns erst wieder auf Weg und Ziel, als wir in Bad Herrenalb angekommen waren. Cheforganisatorin Anja R. hatte uns per E-Mail darauf vorbereitet, dass die Jugendherberge schwer zu finden sei, aber wir beschlossen, der Dame im Navi uneingeschr&amp;auml;nkt zu vertrauen (auch wenn Anja nat&amp;uuml;rlich eine viel nettere Stimme hat). Toni lenkte das Konsulmobil gem&amp;auml;&amp;szlig; ihren Anweisungen durch die h&amp;uuml;gelige Landschaft.&lt;img id="nl7n" src="http://docs.google.com/File?id=d3dmjdz_460gsg7jvfw_b" style="float:left;height:240px;margin-left:0pt;margin-right:1em;width:320px"&gt;&lt;br&gt; Es ging mal rauf und mal runter, aber die Tendenz zeigte eindeutig nach oben. Anja hatte geschrieben, dass man irgendwann denken w&amp;uuml;rde, es gehe nicht mehr weiter hinauf, was aber nicht stimme - man solle an dieser Stelle ruhig weiterfahren. Deswegen dachten wir uns nichts dabei, als die Stra&amp;szlig;enverh&amp;auml;ltnisse deutlich schlechter wurden und links und rechts m&amp;auml;chtige Tannen in den Himmel zeigten. Erst als wir den h&amp;ouml;chsten Punkt erreicht hatten und neben der Skih&amp;uuml;tte von Bad Herrenalb standen, wurden wir stutzig. Es war weit und breit kein Wintersportler zu sehen, so dass wir umkehrten. Auf halbem Weg ins Tal konnte uns aber jemand den richtigen Weg weisen, und irgenwann standen wir vor der Aschenh&amp;uuml;tte.&lt;img id="lj8i" src="http://docs.google.com/File?id=d3dmjdz_461dwqwg8dv_b" style="float:right;height:320px;margin-left:1em;margin-right:0pt;width:240px"&gt;&lt;br&gt; Unser CMO Thomas S. hatte f&amp;uuml;r das Wochenende einen Zeitplan aufgestellt, der &amp;auml;u&amp;szlig;erste Disziplin erfordern w&amp;uuml;rde. So ging es am Freitag Abend nicht etwa mit dem Abendessen los. Zwischen uns und der f&amp;uuml;r 22.00 Uhr bestellten Pizza stand eine dreist&amp;uuml;ndige Probe, bei der Thomas zum Beispiel gleich das schwierigste St&amp;uuml;ck (Desjazzdo) in alle Einzelheiten zerlegte und uns intensiv nahebrachte. Irgendwann war es aber geschafft, der K&amp;uuml;hlschrank war zum Bersten mit Getr&amp;auml;nken gef&amp;uuml;llt, die Pizza kam p&amp;uuml;nktlich und der ber&amp;uuml;hmt-ber&amp;uuml;chtigte Freitagabend des Probenwochenendes begann.&lt;br&gt; Ber&amp;uuml;hmt-ber&amp;uuml;chtigt? Warum ist das so? Nun, erinnern wir uns beispielsweise an das &lt;a href="http://sapbigband.blogspot.com/2008/10/zack-die-bohne-probenwochenende-2008-in.html" id="z8uc" title="Probenwochende 2008 in Oberwesel"&gt;Probenwochende 2008 in Oberwesel&lt;/a&gt;: Dort hatte die gem&amp;uuml;tliche Freitagsrunde erst gegen drei Uhr morgens und mit einem unglaublichen Berg leerer Weinflaschen geendet. Am n&amp;auml;chsten Morgen sa&amp;szlig;en viele mit bleichen Gesichtern und dicken K&amp;ouml;pfen in der Vormittagsprobe, die Konsul Toni D. mit einem unglaublichen Trompetensolo er&amp;ouml;ffnete, obwohl er selbst beim Feiern ganz vorne mit dabei gewesen war.&lt;br&gt; In Bad Herrenalb mussten wir lernen, dass sich so etwas nicht einfach wiederholen l&amp;auml;sst. Schon gegen Mitternacht lichteten sich die Reihen, und auch wenn das eine oder andere Glas geleert wurde, gab es am n&amp;auml;chsten Morgen keine Ausfallerscheinungen. Das hei&amp;szlig;t, fast keine. Es lag aber nicht am Alkohol. J&amp;uuml;rgen H. und Helmut G., beides Posaunisten, standen schon um kurz nach sieben in Sportkleidung vor der Herberge und begannen eine ausgedehnte Joggingtour durch die h&amp;uuml;gelige Landschaft. Toni und ich konnten ihren Aufbruch live miterleben, weil ich den Wecker falsch gestellt hatte, was wir aber erst bemerkten, als wir geduscht und angezogen waren. Leider verloren J&amp;uuml;rgen und Helmut unterwegs die Orientierung, erschienen erst gegen viertel nach neun zum Fr&amp;uuml;hst&amp;uuml;ck, als gerade abger&amp;auml;umt wurde und wurden f&amp;uuml;r ihr Zusp&amp;auml;tkommen von der sympathischen Herbergsmutter gekonnt zusammengefaltet. Wir hatten aufrichtiges Mitleid mit den beiden, aber auf der anderen Seite hatte die Szene nat&amp;uuml;rlich einen hohen Unterhaltungswert und war definitiv eine Bereicherung f&amp;uuml;r das Wochenende.&lt;img id="f.rz" src="http://docs.google.com/File?id=d3dmjdz_4705fkvxtct_b" style="float:left;height:240px;margin-left:0pt;margin-right:1em;width:320px"&gt;&lt;br&gt; Um 9.30 Uhr begann die erste Probe f&amp;uuml;r diesen Tag. Eine zentrale Rolle spielte die wunderbare Nummer &lt;i&gt;Ohne Worte&lt;/i&gt; von Rainer Tempel, die in meiner Wahrnehmung das Wochenende entscheidend gepr&amp;auml;gt hat. Wir proben das St&amp;uuml;ck schon seit einiger Zeit, doch am Samstag zettelte Marko D. (Saxophon) dann eine intellektuelle Diskussion &amp;uuml;ber den Abschnitt E an, in den der Arrangeur einige Dissonanzen eingebaut hat. Er forderte Thomas auf, uns zu erkl&amp;auml;ren, was man sich dabei wohl gedacht habe. Dieser hielt aus dem Stegreif einen eloquenten Vortrag &amp;uuml;ber E-Musik und die damit verbundenen Verdienstm&amp;ouml;glichkeiten, musste am Ende jedoch zugeben, dass man den K&amp;uuml;nstler wohl doch fragen m&amp;uuml;sse, was er sich dabei gedacht habe. Er empfahl, nicht zu viel nachzudenken und einfach zu spielen, was auf dem Blatt stehe, hatte die Rechnung jedoch ohne den Wirt (in Person unseren Pr&amp;auml;sidenten Ralf H.) gemacht, der behauptete, die Logik hinter all den Dissonanzen und schwierigen Harmonien zu verstehen. Ich vermute, weil er so etwas kann, ist er auch der Pr&amp;auml;sident dieser Band und nicht ich. Alles hat seinen Sinn.&lt;br&gt; In &lt;i&gt;Ohne Worte&lt;/i&gt; gibt es aber nicht nur schwierige Stellen, sondern auch einen fantastischen Soloteil, in dem Jochen R. am Sopransaxophon und Toni D. am Fl&amp;uuml;gelhorn zuerst gemeinsam improvisieren, bevor jeder eine ausgedehnte Soloform alleine spielen darf. Jochen begann sein Solo sehr gekonnt, doch nach ein paar Takten f&amp;uuml;hrte Toni &amp;uuml;berraschenderweise das Horn zum Mund. Konnte er nicht warten, bis er dran war? Tats&amp;auml;chlich! Er kickte seinen Kontrahenten mit ein paar druckvollen T&amp;ouml;nen gekonnt aus dem Rennen. Jochen setzte das Saxophon verwundert ab, doch nach einigen weiteren Takten gab Toni ihm pl&amp;ouml;tzlich wieder freie Bahn. Dabei handelte es sich aber nur um eine Finte, denn kaum hatte Jochen damit begonnen, sein Solo zu Ende zu spielen, dr&amp;auml;ngten ihn die bulligen T&amp;ouml;ne aus dem Horn des Konsuls abermals an den Rand des Geschehens, wo er schlie&amp;szlig;lich lachend aufgab. Auch wir anderen hatten viel Spa&amp;szlig;, als Thomas das St&amp;uuml;ck abbrach und Toni zur Rede stellte.&lt;img id="tox6" src="http://docs.google.com/File?id=d3dmjdz_462fjc44xhh_b" style="float:left;height:240px;margin-left:0pt;margin-right:1em;width:320px"&gt;&lt;br&gt; Es gelang uns aber trotzdem, konzentriert weiterzuproben, bis es um 12.00 Uhr zum Mittagessen l&amp;auml;utete. Sicher war es Zufall, dass der Salat einen hohen Gurkenanteil aufwies, aber nichtsdestotrotz wussten wir die thematische Verbindung zu unserer Musik zu w&amp;uuml;rdigen. Schlie&amp;szlig;lich steht unser neues Programm nicht nur unter dem Motto &lt;i&gt;Straight European Jazz&lt;/i&gt;, sondern ganz im Zeichen der Gurke.&lt;img id="ceq3" src="http://docs.google.com/File?id=d3dmjdz_473fwr5m5gg_b" style="float:right;height:339.459px;margin-left:1em;margin-right:0pt;width:240px"&gt;&lt;br&gt; Wenn Sie in den kommenden Wochen durch eines der SAP-Geb&amp;auml;ude in Walldorf oder Rot laufen, sollten Sie sich unser Konzertplakat genauer anschauen. Dann werden Sie den Zusammenhang zwischen Jazz und Gurken, der Ihnen im Moment vielleicht noch nicht einleuchtet, sofort verstehen.&lt;br&gt; Der Proberaum, in dem wir an diesem Wochenende viel Zeit verbracht haben, war recht &amp;uuml;berschaubar. Mit ein bisschen Schieben, Quetschen und St&amp;uuml;hler&amp;uuml;cken haben wir aber alle hineingepasst. W&amp;auml;hrend wir Trompeter die ganze Zeit wahlweise Olli B. (der am Schlagzeug f&amp;uuml;r eine Menge Dampf sorgte) oder den Posaunensatz anschauen durften, genossen die Saxophone unverdienterweise freie Aussicht auf eine idyllische gr&amp;uuml;ne Pferdekoppel mit schwarzwaldigen H&amp;uuml;geln im Hintergrund. Jochen R. und Harald S. freuten sich auch jedes Mal wie die Schneek&amp;ouml;nige, wenn die Pferdchen drau&amp;szlig;en wieder einen lustigen Luftsprung ausf&amp;uuml;hrten oder sich im Gras w&amp;auml;lzten. Es sei ihnen geg&amp;ouml;nnt (Jochen und Harald meine ich, nicht die Pferde). Vermutlich sind sie in der Stadt aufgewachsen und haben noch nicht so viel Erfahrung mit Tieren. Das intensive Naturerlebnis inspirierte Harald (Tenorsaxophon) dann auch zu einem wirklich mitrei&amp;szlig;enden Solo bei &lt;i&gt;Steps in Time&lt;/i&gt;, das von der gesamten Band mit Szenenapplaus gew&amp;uuml;rdigt wurde.&lt;img id="updl" src="http://docs.google.com/File?id=d3dmjdz_464g73zcxfq_b" style="float:left;height:320px;margin-left:0pt;margin-right:1em;width:240px"&gt;&lt;br&gt; Der Tag bestand bis zum Abend aus kurzen Pausen, einfachen Mahlzeiten und ausgedehnten Tuttiproben. Satzproben wurden auf Grund der eingeschr&amp;auml;nkten r&amp;auml;umlichen M&amp;ouml;glichkeiten nicht durchgef&amp;uuml;hrt, was viele sicher sehr schade fanden. Wir kompensierten den Verlust, indem wir uns schon nachmittags leichte alkoholische Getr&amp;auml;nke zuf&amp;uuml;hrten, und f&amp;uuml;r einen Moment dachte ich, dass der Samstagnachmittag als Ersatz f&amp;uuml;r den allzu braven Freitagabend herhalten m&amp;uuml;sste.&lt;img id="b918" src="http://docs.google.com/File?id=d3dmjdz_465tgqjfgdt_b" style="float:right;height:320px;margin-left:1em;margin-right:0pt;width:240px"&gt;&lt;br&gt; Das stimmte aber nicht - bis zur letzten Probe am Abend lief alles ganz konzentriert und diszipliniert ab (zumindest f&amp;uuml;r unsere Verh&amp;auml;ltnisse). Gegen Ende dieser Probe legte Thomas die Eigenkomposition unseres Bandkollegen Peter H., &lt;i&gt;Why Not&lt;/i&gt;, auf und bot mir ein Trompetensolo an: &amp;quot;Du kannst es spielen, aber nur, wenn du es dir zutraust und es unbedingt sein muss&amp;quot;. Ich traute es mir nur bedingt zu, aber es musste sein und klappte auch halbwegs, so dass ich, wie wir alle, mit dem Tag zufrieden sein konnte. Zur Belohnung gab es eine ganz besondere Auff&amp;uuml;hrung: Toni D. und Thomas S. stellten sich auf die Terrasse hinter dem Proberaum und lie&amp;szlig;en ihre H&amp;ouml;rner erschallen. &lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=hX0wEt_SqiM" id="cgn6" title="Sierra Madre"&gt;Sierra Madre&lt;/a&gt; geh&amp;ouml;rt streng genommen nicht zu unserem Repertoire, aber zweistimmig von solchen Ausnahmetalenten &amp;uuml;ber die Pferdekoppel geblasen, gewinnt das St&amp;uuml;ck einen ganz neuen Charakter. Eine tolle Sache.&lt;img id="d9.s" src="http://docs.google.com/File?id=d3dmjdz_466fkqx3jp4_b" style="float:left;height:331.173px;margin-left:0pt;margin-right:1em;width:240px"&gt;&lt;br&gt; Wir lie&amp;szlig;en den Abend in der Klosterscheuer in Bad Herrenalb bei ausgezeichnetem Essen ausklingen. Diejenigen von uns, die so tapfer waren, den R&amp;uuml;ckweg zu Fu&amp;szlig; anzutreten, fanden unterwegs sogar noch heraus, warum es sinnvoll sein kann, eine Wiese nachts um 23.30 Uhr mit der Sense zu m&amp;auml;hen. Wir hatten den Besitzer der Wiese schon von weitem gesehen und zun&amp;auml;chst f&amp;uuml;r den Sensenmann gehalten, der gekommen war, um einen Saxophonisten zu holen. Thomas f&amp;uuml;hrte dann ein spontanes Interview mit ihm durch und wir lernten, dass die Wiese zu dieser Tageszeit feucht genug ist, um von der Sense angenommen zu werden. Oder feucht genug, um die Sense anzunehmen? Ich wei&amp;szlig; es nicht mehr, aber der Mann wusste offenbar, was er tat.&lt;img id="rvpm" src="http://docs.google.com/File?id=d3dmjdz_467dxrw9hf9_b" style="float:right;height:240px;margin-left:1em;margin-right:0pt;width:320px"&gt;&lt;br&gt; Als wir den Aufstieg zur Aschenh&amp;uuml;tte beendet hatten, sa&amp;szlig;en die anderen schon beim Wein zusammen. Wir gesellten uns nat&amp;uuml;rlich dazu. Punktuell flackerte die gute Laune auf, die wir von vergangenen Probenwochenenden kennen (zum Beispiel durch Tonis Witz vom Schneckensammlerkongre&amp;szlig;, den er in der Mundart seiner steirischen Heimat zum Besten gab), aber insgesamt war die Stimmung doch sehr gem&amp;auml;&amp;szlig;igt. Auch an diesem Abend lagen viele fr&amp;uuml;h in den Federn und verlie&amp;szlig;en den Aufenthaltsraum aufrechten Ganges und ohne zu schwanken.&lt;br&gt; Am n&amp;auml;chsten Morgen gingen im Viererzimmer des Trompetensatzes in aller Fr&amp;uuml;he verschiedene Mobiltelefone los. Es handelte sich aber nicht um Anrufe (das D1-Netz ist noch nicht in Bad Herrenalb angekommen, so dass die meisten von uns von der Au&amp;szlig;enwelt abgeschnitten waren), sondern um die Weckfunktion der Ger&amp;auml;te. Den ersten Preis gewann hier das Modell von Michael K. (Lead-Trompete), das in einem fr&amp;uuml;heren Leben mal eine Boombox gewesen sein muss und die anderen Telefone in fast schon besch&amp;auml;mender Art und Weise auf die Pl&amp;auml;tze verwies. Wir hielten uns m&amp;uuml;hsam in den schwankenden Hochbetten fest, als es losdr&amp;ouml;hnte und machten uns ernste Sorgen, dass der Schalldruck Risse im Keramikwaschbecken verusachen w&amp;uuml;rde. Dort hatte Michael das Telefon abgelegt. Gl&amp;uuml;cklicherweise gelang es ihm aber rechtzeitig, auf den richtigen Knopf zu dr&amp;uuml;cken.&lt;br&gt; Nachdem wir uns beruhigt hatten, gab es Fr&amp;uuml;hst&amp;uuml;ck, und anschlie&amp;szlig;end ging es mit der letzten Probe des Wochenendes weiter. Bei der ersten Nummer, &lt;i&gt;Cactus&lt;/i&gt;, begeisterte Jens W. uns mit einem &amp;auml;u&amp;szlig;ert coolen Gitarrensolo: Eine Menge Overdrive, K&amp;ouml;rpereinsatz, R&amp;uuml;ckkopplungen - es war alles dabei. Am Schluss h&amp;auml;tte er vielleicht noch seine Gitarre zertr&amp;uuml;mmern m&amp;uuml;ssen, um hundertprozentig authentisch zu wirken, aber wir nehmen es ihm nicht &amp;uuml;bel, dass er das ausgelassen hat. Jimi H. hat das sicher auch nicht jedes Mal gemacht.&lt;img id="vpdi" src="http://docs.google.com/File?id=d3dmjdz_472dr6k5gfm_b" style="float:left;height:240px;margin-left:0pt;margin-right:1em;width:320px" title="Was ist das f&amp;uuml;r ein bescheuertes Bild? Der Vorhang im Proberaum - echt retro!"&gt;&lt;br&gt; Ich habe schon erw&amp;auml;hnt, dass &lt;i&gt;Ohne Worte&lt;/i&gt; f&amp;uuml;r mich das zentrale St&amp;uuml;ck dieses Wochenendes war. Auch am Sonntagmorgen wurde es gespielt. W&amp;auml;hrend Jochen sein Soloinstrument auspackte und zusammenschraubte, informierten Harald S. und Thomas S. uns in einem gemeinsamen Kurzvortrag dar&amp;uuml;ber, dass das Sopransaxophon von den Schweizern erfunden wurde und urspr&amp;uuml;nglich als Folterinstrument gedient hat. Das war f&amp;uuml;r viele von uns neu und &amp;uuml;berraschend, aber die beiden kennen sich mit so etwas ja sehr gut aus, und niemand von uns hatte Anlass, an ihren Ausf&amp;uuml;hrungen zu zweifeln. Umso erstaunlicher war deswegen das wundersch&amp;ouml;ne Solo von Jochen, dem viele von uns mit geschlossenen Augen zuh&amp;ouml;rten. Man musste schon aus Stein sein, um davon keine G&amp;auml;nsehaut zu bekommen. Vielleicht haben die Schweizer ihre Gefangenen einfach zu Tr&amp;auml;nen ger&amp;uuml;hrt, um die Wahrheit aus ihnen herauszukitzeln? Das ist definitiv ein Thema mit Potenzial f&amp;uuml;r eine wissenschaftliche Untersuchung. Ich muss noch mal mit Thomas dar&amp;uuml;ber sprechen, denn er hat die einschl&amp;auml;gige Literatur sicher schon l&amp;auml;ngst ausgewertet. Die Rhythmusgruppe rollte f&amp;uuml;r dieses Solo einen perfekten Harmonieteppich aus, auf dem nach Jochen auch Toni am Fl&amp;uuml;gelhorn ein weiteres Schmusesolo hinlegte. Sie k&amp;ouml;nnen sich wirklich auf unsere n&amp;auml;chsten Auftritte freuen. Ich wollte, ich k&amp;ouml;nnte so spielen. Meiner Stimme, der 3. Trompete, kommt bei diesem St&amp;uuml;ck im Gro&amp;szlig;en und Ganzen nur eine begleitende Funktion zu, die ich nach Kr&amp;auml;ften auszu&amp;uuml;ben suchte, auch wenn ich manche Anweisungen unseres CMOs in ihrer vision&amp;auml;ren Tiefe nicht immer vollst&amp;auml;ndig zu ergr&amp;uuml;nden vermag: &amp;quot;Spiel diese Stelle nicht so zickig, aber mit &lt;i&gt;attack&lt;/i&gt;&amp;quot;. Say what? Na ja, egal.&lt;img id="as_j" src="http://docs.google.com/File?id=d3dmjdz_471ds6xfxft_b" style="float:right;height:240px;margin-left:1em;margin-right:0pt;width:320px"&gt;&lt;br&gt; Das neue Programm zeigt auf vielf&amp;auml;ltige Weise, was der europ&amp;auml;ische Jazz alles zu bieten hat. Da w&amp;auml;ren zum Beispiel: &amp;Auml;u&amp;szlig;erste Spannung zwischen modernen Dissonanzen und anr&amp;uuml;hrenden Harmonien in den Nummern von &lt;i&gt;Rainer Tempel&lt;/i&gt;, anspruchsvoller Bossa Nova in &lt;i&gt;Desjazzdo&lt;/i&gt;, tanzbarer Soul in &lt;i&gt;Don&amp;#39;t You Be Worried&lt;/i&gt;, mitrei&amp;szlig;ender Funk in &lt;i&gt;Cactus&lt;/i&gt;, extrem knackige Bl&amp;auml;ser im coolen &lt;i&gt;Steps in Time&lt;/i&gt; oder rockiger Bigbandsound in einer weiteren &lt;i&gt;Titelmelodie&lt;/i&gt; aus dem Fernsehen unserer Kindheit, die eigens f&amp;uuml;r uns arrangiert wurde (mehr erfahren sie bei einem unserer n&amp;auml;chsten Auftritte). Und, nicht zu vergessen, &lt;i&gt;Azzurro&lt;/i&gt;: Wenn Sie bei dieser Uptempo-Swing-Nummer auf dem Stuhl sitzen bleiben, verspeise ich freiwillig eine ganze Salatgurke. Was ich vermutlich beim n&amp;auml;chsten Konzert ohnehin tun muss, wenn ich bei &lt;i&gt;Ohne Worte&lt;/i&gt; im dritten Takt in die Pause spiele (das Problem habe ich schon l&amp;auml;nger, siehe den &lt;a href="http://sapbigband.blogspot.com/2009/09/der-urlaubsspeck-muss-weg-probe-am-16.html" id="r0c4" title="Probenbericht vom 16. September 2009"&gt;Probenbericht vom 16. September 2009&lt;/a&gt;). Ein wenig Hoffnung besteht aber noch, dass ich es irgendwann dauerhaft kapiere. An diesem Wochenende ist es mir n&amp;auml;mlich nur einmal passiert. OK, allen anderen ist es &amp;uuml;berhaupt nicht passiert, aber auch ich bin hier sicher auf einem guten Weg.&lt;br&gt; Was war die abschlie&amp;szlig;ende Bewertung unseres CMOs nach der letzten Probe? Nun, er sagte: &amp;quot;Vielen Dank, ich denke, wir sind ganz gut vorbereitet auf unser Mitarbeiterkonzert.&amp;quot; Lesen Sie bei Bedarf noch einmal die &lt;a href="http://sapbigband.blogspot.com/search/label/Proben" id="htax" title="Berichte &amp;uuml;ber die letzten Proben"&gt;Berichte &amp;uuml;ber die letzten Proben&lt;/a&gt; und f&amp;uuml;hren Sie sich vor Augen, wie der Chef sonst mit uns spricht. Vor diesem Hintergrund kann man seine &amp;Auml;u&amp;szlig;erung fast schon als &amp;uuml;berschw&amp;auml;nglich positiv bezeichnen.&lt;br&gt; Was ist nur los mit dieser Band? Wir gehen fr&amp;uuml;h ins Bett, f&amp;uuml;hren konzentrierte Proben durch und stellen unseren Bandleader stellenweise fast schon zufrieden. Liegt es am Gurkensalat? Oder wird die Gurkentruppe so langsam erwachsen? Ich wei&amp;szlig; es nicht, aber rein musikalisch gesehen f&amp;uuml;hrt Thomas uns definitiv in die richtige Richtung. Und wenn wir beim n&amp;auml;chsten Probenwochenende dann wieder etwas sp&amp;auml;ter ins Bett gehen und nicht mehr ganz so brav sind, ist diese Band f&amp;uuml;r mich nicht mehr zu toppen.&lt;br&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/403016570427283825-6451619318828950057?l=sapbigband.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sapbigband.blogspot.com/feeds/6451619318828950057/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://sapbigband.blogspot.com/2010/06/eine-gurkentruppe-wird-erwachsen.html#comment-form' title='6 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/403016570427283825/posts/default/6451619318828950057'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/403016570427283825/posts/default/6451619318828950057'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sapbigband.blogspot.com/2010/06/eine-gurkentruppe-wird-erwachsen.html' title='Eine Gurkentruppe wird erwachsen: Probenwochenende 2010'/><author><name>Hendrik Achenbach</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00604608239668231271</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://3.bp.blogspot.com/-ZpUifFJ0kXY/Txwprh-6C2I/AAAAAAAC-VQ/pQl82l_9ujM/s220/hendrik.jpg'/></author><thr:total>6</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-403016570427283825.post-6067987691987526452</id><published>2010-06-03T00:12:00.001+02:00</published><updated>2010-07-01T01:10:26.625+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Proben'/><title type='text'>Der weite Weg zur Formel 1: Probe am 2. Juni 2010</title><content type='html'>Die lang anhaltende Funkstille in diesem Blog l&amp;auml;&amp;szlig;t sich auch diesmal wieder plausibel erkl&amp;auml;ren. Zum einen fanden in den letzten Wochen nicht immer Tuttiproben statt, weil unser CMO Thomas S. eben auch als &lt;a href="http://www.thomassiffling.com/" id="ozg:" title="Trompeter"&gt;Trompeter&lt;/a&gt; und &lt;a href="http://www.siffling-productions.com/" id="pwtc" title="Plattenboss"&gt;Plattenboss&lt;/a&gt; unglaublich erfolgreich und &amp;ouml;fter mal auf Achse ist. Zum anderen war ich in den letzten Wochen nicht gerade ein Champion, was Fitness und Energie angeht. Dies hat sich leider nicht nur hier im Fehlen von neuen Beitr&amp;auml;gen ge&amp;auml;u&amp;szlig;ert, sondern auch meinen Flei&amp;szlig; im Trompetenspiel negativ beeintr&amp;auml;chtigt.&lt;img id="fqyl" src="http://docs.google.com/File?id=d3dmjdz_443f7q95sg3_b" style="float:right;height:213.2px;margin-left:1em;margin-right:0pt;width:320px"&gt; Deswegen musste ich schlucken, als unser CMO mir bei einer kurzen telefonischen Abstimmung heute Nachmittag mitteilte, dass ich am Abend der einzige Vertreter des sechsk&amp;ouml;pfigen Trompetensatzes sein w&amp;uuml;rde. Nat&amp;uuml;rlich bot sich damit eine einmalige Gelegenheit, so richtig Gas zu geben, die erste Stimme aufzulegen, s&amp;auml;mtliche Soli zu &amp;uuml;bernehmen und meine Leistung auf ein bisher unerreichtes Niveau zu schrauben. Theoretisch zumindest, denn es ist leider nun mal so, dass man die Formel 1 nicht gewinnen kann, wenn man auf einem Bobbycar unterwegs ist. Thomas versprach mir am Telefon, seine Trompete mitzubringen, und dass alles gut werde. Ich glaubte ihm nicht.&lt;br&gt;Nun lag also eine doppelte Last auf mir. Zum einen die B&amp;uuml;rde, entweder alleine oder in unmittelbarer N&amp;auml;he unseres CMOs Trompete spielen zu m&amp;uuml;ssen, zum anderen die Angst vor dem w&amp;ouml;chentlichen Checkup von Kleidung, Frisur und Gewicht. Als regelm&amp;auml;&amp;szlig;ige Leser wissen Sie ja, dass Thomas uns nicht nur musikalisch, sondern auch in Stilfragen intensiv coacht und sowohl Geschmacksverirrungen im Kleidungsstil als auch Figurprobleme gnadenlos anprangert. Und genau hier lag das Problem, denn die erzwungene Inaktivit&amp;auml;t der letz&lt;img id="w10z" src="http://docs.google.com/File?id=d3dmjdz_44499n67wdk_b" style="float:left;height:158.152px;margin-left:0pt;margin-right:1em;width:160px"&gt;ten Wochen hat leider auch daf&amp;uuml;r gesorgt, dass ich das Ziel, einen Waschbrettbauch zu besitzen, in die mittel- bis langfristige Planung einbauen muss. Zum Gl&amp;uuml;ck war ich aber nicht alleine - die Grillsaison hat begonnen, und aller Orten sprie&amp;szlig;en gl&amp;auml;nzende Kr&amp;auml;nze von Grillw&amp;uuml;rsten und die wei&amp;szlig;en Kronen des Weizenbiers, deren traurige &amp;Uuml;berreste man schon nach wenigen Grillabenden mit sich herumtr&amp;auml;gt und bei jedem Blick in den Spiegel bewundern darf. Unser CMO hatte f&amp;uuml;r den Eigenbedarf zwar eine Theorie auf Lager, mit der sich eine Gewichtszunahme abseits des Themenfelds &amp;ldquo;Alkohol und lecker Essen&amp;rdquo; erkl&amp;auml;ren lie&amp;szlig;e. Diese w&amp;uuml;rde hier aber zu weit f&amp;uuml;hren. Schlie&amp;szlig;lich soll es in diesem Blog um unsere Proben und unsere Musik gehen. Sie m&amp;uuml;ssen aber verstehen, dass diese Themen auch eine extrem wichtige Rolle f&amp;uuml;r uns spielen. Im Idealfall macht man gute Musik und sieht dabei fantastisch aus. Im Notfall reicht es aber, wenn einer dieser beiden Punkte erf&amp;uuml;llt ist.&lt;br&gt;Die Probe begann viel entspannter, als ich zu hoffen gewagt hatte, denn wer stand pl&amp;ouml;tzlich vor mir? Michael K., unser 1. Trompeter. Er hatte seine Teilnahme wider Erwarten doch m&amp;ouml;glich machen konnte, so dass ich zumindest einen Partner im Trompetensatz hatte, hinter dem ich mich ein bisschen verstecken konnte.&lt;br&gt;Wir begannen mit &lt;i&gt;Steps in Time&lt;/i&gt;, und Thomas gab uns ein Ziel: &amp;quot;Ohne Probleme einmal durch.&amp;quot; Nun wei&amp;szlig; unser CMO durch seine langj&amp;auml;hrige Erfahrung sehr genau, dass man mit dem Thema Zielerreichung behutsam umgehen muss. Deswegen gab es kein Donnerwetter, als der erste Durchlauf nur bis zum Buchstaben F (das St&amp;uuml;ck endet bei N) gelangte, bevor Probleme auftraten. Insgesamt beurteilte er unsere Leistung bei diesem St&amp;uuml;ck sogar mit einem verhalten optimistischen &amp;quot;Ganz gut, kriegen wir hin&amp;quot;. Na also.&lt;br&gt;Es ging gleich weiter mit &lt;i&gt;Der Professor&lt;/i&gt;. Hier konnte Posaunist Helmut G., bedingt durch die l&amp;uuml;ckenhafte Besetzung, gleich zu Anfang mit einem Solo-Part &amp;uuml;berraschen, und Thomas gelang es, ihn zu motivieren: &amp;quot;So wie du bist - jung, sch&amp;ouml;n, sportlich, dynamisch - so sollst du auch Musik machen.&amp;quot;&lt;div id="x8-l" style="text-align:center"&gt;&lt;img src="http://docs.google.com/File?id=d3dmjdz_445gmcgdhhg_b" style="height:189.156px;width:320px"&gt;&lt;/div&gt; Was Helmut zu diesem Zeitpunkt noch nicht ahnte: Als n&amp;auml;chstes St&amp;uuml;ck w&amp;uuml;rde unser CMO &lt;i&gt;It&amp;#39;s Oh, So Nice&lt;/i&gt; auflegen. Ich bin sicher, sie haben das Posaunensolo alle im Ohr: La la la la la laa laaa ... Ich singe es immer voll Inbrunst mit, und finde es fantastisch, wenn Helmut es spielt. Die Chancen stehen gut, dass wir dieses St&amp;uuml;ck bei unserem n&amp;auml;chsten Auftritt auf dem SAP-Fu&amp;szlig;ballfest in Rettigheim (am Finaltag, 3. Juli) auff&amp;uuml;hren. Also kommen Sie bitte in Scharen, um Helmut zuzujubeln.&lt;br&gt;Als n&amp;auml;chstes St&amp;uuml;ck folgte &lt;i&gt;Hay Burner&lt;/i&gt; - eine meiner pers&amp;ouml;nlichen Top 5-Nummern in unserem Repertoire. Allerdings wollte der Funke heute Abend durch die extrem l&amp;uuml;ckenhaft besetzte Rhythmusgruppe (kein Piano, keine Drums, keine Gitarre) nicht so richtig &amp;uuml;berspringen, obwohl Armin S. am Bass wie ein L&amp;ouml;we gek&amp;auml;mp&lt;img id="s_ry" src="http://docs.google.com/File?id=d3dmjdz_442cqxw6qg3_b" style="float:right;height:426.813px;margin-left:1em;margin-right:0pt;width:320px"&gt;ft hat. Wir kehrten schnell zum aktuellen Programm zur&amp;uuml;ck und spielten &lt;i&gt;Cactus&lt;/i&gt;. Thomas verlieh seiner Hoffnung Ausdruck, dass es &amp;quot;diesmal besser klappen&amp;quot; w&amp;uuml;rde, und ich bin sicher, dass wir seine Hoffnung in vereinzelten Teilbereichen zu einem gewissen Prozentsatz erf&amp;uuml;llen konnten. Trotzdem ist es sicher gut, dass wir demn&amp;auml;chst ein intensives Probenwochenende durchf&amp;uuml;hren, denn schlie&amp;szlig;lich wollen wir Sie alle bald mit unserem neuen Programm begeistern.&lt;br&gt;Am Ende des Abends standen zwei Nummern von Rainer Tempel: &lt;i&gt;Ohne Worte&lt;/i&gt; und &lt;i&gt;An hellen Tagen&lt;/i&gt;. Hier packte Thomas seine funkelnagelneue Trompete aus, um die zweite Stimme zu spielen und das eine oder andere Solo beizusteuern. Wenn er nicht spielte, machte sich aber stellenweise Verzweiflung auf dem Gesicht unseres CMOs breit: Verpasste Eins&amp;auml;tze, in die Pause gespielte Noten - und das bei Stellen, die wir schon hundert Mal ge&amp;uuml;bt haben. Wenn man seinen Ank&amp;uuml;ndigungen glauben darf, wird &lt;i&gt;Ohne Worte&lt;/i&gt; die zentrale Nummer unseres n&amp;auml;chsten Mitarbeiterkonzerts (im Juli, SAP-interne Werbung folgt bald) werden, denn er plant eine ganz besondere Ansage, um mit einigen von uns abzurechnen. Offenbar haben wir ihn in den Proben bei diesem St&amp;uuml;ck doch zu sehr gequ&amp;auml;lt. Au&amp;szlig;erdem wird derjenige, der in den ersten Takten in die Pause spielt (was fast unweigerlich passieren muss), zu einer empfindlichen Sachspende verurteilt werden. Ich rechnet mir gute Chancen aus.&lt;br&gt;Was Thomas hier genau plant, kann man nicht wissen. Wahrscheinlich wei&amp;szlig; er es selbst noch nicht. Wir k&amp;ouml;nnen nur auf eines vertrauen: &amp;quot;Wenn ich den Mund aufmache&amp;quot;, so unser CMO &amp;uuml;ber sich selbst, &amp;quot;kommt nie etwas Undurchdachtes heraus. Das ist eine meiner gro&amp;szlig;en St&amp;auml;rken.&amp;quot; Diese Aussage sollte uns Trost spenden und Kraft geben. Alles wird gut.&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/403016570427283825-6067987691987526452?l=sapbigband.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sapbigband.blogspot.com/feeds/6067987691987526452/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://sapbigband.blogspot.com/2010/06/der-weite-weg-zur-formel-1-probe-am-2.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/403016570427283825/posts/default/6067987691987526452'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/403016570427283825/posts/default/6067987691987526452'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sapbigband.blogspot.com/2010/06/der-weite-weg-zur-formel-1-probe-am-2.html' title='Der weite Weg zur Formel 1: Probe am 2. Juni 2010'/><author><name>Hendrik Achenbach</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00604608239668231271</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://3.bp.blogspot.com/-ZpUifFJ0kXY/Txwprh-6C2I/AAAAAAAC-VQ/pQl82l_9ujM/s220/hendrik.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-403016570427283825.post-530226347649204927</id><published>2010-04-22T00:59:00.001+02:00</published><updated>2010-04-22T01:02:15.115+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Proben'/><title type='text'>Im Zeichen des Tigers: Probe am 21. April 2010</title><content type='html'>Ich beteuere in diesem Blog ja immer wieder, dass die Bigband-Probe den Mittwoch zu einem meiner pers&amp;ouml;nlichen Lieblingstage macht. Heute Abend konnte ich beweisen, dass es sich dabei nicht nur um ein Lippenbekenntnis handelt, denn in diesem Jahr fiel die Probe auf meinen Geburtstag.&lt;img id="p:e-" src="http://docs.google.com/File?id=d3dmjdz_432ck9sf7gb_b" style="float:left;height:187px;margin-left:0pt;margin-right:1em;width:249px"&gt;&lt;br&gt;Nachdem ich den Nachmittag zu Hause bei Kaffee und Kuchen verbracht hatte, war der Weg zur Probe f&amp;uuml;r mich etwas weiter als sonst. Dummerweise herrschte im Verkehr rund um Walldorf heute aber der Ausnahmezustand, weil die A6 streckenweise gesperrt war. Deswegen stand ich zehn Minuten vor Probenbeginn noch im Stau. Also rief ich unseren Pianisten, Frank W., an, um meine Versp&amp;auml;tung anzuk&amp;uuml;ndigen. Dieser zeigte sich gro&amp;szlig;m&amp;uuml;tig und sagte: &amp;quot;Herzlichen Gl&amp;uuml;ckwunsch und kein Problem, wenn du Kuchen dabei hast.&amp;quot; Daraufhin sch&amp;auml;rfte ich ihm ein, niemandem von meinem Geburtstag zu erz&amp;auml;hlen, denn auch wenn man es mir meistens nicht glaubt, bin ich ein grundbescheidener Mensch. Auf Frank kann man sich verlassen - er hielt dicht. Unser CMO Thomas S. wusste zwar auch davon und hatte netterweise ein Geschenk f&amp;uuml;r mich dabei, doch es gelang ihm, mir ohne viel Aufhebens zu gratulieren. So weit, so gut.&lt;br&gt;Gleich beim ersten St&amp;uuml;ck (&lt;i&gt;Der Professor&lt;/i&gt;) hatten wir das alte Problem: Nicht in allen Stimmen lagen die Noten vor, so dass ich mich auf den Weg in den Keller machen durfte, um die fehlenden Bl&amp;auml;tter zu besorgen. Als ich ans Tageslicht zur&amp;uuml;ckkehrte, war es ungew&amp;ouml;hnlich ruhig. Ich h&amp;ouml;rte nur, wie Thomas einen Takt einz&amp;auml;hlte, und dann begann die Band mit einem ganz speziellen Arrangement von &lt;i&gt;Happy Birthday&lt;/i&gt;. Es war r&amp;uuml;hrend, meine Damen und Herren! Offenbar hatte man sich ganz spontan darauf geeinigt, die bekannte Melodie in eine bisher unbekannte Kirchentonart zu transponieren. So hat die Welt das St&amp;uuml;ck jedenfalls noch nicht geh&amp;ouml;rt - die Grundfesten des Walldorfer Schulungszentrums zittern&amp;nbsp; wahrscheinlich immer noch ob dieser Klanggewalt. Auch wenn ich meinen Geburtstag eigentlich geheimhalten und gar nicht im Mittelpunkt stehen wollte: Es war wirlich toll. &lt;img id="vsif" src="http://docs.google.com/File?id=d3dmjdz_429fd2c7qhp_b" style="float:right;height:320px;margin-left:1em;margin-right:0pt;width:240px"&gt;&lt;br&gt;Nach diesem erfreulichen Zwischenspiel ging es weiter mit &lt;i&gt;Der Professor&lt;/i&gt;. Unser Konsul Toni D. darf hier zur Freude aller mit einem Trompetenfeature gl&amp;auml;nzen. Nach dem ersten Durchlauf packte unser CMO aber &amp;uuml;berraschenderweise die Trompete aus und sagte zu ihm: &amp;quot;Ich zeige dir mal, wie ich mir das so vorstelle.&amp;quot; Das kommt nur selten vor. Wir spielten das St&amp;uuml;ck also ein zweites Mal mit Thomas an der Trompete, und hier muss eine Art telepathische &amp;Uuml;bertragung auf Toni stattgefunden haben, denn beim dritten Durchlauf trauten wir unseren Ohren kaum: Der Konsul war wie ausgewechselt. Besonders gelungen fand ich, wie er den als &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Growling" id="s93b" title="Growling"&gt;Growling&lt;/a&gt; bekannten Effekt, bei dem der Trompeter den Ton bewusst verzerrt, einsetzte. Thomas hatte diese Technik nur sparsam verwendet, doch unser Tiger aus &amp;Ouml;sterreich knurrte und fauchte vor sich hin, was das Zeug hielt. &lt;br&gt;Auch das n&amp;auml;chste St&amp;uuml;ck, &lt;i&gt;Desjazzdo&lt;/i&gt;, stand ganz im Zeichen des Tigers. Zu allem &amp;Uuml;berfluss trug Toni ein stylisches schwarzes Hemd und lieferte so einen wirklich &amp;uuml;berzeugenden Gesamteindruck ab, der mich nur neiderf&amp;uuml;llt zur&amp;uuml;cklassen konnte. Lobend erw&amp;auml;hnen muss und will ich aber auch viele andere Musiker: Jens W. lieferte ein druckvolles Gitarrensolo ab, aus den Reihen der Saxophone war auch viel Sch&amp;ouml;nes zu h&amp;ouml;ren, und Olli B., der heute Abend mit seinem Schlagzeug ganz dicht an die Band ger&amp;uuml;ckt war, hielt den Laden mit einem wirklich un&amp;uuml;berh&amp;ouml;rbaren Groove zusammen. Manche hatten vielleicht sogar den Eindruck, dass er einen Tick zu laut gespielt hat, aber ein Schlagzeug ist nun mal keine Blockfl&amp;ouml;te.&lt;img id="y4-p" src="http://docs.google.com/File?id=d3dmjdz_430c44ct668_b" style="float:left;height:213.333px;margin-left:0pt;margin-right:1em;width:160px"&gt;&lt;br&gt;Ich selbst hatte bei diesem St&amp;uuml;ck nicht so viel Gl&amp;uuml;ck. Immer wieder schaute ich den Eins&amp;auml;tzen auf die &amp;quot;eins und&amp;quot; ratlos hinterher. Nun ist der Mensch ja oft geneigt, die Schuld nicht bei sich zu suchen, und so sagte ich in einer kurzen Spielpause zu unserem Pr&amp;auml;sidenten Ralf H.: &amp;quot;Das St&amp;uuml;ck ist ziemlich anspruchsvoll, oder? Es verlangt dem Publikum beim ersten H&amp;ouml;ren ganz sch&amp;ouml;n viel ab.&amp;quot; Ralf konnte gerade noch erwidern, dass das St&amp;uuml;ck auch beim ersten Mal gut klingen werde, wenn man es denn richtig spiele (&lt;i&gt;das &lt;/i&gt;wollte ich eigentlich nicht von ihm h&amp;ouml;ren), als er von Thomas zur Ruhe ermahnt wurde. Fairerweise meldete ich mich zu Wort und erkl&amp;auml;rte unserem CMO, dass ich schuld sei: &amp;quot;Ich habe Ralf angesprochen, weil ich seinen Rat gesucht habe.&amp;quot; Thomas erwiderte: &amp;quot;Hendrik, du wei&amp;szlig;t doch: Das ist immer der falscheste (sic!) Weg, den Ralf um Rat zu fragen. Obwohl, wenn man ganz unten ist, macht das auch nichts mehr.&amp;quot;&lt;br&gt;Nach dieser Episode gelang es mir f&amp;uuml;r einige Zeit, die Klappe zu halten, wenn ich auch mit einer gewissen Genugtuung bemerkte, dass ich nicht der einzige war, der mit unangenehmen Wahrheiten konfrontiert wurde. Thomas verstand es, den Saxophonsatz auf seine ganz eigene Weise aufzumuntern: &amp;quot;Wenn euch der Mut verl&amp;auml;sst, spielt trotzdem selbstbewusst weiter. Lieber mit vollem Ton untergehen als zu zaghaft.&amp;quot; Na also, das ist doch genau mein Motto (wobei es fraglich ist, ob sich einfache Saxophonweisheiten so ohne Weiteres auf ein hochkomplexes Instrument wie die Trompete &amp;uuml;bertragen lassen).&lt;br&gt;Mit Freude darf ich berichten, dass wir heute zum zweiten Mal unsere neue Verst&amp;auml;rkung am Baritonsaxophon, Anna T., begr&amp;uuml;&amp;szlig;en konnten. Herzlich willkommen, wir freuen uns sehr! Thomas zeigte sich in einer kurzen Ansprache sehr erfreut, ein weiteres weibliches Bandmitglied in unsere Reihen aufnehmen zu k&amp;ouml;nnen und wies auch gleich charmant darauf hin, dass f&amp;uuml;r selbige die Verpflichtung bestehe, bei Auftritten kurze R&amp;ouml;cke zu tragen. Nun ja. Er kennt sich ja aus in dem Gesch&amp;auml;ft und wird wissen, wie man die Leute motiviert. Ich will ihm da nicht reinreden.&lt;br&gt;Dass er sein Gesch&amp;auml;ft versteht, zeigte er einmal mehr, als er nach der langen und langwierigen Arbeit an &lt;i&gt;Desjazzdo &lt;/i&gt;die Probe mit einem superschnellen Durchlauf der Gute-Laune-Nummer &lt;i&gt;Azzurro&lt;/i&gt; beendete. In diesem Zusammenhang darf ich ein Sonderlob an die beiden zu diesem Zeitpunkt noch anwesenden Posaunisten, Stefan P. und Helmut G., aussprechen, die in den ersten Takten mit einem &amp;auml;u&amp;szlig;erst strammen Klangbild zu &amp;uuml;berzeugen wussten.&lt;img id="h4yb" src="http://docs.google.com/File?id=d3dmjdz_431hk3ddrfw_b" style="float:right;height:277px;margin-left:1em;margin-right:0pt;width:140px"&gt;&lt;br&gt;Der Abend klang, wie so oft, bei einer beschaulichen Mahlzeit aus - diesmal wieder im SAP-G&amp;auml;stehaus in Walldorf. Hier gelang unserem CMO das letzte Kunstst&amp;uuml;ck des Abends: Er bestellte ein Weizenradler und lie&amp;szlig; sich auch gleich &amp;uuml;ber die Vorz&amp;uuml;ge dieses Mischgetr&amp;auml;nks aus. Nun ist es ja strenggenommen nicht so, dass in der Weltgeschichte noch niemand vor ihm ein solches Getr&amp;auml;nk zu sich genommen hat, aber er hatte es nun mal f&amp;uuml;r sich entdeckt, und wenn jemand, den man sonst mit schnellen Autos, dicken Zigarren und extrem teuren Weinen identifiziert, lobende Worte zu einem Grundnahrungsmittel findet, h&amp;ouml;rt man gerne zu. Allerdings gab es eine kleine Panne: Kaum hatte Thomas einige Schlucke aus seinem Glas genommen legte er die Stirn in Sorgenfalten. Irgendetwas stimmte nicht. Er nahm noch einen Schluck, reichte sein Glas dann an Olli weiter, der ein alkoholfreies Weizen bestellt hatte, und die beiden begannen, eine ausgiebige Vergleichsstudie durchzuf&amp;uuml;hren. Nachdem Thomas&amp;#39; Glas sich dabei halb geleert hatte, nahm er noch einen Abschiedsschluck, rief dann den Kellner herbei und teilte diesem das Ergebnis seiner Untersuchung mit: Bei dem Inhalt des Glases k&amp;ouml;nne es sich unm&amp;ouml;glich um ein Weizenradler handeln. Sowohl ein Geschmackstest als auch eine Sichtpr&amp;uuml;fung h&amp;auml;tten dies zweifelsfrei ergeben. Es handele sich stattdessen vermutlich um ein alkoholfreies Bier. Der Kellner nahm das Glas, in dem sich noch eine unbedeutende Restmenge befand, und tauschte es in Windeseile gegen das gew&amp;uuml;nschte Getr&amp;auml;nk aus. Wir k&amp;ouml;nnen also gleich doppelt froh sein, denn wir wissen nun nicht nur, dass es in der so oft beklagten Servicew&amp;uuml;ste Deutschland noch wahre Kundenfreundlichkeit gibt. Wir k&amp;ouml;nnen auch sicher sein, dass unser CMO heute ausreichend Fl&amp;uuml;ssigkeit zu sich genommen hat. Schlie&amp;szlig;lich muss er morgen fit sein. Wir fahren n&amp;auml;mlich alle nach Mannheim, um ihn &lt;a href="http://www.altefeuerwache.com/programm/termin/2010/april/22/9_jazznarts_night.html" id="tc-g" title="auf der B&amp;uuml;hne zu sehen und zu h&amp;ouml;ren"&gt;auf der B&amp;uuml;hne zu sehen und zu h&amp;ouml;ren&lt;/a&gt;. Kommen Sie doch auch!&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/403016570427283825-530226347649204927?l=sapbigband.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sapbigband.blogspot.com/feeds/530226347649204927/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://sapbigband.blogspot.com/2010/04/im-zeichen-des-tigers-probe-am-21-april.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/403016570427283825/posts/default/530226347649204927'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/403016570427283825/posts/default/530226347649204927'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sapbigband.blogspot.com/2010/04/im-zeichen-des-tigers-probe-am-21-april.html' title='Im Zeichen des Tigers: Probe am 21. April 2010'/><author><name>Hendrik Achenbach</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00604608239668231271</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://3.bp.blogspot.com/-ZpUifFJ0kXY/Txwprh-6C2I/AAAAAAAC-VQ/pQl82l_9ujM/s220/hendrik.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-403016570427283825.post-3506646363562359035</id><published>2010-04-08T00:20:00.002+02:00</published><updated>2010-04-08T00:23:11.828+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Proben'/><title type='text'>Glück gehabt: Probe am 7. April 2010</title><content type='html'>Eine so angenehme Probe wie heute habe ich selten erlebt, denn ich konnte mich endlich einmal aufs Musikmachen konzentrieren. Gut, der obligatorische Kniff in die imagin&amp;auml;re Speckfalte von unserem CMO Thomas S. musste sein, aber davon abgesehen standen heute andere im Rampenlicht - zu Recht nat&amp;uuml;rlich. Allen voran unser gro&amp;szlig;er Meister selbst, der modisch gesehen wirklich keine W&amp;uuml;nsche offen lie&amp;szlig;. Er hatte seine knabenhaften H&amp;uuml;ften in eine neue Jeans geh&amp;uuml;llt, eine waschechte G-STAR, und trug dazu ein fr&amp;uuml;hlingshaftes Oberteil von adidas. Hilfreich war die Information, dass die Hose sage und schreibe 109,00 EUR gekostet hatte, auch wenn Anja R. damit konterte, dass das neue Beinkleid &amp;quot;wesentlich g&amp;uuml;nstiger&amp;quot; aussehe. Bilden Sie sich selbst ein Urteil:&lt;br&gt;&lt;div id="lfyk" style="text-align:center"&gt;&lt;img src="http://docs.google.com/File?id=d3dmjdz_414fw8npw5x_b" style="height:180px;width:240px"&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp; &amp;nbsp;&amp;nbsp;&lt;img src="http://docs.google.com/File?id=d3dmjdz_415cnv572g9_b" style="height:180px;width:240px"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Musikalisch gesehen ging es entspannt los mit &lt;i&gt;Don&amp;#39;t You Be Worried&lt;/i&gt;, und Thomas wurde nicht m&amp;uuml;de, uns daran zu erinnern, dass das St&amp;uuml;ck ziemlich &amp;quot;west coast&amp;quot; sei. Nun ist &amp;quot;west coast&amp;quot; ja streng genommen kein Adjektiv, und Sie sollten auch nicht den Fehler machen, an den West Coast Jazz zu denken, denn diese Nummer ist eher im Soul zu Hause. Thomas erkl&amp;auml;rte uns das so: &amp;quot;Die M&amp;auml;nner an der West Coast haben extrem viele Muskeln und die Frauen -&amp;quot; Leider habe ich vergessen, was er &amp;uuml;ber die Frauen gesagt hat, aber ich bin sicher, dass es sehr charmant war. Er kann ja im Grunde gar nicht anders.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Die Posaunen kassierten leider einen R&amp;uuml;ffel, weil sie an einer Stelle unaufgefordert die Solo-Form verlassen hatten. Thomas erl&amp;auml;uterte ihnen daraufhin folgendes: &amp;quot;Wenn keiner das Zeichen f&amp;uuml;r &amp;quot;weiter&amp;quot; gibt, spielt ihr nicht weiter. Und wenn einer das Zeichen gibt, dann spielt ihr weiter.&amp;quot; Alle Nicht-Posaunisten hatten gro&amp;szlig;es Vergn&amp;uuml;gen an dieser Lektion. Aber so ist das eben: Diese Band ist ein Haifischbecken. Wenn du einen Moment nicht aufpasst, wirst du gefressen.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Zur Ehrenrettung der Posaunen muss ich erw&amp;auml;hnen, dass heute Abend kaum richtige Blasinstrumente zur Probe erschienen waren. Die Saxophone waren so gut wie vollz&amp;auml;hlig anwesend, aber echtes Blech war d&amp;uuml;nn ges&amp;auml;t: Zwei Posaunen (sp&amp;auml;ter dann drei) und zwei Trompeten. Hier r&amp;auml;chte es sich &amp;uuml;brigens, dass ich die &amp;Uuml;bungsdisziplin &amp;uuml;ber Ostern (mit einem Vorlauf von etwa zwei Wochen) doch sehr hatte schleifen lassen. Nach dem ersten St&amp;uuml;ck wurde die Schicht zwischen Mundst&amp;uuml;ck und Schneidez&amp;auml;hnen merklich d&amp;uuml;nner. Ich muss unbedingt etwas f&amp;uuml;r meine Lippenmuskulatur tun.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Bei der zweiten Nummer, &lt;i&gt;Cactus&lt;/i&gt;, wurde mir pl&amp;ouml;tzlich bewusst, was ich in den letzten Wochen so vermisst hatte: Die Rhythmusgruppe war wieder vollz&amp;auml;hlig anwesend und machte m&amp;auml;chtig Dampf. Angespornt durch verhaltene Kritik unseres Bandleaders (&amp;quot;Frank, was du da machst ist noch ein bissl komisch&amp;quot;) zeigten sie enorme Spielfreude, tolle Soli und ein sattes Blending. In der Pause h&amp;ouml;rte ich, wie ein Saxophonist zum anderen sagte: &amp;quot;Der Olli ist heute aber m&amp;auml;chtig motiviert.&amp;quot; Ich kann es best&amp;auml;tigen, und es hat mir gut gefallen! Die anderen drei haben mich aber ebenso beeindruckt - und das ganz besonders bei der Passage, die Sie im Bild sehen.&lt;/div&gt;&lt;img src="http://docs.google.com/File?id=d3dmjdz_412ftqz3tf4_b" style="float:left;height:240px;margin-left:0px;margin-right:1em;width:320px"&gt;&lt;div&gt;Abgebildet werden die Klaviernoten, aber diesen Sechzehntellauf haben Gitarre und Bass ebenfalls zu spielen. Die drei haben diese Stelle synchron gespielt, und das nicht nur einmal, sondern, wie wir bei SAP sagen, reproduzierbar. F&amp;uuml;r jemanden wie mich, der schon bei beschwingten Achteln ins Schwitzen ger&amp;auml;t, ist das schon sehr beeindruckend.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Ich habe eingangs gesagt, dass es mir heute Abend gelungen ist, das Rampenlicht zu meiden und kaum einen Anpfiff unseren CMOs zu kassieren. Nur einmal w&amp;auml;re das Ganze fast schiefgegangen. Thomas hatte &lt;i&gt;Cactus&lt;/i&gt; noch einmal im B-Teil beginnen lassen, und nach einem kurzen Blick auf die Noten (13 Takte Pause) zog ich meinen Notizblock hervor, um einige Gedanken f&amp;uuml;r den vorliegenden Beitrag zu notieren. Pl&amp;ouml;tzlich brach die Musik ab. L&amp;auml;hmende Stille. Dann die Stimme unseres CMOs, scharf, fordernd und unerbittlich im Ton, und leider in Richtung der Trompeten. &amp;quot;K&amp;ouml;nnt ihr mir mal verraten, warum ihr nicht mitspielt?&amp;quot; Hatte ich mich verh&amp;ouml;rt?&lt;div&gt;&lt;img src="http://docs.google.com/File?id=d3dmjdz_413dr7dt3gx_b" style="float:right;height:240px;margin-left:1em;margin-right:0px;width:320px"&gt;&lt;/div&gt; Hatte er &amp;quot;C&amp;quot; statt &amp;quot;B&amp;quot; gesagt? War dies das Ende? Die Deckenscheinwerfer brannten unbarmherzig. Schwei&amp;szlig; sammelte sich auf meiner Stirn. Meine Beine zuckten im m&amp;uuml;hsam unterdr&amp;uuml;ckten Fluchtreflex. Pl&amp;ouml;tzlich dann die erl&amp;ouml;sende Stimme von Rainer S. (4. Trompete): &amp;quot;Weil wir da Pause haben!&amp;quot; Also doch! &amp;quot;Na gut&amp;quot;, erwiderte Thomas. &amp;quot;Da habt ihr ja noch mal Gl&amp;uuml;ck gehabt.&amp;quot; Das war knapp. Tief empfundene Dankbarkeit breitete sich in mir aus.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Zum guten Schluss lie&amp;szlig; Thomas das St&amp;uuml;ck &lt;i&gt;Ohne Worte&lt;/i&gt; von Rainer Tempel auflegen und erkl&amp;auml;rte sich bereit, in Abwesenheit von Konsul Toni D. das Trompetensolo zu spielen.&lt;/div&gt; Was soll ich sagen? Es war so sch&amp;ouml;n. Und kostenlos! Manchmal muss man eben auch Gl&amp;uuml;ck haben.&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/403016570427283825-3506646363562359035?l=sapbigband.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sapbigband.blogspot.com/feeds/3506646363562359035/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://sapbigband.blogspot.com/2010/04/gluck-gehabt-probe-am-7-april-2010.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/403016570427283825/posts/default/3506646363562359035'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/403016570427283825/posts/default/3506646363562359035'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sapbigband.blogspot.com/2010/04/gluck-gehabt-probe-am-7-april-2010.html' title='Glück gehabt: Probe am 7. April 2010'/><author><name>Hendrik Achenbach</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00604608239668231271</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://3.bp.blogspot.com/-ZpUifFJ0kXY/Txwprh-6C2I/AAAAAAAC-VQ/pQl82l_9ujM/s220/hendrik.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-403016570427283825.post-1510931623095781837</id><published>2010-03-18T01:00:00.001+01:00</published><updated>2010-04-08T00:21:35.759+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Proben'/><title type='text'>Einfache Melodien für einfache Leute: Probe am 17. März 2010</title><content type='html'>Wenn Sie dieses Blog regelm&amp;auml;&amp;szlig;ig lesen, dann wissen Sie, dass der Mittwochabend grunds&amp;auml;tzlich zu meinen pers&amp;ouml;nlichen Lieblingsabenden geh&amp;ouml;rt: gute Musik (oder solche, die es mal werden will), gut gelaunte Menschen (oder solche, die es mal werden wollen), gutes Essen und guter Wein. Was will man mehr?&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;div&gt;Trotzdem fuhr ich heute Abend mit gemischten Gef&amp;uuml;hlen nach Walldorf, denn auf dem Programm stand: &amp;quot;Bl&amp;auml;serprobe&amp;quot;. Das bedeutet so viel wie &amp;quot;alle au&amp;szlig;er der Rhytmusgruppe d&amp;uuml;rfen/m&amp;uuml;ssen kommen&amp;quot;. Also kein Frank W., der einen Klavierklangteppich webt, in dessen Falten man sich verstecken kann. Kein Armin S., der ein Bassfundament baut, auf dem auch der unge&amp;uuml;bte Solist sicher stehen kann. Kein Olli B., der unerm&amp;uuml;dlich wie ein Schweizer Uhrwerk den Takt schl&amp;auml;gt. Und kein Jens W., dessen raffiniertes Saitenspiel so manchen falschen Ton der Posaunen oder Saxophone wettmacht. Nichts davon. Nada. Niente. Heute Abend gab es nur die nackte, blecherne Wahrheit. (Wenn Sie an dieser Stelle aufmerken und mit erhobenem Zeigefinger darauf hinweisen m&amp;ouml;chten, dass die Saxophone zu den Holzblasinstrumenten geh&amp;ouml;ren: Jo, danke. Wissen wir.)&lt;/div&gt;&lt;br&gt;&lt;div&gt;Vor diesem nachteiligen Hintergrund muss ich den Beginn der Probe als &amp;auml;u&amp;szlig;erst gelungen bezeichnen, auch wenn es hier eher um mein pers&amp;ouml;nliches Schicksal geht. Wie Sie wissen, ist es schon seit l&amp;auml;ngerem Brauch, dass Kleidung, Frisur und Gewicht ausgew&amp;auml;hlter Bandmitglieder jeden Mittwoch von unserem CMO Thomas S. begutachtet und bewertet werden. Nachdem Thomas mir letzte Woche noch h&amp;auml;misch in die Speckfalte gekniffen hatte, erging er sich heute Abend in Lobeshymnen &amp;uuml;ber meine Figur. Wie konnte das geschehen? Es gibt nur eine Erkl&amp;auml;rung: Ich hatte den ganzen Tag damit zugebracht, gesch&amp;auml;tzte 4,27 m&amp;sup3; Sperrm&amp;uuml;ll aus Haus, Hof und Keller zusammenzutragen und an die Stra&amp;szlig;e zu schleppen. Das Endergebnis sah wie folgt aus:&lt;/div&gt;&lt;br&gt;&lt;div id="ufsx" style="text-align:left"&gt;&lt;img src="http://docs.google.com/File?id=d3dmjdz_387q5rz4jfn_b" style="height:240px;width:320px"&gt;&amp;nbsp;&lt;img src="http://docs.google.com/File?id=d3dmjdz_388c2vfpffw_b" style="height:240px;width:320px"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div id="ggtj" style="text-align:left"&gt;&lt;br&gt;&lt;/div&gt;&lt;div id="tu-r" style="text-align:left"&gt;Dabei muss ich unglaublich viele Kalorien verbrannt haben. Leider neigt sich der Umzug dem Ende entgegen, so dass mit einer baldigen Gewichtszunahme zu rechnen ist. Die erste diesbez&amp;uuml;gliche Versuchung lief mir gleich zu Beginn der Probe &amp;uuml;ber den Weg, als Torsten H. wenige Minuten nach Beginn eintraf und au&amp;szlig;er seiner Posaune auch zwei Flaschen Sekt und einige Bleche Selbstgebackenes mitbrachte, um mit uns ein freudiges Ereignis zu feiern.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div id="b96q" style="text-align:left"&gt;&lt;img id="ka-f" src="http://docs.google.com/File?id=d3dmjdz_391ctgdgsz6_b" style="float:right;height:240px;margin-left:1em;margin-right:0px;width:320px"&gt;Eine lobenswerte Aktion, die unseren Bandleader dazu veranlasste, gleich nach dem ersten St&amp;uuml;ck (&lt;i&gt;Cactus&lt;/i&gt;) eine Pause anzuordnen. Danach ging es mit &lt;i&gt;Don&amp;#39;t You Be Worried&lt;/i&gt; als zweiter Nummer des Abends weiter, und wie sich hier herausstellte, waren wir nicht die einzigen, die etwas zu feiern hatten: In der Kantine des SAP-Schulungszentrums, in dessen Foyer wir proben, waren mindestens 50 Kolleginnen und Kollegen versammelt, die st&amp;auml;ndig in kleinen Gr&amp;uuml;ppchen, Wein- oder Biergl&amp;auml;ser balancierend, an uns vorbei liefen. Dies h&amp;auml;tte nicht weiter gest&amp;ouml;rt, doch irgendwann str&amp;ouml;mte die ganze Mannschaft geschlossen ins Foyer und stellte sich zehn Meter vor uns auf, um Gruppenfotos zu schie&amp;szlig;en. Die Szene, die sich mir nun darbot, war so eindrucksvoll, dass sie dem modernen Theater entsprungen zu sein schien:&lt;/div&gt;&lt;div id="sh83" style="text-align:left"&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;Vor uns eine Gruppe von ca. 50 Menschen, in der jeder in ohrenbet&amp;auml;ubender Lautst&amp;auml;rke mit dem am weitesten entfernten Kollegen im Gespr&amp;auml;ch zu sein schien und gleichzeitig in die Kamera l&amp;auml;chelte.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Vor dieser Kulisse ein verzweifelt dreinblickender Bandleader, der verbissen &amp;quot;das st&amp;ouml;rt gar nicht, nein das st&amp;ouml;rt uns gar nicht&amp;quot; vor sich hin murmelte und versuchte, die Konzentration der Musikerinnen und Musiker auf die Noten zu lenken.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Hinter der Fotogruppe &amp;ouml;ffnete sich ab und zu die T&amp;uuml;r des Sanit&amp;auml;tsraums, in den unser Pr&amp;auml;sident Ralf H. in der Pause verschwunden war, um in Ruhe zu telefonieren. Nun lie&amp;szlig; er sich ab und zu sehen, warf einen pr&amp;uuml;fenden Blick auf die Gruppe, die gerade fotografiert wurde, checkte kurz ab, ob die Band noch da war, und zog schlie&amp;szlig;lich den Kopf samt Handy wieder ein, um das Telefonat weiterzuf&amp;uuml;hren.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Zu allem &amp;Uuml;berfluss setzte Konsul Toni D. sich pl&amp;ouml;tzlich ebenfalls ab, griff einen Stapel &lt;a href="http://www.sapbigband.com/bestellung.htm" id="z0lh" title="CDs"&gt;CDs&lt;/a&gt;, die er listigerweise schon mit Preisschildern versehen hatte, und begann ein Verkaufsgespr&amp;auml;ch mit der Fotogruppe.&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;/div&gt;&lt;div id="x_sr" style="text-align:left"&gt;Es ist erstaunlich, dass wir bei diesen Rahmenbedingungen &amp;uuml;berhaupt ein paar halbwegs vern&amp;uuml;nftige T&amp;ouml;ne zu Stande gebrachte haben. Ich f&amp;uuml;hre dies darauf zur&amp;uuml;ck, dass unser CMO &amp;nbsp;in letzter Zeit deutlich sch&amp;auml;rfere T&amp;ouml;ne anschl&amp;auml;gt, was der Probendisziplin nur gut tun kann. Dabei zeigt er durchaus eine gewisse Bandbreite: So kommentierte er einige Stellen in &lt;i&gt;Don&amp;#39;t You Be Worried&lt;/i&gt; wie folgt: &amp;quot;Das haben wir letzte Woche gelernt, das muss also klappen.&amp;quot; Okay, deutlich, aber harmlos. Unkonzentrierte Gespr&amp;auml;che mit dem Sitznachbarn im Saxophonsatz fertigte er aber schon mit einem bissigen &amp;quot;Habt ihr zwei irgendwelche Intimit&amp;auml;ten auszutauschen?&amp;quot; ab, und als ich nach einer l&amp;auml;ngeren Diskussionspause genervt auf die Uhr zeigte und fragte, ob wir irgendwann weiterspielen w&amp;uuml;rden, hie&amp;szlig; es nur noch: &amp;quot;Halt&amp;#39;s Maul!&amp;quot; Sehr gut. Schlie&amp;szlig;lich habe ich mich auch nicht mit Ruhm bekleckert heute Abend und so konsequent in die Pause gespielt, dass gewisse Mitglieder des Trompetensatzes irgendwann mit intensivem Vibrato auftraten, weil sie von Lachanf&amp;auml;llen gesch&amp;uuml;ttelt wurden. &lt;img id="bdia" src="http://docs.google.com/File?id=d3dmjdz_392cqrww8fr_b" style="float:left;height:240px;margin-left:0px;margin-right:1em;width:320px"&gt;Selbst die Stelle, die ich mir schon in der letzten Probe mit einem Vermerk &amp;quot;1. Mal spielen&amp;quot; versehen hatte, weil ich die Anweisung &amp;quot;2nd x TACET&amp;quot; nicht in Echtzeit umsetzen konnte, habe ich vermasselt. Apropos &amp;quot;TACET&amp;quot;: Sie wissen nat&amp;uuml;rlich, dass es sich hier um einen Imperativ des lateinischen Verbs &lt;i&gt;tacere&lt;/i&gt; handelt, der mit &amp;quot;Schweige!&amp;quot; zu &amp;uuml;bersetzen ist. Offenbar inspiriert von dieser Anweisung erging Thomas S. sich heute Abend in weiteren lateinisch angehauchten &amp;Auml;u&amp;szlig;erungen, als er etwa einen Musiker dar&amp;uuml;ber informierte, dass er ihn nicht sehen k&amp;ouml;nne, weil sein &amp;quot;Korpus&amp;quot; vom Notenst&amp;auml;nder verdeckt werde. An anderer Stelle rief er gar dazu auf, noch einmal die &amp;quot;Repetition&amp;quot; zu spielen. Als ich ihn dann unsensiblerweise fragte, ob er das gro&amp;szlig;e Latinum vorweisen k&amp;ouml;nne, erinnerte Thomas uns daran, dass er bis zu seinem 18. Lebensjahr Kohle schaufeln musste (wir berichteten) und somit niemals in den Genu&amp;szlig; einer ordentlichen Schulbildung gekommen sei. Nicht auszudenken, was aus diesem Mann geworden w&amp;auml;re, wenn er eine humanistische Pr&amp;auml;gung erfahren h&amp;auml;tte - sein Genie ist ja jetzt schon kaum zu ertragen.&lt;/div&gt;&lt;div id="l8n6" style="text-align:left"&gt;&lt;br&gt;&lt;/div&gt;&lt;div id="af9p" style="text-align:left"&gt;Wir brachten noch eine gute Stunde mit zwei weiteren St&amp;uuml;cken zu: Nummer eins war &lt;i&gt;DESJAZZDO&lt;/i&gt;. Dies ist eine Nummer, die vereinzelt zu Unmut in der Band f&amp;uuml;hrt, aber sicher super klingen wird, wenn wir sie mal richtig spielen k&amp;ouml;nnen - schlie&amp;szlig;lich haben wir sogar &lt;i&gt;&lt;a href="http://www.sapbigband.com/cds/cartofgroove/mp3/04-MinuanoSixEight.mp3" id="tu3e" title="Minuno"&gt;Minuano&lt;/a&gt; &lt;/i&gt;hingekriegt. Nummer zwei war die Titelmelodie einer Fernsehserie f&amp;uuml;r Kinder, mit der wir gro&amp;szlig; geworden sind - mehr wird noch nicht verraten, um die &amp;Uuml;berraschung bei unserem n&amp;auml;chsten Auftritt nicht zu verderben. Ich gebe Ihnen aber einen Tipp: Die Erstaustrahlung fand im September 1972 statt, und bei der Produktion wurden neuartige technische Verfahren eingesetzt.&lt;/div&gt;&lt;div id="jsws" style="text-align:left"&gt;&lt;br&gt;&lt;/div&gt;&lt;div id="h4ci" style="text-align:left"&gt;Zum guten Schluss blitzte die &amp;uuml;berdurchschnittliche Sprachbegabung unseres CMOs noch einmal hell auf, als er uns fast beil&amp;auml;ufig mitteilte, einen neuen Slogan f&amp;uuml;r die Band gefunden zu haben: &amp;quot;Einfache Melodien f&amp;uuml;r einfache Leute: SAP BIG BAND&amp;quot;. Stark, oder? Dabei bezahlen wir ihn gar nicht f&amp;uuml;r solche Arbeiten. Glaube ich zumindest - mal sehen, ob er eine Rechnung schickt. Damit war der Abend aber noch nicht vor&amp;uuml;ber, denn Sie wissen ja: Nach dem offiziellen Ende der Probe ist es Brauch, dass sich eine Handvoll Unerschrockener in einem &amp;ouml;rtlichen Restaurant einfindet, um R&amp;uuml;ckschau zu halten. Heute fiel die Wahl auf das Restaurant im neuen &lt;a href="http://www.lokalmatador.de/video/919d95caaa8847b4a91ae4499d371ae4/unternehmen/vorstellung-des-sap-guesthouse" id="x-7w" title="SAP Guesthouse"&gt;SAP Guesthouse&lt;/a&gt;. &lt;img id="e6s6" src="http://docs.google.com/File?id=d3dmjdz_393dsw58rck_b" style="float:right;height:240px;margin-left:1em;margin-right:0px;width:320px"&gt; Als ich nur eine Tomatensuppe bestellte, waren die anderen so nett, die freundliche Bedienung davon zu informieren, dass ich gerade ein Haus gekauft habe und mir somit nur noch eine Suppe leisten k&amp;ouml;nne. Ist es nicht fantastisch, wenn man Freunde hat, die einem die gr&amp;ouml;&amp;szlig;ten Peinlichkeiten aus der Hand nehmen? Die charmante Kellnerin zeigte sich auch gleich sehr mitf&amp;uuml;hlend und servierte mir einige Hundert Gramm Brot zu meiner Suppe, so dass ich auch jetzt noch angenehm satt bin. Konsul Toni D., im Hochgef&amp;uuml;hl eines erfolgreichen Abends (ich will gar nicht wissen, wie viele CDs er an die Fotogruppe verscherbelt hat), wusste meine bescheidene Mahlzeit effektvoll zu konterkarieren, indem er ein Wok-Gericht bestellte, das derart exotische Tiere enthielt, dass er sich beim Sezieren fachm&amp;auml;nnischen Rat holen musste.&lt;/div&gt;&lt;div id="uz9k" style="text-align:left"&gt;&lt;br&gt;&lt;/div&gt;&lt;div id="rh.l" style="text-align:left"&gt;Sind Sie eigentlich noch da? Haben Sie bis hierher durchgehalten? Ich wei&amp;szlig;, ich wei&amp;szlig;, dieser Probenbericht ist viel zu lang, aber daf&amp;uuml;r gab es ja schon l&amp;auml;nger keinen, und n&amp;auml;chste Woche sind nur langweilige (aber n&amp;uuml;tzliche) Satzproben geplant. Also, wir sehen uns &amp;uuml;bern&amp;auml;chste Woche. Ciao.&lt;/div&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/403016570427283825-1510931623095781837?l=sapbigband.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sapbigband.blogspot.com/feeds/1510931623095781837/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://sapbigband.blogspot.com/2010/03/einfache-melodien-fur-einfache-leute.html#comment-form' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/403016570427283825/posts/default/1510931623095781837'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/403016570427283825/posts/default/1510931623095781837'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sapbigband.blogspot.com/2010/03/einfache-melodien-fur-einfache-leute.html' title='Einfache Melodien für einfache Leute: Probe am 17. März 2010'/><author><name>Hendrik Achenbach</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00604608239668231271</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://3.bp.blogspot.com/-ZpUifFJ0kXY/Txwprh-6C2I/AAAAAAAC-VQ/pQl82l_9ujM/s220/hendrik.jpg'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-403016570427283825.post-3539112712652972180</id><published>2010-03-04T22:10:00.002+01:00</published><updated>2010-03-04T22:14:37.321+01:00</updated><title type='text'>dem Hendrik eine Hundert</title><content type='html'>Komme gerade von der ART Karlsruhe und habe mir gedacht, dass es doch 100 schöne Sachen im Leben gibt. Jeden Tag erleben wir 100 schöne Sachen und es gibt 100erte Momente an die ich mich gerne erinnere. 100 x habe ich der Big Band schon Sachen gesagt und sie machen Sie immer noch nicht. Auf ca 100 Platten habe ich schon mitgespielt oder bin compiliert worden.100 Jahr würde ich gerne bei Gesundheit alt werden 100 Fragen hätte ich an so viele Leute. Immer wieder 100 ich weiß nicht warum ich gerade Heute auf die Zahl gekommen bin :-)&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/403016570427283825-3539112712652972180?l=sapbigband.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sapbigband.blogspot.com/feeds/3539112712652972180/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://sapbigband.blogspot.com/2010/03/dem-hendrik-eine-hundert.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/403016570427283825/posts/default/3539112712652972180'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/403016570427283825/posts/default/3539112712652972180'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sapbigband.blogspot.com/2010/03/dem-hendrik-eine-hundert.html' title='dem Hendrik eine Hundert'/><author><name>Thomas Siffling</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-403016570427283825.post-5063238543685318757</id><published>2010-02-18T00:14:00.003+01:00</published><updated>2010-07-01T01:10:26.626+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Proben'/><title type='text'>Wie weit der Strahl auch reicht: Probe am 17. Februar 2010</title><content type='html'>Es fällt mir schwer, offen darüber zu sprechen, aber manchmal muss die &lt;b&gt;Wahrheit schonungslos offengelegt&lt;/b&gt; werden: Die heutige Probe stand unter keinem guten Stern. Zu viele verwirrende E-Mail-Nachrichten hatten im Vorfeld ihren Weg an die Bandmitglieder gefunden, und das auch noch von meiner Hand!&lt;br /&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;Punkt 1: In einer früheren Fassung des Probenplans war der heutige Tag als "frei" gekennzeichnet, und erst mit einer späteren Fassung wurde für heute eine Tuttiprobe (= alle müssen kommen) angekündigt.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Punkt 2: Die Mitglieder wurden von unserem Präsidenten Ralf H. zur Jahreshauptversammlung am 24. Februar (also heute in einer Woche) eingeladen und anschließend von mir mit weiteren Details versorgt.&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;div&gt;Diese Fülle von Informationen führte leider zu einigen Ausfallerscheinungen. Zum Beispiel erschien Torsten H., sonst eine Bank im Posaunensatz, mit einiger Verspätung, dafür aber ohne Instrument, weil er dachte, heute sei Jahreshauptversammlung. Und im &lt;b&gt;Trompetensatz&lt;/b&gt;, in Vollbesetzung aus sechs Personen bestehend, stand ich leider &lt;b&gt;ganz alleine&lt;/b&gt; da.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Natürlich sollte man aber bestrebt sein, aus jeder &lt;b&gt;Not eine Tugend&lt;/b&gt; zu machen. Deswegen versicherte ich unserem CMO Thomas S., dass ich gewillt sei, auch allein anzutreten. Er nahm dieses Angebot dankbar an, und als er beteuerte, dass er mir diese Aufgabe zutraue ("Wenn einem, dann dir"), war allenfalls ein Hauch von Sarkasmus zu spüren.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Als er dann das erste Stück ankündigte (das von ihm komponierte &lt;b&gt;&lt;a href="http://www.lastfm.de/music/Thomas+Siffling+Trio/Kitchen+Music/Steps+In+Time?autostart" id="zndr" title="Steps in Time"&gt;Steps in Time&lt;/a&gt;&lt;/b&gt; in einer Bigband-Bearbeitung von Jochen Welsch), fand ich zu allem Überfluss die Noten von zwei Trompetenstimmen in meiner Mappe: Trompete 3 und Trompete 1. Da mein Vorhaben, als einziger Trompeter eine ganze Bigbandprobe durchzustehen, ohnehin zum Scheitern verurteilt war, entschloss ich mich, mit Glanz und Gloria unterzugehen und griff zur 1. Stimme. Schauen Sie sich einmal den folgenden Ausschnitt an, um zu verstehen, mit welch überirdischen Höhen ich dort konfrontiert wurde:&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div id="k2es" style="text-align:center"&gt;&lt;img src="http://docs.google.com/File?id=d3dmjdz_365dk67kpdg_b" style="height:240px;width:320px" /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Merken Sie etwas? In der 3. Stimme, die normalerweise meine Heimat ist, weiche ich meistens schon beim Anblick des hohen A in die untere Oktave aus. Hier wurde ich sogar mit dem hohen C (also dem ganz hohen) konfrontiert! Nach dem ersten Durchgang sagte Thomas dann: "Schauen wir mal, wie weit dein &lt;b&gt;Trompetenstrahl &lt;/b&gt;heute reicht." Nun ist es bei Lichtstrahlen ja so, dass sie noch viel schöner werden und in tausend bunten Farben leuchten, wenn man sie in einem Prisma bricht. Ein ähnlicher Effekt (zumindest, was das Brechen angeht), stellt sich ein, wenn ein Trompeter, der nicht über ausreichende &lt;b&gt;Chops &lt;/b&gt;verfügt, mit Tönen in dieser Höhe konfrontiert wird. Chops - so lautet der Fachbegriff für die Muskeln zwischen Mundwinkeln und Ohren, die sich bilden, wenn man regelmäßig Trompete übt. Tut man dies nicht (so wie ich zur Zeit), kann man die Belastung, die der Aufenthalt in den oberen Oktaven mit sich bringt, nur durch erhöhten Druck auf die Lippen kompensieren und muss gleichzeitig hoffen, dass die dahinterliegenden Zähne nicht nach innen klappen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Diese Rechnung ging zunächst auf, doch wenn ich meine Zahngesundheit nicht nachhaltig beeinträchtigen wollte, musste eine andere Lösung her. Mittlerweile war Ralf H. zwar eingetroffen und spielte 2. oder 3. Trompete, saß jedoch saft- und kraftlos mit übereinandergeschlagenen Beinen auf einem Stuhl (während ich im Stehen spielte) und ging sogar so weit, mir für ein von Thomas zwangsverordnetes Solo die richtigen Töne zu verraten. Er gibt sich angesichts der &lt;b&gt;Vorstandswahlen&lt;/b&gt;, die nächste Woche anstehen, also überraschend defensiv, was eigentlich nur bedeuten kann, dass er im Hintergrund längst die &lt;b&gt;Fäden für seine Wiederwahl&lt;/b&gt; gezogen hat. Ich tippe auf einen CD-Deal in sechstelliger Höhe. Lassen wir uns überraschen. Aber zurück zu meiner &lt;b&gt;Notsituation in der 1. Stimme&lt;/b&gt;: In der Hoffnung, dass auch Konsul Toni D. lediglich ein Opfer der eingangs erwähnten Terminmitteilungen war und dachte, heute finde keine Probe statt, sandte ich ihm per SMS einen Hilferuf. Und siehe da: Kaum hatten wir das nächste Stück (&lt;b&gt;Heartland&lt;/b&gt;) aufgelegt, stand er vor uns, zog seine goldene Trompete aus der Tasche und meldete sich mit einem Herzschmerzsolo zurück, das so gewaltig war, dass wir alle verstohlen nach unseren Taschentüchern griffen. Helmut G., seines Zeichens aufstrebender Posaunist und strategisch günstig genau vor Toni platziert, zog statt eines Taschentuchs Ohrenstöpsel hervor, aber ich bin sicher, dass er nur in die falsche Tasche gegriffen hat.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Zum guten Schluss beauftragte Thomas mich übrigens damit, den Probenplan wie folgt zu ändern: Die &lt;b&gt;Satzprobe am 3. März ist in eine Tuttiprobe umzuwandeln&lt;/b&gt;. Böse Zungen behaupten ja, dass einzelne Sätze in dieser Band den Begriff "Satzprobe" sehr frei interpretieren und eine solche auch schon mal ohne Instrumente, zum Beispiel in einer Gastwirtschaft oder auf dem heimischen Sofa, durchführen. Als Trompeter weiß ich natürlich nicht, ob da wirklich etwas dran ist. Es bleibt also abzuwarten, wie sich die Probenteilnahme übernächste Woche darstellt. Sicher ist nur eines: Ich werde an dieser Stelle darüber berichten.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/403016570427283825-5063238543685318757?l=sapbigband.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sapbigband.blogspot.com/feeds/5063238543685318757/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://sapbigband.blogspot.com/2010/02/wie-weit-der-strahl-auch-reicht-probe.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/403016570427283825/posts/default/5063238543685318757'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/403016570427283825/posts/default/5063238543685318757'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sapbigband.blogspot.com/2010/02/wie-weit-der-strahl-auch-reicht-probe.html' title='Wie weit der Strahl auch reicht: Probe am 17. Februar 2010'/><author><name>Hendrik Achenbach</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00604608239668231271</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://3.bp.blogspot.com/-ZpUifFJ0kXY/Txwprh-6C2I/AAAAAAAC-VQ/pQl82l_9ujM/s220/hendrik.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-403016570427283825.post-336586276727021626</id><published>2010-02-10T23:15:00.001+01:00</published><updated>2010-04-08T00:21:35.760+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Proben'/><title type='text'>Krummes Knie und schiefe Töne: Probe am 10. Februar 2010</title><content type='html'>Haben Sie letzte Woche vergeblich nachgeschaut, ob es einen neuen Probenbericht gibt? Haben Sie sich gefragt, was denn um alles in der Welt mit dieser Band los ist? Nun, grunds&amp;auml;tzlich kann ich ohnehin nicht versprechen, dass jede Probe l&amp;uuml;ckenlos dokumentiert wird, aber letzte Woche war es viel schlimmer: Die geplante Probe konnte nicht stattfinden. Nachdem die halbe Band abgesagt hatte, entschied unser CMO Thomas S. mit dem gewohnten Weitblick, die Probe ausfallen zu lassen. &lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;div&gt;Heute bahnte sich dann zu meinem Leidwesen eine &amp;auml;hnliche Entwicklung an. F&amp;uuml;nfzig Prozent der Rhythmusgruppe mussten ihre Teilnahme an der Probe absagen. Thomas stellte den verbliebenen f&amp;uuml;nfzig Prozent (bestehend aus Klavier und Schlagzeug, oder, im Jazz-Speak, aus &amp;quot;pno&amp;quot; und &amp;quot;dr&amp;quot;) frei, die Probe zu besuchen. Wo hat man denn so etwas schon einmal geh&amp;ouml;rt! Freiwillige Teilnahme - ts ts ts. Das einstimmige Votum der beiden Rhythmiker lautete nat&amp;uuml;rlich: Bl&amp;auml;serprobe! Als ob sie nicht w&amp;uuml;ssten, was das hei&amp;szlig;t. Normalerweise gelingt es mir ja ganz gut, meine gie&amp;szlig;kannenartigen T&amp;ouml;nne entweder unauff&amp;auml;llig in Franks Klangteppich einzuweben oder hinter dem Dr&amp;ouml;hnen von Ollis Bassdrum zu verstecken, aber in einer Bl&amp;auml;serprobe - noch dazu mit relativ neuen St&amp;uuml;cken - bleibt leider nichts unentdeckt.&lt;/div&gt;&lt;img id="krym" src="http://docs.google.com/File?id=d3dmjdz_363g4dmcwcn_b" style="float:left;height:160px;margin-left:0px;margin-right:1em;width:160px"&gt;&lt;br&gt;&lt;div&gt;Unser CMO, der als frischgebackener Vater zur Zeit im fliegenden Wechsel zwischen B&amp;uuml;hne und Wickeltisch unterwegs ist, bewies wieder einmal &amp;auml;u&amp;szlig;erste Professionalit&amp;auml;t, indem er trotz Schlafmangel nicht nur gut gelaunt zur Probe erschien, sondern auch gleich noch eine neue Sitzordnung einf&amp;uuml;hrte. Diese bestand in einem Halbkreis mit - na, wem wohl? - ihm als Mittelpunkt. In einem geometrisch exakten Halbkreis sollte aber eigentlich jeder Punkt - also in diesem Fall jeder Sitzplatz - die gleiche Entfernung zum Mittelpunkt aufweisen. Wir brachten leider nur eine &amp;auml;u&amp;szlig;erst deformierte Ellipse zu Stande, so dass ich dummerweise genau vor Thomas sitzen und die Trompete, die seit zwei Wochen in der Ecke gestanden hatte, auf ihn ausrichten musste. Das konnte nicht gut enden. Null Ansatz, null Ahnung, null Erfolg.&lt;/div&gt;&lt;br&gt;&lt;div&gt;Das Gemetzel begann mit &lt;b&gt;Heartland &lt;/b&gt;von Peter Herbolzheimer. Ich muss ja sagen, dass es genau solche St&amp;uuml;cke sind, bei denen ich mir zun&amp;auml;chst immer diverse Sinnfragen stelle. Habe ich als Trompeter wirklich eine Zukunft? So raunt es beim Anblick von Millionen von Sechzehnteln in meinem Hinterkopf. Und wenn ich dann noch von unserem CMO aufgefordert werde, vor allen zu erl&amp;auml;utern, welche Vorzeichen die Tonart D-Dur hat und auf welche T&amp;ouml;ne sich diese Vorzeichen auswirken, wird mir klar, wie d&amp;uuml;nn das Eis ist, auf dem ich mich bewege. Und trotzdem: Hier zeigt sich - und das ist ausnahmsweise ernst gemeint - was ein Mann von Thomas&amp;#39; Qualit&amp;auml;ten aus einer Amateurbigband herausholen kann, denn selbst ich bin heute Abend (wir haben das St&amp;uuml;ck schon einige Male gespielt) einigerma&amp;szlig;en gut mitgekommen.&lt;/div&gt;&lt;br&gt;&lt;div&gt;Trotzdem wurde es nat&amp;uuml;rlich noch haarig. Bei &lt;b&gt;Cactus&lt;/b&gt;, der n&amp;auml;chsten Nummer, blieben nicht viele Augen trocken, denn unser CMO wusste sowohl die Trompeten (&amp;quot;ihr &lt;i&gt;gl&amp;auml;nzt &lt;/i&gt;ja heute wieder&amp;quot;) als auch die Saxofone (&amp;quot;Mann sind die &lt;i&gt;bl&amp;ouml;d&lt;/i&gt;&amp;quot;) mit direktem Leistungsfeedback in der Spur zu halten. Aber Moment - fehlt da nicht jemand? Genau! Die Posaunen. Diese waren heute vollz&amp;auml;hlig anwesend, und vielleicht lie&amp;szlig; Thomas sich durch diesen ungew&amp;ouml;hnlichen Anblick blenden, als er zu ihnen sagte: &amp;quot;Also wenn Fis an dieser Stelle besser passt, dann spielt ihr halt ein Fis.&amp;quot; Wie bitte? Seit wann k&amp;ouml;nnen wir uns denn aussuchen, welche T&amp;ouml;ne wir spielen? Das Verh&amp;auml;ltnis der Posaunen zu unserem Bandleader wird immer besser. Sehr bedenklich - das k&amp;ouml;nnte die nat&amp;uuml;rliche Leitstellung des Trompetensatzes irgendwann gef&amp;auml;hrden. Und gerade f&amp;auml;llt mir auch wieder ein, dass Ralf neulich erw&amp;auml;hnte, er trage sich mit dem Gedanken, eine Posaune anzuschaffen. Zu allem &amp;Uuml;berfluss sind in zwei Wochen Vorstandswahlen in der Band. Ich muss unbedingt anfangen, ein paar Intrigen zu spinnen, sonst gehe ich politisch unter.&lt;/div&gt;&lt;br&gt;&lt;img id="ki_n" src="http://docs.google.com/File?id=d3dmjdz_361drqtwgcn_b" style="float:right;height:197.530864px;margin-left:1em;margin-right:0px;width:160px"&gt; Nun muss man bei dem ganzen Elend aber auch wissen, dass ich zur Zeit einer Mehrfachbelastung ausgesetzt bin. W&amp;auml;hrend ich zu normalen Zeiten mein Dasein als Familienvater, SAP-Mitarbeiter und hoffnungsvoller, aber leider noch &lt;a href="http://www.hendrik-achenbach.de" id="ivzh" title="total unbekannter Schriftsteller"&gt;total unbekannter Schriftsteller&lt;/a&gt; friste, bin ich in den letzten Wochen auf Grund eines kleinen Immobilienprojekts zum akkuschrauberbewaffneten Rigipsplattenschlepper geworden und verbringe meine Abende und Wochenenden fast l&amp;uuml;ckenlos im Dienst am neuen Haus. In den letzen Tagen zeigt sich aber leider immer deutlicher, dass mein Fokus in den letzten zwanzig Jahren eindeutig auf der geistigen Arbeit lag, denn mein K&amp;ouml;rper rebelliert gegen die ungewohnte Belastung. So kam es, dass ich heute Abend mit einem stark schmerzenden Knie zur Probe hinkte und entgegen den sonstigen Gepflogenheiten im Sitzen spielte. Auch bei diesem Thema zeigte sich wieder, dass Thomas als selbst&amp;auml;ndiger Musiker und erfolgreicher Unternehmer den SAP-Kolleginnen und -Kollegen einiges an Pragmatismus voraus hat. W&amp;auml;hrend letztere bei meinem Anblick n&amp;auml;mlich reflexartig die &amp;quot;Stell dich doch nicht so an&amp;quot;-Platte auflegten, bot Thomas mir im Laufe der letzten Nummer, &lt;b&gt;Azzurro&lt;/b&gt;, ganz uneigenn&amp;uuml;tzig an, gleich vor Ort eine Meniskusoperation durchzuf&amp;uuml;hren. &lt;img id="h-iq" src="http://docs.google.com/File?id=d3dmjdz_362czcwqdc9_b" style="float:left;height:90px;margin-left:0px;margin-right:1em;width:160px"&gt; Ich erkundigte mich vorsichtigerweise nach seinem Studium und anderen einschl&amp;auml;gigen Qualifikationen, und hier kam endlich die volle, ersch&amp;uuml;tternde Wahrheit &amp;uuml;ber ihn ans Tageslicht. Er hatte in einer der letzten Proben ja schon angedeutet, dass er bis zu seinem achzehnten Lebensjahr nicht Fernsehen konnte, weil er st&amp;auml;ndig Kohle schaufeln musste, doch heute wurde uns erst klar, dass er tats&amp;auml;chlich in einem Bergwerk zu dieser Arbeit gezwungen wurde. Aus diesem Frondienst entronnen, schenkte er sein Herz der Trompete und wurde entdeckt, als er in der Karlsruher Fu&amp;szlig;g&amp;auml;ngerzone die Sehnsuchtsmelodie spielte. Was f&amp;uuml;r eine Geschichte! Ich verstehe seinen Charakter pl&amp;ouml;tzlich so viel besser. Wir sollten dankbar sein, dass wir unter diesem Mann musizieren d&amp;uuml;rfen.&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/403016570427283825-336586276727021626?l=sapbigband.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sapbigband.blogspot.com/feeds/336586276727021626/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://sapbigband.blogspot.com/2010/02/krummes-knie-und-schiefe-tone-probe-am.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/403016570427283825/posts/default/336586276727021626'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/403016570427283825/posts/default/336586276727021626'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sapbigband.blogspot.com/2010/02/krummes-knie-und-schiefe-tone-probe-am.html' title='Krummes Knie und schiefe Töne: Probe am 10. Februar 2010'/><author><name>Hendrik Achenbach</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00604608239668231271</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://3.bp.blogspot.com/-ZpUifFJ0kXY/Txwprh-6C2I/AAAAAAAC-VQ/pQl82l_9ujM/s220/hendrik.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-403016570427283825.post-3217132578972674774</id><published>2010-01-14T00:28:00.004+01:00</published><updated>2010-01-14T00:37:48.026+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Proben'/><title type='text'>Über allen Gipfeln ist Ruh: Probe am 13. Januar 2010</title><content type='html'>Unser letzter Auftritt liegt in meiner subjektiven Wahrnehmung noch gar nicht so lange zurück, aber trotzdem waren mit dem heutigen Datum schon &lt;b&gt;25 Tage&lt;/b&gt; vergangen, seit wir zum letzten Mal miteinander Musik gemacht hatten. Diese Durststrecke sollte heute Abend jedoch enden, denn unser CMO Thomas S. hatte zur ersten Probe in 2010 eingeladen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Während der Winterpause hatte ich es gewagt, mich selbst bei der &lt;a title="Fragwürdiges YouTube-Video" target="_blank" href="http://www.youtube.com/watch?v=UlQn5TFrtVg" id="ies1"&gt;freien Improvisation im heimischen Arbeitszimmer&lt;/a&gt; zu filmen und diese &lt;b&gt;Aufnahme mit dem Rest der Welt zu teilen&lt;/b&gt;. Sie wissen ja, dass ich bei so etwas kein Pardon kenne. &lt;a title="Fragwürdiges YouTube-Video" target="_blank" href="http://www.youtube.com/watch?v=UlQn5TFrtVg"&gt;&lt;img src="http://docs.google.com/File?id=d3dmjdz_355g7mdk2gx_b" style="width: 320px; height: 235px; float: right; margin-left: 1em; margin-right: 0px" id="od9p" /&gt;&lt;/a&gt;Zu dieser Aufnahme erreichte mich dann auch prompt eine Manöverkritik unseres CMOs, die den Verbesserungsbedarf in Bühnenausdruck, Kleidung, fehlendem Lächeln in ebenfalls fehlenden Spielpausen usw. treffsicher konstatierte, aber auch viel Positives enthielt. Deswegen sah ich der heutigen Probe durchaus fröhlich entgegen, wenn auch bei der Vorbereitung gleich etwas schief ging.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Vorfeld der Probe hatte Thomas mich nämlich darum gebeten, den Musikerinnen und Musikern mitzuteilen, welche Stücke heute Abend aufliegen würden. Wenn Sie unsere Probenberichte regelmäßig lesen, dann wissen Sie, dass wir in den letzten Proben zwar verstärkt Latin und Swing aus unserem Repertoire gespielt haben, um uns auf diverse Auftritte vorzubereiten, aber grundsätzlich schon seit einiger Zeit an einem neuen Programm arbeiten, in dem es um modernen Jazz von Komponisten und Arrangeuren aus Deutschland und Europa geht. Deswegen proben wir natürlich auch verstärkt &lt;b&gt;Stücke mit deutschem Titel&lt;/b&gt;, und diese sind teilweise schon ein bisschen komisch (auch wenn die Musik durchaus zu gefallen weiß). Beispiele gefällig? Da wäre etwa &lt;i&gt;An hellen Tagen&lt;/i&gt; oder &lt;i&gt;Der Professor&lt;/i&gt;. Ein Stück heißt gar &lt;i&gt;Ohne Worte&lt;/i&gt;. Vor diesem Hintergrund unterlief mir eine folgenreiche Fehlinterpretation der Liste von Stücken, die Thomas mir geschickt hatte. Diese endete nämlich mit dem Punkt "ein Neues". &lt;img src="http://docs.google.com/File?id=d3dmjdz_356657tg2dd_b" style="float: left; margin-left: 0px; margin-right: 1em; width: 160px; height: 195.519px" id="qfl:" /&gt;Da Thomas sich in seiner Nachricht, wie so oft, in Sachen Groß- und Kleinschreibung die künstlerische Freiheit genommen hatte, die wir ihm alle natürlich gerne zugestehen, dachte ich, dass es sich um ein Stück mit dem klassisch angehauchten Titel &lt;i&gt;Ein Neues&lt;/i&gt; handele (ich muss wohl unbewusst an &lt;a target="_blank" title="Johann Wolfgang von Goethe: Ein Gleiches" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wandrers_Nachtlied#Ein_Gleiches" id="tz.s"&gt;Ein Gleiches&lt;/a&gt; gedacht haben). Deswegen passte ich die Schreibung in meiner Nachricht an die Band entsprechend an, womit ich mir mehrere verwirrte Anfragen einhandelte, ob die Noten von &lt;i&gt;Ein Neues&lt;/i&gt; schon ausgeteilt wurden. Eine entsprechende Nachfrage bei Thomas ergab zunächst einmal, dass er natürlich ein neues Stück mitbringen werde (Zitat: "Ein Neues bedeutet ein Neues was so viel heißt dass ich ein Neues mitbringen werde." - autsch). Zum anderen löste meine Nachfrage aber eine &lt;b&gt;G&lt;/b&gt;&lt;b&gt;rundsatzdiskussion über Groß- und Kleinschreibung&lt;/b&gt; zwischen uns beiden aus, die ich zu meinen Leidwesen verloren habe. Im Fall von "ein Neues" hat er nämlich leider alles richtig gemacht, indem er das substantivisch gebrauchte Adjektiv groß schrieb. Also musste ich die Band über das kleine Missverständnis aufklären und war dankbar, dass sich die Anzahl der spöttischen Antworten in Grenzen hielt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So viel also zur Vorgeschichte der Probe. Zu Beginn wünschte Thomas allen ein gutes neues Jahr und verlieh seiner Hoffnung Ausdruck, dass alle Bandmitglieder gute Vorsätze für 2010 hätten. Er informierte die Band auch netterweise gleich darüber, dass mein persönliches Ziel in einer Gewichtsreduktion liege, obwohl er selbst auch das eine oder andere Weihnachtsplätzchen zu sich genommen zu haben schien. Ich weiß auch gar nicht, woher er meine Vorsätze kennt. Aber egal, wir starteten frohgemut mit &lt;i&gt;An hellen Tagen&lt;/i&gt; und gaben unser Bestes. Leider reichte dies bei weitem nicht aus. Die Band ist ja seit Jahren dafür bekannt, dass sie in der ersten Probe nach einer Pause &lt;b&gt;einige Prozent unterhalb der theoretisch möglichen Höchstleistung&lt;/b&gt; liegt, aber heute mussten wir uns nach der ersten Nummer doch eine unerwartet heftige Standpauke von Thomas anhören. Er verstehe nicht, so unser CMO, wie man in knapp vier Wochen so viel vergessen könne, aber es sei offenbar möglich. Auch beim nächsten Stück, &lt;i&gt;Cactus&lt;/i&gt;, bescheinigte unser Bandleader uns eine schreckliche Performance.&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;Interessant wurde es bei &lt;i&gt;Ohne Worte&lt;/i&gt;. Wenn Sie noch einmal in den &lt;a id="ts_5" href="http://sapbigband.blogspot.com/2009/09/der-urlaubsspeck-muss-weg-probe-am-16.html" target="_blank" title="Probenbericht vom 16. September"&gt;Probenbericht vom 16. September&lt;/a&gt; schauen, werden Sie sehen, dass dieses Stück gleich zu Anfang eine besonders gemeine &lt;b&gt;Pausenfalle &lt;/b&gt;enthält. Eine Pausenfalle besteht aus einer Pause, die besonders dazu geeignet ist, in sie hineinzuspielen und sich somit lächerlich zu machen.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;img src="http://docs.google.com/File?id=d3dmjdz_357hbbvr4cd_b" style="width: 320px; height: 240px; float: right; margin-left: 1em; margin-right: 0px" id="io_o" /&gt; Dies war mir im September leider passiert, und Thomas prognostizierte heute eine Wiederholung dieser Peinlichkeit:&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Thomas: Pass auf die Pause auf.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Hendrik: Welche Pause?&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Thomas: Die, in die du gleich hineinspielen wirst.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Es gelang mir aber, diese Klippe zu umschiffen, indem ich die &lt;b&gt;ersten Takte komplett ghostete&lt;/b&gt; (ghosten = Noten weglassen, wobei die Idee hier eigentlich ist, sich auf einzelne Noten zu beschränken, deren Fehlen den Gesamteindruck nicht beeinträchtigt). Umso bemerkenswerter war es, dass Ralf H. (3. Trompete) und Michael K. (1. Trompete) einige Takte später einen bestimmten Ton einige Schläge länger aushielten als der Rest der Band. Dieses Ereignis wurde dann unterschiedlich interpretiert: Die Saxofone sprachen sich für "in die Pause gespielt" aus und erhielten prominente Unterstützung von unserem CMO. Michael und Ralf dagegen beharrten darauf, dass der Rest der Band falsch gespielt habe. Das Ganze ist für mich natürlich ein &lt;b&gt;Dilemma&lt;/b&gt;, denn wie ich den Vorfall an dieser Stelle auch bewerte: Entweder verderbe ich es mir mit dem Bandleader oder mit dem Präsidenten plus Trompetensatzführer. Deswegen gehe ich lieber schnell zum nächsten Punkt über und erwähne, dass dieses Stück &lt;b&gt;in einer Dissonanz endet, die förmlich nach Auflösung schreit&lt;/b&gt;. Sie schreit jedoch vergeblich. Das hat der Künstler so gewollt. Thomas hat angedroht, das derjenige, der dennoch den alles erlösenden Ton spielt, der Band eine &lt;b&gt;Kiste Bier&lt;/b&gt; spendieren muss. Ich habe mich schon informiert, welcher Ton das in meinem Fall wäre (ein tiefes C) und spiele mit dem Gedanken, vor der nächsten Probe schnell in den Getränkemarkt zu fahren. Man lebt schließlich nur einmal.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;div style="text-align: center" id="hsfu"&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;img src="http://docs.google.com/File?id=d3dmjdz_354g4pq85dh_b" style="width: 640px; height: 480px" /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Als vorletztes Stück gab es das Arrangement einer &lt;b&gt;Fernsehmelodie &lt;/b&gt;aus den siebziger Jahren, welches auf Anregung unseres Pianisten Frank W. (der heute auf Grund eines technischen Problems rein optisch ein gewisses &lt;b&gt;Heimorgelfeeling &lt;/b&gt;aufkommen ließ, weil er sein Nord auf einem Kantinentisch aufbauen musste) eigens für uns geschrieben wurde. Das Arrangement ist ganz neu und wurde noch nie aufgeführt. Deswegen verrate ich auch noch nicht, worum es sich handelt. Wir waren alle sehr angetan und schwelgten in &lt;b&gt;Kindheitserinnerungen&lt;/b&gt;, wobei Thomas uns glaubhaft versicherte, dass er die Sendung damals nicht sehen konnte, weil er &lt;b&gt;bis zu seinem 18. Lebensjahr Kohle schaufeln&lt;/b&gt; musste und sich erst dann einen Fernseher leisten konnte. Ich habe mir ja schon immer gedacht, dass er eine schwere Kindheit gehabt haben muss. Ich sage: Respekt. Und es ist ja trotzdem etwas aus ihm geworden: Trompeter, Plattenboss, Bandleader und - Komponist. Das letzte Stück, das wir heute spielten, war nämlich ein Bigband-Arrangement seiner Komposition &lt;i&gt;Steps In Time&lt;/i&gt;, eine Nummer, die er mit seinem Trio auf der CD &lt;a id="v8__" href="http://www.amazon.de/Kitchen-Music-Thomas-Trio-Siffling/dp/B000KZRULW/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;amp;s=music&amp;amp;qid=1263423717&amp;amp;sr=8-1" target="_blank" title="Thomas Siffling Trio: Kitchen Music"&gt;Kitchen Music&lt;/a&gt; aufgenommen hat. Am Ende des Stückes beendete Thomas die Probe mit einem leisen "Gut. Es gibt viel zu tun." Recht hat er! Packen wir es an.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/403016570427283825-3217132578972674774?l=sapbigband.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sapbigband.blogspot.com/feeds/3217132578972674774/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://sapbigband.blogspot.com/2010/01/uber-allen-gipfeln-ist-ruh-probe-am-13.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/403016570427283825/posts/default/3217132578972674774'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/403016570427283825/posts/default/3217132578972674774'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sapbigband.blogspot.com/2010/01/uber-allen-gipfeln-ist-ruh-probe-am-13.html' title='Über allen Gipfeln ist Ruh: Probe am 13. Januar 2010'/><author><name>Hendrik Achenbach</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00604608239668231271</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://3.bp.blogspot.com/-ZpUifFJ0kXY/Txwprh-6C2I/AAAAAAAC-VQ/pQl82l_9ujM/s220/hendrik.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-403016570427283825.post-8320466767826898586</id><published>2009-12-03T00:38:00.005+01:00</published><updated>2009-12-03T07:58:13.577+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Proben'/><title type='text'>Wir machen mal was anders: Probe am 2. Dezember 2009</title><content type='html'>Meine Lieblingsleserin in diesem Blog heißt Fräulein Czernatzke. Sie macht sich zwar manchmal etwas rar, doch künstliche Verknappung erzeugt ja bekanntlich nur noch mehr Nachfrage. Zu meinem &lt;a id="gxqe" href="http://sapbigband.blogspot.com/2009/11/ein-stern-probe-am-25-november-2009.html" title="Probenbericht vom 25. November 2009"&gt;Probenbericht vom 25. November 2009&lt;/a&gt; hat sie übrigens wieder einmal einen Kommentar hinterlassen, was mich natürlich sehr gefreut hat. Und das, obwohl dieser Kommentar durchaus kritisch war: das gute Fräulein machte sich Sorgen, weil das SAP-Gebäude Nr. 8 in Walldorf nur unzureichend mit Plakaten für unseren Auftritt nächste Woche versorgt war.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Leserkommentare nehme ich natürlich äußerst ernst, und so begab es sich, dass ich heute meine Mittagspause damit verbrachte, Plakate in Gebäude Nr. 8 zu kleben. Dabei wurde ich von einer Kollegin angesprochen. Die Unterhaltung verlief etwa so:&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Sie: "Spielst du da mit, in der Bigband?"&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Ich: "Ja."&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Sie: "Was spielst du denn?"&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Ich: "Trompete."&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Sie: "Echt, ist ja cool!"&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Ich: "Jaha."&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Sie: "Wer ist denn euer Bandleader?"&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Ich: "Thomas Siffling."&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Sie: "Hat der was mit dem bekannten Trompeter zu tun?"&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;Daraufhin wurde ich etwas gesprächiger und prahlte damit, dass es sich bei unserem Bandleader und Chief Musical Officer (CMO) um genau diesen bekannten Trompeter handelt. Dazu passt, dass Thomas seit heute auch auf Twitter unterwegs ist. Achteinhalb Jahre Leiter einer Software-Bigband zu sein, färbt eben ab. Wobei ich den Eindruck habe, dass die Musiker und andere Künstler mit den neuen Sozialmedien wesentlich cooler und entspannter umgehen als der typische SAPler. Meine erste Amtshandlung, als ich nach der Probennachbesprechung zu Hause ankam, war natürlich, mich in die illustre Schar von Thomas' &lt;i&gt;Followern&lt;/i&gt; auf Twitter einreihen. Wobei das eigentlich der falsche Ausdruck ist, denn ich war der Erste. Sonst war noch niemand da. Also, liebe Leserinnen und Leser, nicht verpassen: &lt;a id="ufs_" href="http://www.twitter.com/siffling" title="@siffling"&gt;@siffling&lt;/a&gt; ist der Twittername. Wir sind schon gespannt auf die ersten Tweets.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;img src="http://docs.google.com/File?id=d3dmjdz_313hnshc4cw_b" style="float: right; margin-left: 1em; margin-right: 0px; width: 320px; height: 448px;" id="f2x4" /&gt;Kommen wir zum musikalischen Teil: Heute Abend fand die Generalprobe für unseren SAP-internen Auftritt nächste Woche statt, bei dem wir unsere aktuelle CD, &lt;a id="wtfo" href="http://www.sapbigband.de/cds/nomoreblues/index.htm" title="No More Blues"&gt;No More Blues&lt;/a&gt;, vorstellen werden. Thomas forderte uns beim ersten Stück, &lt;a id="a33r" href="http://www.sapbigband.de/cds/nomoreblues/mp3/01-cubano-chant.mp3" title="Cubano Chant"&gt;Cubano Chant&lt;/a&gt;, dazu auf, mit "disziplinierter Spielfreude" zu Werke zu gehen. Meine persönliche Meinung: Wenn es nächste Woche so gut klappt mit Disziplin und Spielfreude wie heute, können wir zufrieden sein. Natürlich durften aber Last-Minute-Änderungen nicht fehlen. Das Programm hatte unser CMO, entgegen seinen Gewohnheiten, schon frühzeitig umgeschmissen und neu geschrieben (was aber nicht heißt, dass es nicht kurz vor dem Auftritt noch mal passieren wird). Es gab aber noch weitere Änderungen: Heute winkte Thomas beim zweiten Stück, &lt;a id="dsf7" href="http://www.sapbigband.de/cds/nomoreblues/mp3/10-el-centro.mp3" title="El Centro"&gt;El Centro&lt;/a&gt;, mittendrin ab und rief: "Wir machen mal was anders! Das mit den Backings [Begleitung eines improvisierenden Solisten, -&lt;i&gt;Red&lt;/i&gt;.] ist Quatsch." Natürlich ist es das! Wie konnten wir das übersehen, wo wir diese Backings nun schon seit über einem Jahr spielen. Aber egal, das eigentliche Highlight bei diesem Stück - Backings hin oder her - war das Klaviersolo von Frank W. Gut, dass er sich vor einiger Zeit ein &lt;i&gt;Nord&lt;/i&gt; gekauft hat. Ein Billigpiano wäre unter seinen wuchtigen, südamerikanisch angegroovten Tastenhieben gleich zusammengebrochen.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Beim nächsten Stück, &lt;a id="atkx" href="http://www.sapbigband.de/cds/nomoreblues/mp3/08-why-not.mp3" title="Why Not"&gt;Why Not&lt;/a&gt;, erhielten die Posaunen ein Sonderlob von Thomas: "Posaunen, sehr schöne drei und vier, sehr gut!" Dieses Lob wiederholte er sogar am Ende der Probe noch einmal. Das weckt natürlich Neidgefühle, aber auf der anderen Seite hat er recht: Seltene Ereignisse muss man hervorheben. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;img src="http://docs.google.com/File?id=d3dmjdz_314gg7sfvfc_b" style="width: 140px; height: 198px; float: left; margin-left: 0px; margin-right: 1em;" id="yk:6" /&gt;Pavlov nennt das "Lernen am Erfolg", und wenn es dem Gesamtergebnis dient, bin ich gerne bereit, die alte Feindschaft zwischen Trompeten und Posaunen für einen Moment zu vergessen und mich mit diesen hinterhältigen, ventillosen Gesellen über das Lob vom Chef zu freuen. Glückwunsch. Tolle Sache, das. Beim selben Stück spiele ich übrigens ein Trompetensolo (ich glaube, ich erwähnte es bereits einmal), und Thomas kommentierte meine heutige Performance mit: "Gut, aber du musst dich daran aufgeilen, dass du einen geilen Ton hast." OK. Diesen Ratschlag muss man natürlich erst einmal in seiner ganzen Tiefe ermessen und verstehen (ich freue mich wirklich sehr auf Thomas' zukünftige Tweets), aber ich werde mich nächste Woche aufs Beste bemühen. Wenn Sie also während meines Solos ein leichtes Zittern bemerken, wissen Sie, warum.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Das Allerwichtigste an der heutigen Probe war, dass unsere wunderbare Sängerin Beatrix A. wieder dabei war. Wir haben die Gesangsnummern ja auch schon letzte Woche geübt, aber mit ihr ist es einfach viel schöner. Thomas verließ bei &lt;i&gt;Street Life&lt;/i&gt; auch gleich voller Begeisterung sein Pult, drang in die Rhythmusgruppe ein und schraubte den Notenständer von Heinz W. so hoch, dass dieser aufstehen musste. Dann führte Thomas ihm sein berühmtes Luftbassgitarrenspiel vor und brachte die Stimmung damit natürlich zum Kochen. Trotzdem kümmerte er sich auch um die leisen Töne und sang Beatrix die schwierigen Stellen sogar vor:&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;object width="320" height="265"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/lVoSqbalBTE&amp;amp;hl=de_DE&amp;amp;fs=1&amp;amp;"&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/lVoSqbalBTE&amp;amp;hl=de_DE&amp;amp;fs=1&amp;amp;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="320" height="265"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;Das hat auch wirklich etwas gebracht - der letzte Durchgang des Stücks war noch besser als die anderen. Der Ton der folgenden Aufnahme gibt allerdings nur sehr unzureichend wieder, was nächste Woche auf das Publikum zukommt:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;object width="320" height="265"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/5s8veRs-lKg&amp;amp;hl=de_DE&amp;amp;fs=1&amp;amp;"&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/5s8veRs-lKg&amp;amp;hl=de_DE&amp;amp;fs=1&amp;amp;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="320" height="265"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie Sie seit letzter Woche wissen, hat Konsul Toni D. eine neue Tradition eingeführt: Er spielt nach dem offiziellen Ende der Probe immer eine Weltmelodie auf seiner Trompete. Vorschläge für zu spielende Melodien nimmt er gerne über Kommentare in diesem Blog entgegen, und in dieser Woche machte &lt;i&gt;Santa Lucia&lt;/i&gt; das Rennen (in aller Bescheidenheit: es war mein Vorschlag). Leider gab es bei der Vorbereitung eine kleine Panne, so dass Toni heute Abend &lt;i&gt;Santa Maria&lt;/i&gt; von Roland Kaiser zum Besten gab. Das ist natürlich nur etwas für Experten. Er ließ sich allerdings kurzfristig überzeugen, das Stück zu wechseln. Nachdem ich ihm ein paar Takte von &lt;i&gt;Santa Lucia&lt;/i&gt; vorgesungen hatte, nahm er die Melodie mit Leichtigkeit auf, und die  goldene Trompete erschallte weit über die Dächer von Walldorf hinaus, wandte sich gen Süden und verlor sich im sanften Abendhimmel in Richtung Italien. Oder Österreich. Auf jeden Fall Süden.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/403016570427283825-8320466767826898586?l=sapbigband.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sapbigband.blogspot.com/feeds/8320466767826898586/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://sapbigband.blogspot.com/2009/12/wir-machen-mal-was-anders-probe-am-2.html#comment-form' title='5 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/403016570427283825/posts/default/8320466767826898586'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/403016570427283825/posts/default/8320466767826898586'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sapbigband.blogspot.com/2009/12/wir-machen-mal-was-anders-probe-am-2.html' title='Wir machen mal was anders: Probe am 2. Dezember 2009'/><author><name>Hendrik Achenbach</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00604608239668231271</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://3.bp.blogspot.com/-ZpUifFJ0kXY/Txwprh-6C2I/AAAAAAAC-VQ/pQl82l_9ujM/s220/hendrik.jpg'/></author><thr:total>5</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-403016570427283825.post-3987848282044732261</id><published>2009-11-26T00:19:00.001+01:00</published><updated>2009-12-03T00:45:15.469+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Proben'/><title type='text'>Ein Stern: Probe am 25. November 2009</title><content type='html'>Haben Sie unsere vorvorletzte CD (&lt;a title="the cart of groove" href="http://www.sapbigband.com/cds/cartofgroove/index.htm" id="gx7o"&gt;the cart of groove&lt;/a&gt;, 2004) griffbereit im Regal stehen? Dann nehmen Sie sie doch einmal schnell zur Hand und schlagen Sie die Liner Notes auf. Dort erläutert unser CMO Thomas S. in wenigen, prägnanten Worten, was die Fixpunkte im Leben einer Jazz-Bigband sind: "Dicke Zigarren, guter Wein, schnelle Autos, riesige Instrumente".&lt;img src="http://docs.google.com/File?id=d3dmjdz_308d7rtd7hb_b" style="float: left; margin-left: 0px; margin-right: 1em; width: 160px; height: 158.657px" id="peny"&gt; In dieser Liste fehlen natürlich die schönen Frauen, denn davon haben wir gleich vier in der Band. Aber davon abgesehen: Ist das wirklich wahr? Wie sieht es fünf Jahre nach &lt;i&gt;the cart of groove&lt;/i&gt; aus mit diesen Fixpunkten?&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;b&gt;Dicke Zigarren&lt;/b&gt; sind ungesund, aber zu besonderen Anlässen tauchen sie auch bei uns auf. Also abgehakt. &lt;b&gt;R&lt;/b&gt;&lt;b&gt;iesige Instrumente&lt;/b&gt; haben wir auch ein paar, wobei die neuen Drums von Olli B. kleiner aussehen als die alten. Man hört ihn aber immer noch gut, insofern auch kein Problem. &lt;b&gt;Guten Wein&lt;/b&gt; gibt es oft nach der Probe, um die dürren Trompeterlippen zu benetzen. Also auch hier alles OK. Ein wirklich dunkler Punkt, an dem wir arbeiten müssen, sind die &lt;b&gt;schnellen Autos&lt;/b&gt;. Während unser CMO immer noch Porsche fährt, findet man in der Band ansonsten eher Produkte aus dem Nutzfahrzeugbereich. Ford Galaxy, VW Caddy und so weiter. Praktisch? Ja, sicher. Stylish? Fehlanzeige. Allenfalls Paul C. weiß mit seinem weißen Volvo XC noch gewissen Akzente zu setzen.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Heute morgen reichte das Schicksal mir aber die Hand und gab mir Gelegenheit, diesen unrühmlichen Zustand zumindest für eine gewisse Zeit zu beenden. Mein VW Caddy musste zu einem Übernachtungsaufenthalt in die Werkstatt. Deswegen hatte ich schon am Montag mit meinem Standardspruch einen Leihwagen bestellt ("Wir haben Kinder, bitte keinen Smart"). Heute stand ich dann pünktlich um 8.00 Uhr beim Autoverleiher, und die freundliche Dame hinter dem Tresen sagte: "Ich habe gerade leider keinen Kombi da. Aber ein Mercedes, C-Klasse, wäre verfügbar. Ginge das auch?"&lt;img style="width: 250px; height: 210px; float: right; margin-left: 1em; margin-right: 0pt;" src="http://docs.google.com/File?id=d3dmjdz_306fzdqn5gp_b"&gt;&lt;br&gt;Es gelang mir, mehr oder weniger weltmännisch zu nicken, so dass ich kurze Zeit später mit einem Mercedesschlüssel in der Hand aufbrechen konnte. Nun kennt man mich ja gemeinhin nicht als Auto-Freak, aber trotzdem könnte man sagen, dass für mich ein Wunsch in Erfüllung ging, denn wenn ich keine Familienkutsche benötige würde &lt;i&gt;und &lt;/i&gt;gewisse Budgetrestriktionen aufgehoben wären, würde ich mich durchaus mit einem Mercedes anfreunden können. In meiner Aufregung ließ ich übrigens meinen Trompetenkoffer im Autoverleih stehen, so dass ich die freundliche Dame hinter dem Tresen einige Zeit später noch einmal begrüßen konnte (die Trompete war zum Glück noch da).&lt;br&gt;&lt;br&gt;Ich fand den Wagen auf dem Parkplatz, stieg ein, suchte die Kupplung, fand sie nicht und plötzlich wurde mir klar, dass heute nicht nur ein, sondern zwei Wünsche in Erfüllung gehen würden: einmal Automatik fahren. Das wollte ich schon immer mal ausprobieren.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Nachdem ich mich auf dem Parkplatz mit der Bedeutung von P, R, N und D vertraut gemacht hatte, setzte ich ein möglichst cooles Mercedesfahrergesicht auf und schoss wie eine Rakete über die Dietmar-Hopp-Allee. Oder sagen wir, fast wie eine Rakete, denn mitten auf der Kreuzung ertönte ein Warnsignal, und der Bordcomputer forderte mich dazu auf, die Handbremse zu lösen. Ein instinktiver Handgriff nach rechts landete erst auf der Armlehne, dann auf dem Getränkehalter, so dass ich meine erste Mercedesfahrt sehr schnell wieder unterbrechen musste, um die Handbremse zu suchen (im Gegensatz zur Kupplung war sie tatsächlich vorhanden, aber gut versteckt). Aber was soll's, aller Anfang ist schwer, und nach der ersten Testfahrt stand einer stylishen Ankunft bei der heutigen Probe nichts mehr im Wege. Leider hat mich niemand gesehen.&lt;div&gt;&lt;br&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Auf dem Programm standen heute Abend die Stücke für einen SAP-internen Auftritt am 9. Dezember, bei dem wir unsere CD &lt;a id="o.zm" href="http://www.sapbigband.com/cds/nomoreblues/index.htm" title="No More Blues"&gt;No More Blues&lt;/a&gt; vorstellen werden. Ich würde Sie nur langweilen, wenn ich nun jedes einzelne Stück beschreiben würde, und überraschenderweise haben viele davon auch gut geklappt. Auf der anderen Seite wäre es ja erschreckend, wenn wir völligen Schrott gespielt hätten - schließlich haben wir dieselben Stücke vor einigen Monaten im Studio eingespielt. Lassen Sie uns also nur punktuell über einige Nummern sprechen.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;b&gt;Cubano Chant&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Dies war das erste Stück heute Abend, und dummerweise hatten sich meine Mitstreiter im Trompetensatz verspätet, so dass ich den ersten Durchgang alleine spielen musste. Früher, als ich meine Grenzen als Trompeter noch nicht ausgelotet hatte, hätte mich so eine Situation in Angst und Schrecken versetzt. Heute meistere ich solche Gelegenheiten mit einem ausreichenden Maß an Fatalismus ("perfekt ist anders"), und siehe da: Thomas konnte sich zu einem großzügigen Kommentar durchringen ("Nicht schlecht dafür, dass du alleine warst. Eine Stelle war ein bisschen daneben.") Zum zweiten Durchgang stieß Konsul Toni D. dann zu mir und spielte aus dem Stegreif auf dem kalten Horn die 1. Stimme. Warmspielen ist eben doch was für Weicheier oder Deutsche. In einer Pause bewies Toni außerdem, dass er die hohe Kunst der österreichischen Diplomatie bis zur Vollendung beherrscht. Er näherte sich taktvoll, lächelte und flüsterte: "Wenn du möchtest, könntest du leiser spielen als ich." Der Grundsatz "niemals lauter als die 1. Trompete" ist in unserer Band ein eherner, ab so charmant hat ihn mir noch niemand nahegebracht.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;b&gt;Why Not&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Bei diesem Stück ergab sich eine interessante Konfrontation zwischen &lt;i&gt;El Presidente&lt;/i&gt; Ralf H. und CMO Thomas S. Der CMO gab für den Soloteil nämlich noch einmal detaillierte Anweisungen für die &lt;i&gt;Backings &lt;/i&gt;(das ist Jazz-Speak für die Begleitung des Solisten) im Trompetensatz. Ralf behauptete daraufhin, dass man diese Stelle schon immer und ausnahmslos richtig gespielt habe - die Wahrheit, so Ralf, müsse hier ans Licht. Thomas wagte es trotzdem, Zweifel zu äußern, und als man schon glaubte, ein Kampf der Titanen sei dabei, sich zu entwickeln, verpuffte die Diskussion im Nichts. Ich glaube, wir sind alle ein bisschen müde. Mich selbst betraf die Auseinandersetzung allerdings auch nicht, denn bei diesem Stück habe ich die Ehre, das erste Solo zu spielen. Während des zweiten Solodurchgangs (ausgeführt von Peter am Saxofon) müsste ich die Backings zwar theoretisch spielen, aber ich nutze die Zeit meistens, um mich vom Solo zu erholen. Es ist zwar nicht so, dass ich besonders laute, hohe oder sonstwie anspruchsvolle Soli spiele. Beim Trompetenspielen strengen mich aber schon die kleinsten Dinge unheimlich an.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Wenn ich Solo spiele, gibt es normalerweise eine von zwei möglichen Reaktionen unseres CMOs: (1) Ein Lob oder (2) nichts. Ich vermute, dass er mit der zweiten Variante auf taktvolle Art und Weise sagen will, dass es für ein Lob leider nicht gereicht hat. Heute war so ein Abend. Bei der Nachbesprechung im &lt;i&gt;La Tortuga&lt;/i&gt; sprach ich ihn darauf an, und er sagte, als ob er nicht dabei gewesen wäre: "Du hast heute Abend sicherlich ein gutes Solo gespielt." Aber was soll's, man kann nicht immer gewinnen, und am 9. Dezember werde ich sie alle wegpusten. Ich sag nur, bis zum hohen H. Oder B. Was weiß ich.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;b&gt;Street Life&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Leider konnte unsere Sängerin Beatrix A. heute Abend nicht dabei sein, so dass wir die Gesangsnummern für den 9. Dezember instrumental spielen mussten. Ihr Fehlen erzeugte natürlich ein gewisses Vakuum, so dass man häufiger Pfeifen, geraunte Gesänge oder sonstige Vokalimitationen hörte - alles leider nicht sehr kunstvoll, aber zumindest von der Lautstärke her im Rahmen. Bis &lt;i&gt;Street Life&lt;/i&gt; aufgelegt wurde. Diese Nummer verbreitet einfach instantanen Frohsinn, der sich natürlich musikalisch besonders gut ausdrücken lässt. Deswegen begannen Toni D. und Ralf H. im ersten Teil (wo die Trompeten normalerweise Pause haben), mit ihren Hörnern den Gesangspart frei zu interpretieren. Nun sind die beiden ja absolute Ausnahmetrompeter, so dass ich mir überhaupt nicht erklären kann, warum Thomas sich dabei die Ohren zuhielt. Ich finde das schon ein bisschen gefühllos. Auf der anderen Seite kann man ihm nicht böse sein, denn er nutzte diese Nummer dazu, um wieder einmal zu beweisen, dass er die beste Luftbassgitarre in Europa spielt. Da quillt der Funk wirklich aus jeder Pore. Respekt.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;In den vergangenen Wochen hat Toni damit begonnen, eine neue, sehr schicke Tradition einzuführen: Nachdem die Probe offiziell beendet war, gab er auf seiner goldenen Trompete eine sogenannte Weltmelodie zum Besten (zum Beispiel die Dolannes-Melodie am 23. September). Heute Abend wollte aber unerklärlicherweise niemand zuhören, so dass er sich nur mit einem kurzen Tusch verabschiedete. Also, Toni, mein Liaber, i hätt dir ganz arg gern zug'hört. Ich glaube, der Deimel Anton könnte auch im Unterhaltungsfach ein ganz ein Großer werden. Für nächste Woche wünsche ich mir den Refrain von &lt;a id="q6-2" href="http://www.youtube.com/watch?v=Kq6ZCyljoz8" title="Santa Lucia"&gt;Santa Lucia&lt;/a&gt; (wenn Sie es nicht aushalten, bitte bis 0:40 vorspulen).&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;img src="http://docs.google.com/File?id=d3dmjdz_309c6hhhmc7_b" style="width: 135px; height: 101px; float: left; margin-left: 0px; margin-right: 1em" id="zp9q"&gt;&lt;br&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Der Abend ging in unserem &lt;a id="hxc_" href="http://www.latortuga-walldorf.de/" title="Lieblingslokal"&gt;Lieblingslokal&lt;/a&gt; beschaulich zu Ende. Auf der Fahrt nach Hause regnete es. Kein Stern war zu sehen. Halt, Moment, das stimmt nicht ganz. Einer war doch da und geleitete mich sicher nach Hause. Also, ich muss sagen, als Zweitwagen könnte ich mir den C180 durchaus vorstellen (auch wenn Thomas meint, dass ich ein Golf-Typ bin). Alles eine Frage des Budgets. Leider.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/403016570427283825-3987848282044732261?l=sapbigband.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sapbigband.blogspot.com/feeds/3987848282044732261/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://sapbigband.blogspot.com/2009/11/ein-stern-probe-am-25-november-2009.html#comment-form' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/403016570427283825/posts/default/3987848282044732261'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/403016570427283825/posts/default/3987848282044732261'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sapbigband.blogspot.com/2009/11/ein-stern-probe-am-25-november-2009.html' title='Ein Stern: Probe am 25. November 2009'/><author><name>Hendrik Achenbach</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00604608239668231271</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://3.bp.blogspot.com/-ZpUifFJ0kXY/Txwprh-6C2I/AAAAAAAC-VQ/pQl82l_9ujM/s220/hendrik.jpg'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-403016570427283825.post-7799601373457529548</id><published>2009-11-12T00:24:00.002+01:00</published><updated>2009-12-03T00:45:15.469+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Proben'/><title type='text'>Sic transit gloria mundi: Probe am 11. November 2009</title><content type='html'>Es ist erschreckend, aber wir müssen der Wahrheit ins Gesicht sehen: Der letzte Beitrag in diesem Blog stammt aus dem vorletzten Monat (30. September). Was ist los mit der SAP BIG BAND? Wird da nicht mehr geprobt? Hat die Band sich aufgelöst? Oder hat Ralf seinem zweiten Mann ein Schreibverbot erteilt?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Alles zum Glück falsch! Trotzdem hat es mir unheimlich gut getan, dass ich in den letzten Wochen mehrere solcher Anfragen erhalten habe. OK, es waren zwei, aber "zwei" ist auch "mehrere", oder? Und viel besser als eine oder keine.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Saxonaut zum Beispiel machte sich Sorgen um mein Verhältnis zu unserem CMO Thomas S.&lt;br /&gt;&lt;img id="g8-:" style="width: 408px; height: 488px; float: right; margin-left: 1em; margin-right: 0pt;" src="http://docs.google.com/File?id=d3dmjdz_286fbpmjhdr_b" /&gt;Wie ich in meiner Antwort (siehe Abbildung) ausgeführt habe, war es in letzter Zeit aber lediglich ein bisschen schwierig, alle Termine unter einen Hut zu kriegen. Doch jetzt sind wir ja wieder glücklich vereint.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine andere Anfrage von einer mir sehr nahestehenden Person regte an, doch einmal etwas Positives über mich zu schreiben. Das ist natürlich im Bigband-Umfeld auf Grund der riesigen musikalischen Challenges äußert schwierig für mich. Zum Trost sei aber darauf hingewiesen, dass ich in meinem &lt;a title="persönlichen Blog" href="http://heddy71.blogspot.com/" id="dj4f"&gt;persönlichen Blog&lt;/a&gt; in letzter Zeit einige Beiträge geschrieben habe und dort auch ein hemmungsloses Selbstmarketing betreibe (Stichwort "Buchmesse").&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hinter den Kulissen&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch wenn es hier im Blog einige Zeit lang ruhig war - im Hintergrund tut sich so einiges. Schließlich ist bald wieder Wahlkampf. Ich weiß, Sie glauben nicht mehr daran, dass ich es einmal schaffen werde, unseren Präsidenten Ralf. H. von seinem Thron zu stürzen. Und das Beste daran ist: Ich will es auch gar nicht. Aber es macht mir riesigen Spaß, so zu tun. Und da Ralf viel zu busy ist, um meine Blogbeiträge zu lesen (sonst würde er ja mal mit einem Kommentar auf sich aufmerksam machen - zwinker zwinker), steht auch nicht zu befürchten, dass er von meinen wahren Absichten erfährt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img style="width: 224px; height: 314px; float: left; margin-left: 0pt; margin-right: 1em;" src="http://docs.google.com/File?id=d3dmjdz_288fqwzqbj7_b" /&gt;Eine andere, äußerst wichtige Hinter-den-Kulissen-Tätigkeit bezieht sich auf eine SAP-interne Veranstaltung Anfang Dezember, bei der wir unsere neue CD (&lt;a title="Weitere Informationen zur CD" href="http://www.sapbigband.com/cds/nomoreblues/index.htm" id="jwt9"&gt;No More Blues&lt;/a&gt;, May 2009) vorstellen werden. Wie immer im Vorfeld einer solchen Veranstaltung lief in den letzten Wochen eine lebhafte Diskussion über ein geeignetes Plakatmotiv. Unser doppelbegabter Pianist und Grafiker Frank H. war eigentlich schon immer dafür, das (sehr gelungene) &lt;a title="Artwork aus dem CD-Booklet" href="http://www.sapbigband.com/cds/nomoreblues/artwork.htm" id="xtof"&gt;Artwork aus dem CD-Booklet&lt;/a&gt; wiederzuverwenden. Einige andere hielten dagegen, dass wir im letzten Jahr einigen weiblichen Bandmitgliedern und Fans versprochen hatten, in 2009 einen hübschen Mann auf dem Plakat abzubilden. Nur so konnten wir damals die Zustimmung zu einem weiteren Plakat erhalten, das eine schöne Frau zeigte (siehe Abbildung).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Also gingen wir auf die Suche nach einem schönen Mann. Bilder wurden gesichtet, besprochen, verworfen und schließlich, eines schönen Tages, traf ich Ralf H. an der Kaffeemaschine. &lt;img id="gwgk" style="width: 174px; height: 174px; float: right; margin-left: 1em; margin-right: 0pt;" src="http://docs.google.com/File?id=d3dmjdz_292fpb4tmgh_b" /&gt;Wir kamen ins Gespräch über das Plakat, und unsere versammelte Brainpower reichte aus, um einen an revolutionärer Simplizität nicht zu überbietenden Vorschlag auszubrüten. Dieser lautete: Wir nehmen für das Konzert im Dezember einfach das CD-Artwork und heben uns den schönen Mann für das nächste Konzert im Frühjahr auf. Ich eilte zurück an meinen Schreibtisch, um Frank eine diesbezügliche Nachricht zu senden, hatte jedoch das dumpfe Gefühl, dass unser Vorschlag irgendwie genau das widerspiegelte, was er schon längst vorgeschlagen hatte. Deswegen beendete ich meine Nachricht mit einem vorsichtigen Hinweis:&lt;br /&gt;&lt;div id="qs:x" style="text-align: center;"&gt;&lt;img style="width: 628px; height: 47px;" src="http://docs.google.com/File?id=d3dmjdz_2894bg8wnck_b" /&gt;&lt;/div&gt;Nachdem Thomas S. per E-Mail seine Zustimmung signalisiert hatte, traf auch Franks Antwort ein:&lt;br /&gt;&lt;div id="j0bk" style="text-align: center;"&gt;&lt;img style="width: 634px; height: 293px;" src="http://docs.google.com/File?id=d3dmjdz_291g3b8htcw_b" /&gt;&lt;/div&gt;Ich weiß nicht, irgendwie habe ich das Gefühl, dass er wirklich lange versucht hat, uns von dem genialen Vorschlag zu überzeugen, auf den wir dann irgendwann selbst gekommen sind. Na ja, gut. Reiten wir nicht länger darauf herum. In einem hochdynamischen Kreativumfeld gibt es eben gewisse Reibungsverluste. Das Gute an der Sache ist, dass Frank sich von Hornochsen wie uns nicht entmutigen lässt, und zur Zeit eifrig am Plakat bastelt. Wir freuen uns schon alle auf das Ergebnis.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So schlägt zur Zeit also der Puls der Band. Aber da dies hier ja eigentlich ein Probenbericht zu sein hat, will ich Sie nicht darüber im Unklaren lassen, wie es heute Abend musikalisch gelaufen ist. Betrachten wir also die Stücke, die wir heute Abend gespielt haben:&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Azzurro&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Diese Nummer üben wir schon seit einiger Zeit, aber bisher waren wir - zumindest in meinem Beisein - noch nicht dazu gekommen, die vorgesehenen Soloformen mit Leben zu füllen. Tatsächlich sieht das Stück an mehreren Stellen kurze Soli in verschiedenen Sätzen vor, und ich beobachtete ehrfürchtig, mit vor Staunen geöffnetem Mund, wie Thomas zu uns in die letzte Reihe kam und mit Ralf über "Akkorde mit der großen 7" fachsimpelte. Ich war froh, dass Ralf diesen Part übernehmen würde, denn Soloformen, in denen in jedem Takt ein anderer Akkord steht, waren für mich bisher immer mit großen Misserfolgen verbunden. Deswegen musste ich schlucken, als Thomas auch zu mir kam, und mir klarmachte, dass das Solo, das in der 3. Trompetenstimme vorgesehen war, selbstverständlich auch von mir ausgeführt werden müsse. Da er seine Pappenheimer kennt, fing er bei mir gar nicht erst an, über Akkorde zu sprechen, sondern sagte nur: "Wenn du dran bist, viel fuddeln". Dann trat er wieder nach vorne und sprach in seiner Weisheit zu allen: "Hier hat jeder mal einen Solo-Slot. Aufpassen, es geht schnell, ist aber auch schnell vorbei". Nach einigen Durchgängen geschah dann etwas, das noch nie da war und - wie mir meine Bandkollegen eilig zu versichern bemüht waren - auch nie wieder vorkommen wird. Thomas öffnete den Mund und sprach goldene Worte: "Der Hendrik ist der Einzige, der es fast richtig macht." Das ist der Ritterschlag! Das ultimative Kompliment! Eigentlich sollte ich die Band auf der Stelle verlassen, denn mehr geht hier für mich definitiv nicht. Thomas hat sogar noch andere (nette) Sachen gesagt, aber diese gebe ich in meiner Bescheidenheit nicht wieder.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als wir anschließend eine bestimmte Stelle noch mal im Detail übten, sagte Thomas zunächst, alle Bläser sollten spielen, erwähnte dann aber noch im Besonderen die Trompeten. Daraufhin setzten die Posaunen aus, und als Thomas sie deswegen zur Rede stellte, blitzte einmal mehr das Genie unseres Ausnahmeposaunisten Stefan P. auf: In knappen, aber wohlgesetzten Worten erklärte er Thomas, dass ein &lt;i&gt;lex generalis&lt;/i&gt;, ein allgemeines Gesetz (zum Beispiel: alle Bläser müssen spielen) von einem &lt;i&gt;lex specialis&lt;/i&gt;, einem speziellen Gesetz (zum Beispiel: die Trompeten müssen spielen) stets außer Kraft gesetzt wird. Er erntete dafür zu Recht Szenenapplaus. Offenbar ist mit Stefan einer der letzten Bildungsbürger unter uns, und wir haben es so lange nicht gemerkt. Gut, dass das jetzt klar ist. So jemanden kann man schließlich immer gebrauchen.&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Cactus&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;Die nächste Nummer haben wir heute zum ersten Mal gespielt, und an dieser Stelle soll nicht unerwähnt bleiben, dass unser Gitarrist Jens W. die Noten für die Band gekauft hat. Vielen Dank dafür, Jens! Das Stück bot unserem neuen Bassisten, Armin S., eine gute Gelegenheit, zu zeigen, was er drauf hat. Schließlich konnte Thomas am Anfang der heutigen Probe bekanntgeben, dass Armin nach einer Kennenlernphase nun fest dazugehört, worüber wir uns alle sehr freuen. Das letzte Konzert in diesem Jahr werden wir noch mit Heinz W. spielen - über seinen Abschied sind wir traurig, aber es ist gut, sich mit einem letzten Auftritt zu verabschieden. Und für nächstes Jahr freuen wir uns auf viele Auftritte mit Armin.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Cactus &lt;/i&gt;beginnt mit einem Bass-Intro, und nachdem wir es einmal im Übungstempo angespielt hatten, sagte Thomas zu Armin: "Du kannst das ja schon, dann können wir auch gleich schneller spielen". Kein schlechter Einstand, oder?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich selbst wurde bei diesem Stück schmerzhaft daran erinnert, dass der Ruhm dieser Welt (&lt;i&gt;gloria mundi&lt;/i&gt;) ach so schnell vergeht (&lt;i&gt;sic transit&lt;/i&gt;). Eben noch für mein Fuddel-Solo von Thomas gelobt, verpasste ich einen Einsatz, und das, obwohl ich ausnahmsweise mitgezählt hatte. Leider waren Thomas Ausführungen über die &lt;i&gt;double time&lt;/i&gt; in Teil E vorher irgendwie an mir vorübergegangen, so dass ich nur halb so langsam zählte, wie es vorgegeben war. Leider war ich bis zum bitteren Ende davon überzeugt, Recht zu haben, und ließ mich auf ein öffentliches Streitgespräch mit Thomas ein. Bitte fragen Sie nicht, wer gewonnen hat.&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Heartland&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als nächstes lag eine vielversprechende Nummer von Peter Herbolzheimer auf, von der wir heute Abend aber nur eine Aufnahme angehört haben (selbstverständlich mit begleitendem Notenstudium). Bei dem Trompetensolo im Mittelteil wurden spontan "Toni, Toni"-Rufe laut - bei manchen Soli kann man sich direkt vorstellen, wie er sie interpretieren wird. Davon abgesehen legte Thomas uns das Stück für eine Satzprobe ans Herz, und mir graut jetzt schon vor den vielen Sechzehnteln. Das muss man ja üben!&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ohne Worte&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;Das letzte Stück mit dem lustigen Titel haben wir nur einmal durchgespielt und durften dabei zwei äußerst balladeske Soli von Konsul Toni D. und Saxophonist Jochen R. genießen. Das war etwas fürs Herz! Die ganze Nummer gefällt mir gut - bis auf den Schluss. Dieser besteht nämlich aus einer heftigen Dissonanz, die nach Auflösung schreit, aber nicht erhört wird. Thomas kündigte heute Abend dazu folgendes an: "Wer auflöst, zahlt einen Kasten Bier". Da kann ich ja froh sein, dass ich das mit dem Auflösen vermutlich sowieso nicht hinkriegen würde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nachdem die Dissonanz verklungen war, öffnete unser CMO noch einmal den Mund und sprach abermals Worte, die unsterblich werden könnten: "Gut! Soll mir für heute gelangen!" Nun gut - wenn es ihm gelangt, wer sind wir, noch mehr zu fordern!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/403016570427283825-7799601373457529548?l=sapbigband.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sapbigband.blogspot.com/feeds/7799601373457529548/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://sapbigband.blogspot.com/2009/11/blog-probe-am-11-nov-2009.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/403016570427283825/posts/default/7799601373457529548'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/403016570427283825/posts/default/7799601373457529548'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sapbigband.blogspot.com/2009/11/blog-probe-am-11-nov-2009.html' title='Sic transit gloria mundi: Probe am 11. November 2009'/><author><name>Hendrik Achenbach</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00604608239668231271</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://3.bp.blogspot.com/-ZpUifFJ0kXY/Txwprh-6C2I/AAAAAAAC-VQ/pQl82l_9ujM/s220/hendrik.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-403016570427283825.post-2975668670866948660</id><published>2009-09-30T23:31:00.009+02:00</published><updated>2009-11-07T16:32:18.969+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Proben'/><title type='text'>Drummer, Baby, Drummer: Probe am 30. September 2009</title><content type='html'>Die erste Probe nach der Bundestagswahl begann für mich persönlich mit einer kleinen Panne. Dringende Geschäfte machten es erforderlich, dass ich bis kurz vor der Probe an meinem Schreibtisch im SAP-Gebäude Nr. 8 sitzen blieb. Als ich mich dann um 18.45 Uhr erhob, meine Sachen einpackte und aufbrach, wäre es mit dem Auto (das ich Mitt&lt;img src="http://2.bp.blogspot.com/_mDVC8UhHC64/SsPaM0dFLUI/AAAAAAAAEHg/0NUE8VcHo2Q/s200/IMG_8984.jpg" style="float:right; margin:0 0 10px 10px;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5387389493039148354" /&gt;wochs normalerweise dabei habe) kein Problem gewesen, zur 19.00-Uhr-Probe in Gebäude Nr. 5 halbwegs pünktlich zu erscheinen. Dummerweise fiel mir dann aber ein, dass mein Caddy-Mobil heute einen Servicetermin hatte und nun im Parkhaus neben Gebäude 2 zur Abholung bereit stand (siehe &lt;a href="http://www.sap.com/germany/about/company/adressen/anfahrt_wdf2.epx"&gt;Lageplan&lt;/a&gt;). Ich hatte also noch einen ordentlichen Fußmarsch vor mir und würde es niemals pünktlich zur Probe schaffen.&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Mir blieb nichts anderes übrig, als unseren CMO Thomas S. anzurufen, ihm zu gestehen, dass ich ein Idiot sei (kein Widerspruch von seiner Seite) und mich auf den langen Fußweg zu machen. Dann aber das Glück im Unglück: Als ich gerade die Daimlerstraße überqueren wollte, kreuzte ein silbergrauer Mercedes meinen Weg. Darin saß niemand Geringeres als Konsul Toni D., der ganz entspannt durch das Walldorfer Industriegebiet cruiste und offenbar auf dem Weg zur Probe war. Das war meine Rettung, denn Toni ließ mich einsteigen und brachte mich mit seinem holzgetäfelten Luxusmobil zu meinem Auto, so dass ich noch vor dem ersten Stück zur Probe erscheinen konnte.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Das erste Stück war wieder &lt;i&gt;&lt;b&gt;Am hellen Tage&lt;/b&gt;&lt;/i&gt; (R. Tempel) - wenn Sie zu den regelmäßigen Lesern dieses Blogs gehören, wissen Sie, dass wir gerade ein neues Programm (deutscher und europäischer Jazz) auflegen. Es klang gar nicht schlecht, und im Soloteil (für das erste Tenorsaxofon) erblasste ich mal wieder vor Neid, als Thomas unserem Supertenor Harald S. ein paar Begriffe zurief ("erst Major dann Moll dann wieder Major und einen halben Ton tiefer") und dieser auch noch wusste, was damit gemeint war. Ein wahrer Musikfuchs ist er, unser Harald. Das werde ich niemals können.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Heute Abend kann ich nicht umhin, leise Kritik an unserem CMO zu üben. Er war es, der mich schon mehrfach öffentlich abgekanzelt hat, weil ich "Schlagzeuger" statt "Drummer" sage. Er selbst gebrauchte diesen Begriff heute Abend dann aber mehrfach, als ob nichts gewesen sei. Auf diese Inkonsequenz angesprochen, erklärte er, dass er sich in letzter Zeit vermehrt der deutschen Sprache annähere. Man mag sich gar nicht ausmalen, was das für die deutsche Sprache bedeuten könnte! Bei dieser Gelegenheit: Wenn Sie den Titel dieses Beitrags (eine Idee von Thomas) nicht verstehen, schauen Sie mal hier: &lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=pt_oTGzce9k"&gt;Drama High Heels Bruce Darnell&lt;/a&gt;. Bruce spricht das Wort auch noch so aus, dass es wie "Drummer" klingt! Unglaublich.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Von wenigen bemerkt spielte sich heute im Trompetensatz ein ganz anderes Drama ab. Unser 1. Trompeter, Michael K., war heute Abend nach seinem Urlaub zum ersten Mal wieder dabei. In einer längeren Pause suchte ich das Gespräch, und mangels intelligenter Ideen fragte ich ihn, ob er mit seiner Kleidung die neue Koalition würdigen wolle. Nun muss man dazu wissen, dass er eine braune Hose und ein oranges Hemd trug. Als er mich skeptisch ansah, sagte ich: "Na braun &lt;/div&gt;&lt;img src="http://3.bp.blogspot.com/_mDVC8UhHC64/SsPadE-5JPI/AAAAAAAAEHo/1nrrY0amW1c/s400/Bild022.jpg" style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 300px; height: 400px;" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5387389772353840370" /&gt;&lt;div&gt;und orange ist doch ganz nah an schwarz und gelb." Ich hatte natürlich nicht ernsthaft damit gerechnet, dass er mit seiner Kleidung ein politisches Statement abgeben wollte (warum auch?), aber ein dümmerer Spruch fiel mir zu diesem Zeitpunkt einfach nicht ein. Während Michael mich auslachte, meinte Toni einfach nur: "Bei der Augen-OP ist aber was schiefgegangen, oder? Und Small Talk kann auch nicht jeder." Tja. Sieht so aus, als ob er recht hätte.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Ein Highlight des heutigen Abends waren die frischen modischen Akzente, die unser CMO wieder einmal zu setzen musste. Er präsentierte sich mit einem vom &lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=3fwrwYnKx0Y"&gt;Wasserskifahren gestählten Oberkörper&lt;/a&gt;, den er in ein stylishes weißes T-Shirt mit V-Ausschnitt gezwängt hatte. Ganz alleine trug er heute Abend mit wallenden Muskelbergen die schweren marmornen Stehtische durch die Gegend. "Ein Mann wie eine deutsche Eiche" - so bezeichnet er sich selbst gerne, und das nicht zu Recht?&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_mDVC8UhHC64/SsPaq-ICytI/AAAAAAAAEHw/YaoezD2PJps/s1600-h/Bild023.jpg"&gt;&lt;img style="float:right; margin:0 0 10px 10px;cursor:pointer; cursor:hand;width: 240px; height: 320px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_mDVC8UhHC64/SsPaq-ICytI/AAAAAAAAEHw/YaoezD2PJps/s320/Bild023.jpg" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5387390011031341778" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Außerdem konnten wir an seinen Füßen &lt;i&gt;the next big thing&lt;/i&gt; in der Schuhmode bewundern - &lt;a href="http://www.boxfresh.co.uk/"&gt;Boxfresh &lt;/a&gt;heißen diese Wundertreter, und man darf davon ausgehen, dass Thomas hier wieder einmal einen Trend setzen wird.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Wir waren immer noch beim selben Stück, als Thomas plötzlich die Notwendigkeit sah, Sarah und mich alleine eine bestimmte Stelle vorspielen zu lassen. Dies ist für jemanden mit meinen eingeschränkten künstlerischen Fähigkeiten, dazu noch bei einem neuen Stück, das noch nie in einer Satzprobe durchgenudelt wurde, natürlich der größte anzunehmende Unfall. In letzter Minute fiel Thomas auf, dass die Saxofone eigentlich auch mitspielen könnten, was mir zwar nicht die Haut rettete, aber doch ein bisschen von mir ablenkte.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Das nächste Stück war wieder mal &lt;i&gt;&lt;b&gt;Azzurro&lt;/b&gt;&lt;/i&gt;. Diese Nummer hat eine seltsame Wirkung. Letzte Woche hatte es Toni und unseren Präsidenten, Ralf H., zu einer &lt;a href="http://sapbigband.blogspot.com/2009/09/kakteenfra-durch-posaunenspucke-probe.html"&gt;spontanen Darbietung der Dolannes-Melodie&lt;/a&gt; veranlasst. Heute, in Abwesenheit unseres geliebten Bandoberhaupts, ließ Michael K. sich dazu verführen, gemeinsam mit Toni eine Melodie zu intonieren, die ich leider ebenfalls nicht erkannte (ich bin anders sozialisiert worden als die meisten Trompeter, weil ich ja auf dem Kornett und in einer &lt;a href="http://www.blaeserchor-geisweid.de/"&gt;Brass Band&lt;/a&gt; gelernt habe), welche aber so ähnlich klang, so dass Thomas mal wieder ein Machtwort sprechen musste.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Sehr schnell folgte dann ein weiteres Stück: &lt;b&gt;&lt;i&gt;A Long Time Ago&lt;/i&gt;&lt;/b&gt; (Bob Mintzer). Thomas unterlief ein klassischer Freudscher Versprecher, als er uns versicherte, dieses Stück sei "schwerer als es aussieht". Das geordnete Zusammenspiel löste sich dann etwa in der Mitte des Notenblattes in seine Bestandteile auf, aber man sagt, dass wir nicht so weit gekommen sind, als wir das Stück vor vielen Jahren zum ersten Mal geprobt haben (und gleich wieder auf Seite legten).&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Ein Klassiker, der uns alle an unsere Jugend erinnerte, nämlich &lt;b&gt;&lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=NTJ1jONAZe8"&gt;&lt;i&gt;Garden Party&lt;/i&gt;&lt;/a&gt;&lt;/b&gt; (Mezzoforte) lag als nächstes auf, aber Thomas brach das Stück schnell mit der Bemerkung ab, wir würden es noch einmal spielen, wenn das Klavier dabei sei (Frank W. konnte heute Abend leider nicht da sein).&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Wie Sie auf unserer Website schon vor längerer Zeit nachlesen konnten, suchen wir für eine Schlüsselposition in der Band (Bass) einen neuen Musiker oder eine neue Musikerin. Heute Abend widmeten wir den zweiten Teil der Probe dann dem ersten Kandidaten, aber die sprichwörtliche Diskretion, die Sie an uns schätzen, verbietet es, hier Details weiterzugeben. Nur eine positive Bemerkung sei erlaubt: Thomas zeigte sich entzückt, als der Kandidat "schon beim zweiten Stück ganz alleine das Segno gefunden" hatte. Das ist wahrhaftig eine Leistung, mit der man in dieser Band punkten kann.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/403016570427283825-2975668670866948660?l=sapbigband.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sapbigband.blogspot.com/feeds/2975668670866948660/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://sapbigband.blogspot.com/2009/09/drummer-baby-drummer-probe-am-30.html#comment-form' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/403016570427283825/posts/default/2975668670866948660'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/403016570427283825/posts/default/2975668670866948660'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sapbigband.blogspot.com/2009/09/drummer-baby-drummer-probe-am-30.html' title='Drummer, Baby, Drummer: Probe am 30. September 2009'/><author><name>Hendrik Achenbach</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00604608239668231271</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://3.bp.blogspot.com/-ZpUifFJ0kXY/Txwprh-6C2I/AAAAAAAC-VQ/pQl82l_9ujM/s220/hendrik.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_mDVC8UhHC64/SsPaM0dFLUI/AAAAAAAAEHg/0NUE8VcHo2Q/s72-c/IMG_8984.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-403016570427283825.post-5931981666048544710</id><published>2009-09-24T15:28:00.006+02:00</published><updated>2009-09-25T09:12:01.236+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Proben'/><title type='text'>Kakteenfraß durch Posaunenspucke? Probe am 23. September 2009</title><content type='html'>&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Eigentlich müsste ich Ihnen ja gar nicht mehr erzählen, womit die heutige Probe begonnen hat, denn mittlerweile wissen auch die Gelegenheitsleser dieses Blogs, dass wir uns am Anfang immer &lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: bold;font-size:100%;" &gt;gegenseitig in die Bäuche kneifen&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt; und nach dem Gewicht des anderen erkundigen. Wobei unser CMO Thomas S. mich heute damit überraschte, dass er sagte: "Hast du ein bisschen abgenommen?" Ich habe erst später verstanden, dass er mich auf den Arm nehmen wollte und vom Gegenteil überzeugt war. Daraufhin forderte ich ihn zu einem kleinen Wettkampf auf, in dem es darum ging, wer mehr &lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: bold;font-size:100%;" &gt;Klimmzüge &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;am Türrahmen schaffen würde. Leider hatte ich nach drei Vierteln meines &lt;i&gt;ersten&lt;/i&gt; Klimmzuges einen Krampf in den Bauchmuskeln und musste anschließend mit ansehen, wie Thomas zumindest drei ordentliche Klimmzüge hinlegte. Mist.&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 0);font-size:100%;" &gt;Einige Musikerinnen und Musiker glänzten heute durch Abwesenheit, so dass wir in kleiner Besetzung spielten. Im Trompetensatz waren wir am Anfang nur zu zweit, und Konsul Toni D. übernahm nicht nur die 1. Stimme bei &lt;b style="font-style: italic;"&gt;Am hellen Tage&lt;/b&gt; (eine fantastische Nummer von Rainer Tempel), sondern forderte mich mit seiner gewohnten Energie auch dazu auf, die &lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(0, 0, 0);font-size:100%;" &gt;2. Stimme&lt;/span&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 0);font-size:100%;" &gt; zu spielen. Ich ließ mich ungerechtfertigter Weise von solchem Optimismus anstecken und sah mich mit einem Notenblatt konfrontiert, auf dem sich die Töne über ganze Abschnitte hinweg so weit von der obersten Notenlinie entfernt hatten, dass ich sie nicht mehr benennen konnte.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_mDVC8UhHC64/Srul9XhLx2I/AAAAAAAAEGI/cXEm6pg8_7s/s1600-h/Bild018.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer; width: 240px; height: 320px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_mDVC8UhHC64/Srul9XhLx2I/AAAAAAAAEGI/cXEm6pg8_7s/s320/Bild018.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5385080253155362658" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Dies machte es natürlich einigermaßen schwierig, geeignete Ventilsätze zur Erzeugung dieser Töne zu ermitteln. Aber selbst wenn mir dies gelungen wäre, hätte die Spannung meiner Lippen für diese &lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(0, 0, 0);font-size:100%;" &gt;extremen Höhen&lt;/span&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 0);font-size:100%;" &gt; nicht ausgereicht, so dass ich getreu dem Motto "Erkenne deine Grenzen und überschreite sie nicht" in die dritte Stimme wechselte. Dort geriet ich aber gleich in die nächste brenzlige Situation, denn ich hatte eine Passage zu spielen, die Toni in der ersten Stimme nicht begleitete, so dass ich als &lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(0, 0, 0);font-size:100%;" &gt;einzige Trompete&lt;/span&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 0);font-size:100%;" &gt;, untermalt vom gemütlichen Brummen der Posaunen, weithin zu hören war. Thomas kommentierte meine Leistung mit: "Wenn du früher mit dem Trompete spielen angefangen hättest, hätte was aus dir werden können." Toni daraufhin: "Mit zwei oder was?" Ich persönlich denke, dass nicht einmal dies ausgereicht hätte.&lt;br /&gt;Wenn man &lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: bold;font-size:100%;" &gt;künstlerische Defizite&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt; hat, tut man gut daran, diese durch andere Verdienste zu kaschieren. Heute Abend ließ ich mich von Tonis allgegenwärtigem Optimismus, was das &lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: bold;font-size:100%;" &gt;Marktpotenzial für unsere CDs&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt; angeht, anstecken und entwickelte ein eigenes Verkaufskonzept. Ich wusste, dass im SAP-Schulungszentrum, in dessen Foyer wir proben, von 18.00 bis 20.00 Uhr eine Veranstaltung stattfand, und dass die Teilnehmer anschließend alle durch das Foyer zum Ausgang laufen würden. Also flitzte ich während einer 16-taktigen Pause in den Keller, griff zwei Kartons mit CDs, kritzelte eine Notiz auf ein Blatt Papier ("CD nur 5 EUR. Sonderpreis. Geld einfach bei der Band abgeben.") und kehrte zurück ins Foyer. Leider hatten die 16 Takte nicht ganz ausgereicht, so dass ich von Thomas mit "Ach, der verlorene Sohn" begrüßt wurde. Dann sagte er: "Komm, stell dich dazu, dann kannst du mitspielen". Ich mag es ja, dass er immer so sachlich ist und Probleme ohne unnötige Emotionen anspricht. In der nächsten längeren Pause rannte ich dann mit Toni los, um einen Tisch zum Ausgang zu schleppen, auf dem ich die CDs und mein handgeschriebenes Schild aufbaute.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_mDVC8UhHC64/SrumKn0EvcI/AAAAAAAAEGQ/yYUbRaDnUFA/s1600-h/Bild019.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 240px; height: 320px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_mDVC8UhHC64/SrumKn0EvcI/AAAAAAAAEGQ/yYUbRaDnUFA/s320/Bild019.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5385080480867859906" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Dadurch verpassten wir natürlich wieder den nächsten Einsatz, so dass Thomas dann doch etwas genauer wissen wollte, was wir beiden da eigentlich trieben. Ich erläuterte es, woraufhin er mit mir wettete, dass ich durch diese Aktion nicht eine einzige CD verkaufen würde. Lange sah es so aus, als ob er Recht behalten sollte, und die Art und Weise, wie wir das (für uns noch sehr neue) Stück von Rainer Tempel interpretierten, war auch eher nicht dazu geeignet, die &lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: bold;font-size:100%;" &gt;Laufkundschaft&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt; zu einer Investition in unsere Musik zu motivieren. Eine ist aber doch weggegangen, so dass ich heute Abend zumindest einen kleinen Punktsieg für mich verbuchen konnte.&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 0);font-size:100%;" &gt;Wir waren immer noch beim selben Stück, als plötzlich etwas Schockierendes passierte. Wenn Sie schon einmal bei einem unserer Auftritte im SAP-Schulungszentrum waren, wissen Sie, dass sich an der Längsseite der Kantine ein mehrere Quadratmeter großes Beet befindet, das von einer etwa 70 cm hohen Mauer gesäumt wird und &lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(0, 0, 0);font-size:100%;" &gt;eine Vielzahl von Kakt&lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(0, 0, 0);font-size:100%;" &gt;een&lt;/span&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 0);font-size:100%;" &gt; beherbergt. Außerdem wissen Sie eventuell, dass sowohl Posaunisten als auch Trompeter sich regelmäßig der &lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(0, 0, 0);font-size:100%;" &gt;Flüssigkeit entledigen müssen&lt;/span&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 0);font-size:100%;" &gt;, die sich in ihren Instrumenten angesammelt hat. Dies geschieht über sogenannte Wasserklappen, wobei festzuhalten ist, dass Trompeter beim Spielen &lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(0, 0, 0);font-size:100%;" &gt;reinstes Kondenswasser&lt;/span&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 0);font-size:100%;" &gt; erzeugen (über die Feuchtigkeit in der Atemluft), während man bei den Posaunisten nicht sicher sein kann, ob nicht doch ein bisschen &lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(0, 0, 0);font-size:100%;" &gt;Spucke &lt;/span&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 0);font-size:100%;" &gt;dabei ist (von den Saxophonen wollen wir hier lieber gar nicht erst anfangen.) Heute Abend trat Starposaunist Stefan P. plötzlich und unvermittelt aus dem Glied, näherte sich mit einer gewandten Drehung dem Kaktusbeet und - ob sie es glauben oder nicht - spendete den Wüstenpflanzen eine ansehnliche Menge Flüssigkeit aus seinem Instrument. Vermutlich fragt die Hausverwaltung sich schon lange, warum die blöden Kakteen nicht wachsen wollen und so kränklich aussehen. Hier, meine Damen und Herren, könnte sich die Antwort verbergen. Kakteenfraß durch Posaunenspucke? Kann das sein? Wie lange geht das schon so? Hätten wir davon wissen, es gar verhindern können, wenn wir besser aufgepasst hätten? Sind die armen Kakteen noch zu retten? Wir werden das sehr genau beobachten und Sie natürlich auf dem Laufenden halten.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;p style="color: rgb(0, 0, 0);"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Vor dem nächsten Stück, &lt;b style="font-style: italic;"&gt;Azzurro&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-style: italic;font-size:100%;" &gt; &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;von Paolo Conte (kongenial arrangiert von Rainer Tempel), passierten &lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: bold;font-size:100%;" &gt;zwei Dinge&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;:&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: bold;font-size:100%;" &gt;Erstens&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;: Konsul Toni D. und El Presidente Ralf H. fühlten sich dazu inspiriert, eine Melodie auf ihren Trompeten zu blasen, die jeder kennt, die zu benennen ich mich aber außer Stande sah. Toni erklärte mir dann, dass es sich um die Dolannes-Melodie handele:&lt;br /&gt;&lt;object width="340" height="285"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/EzqGkvkxHmQ&amp;amp;hl=en&amp;amp;fs=1&amp;amp;rel=0&amp;amp;border=1"&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/EzqGkvkxHmQ&amp;amp;hl=en&amp;amp;fs=1&amp;amp;rel=0&amp;amp;border=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="340" height="285"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;Ich bemühe mich ja stets, jeglichen musikalischen Snobismus von mir fernzuhalten, aber es war ganz schön schrecklich, was die beiden da zusammenbliesen, so dass Thomas ihnen spontan einen Wechsel in den Östringer Musikverein empfahl ("Da spielen sie solche S&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/a/a7/PaoloconteBerlin.jpg/270px-PaoloconteBerlin.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer; width: 270px; height: 231px;" src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/a/a7/PaoloconteBerlin.jpg/270px-PaoloconteBerlin.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;achen.")&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: bold;font-size:100%;" &gt;Zweitens&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;: Ich musste mich outen. Ich wusste  nicht, wer Paolo Conte ist. Ein Tipp ins Blaue ("Gitarrist") erwies sich als falsch, und schon musste ich Farbe bekennen. Ich muss auch zugeben, dass mir - nach den wohlmeinenden Erläuterungen der anderen - immer noch völlig egal ist, wer Paolo Conte ist, auch wenn Thomas mir bei der Nachbesprechung versicherte, dass es sich um "super Musik" handele.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 0);font-size:100%;" &gt;Am Ende der Probe ließ Thomas sich dann zu einer völlig unerwarteten Ankündigung hinreißen. Die Kenner unter Ihnen wissen ja, dass er sich in den vergangenen Jahren stets standhaft geweigert hat, Stücke von Glenn Miller, insbesondere &lt;b style="font-style: italic;"&gt;In the Mood&lt;/b&gt;, ins Repertoire aufzunehmen. Dies ging teilweise so weit, dass er dem Publikum auf diversen Volksfesten und Spargelmärkten, welches nach Glenn Miller verlangte, in seinen Ansagen Stücke von Miller ankündigte, obwohl wir in Wahrheit Count Basie spielten (gemerkt hat es keiner, der allgegenwärtigen Rieslingschorle sei Dank). Heute Abend, als dieses Stück aus den Reihen der Posaunisten wieder einmal ins Spiel gebracht wurde, gab er bekannt, dass wir dieses Stück zum Abschied spielen würden, wenn er die Band einmal verließe. Das hat zwar Stil, aber trotzdem: Seit heute Abend steht die Nummer für mich auf der schwarzen Liste - ich will sie niemals mit dieser Band spielen.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/403016570427283825-5931981666048544710?l=sapbigband.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sapbigband.blogspot.com/feeds/5931981666048544710/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://sapbigband.blogspot.com/2009/09/kakteenfra-durch-posaunenspucke-probe.html#comment-form' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/403016570427283825/posts/default/5931981666048544710'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/403016570427283825/posts/default/5931981666048544710'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sapbigband.blogspot.com/2009/09/kakteenfra-durch-posaunenspucke-probe.html' title='Kakteenfraß durch Posaunenspucke? Probe am 23. September 2009'/><author><name>Hendrik Achenbach</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00604608239668231271</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://3.bp.blogspot.com/-ZpUifFJ0kXY/Txwprh-6C2I/AAAAAAAC-VQ/pQl82l_9ujM/s220/hendrik.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_mDVC8UhHC64/Srul9XhLx2I/AAAAAAAAEGI/cXEm6pg8_7s/s72-c/Bild018.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-403016570427283825.post-1508225011542747619</id><published>2009-09-15T22:22:00.016+02:00</published><updated>2009-09-17T09:15:31.469+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Proben'/><title type='text'>Der Urlaubsspeck muss weg: Probe am 16. September 2009</title><content type='html'>Unsere Mittwochsprobe ist ja immer ein Quell der Inspiration für mich - man könnte auch sagen, mein persönliches Wochenhighlight. In dieser Woche war ich aber fast schon ein bisschen nervös, als ich zur Probe ging. Lassen Sie mich erklären, wie es so weit kommen konnte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Obwohl ich am Sonntag schon bei einem Auftritt in Heidelberg-Kirc&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_mDVC8UhHC64/Sq_8IYS3-jI/AAAAAAAAD2Q/TO5M4OyTdW4/s1600-h/IMG_1020.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_mDVC8UhHC64/Sq_8IYS3-jI/AAAAAAAAD2Q/TO5M4OyTdW4/s320/IMG_1020.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5381797300621802034" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;hheim mitgewirkt hatte (so ein Gig nach drei Wochen Trompetenpause ist wirklich etwas ganz Besonderes -autsch ...), war diese Probe meine erste nach dem Urlaub im Südwesten Englands. Die Region Torbay, in der ich einen großen Teil der Urlaubszeit verbracht habe, nennt sich zwar selbstbewusst &lt;span style="font-style: italic;"&gt;The English Riviera&lt;/span&gt;, aber selbst dort muss es wohl ab und zu mal regnen, damit der Grundwasserspiegel nicht bis auf die Erdachse absinkt. Zum Beispiel in den zwei Wochen, in denen ich zu Besuch war. Und zwar ständig.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Deswegen entschloss ich mich, als Ausgleich zum schlechten Wetter eine spezielle Dosenbier-und-Kartoffelchips-Diät durchzuführen, die - ganz objektiv und emotionslos betrachtet - doch eher rückläufige Auswirkungen auf mein Langzeitziel hatte, noch vor der Rente wenigstens einmal e&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_mDVC8UhHC64/SrFb4ee2BHI/AAAAAAAAD2w/W5uzIVN4XBc/s1600-h/crisps.PNG"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 132px; height: 167px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_mDVC8UhHC64/SrFb4ee2BHI/AAAAAAAAD2w/W5uzIVN4XBc/s400/crisps.PNG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5382184055497688178" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;inen Waschbrettbauch zu besitzen. Die Kartoffelchips in UK sind denen in der BRD nämlich nicht vergleichbar. Ein Kollege aus Irland sagte mir einmal, dass es eigentlich völlig ausreichend sei, das Aroma abzulecken, und das stimmt im Prinzip auch. Prawn Cocktail, Salt &amp;amp; Vinegar, Cheese &amp;amp; Onion - hmmm ... Allerdings hat am Ende doch immer mein bundesdeutscher Beißreflex zugeschlagen, so dass ich am Ende natürlich mit einer ganzen Menge an Kohlehydraten zu kämpfen hatte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eifrige Leser dieses Blogs wissen nun, dass unser CMO Thomas S. sich immer mal wieder einen Spaß daraus macht, Mittwochs zur Begrüßung nach meinem Gewicht zu fragen, während er mir grinsend einen Klaps auf den Bauch verpasst. Wie sollte das nun heute Abend enden, wo ich die Zügel tatsächlich einmal hatte schleifen lassen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Ende war es dann aber gar nicht so schlimm: Ein Kniff in die Speckfalte, eine beiläufige Frage ("Wie war es im Urlaub, außer dass du zugenommen hast?") - das war alles. Kurze Zeit später sollte mir jedoch klar werden, dass diese Probe ganz andere Schrecken für mich bereit hielt. Kommen wir also zum musikalischen Teil des heutigen Abends. Wir blicken ja auf eine ganze Reihe von &lt;a href="http://www.sapbigband.de/auftritte.htm"&gt;Auftritten&lt;/a&gt; zurück, bei denen wir auch schon einige Stücke unserer aktuellen CD präsentiert haben. Die CD wird auch weiterhin im Fokus stehen, aber natürlich blicken wir in der Probenarbeit nach vorne, denn es ist unser Anspruch, regelmäßig ein komplett neues Programm aufzulegen, damit wir zumindest musikalisch keinen Speck ansetzen. Nach der Swing-Phase (CD: &lt;a href="http://www.sapbigband.de/cds/counttoten/index.htm"&gt;Cou&lt;/a&gt;&lt;a href="http://www.sapbigband.de/cds/counttoten/index.htm"&gt;nt To Ten&lt;/a&gt;) und der Latin-Phase (CD: &lt;a href="http://www.sapbigband.de/cds/nomoreblues/index.htm"&gt;No More Blues&lt;/a&gt;) folgt deshalb nun ein Programm mit europäischem und deutschen Jazz.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Thomas betont zwar bei jeder Gelegenheit, dass die Band nicht demokratisch organisiert ist, hatte im Vorfeld aber trotzdem jedem die Gelegenheit gegeben, Wünsche zum neuen Programm zu äußern. Trotzdem wählt er als musikalischer Leiter natürlich auch einige Nummern aus, und diese gab es dann heute Abend zum ersten Mal (in diesem Fall einige sehr schöne Stücke von Rainer Tempel). Immer, wenn wir ein neues Programm beginnen, wird mir wieder neu bewusst, dass ich überhaupt nicht gut vom Blatt spielen kann, und ich werde ein wenig depressiv. Aber bitte, kein falsches Mitleid! Da muss ich jetzt einfach durch. Es fing auch gar nicht so schlecht an mit &lt;span style="font-weight: bold; font-style: italic;"&gt;Am hellen Tage&lt;/span&gt; - ich traf einige Töne und die anderen trafen (genau wie ich) viele Töne auch nicht, so dass ich insgesamt noch ein halbwegs ausgewogenes Gefühl hatte. Das setzte sich bei &lt;span style="font-style: italic; font-weight: bold;"&gt;Azzurro &lt;/span&gt;noch halbwegs fort, doch beim dritten Stück (mit dem Titel &lt;span style="font-weight: bold; font-style: italic;"&gt;Ohne Worte&lt;/span&gt;) ereilte mich dann das erwartete Schicksal, und zwar schon in der ersten Zeile.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_mDVC8UhHC64/SrFWhY2lkmI/AAAAAAAAD2g/2OOffyQCGho/s1600-h/Bild014.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_mDVC8UhHC64/SrFWhY2lkmI/AAAAAAAAD2g/2OOffyQCGho/s320/Bild014.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5382178161291530850" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Sehen Sie die Viertelpause am Ende des einen Taktes, und die halbe Pause im darauffolgenden Takt, die tückischerweise auch noch von einer Viertelpause zu Beginn des nächsten Taktes ergänzt wird? Was soll ich sagen, ich habe das so nicht gesehen und deswegen kraft meiner Überzeugung, das Richtige zu tun, die zweite Pause instinktiv um einen Schlag verkürzt. Was besonders ungünstig war, weil &lt;span style="font-style: italic;"&gt;alle &lt;/span&gt;diese Pause haben und ich die beiden Achtel gut hörbar in die Weite des Raumes spielte. Als mir dies trotz Warnung von vorne zum zweiten Mal hintereinander passierte, kam von Thomas nur noch ein "Mensch bist du blöd". Das tut natürlich weh, und umso mehr, als - wie wir gleich sehen werden - in dieser Band mit zweierlei Maß gemessen wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es weiter mit dem Stück &lt;span style="font-weight: bold; font-style: italic;"&gt;Der Professor&lt;/span&gt;, bei dem sich herausstellte, dass unser Starposaunist Stefan P. einen zu kurzen Arm hat. Bei einer Posaune wird der Ton ja bekanntlich tiefer, wenn man den Zug mit dem Arm nach vorne bewegt, also verlängert. Dieses Stück enthielt nun einen ganz besonders tiefen Ton, der mit Stefans Armlänge nicht kompatibel war. Ich habe dafür sehr viel Verständnis - schließlich sind meine Finger auch zu kurz, um anständig Trompete zu spielen. Thomas S. bemühte sich auch gleich, diese Verbindung aufzuzeigen. Wir konnten ihn glücklicherweise gerade noch davon abhalten, laut darüber nachzudenken, welche anderen Körperteile bei gewissen Mitgliedern des Saxophonsatzes ebenfalls zu kurz geraten sein könnten. So etwas kann ja leicht für böses Blut sorgen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bei diesem Stück setzte Harald S. (1. Tenor) an einer bestimmten Stelle zu früh ein, und Thomas erklärte ihm noch einmal, dass "auf die 1 und" bedeutet, dass man die 1 abwarten muss und dann erst spielen darf. Es stellte sich jedoch bald heraus, dass Haralds Noten fehlerhaft waren, und unser CMO ließ es sich nicht nehmen, diese höchstpersönlich handschriftlich zu korrigieren:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_mDVC8UhHC64/SrFZmATYOmI/AAAAAAAAD2o/RdJMvA-UP-4/s1600-h/Bild015.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 240px; height: 320px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_mDVC8UhHC64/SrFZmATYOmI/AAAAAAAAD2o/RdJMvA-UP-4/s320/Bild015.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5382181539135634018" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Merken Sie was? Bei bestimmten Leuten, wie zum Beispiel mir, wird gar nicht erst davon ausgegangen, dass ein falscher Ton auf einen Fehler in den Noten zurückzuführen sein könnte. Was in gewisser Weise natürlich von einem gesunden Realitätssinn zeugt, aber könnte Thomas nicht wenigstens so tun? Bei der Nachbesprechung fragte ich ihn, ob ich jemals vom Trompetespielen würde leben können, und er bot mir spontan Einzelunterricht für eine Flatrate von 20.000 EUR im Monat an. Ob ich diese Chance nutzen sollte? Am besten warte ich noch die nächste Probe ab, bevor ich mich entscheide. Ich werde weiter darüber berichten.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/403016570427283825-1508225011542747619?l=sapbigband.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sapbigband.blogspot.com/feeds/1508225011542747619/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://sapbigband.blogspot.com/2009/09/der-urlaubsspeck-muss-weg-probe-am-16.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/403016570427283825/posts/default/1508225011542747619'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/403016570427283825/posts/default/1508225011542747619'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sapbigband.blogspot.com/2009/09/der-urlaubsspeck-muss-weg-probe-am-16.html' title='Der Urlaubsspeck muss weg: Probe am 16. September 2009'/><author><name>Hendrik Achenbach</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00604608239668231271</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://3.bp.blogspot.com/-ZpUifFJ0kXY/Txwprh-6C2I/AAAAAAAC-VQ/pQl82l_9ujM/s220/hendrik.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_mDVC8UhHC64/Sq_8IYS3-jI/AAAAAAAAD2Q/TO5M4OyTdW4/s72-c/IMG_1020.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-403016570427283825.post-2158627087944275506</id><published>2009-07-29T23:41:00.005+02:00</published><updated>2009-07-30T01:09:53.905+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Proben'/><title type='text'>Natürlich ein Zufallstreffer: Probe am 29. Juli 2009</title><content type='html'>Nach einem sehr erfolgreichen Auftritt in Hirschberg am vergangenen Sonntag fand heute gleich die &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Generalprobe&lt;/span&gt; für das nächste Konzert statt (&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Eschborner Summertime, 5. August&lt;/span&gt;). Wir haben in letzter Zeit einige Instrumentalgigs gespielt und können uns jetzt darauf freuen, in Eschborn wieder ein gesangsorientiertes Programm aufzuführen. Natürlich wird es aber auch dort Instrumentalstücke mit vielen improvisierten Soli geben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich selbst hatte mich im Vorfeld einigermaßen weit aus dem Fenster gelehnt, indem ich Thomas per E-Mail angekündigt hatte, &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;bei &lt;/span&gt;&lt;span style="font-style: italic; font-weight: bold;"&gt;Why Not&lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt; einmal ein Solo&lt;/span&gt; spielen zu wollen. In den Noten sind die sogenannten "Changes" (das ist Jazz-Speak für "Akkorde" oder "Harmonien") als Hilfestellung für den Solisten notiert, und diese sind bei &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Why Not&lt;/span&gt; schon ein wenig komplexer als in den Stücken, bei denen ich mich sonst traue, Solo zu spielen und mit der Faustregel "1. Ventil abwechselnd drücken und loslassen" eine vertretbare Trefferquote an richtigen Tönen erziele . Ich bin nämlich vollkommen unfähig, den Changes irgendeine verwertbare Information abzugewinnen. Da wir heute Abend auch noch einen Zuhörer hatten, der die Band kennenlernen wollte, war ich mir plötzlich gar nicht mehr so sicher, ob die Idee mit dem Solo so gut war. Ich begann zu transpirieren. Was würde geschehen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Thomas kündigte das Stück wie folgt an: "So, dann versuchen wir mal die Soloform bei &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Why Not&lt;/span&gt;. Der Hendrik würde da nämlich gerne ein Solo spielen. Dann werden wir uns das also mal anhören und sehen, ob es uns gefällt." Ich schloss die Augen und hoffte auf das Beste. Es gelang mir tatsächlich, die zu Hause einstudierten Töne an den vorgesehenen Stellen hervorzubringen, und Thomas ließ sich immerhin zu folgender Beurteilung hinreißen: "Nicht schlecht, aber das könnte natürlich ein &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Zufallstreffer&lt;/span&gt; gewesen sein. Dann probieren wir das doch gleich auch in Eschborn." Was heißt hier "könnte"? Der Zufall ist mein ständiger Begleiter. Drücken Sie mir die Daumen, dass er auch mit nach Eschborn fährt und mich nicht im Stich lässt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine der Gesangsnummern, die wir heute Abend probten, heißt &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Street Life&lt;/span&gt;. Es begab sich nun, dass im Saxofonsatz nicht alle Noten vorhanden waren. Thomas schaute mich eindringlich an und meinte: "Da müssten &lt;span style="font-style: italic;"&gt;wir&lt;/span&gt; mal in den Keller gehen und nach den Originalen suchen." Was im Klartext bedeutete, dass &lt;span style="font-style: italic;"&gt;ich&lt;/span&gt; mich in den Notenschrank abseilte, um eine ebenso erfolglose wie schweißtreibende &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Suchaktion&lt;/span&gt; zu starten. Da wir ohnehin noch auf unsere Sängerin Beatrix A. warten mussten, setzte ich mich anschließend ins Auto, um im Büro nach einer digitalen Kopie der Noten zu suchen und diese auszudrucken, was aber ebenfalls erfolglos verlief. Bei meiner Rückkehr - mein Deo hatte die Arbeit mittlerweile komplett eingestellt - fand ich aber zwei freudestrahlende Saxofonisten vor: Das fehlende Notenblatt war aufgetaucht. Es hatte sich offenbar nur in der Mappe versteckt. Also kehrte ich erschöpft, aber glücklich ("Alles für die Band") auf meinen Platz zurück.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dann &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Street Life&lt;/span&gt;: Die Nummer hat wirklich einen unwiderstehlichen Rhythmus. Irgendwann begann unser Präsident Ralf H., der nicht nur als Trompeter, sondern auch als Tänzer weit über die Grenzen Baden-Württembergs hinaus bekannt ist, einen &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;unwiderstehlichen Disko-Fox&lt;/span&gt; hinzulegen und regte die anderen Trompeter dazu an, mitzumachen. Selbst Konsul Toni D. ließ sich anstecken und rief lauthals "Showtime", was bei Beatrix A. allerdings als "Stopp!" ankam, weshalb sie abrupt zu singen aufhörte. Thomas brach das Stück schließlich ab und informierte uns Trompeter darüber, dass wir "scheiße aussehen, wenn wir tanzen". Wobei wir natürlich auch nicht viel besser aussehen, wenn wir stillstehen. Trotzdem war es sicher richtig, dass unser CMO versuchte, die Situation zu deeskalieren, indem er Bea beruhigend zusprach: "Schau mich an Pia und alles wird gut." Warum er sie plötzlich "Pia" nennt, wird noch zu untersuchen sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Unsere Proben-Nachbesprechungen finden, von gelegentlichen Ausnahmen abgesehen, immer in einem von zwei Lokalen statt. Entweder ist es das La Tortuga (Spanier, Walldorf Zentrum) oder das Tournedo (Italiener, etwas außerhalb). Gegen halb zehn stand ich vor dem Tortuga, nachdem ich die Terasse und die Innenräume des Lokals vergeblich nach einem bekannten Gesicht abgesucht hatte. Also flugs die Nummer unseres CMOs gewählt: "Hier ist die E-Plus-Mailbox von Thomas Siffling." Also aufgelegt und flugs die Nummer von Toni D. gewählt:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Hier Büro Deimel."&lt;br /&gt;"Äh, ja, hier ist Hendrik A. Ich wollte eigentlich den Toni sprechen?"&lt;br /&gt;"Ja, der Toni ist zur Zeit sehr beschäftigt."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich begann ernsthaft darüber nachzudenken, warum Toni sein Handy während der Probe im &lt;a href="http://www.deimel.at/_biz/de/index1.htm"&gt;Kürbiskernbüro&lt;/a&gt; liegen lassen würde, als mir plötzlich klar wurde, dass ich nicht mit dem &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Kürbishof &lt;/span&gt;verbunden war. Vor meinem geistigen Auge erschienen Thomas S., Olli B., Toni D., Frank W., Michael K., Jens W., Ralf H. und Edda S., letztere mit Tonis Handy am Ohr und  sich als seine Angestellte ausgebend. Und zwar im Tournedo, während ich vor dem Tortuga herumstand. Manchmal mache ich mir schon Sorgen um mich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schließlich habe ich die Jungs (und das Mädel) aber doch noch gefunden, und durfte Zeuge werden, wie Jens W. die reizende Bedienung des &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Tournedos &lt;/span&gt;mit großer Gelassenheit bat, ihm einen &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Tortuga&lt;/span&gt;-Salat zu servieren. Der Gute weiß also auch manchmal nicht, wo er ist. Ich fühle da eine gewisse &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Seelenverwandschaft&lt;/span&gt;. Wenigstens einer, der mich versteht.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/403016570427283825-2158627087944275506?l=sapbigband.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sapbigband.blogspot.com/feeds/2158627087944275506/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://sapbigband.blogspot.com/2009/07/naturlich-ein-zufallstreffer-probe-am.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/403016570427283825/posts/default/2158627087944275506'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/403016570427283825/posts/default/2158627087944275506'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sapbigband.blogspot.com/2009/07/naturlich-ein-zufallstreffer-probe-am.html' title='Natürlich ein Zufallstreffer: Probe am 29. Juli 2009'/><author><name>Hendrik Achenbach</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00604608239668231271</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://3.bp.blogspot.com/-ZpUifFJ0kXY/Txwprh-6C2I/AAAAAAAC-VQ/pQl82l_9ujM/s220/hendrik.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-403016570427283825.post-7261462484929803019</id><published>2009-07-22T23:52:00.006+02:00</published><updated>2009-11-07T16:32:31.914+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Proben'/><title type='text'>Hochmut kommt vor dem Fall: Probe am 22. Juli 2009</title><content type='html'>Wenn Sie hier öfters mal vorbeischauen, werden Sie festgestellt haben, dass sich in letzter Zeit die &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Generalproben häufen&lt;/span&gt;. Das liegt daran, dass die Band zur Zeit erfreulich viele &lt;a href="http://www.sapbigband.com/auftritte.htm"&gt;Auftritte&lt;/a&gt; hat, was aber auch nötig ist. Schließlich blicken wir auf eine extrem teure &lt;a href="http://www.sapbigband.com/cds/nomoreblues/index.htm"&gt;CD-Produktion&lt;/a&gt; &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_mDVC8UhHC64/SmeR88kzkkI/AAAAAAAADeM/ndMiyi9uSkI/s1600-h/Bild001.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer; width: 200px; height: 150px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_mDVC8UhHC64/SmeR88kzkkI/AAAAAAAADeM/ndMiyi9uSkI/s200/Bild001.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5361414357646545474" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; zurück, die von einem &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;extrem teuren Bandleader&lt;/span&gt; geleitet wurde. Und unserem CMO Thomas S. soll es schließlich an nichts fehlen. Dafür legen wir uns gerne ins Zeug.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Heute Abend fand also die Generalprobe für den Auftritt in Hirschberg am kommend&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_mDVC8UhHC64/SmeSGNUQYJI/AAAAAAAADeU/sDe2IeL1ObA/s1600-h/Bild004%281%29.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_mDVC8UhHC64/SmeSGNUQYJI/AAAAAAAADeU/sDe2IeL1ObA/s320/Bild004%281%29.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5361414516759355538" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;en Sonntag (&lt;a href="http://www.hirschberg-bergstrasse.de/inhalt/f4-4-1.asp"&gt;Musik in historischen Mauern&lt;/a&gt;) statt. Unser Drummer Olli B. hatte für heute Abend eine Überraschung angekündigt, und siehe da: Er präsentierte sich mit einem &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;funkelnageneuen Drumset&lt;/span&gt; (Schlagzeug darf ich nicht sagen, sonst schimpft Thomas) von SONOR/SQ2 - dem Rolls Royce unter den Trommeln. Der Mann muss in den letzten Jahren ungeheure Boni eingefahren haben, um sich so etwas leisten zu können. Thomas ließ es sich nicht nehmen, das neue Set persönlich einzuspielen und urteilte über Ollis Performance: "Etwas runder im Klang" (okay kann sein) und "etwas leiser" (Olli und leiser, ja nee is klar).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Musikalisch gesehen beschäftigten wir uns nur mit einer Auswahl der Stücke für Sonntag, weil das Programm sich nicht sehr stark von dem der letzten Auftritte unterscheidet. Es ging los mit &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Magnum &lt;/span&gt;- ein Stück, das für die Trompeter ein besonderes Feature bereithält, die "Trumpet Battle". Wenn wir das Stück in der Probe spielen, drehen die Posaunen sich immer um und warten, dass wir auf die Nase fallen. Heute Abend dann die Katastrophe: Leadtrompeter Michael K. und Ausnahmetrompeter Ralf H. waren beide nicht anwesend. Rainer, Toni und ich &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;kopfüber in die Trumpet Battle, mächtig viel geghostet&lt;/span&gt; und anschließend bloß nicht zu Thomas rübergeblickt. Na ja. Man kann nicht immer gewinnen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Glücklicherweise richtete sich die Aufmerksamkeit unseres CMOs kurz vor dem nächsten Stück, &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Walkin' TipToe&lt;/span&gt;, auf unseren Pianisten Frank W., der eigentlich nur das gemacht hatte, was alle in der Pause zwischen zwei Stücken machen: &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Gaaaanz langsam die Noten suchen und möglichst viel mit dem Nachbarn schwätzen.&lt;/span&gt; Für dieses Vergehen wurde Frank dann von Thomas exemplarisch zusammengefaltet und revanchierte sich sehr stylisch mit einer tadellosen musikalischen Performance.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Beim nächsten Stück, dessen Titel ich ein dreiviertel Jahr lang falsch ausgesprochen habe (El Centro = El ßentro &lt;&gt; El Dschentro), überraschte Jens W. mit einem äußerst &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;innovativen Gitarrensolo&lt;/span&gt;. Sie sollten sich wirklich überlegen, ob sie sich das am Sonntag entgehen lassen wollen. Kommen Sie lieber nach Hirschberg. Thomas ließ sich nach diesem Stück zu höchstem Lob hinreißen: "Das war das erste Mal, dass die Coda geklappt hat." (Ich muss mir noch mal anhören, was auf der CD in der Coda passiert. Aber vielleicht wurde das ja am Schneidetisch korrigiert.)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Unser heutiger Gast, der Saxofonist Michael G., der früher regelmäßig mitgespielt hat, meldete sich bei &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Quiet Night of Quiet Stars (Corcovado)&lt;/span&gt; mit einem &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;eindrucksvoll gespielten Feature&lt;/span&gt; zurück. Wir müssen neidlos anerkennen, dass er es offenbar noch kann, obwohl er sich dem förderlichen Einfluss der Band vorerst entzogen hat. Wir haben uns jedenfalls mächtig gefreut, dass er mal wieder dabei war.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach all diesen &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Highlights &lt;/span&gt;hatten wir natürlich mächtig Oberwasser, aber  leider kam dann auch prompt &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;der tiefe Fall&lt;/span&gt;: Bei &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Starsky &amp;amp; Hutch&lt;/span&gt; brach Thomas das Stück irgendwann ab, schlug auf den Tisch und brüllte: "Nach 2 Takten kommt eine verdammte Scheißorgel! Paul sag jetzt nix." Man muss dazu sagen, dass unser Baritonmann Paul C. heute Abend ein wenig angeschlagen war, aber trotzdem mit bester Laune und der gewohnten Lust am Kommunizieren erschienen war. In diesem Fall verstummte jedoch selbst er, und Frank W. verkroch sich so gut es ging hinter seiner verdammten Scheißorgel. Aber beim nächsten Durchgang hat es dann wunderbar geklappt, und das wird es auch am Sonntag! Wir freuen uns schon darauf, Sie dort zu sehen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/403016570427283825-7261462484929803019?l=sapbigband.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sapbigband.blogspot.com/feeds/7261462484929803019/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://sapbigband.blogspot.com/2009/07/hochmut-kommt-vor-dem-fall-probe-am-22.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/403016570427283825/posts/default/7261462484929803019'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/403016570427283825/posts/default/7261462484929803019'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sapbigband.blogspot.com/2009/07/hochmut-kommt-vor-dem-fall-probe-am-22.html' title='Hochmut kommt vor dem Fall: Probe am 22. Juli 2009'/><author><name>Hendrik Achenbach</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00604608239668231271</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://3.bp.blogspot.com/-ZpUifFJ0kXY/Txwprh-6C2I/AAAAAAAC-VQ/pQl82l_9ujM/s220/hendrik.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_mDVC8UhHC64/SmeR88kzkkI/AAAAAAAADeM/ndMiyi9uSkI/s72-c/Bild001.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-403016570427283825.post-5565631174596076138</id><published>2009-07-09T00:24:00.004+02:00</published><updated>2009-11-07T16:32:31.914+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Proben'/><title type='text'>Besser keine Grütze: Probe am 8. Juli 2009</title><content type='html'>Die Band ist zwar schon elf Jahre alt, doch es gibt immer noch &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Premieren in unserem Probenalltag&lt;/span&gt; - Dinge, die so noch nicht da gewesen sind. Heute war es mal wieder so weit: Die Generalprobe für den Auftritt auf dem SAP CUP am 11. Juli fand &lt;span style="font-style: italic;"&gt;mit&lt;/span&gt; Thomas statt, aber der Auftritt wird &lt;span style="font-style: italic;"&gt;ohne ihn&lt;/span&gt; stattfinden. Klingt komisch. Ist aber so. Dazu später mehr.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Abend begann für mich persönlich damit, die Anlage (Mischer, Boxen, Stative, Mikrofone, Kabel) verladefertig zu machen, denn der SAP CUP ist einer von dies&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_mDVC8UhHC64/SlUb3A7_OEI/AAAAAAAADYI/-d23DPWkFv4/s1600-h/Bild003.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer; width: 400px; height: 300px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_mDVC8UhHC64/SlUb3A7_OEI/AAAAAAAADYI/-d23DPWkFv4/s400/Bild003.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5356217963785435202" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;en Gigs, bei denen wir unsere Anlage mitbringen müssen. Nicht schön. Ist aber so. Zum Glück hatte ich tatkräftige Unterstützung von &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Iron Man&lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt; Jens W&lt;/span&gt;., der mit denselben Armen, Fingern und Händen, die normalerweise die Gitarrensaiten liebkosen, grob geschätzt 385 Kilo an Stativen die Treppe hoch trug, während ich den Rest mit dem Aufzug nach oben schaffte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Musikalisch gesehen war die Aufgabenstellung des heutigen Abends eigentlich von überschaubarer Komplexität: Einfach das Programm von vorne nach hinten durchspielen. Allerdings gab es da das Problem, &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;dass Thomas sich - völlig untypisch für ihn - zurückhalten musste&lt;/span&gt;, denn am Samstag müssen die Einsätze und Soloformen ja ebenfalls ohne ihn funktionieren. Es fiel ihm sichtlich schwer, man konnte es sehen! Normalerweise begleitet er unsere Performance mit einer expressiven Gestik und Mimik, und auch der Zwischenruf ist ihm als erzieherisches Mittel nicht fremd. Heute nichts dergleichen: Ein lammfrommer Blick, die Hände hinter dem Rücken und kein Mucks. Stellenweise entfernte er sich sogar vom Ort des Geschehens und drehte auf dem Rollwagen, mit dem wir die Anlage nach oben transportiert hatten, eine Runde durchs Foyer. Selbst wenn die Trompeten (das ist  natürlich nur ein Beispiel) einen Einsatz verpassten, reagierte er kaum. Nach dem Ende einiger Stücke entlud sich die aufgestaute Energie aber stellenweise doch. Zitat: "Hört ihr &lt;span style="font-style: italic;"&gt;auch&lt;/span&gt; zu, ihr Ochsen! Wenn das in die Hose geht am Samstag, gibt es ein paar hinter die Eier. Äh, Ohren." Der Freudsche Versprecher zeigt zum einen, wie sehr es Thomas mitgenommen haben muss, sich zurückzuhalten. Zum anderen zeigt er, dass wir am Wochenende besser keine Grütze spielen sollten, denn irgendwie würde er es erfahren. Irgend jemand würde quatschen, und dann bliebe kein Ei, Entschuldigung, Stein &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_mDVC8UhHC64/SlUbZKLFQ3I/AAAAAAAADYA/CsGvgn7osWo/s1600-h/olli.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 328px; height: 384px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_mDVC8UhHC64/SlUbZKLFQ3I/AAAAAAAADYA/CsGvgn7osWo/s400/olli.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5356217450868589426" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;mehr auf dem anderen und kein Auge trocken. Also machen wir unsere Sache lieber gut.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zum Glück hat &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Oll&lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;i B., unsere lean mean drum machine&lt;/span&gt;, sich bereit erklärt, den Chef am Samstag zu vertreten und den Ablauf vom Schlagzeug aus zu steuern. Das haben wir jetzt schon in zwei Proben geübt, und er hat seine Sache hervorragend gemacht. Natürlich kann man unseren wunderbaren CMO Thomas S. nicht einfach so ersetzen (ich werde gezwungen, so etwas zu schreiben), aber darum geht es ja auch gar nicht. Mir ist übrigens schleierhaft, wie Olli das macht. Einige von uns haben schon Probleme, den Überblick zu behalten, wenn sie auf exakt einem Instrument exakt eine Stimme spielen müssen (Stichwort: &lt;a href="http://sapbigband.blogspot.com/2009/01/wo-ist-das-segno-probe-am-7-januar-2009.html"&gt;Wo ist das Segno?&lt;/a&gt;) Vermutlich ist ein Schlagzeuger aber gar nicht so schlecht für diesen Job geeignet, denn wenn man mit seinen vier Gliedmaßen gleichzeitig unterschiedliche Dinge in unterschiedlichen Geschwindigkeiten tun kann (können Schlagzeuger sich eigentlich gleichzeitig die Zähne putzen und rasieren?), macht es auch nichts mehr aus, dabei noch eine Big Band im Blick zu behalten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mist. Ich habe im vorherigen Absatz mehrmals das Wort "Schlagzeuger" verwendet. Ich darf laut Thomas aber nur "Drummer" sagen. So ein dummer Fehler, wo ich doch ohnehin schon verzweifelt &lt;a href="http://sapbigband.blogspot.com/2009/06/goodbye-jogi-probe-am-17-juni-2009.html"&gt;um Anerkennung buhle&lt;/a&gt;. Dabei sah es heute Abend kurzzeitig gar nicht schlecht für mich aus, denn nach meinem Solo bei &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Critic's Choice&lt;/span&gt; fragte Thomas mit zumindest halblauter Stimme: "Hast du heimlich geübt?" Meine Damen und Herren, ich war im siebten Himmel! Mehr Anerkennung werde ich von ihm wohl nie bekommen. Um den guten Eindruck nicht gleich wieder zu zerstören, lehnte ich beim nächsten Stück, &lt;span style="font-style: italic;"&gt;El Centro&lt;/span&gt;, das Trompetensolo ab und bekam zu hören: "Dann machen wir halt ein Gitarrensolo. Der &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Jens &lt;/span&gt;spielt &lt;span style="font-style: italic;"&gt;immer&lt;/span&gt; gerne." Wäre es besser gewesen, &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;zu spielen und zu versagen&lt;/span&gt;? Man weiß es nicht. Ich habe das Solo zwar auch auf der aktuellen Platte gespielt (siehe &lt;a href="http://www.sapbigband.com/cds/nomoreblues/mp3/10-el-centro.mp3"&gt;Hörprobe&lt;/a&gt;), aber wir hatten eben auch einen fantastischen Toningenieur, und an die passenden Töne konnte ich mich heute Abend auch nicht mehr erinnern. Irgendwas mit dem 1. Ventil, aber was? Na ja, was soll's. Jetzt ist es ohnehin zu spät.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bei &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Starsky &amp;amp; Hutch&lt;/span&gt; kündigte Thomas eine "neue Ära" an: Die Trompeten und die Posaunen sollten sich während des Saxofonsolos darauf verständigen, wann es Zeit sein, das Solo zu beenden, und selbständig in die Backings einsteigen. Ich nehme an, dass Thomas vorher bei Niklas Luhmann nachgelesen hat, denn hier handelt es sich selbstverständlich um nichts anderes als einen &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;selbstreferentiellen On Cue ohne externen Impuls&lt;/span&gt;. Kann so etwas funktionieren? Konsul Toni D. lieferte die Antwort: "Seit 3.000 Jahren gibt es keine Einigung zwischen Trompeten und Posaunen!" Ob er sich dabei auf die Schlacht um Jericho bezog, ist unklar. Hat er recht mit seinem messerscharfen Urteil? Kommen Sie am Samstag Abend nach Rettigheim, um es herauszufinden!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/403016570427283825-5565631174596076138?l=sapbigband.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sapbigband.blogspot.com/feeds/5565631174596076138/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://sapbigband.blogspot.com/2009/07/besser-keine-grutze-probe-am-8-juli.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/403016570427283825/posts/default/5565631174596076138'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/403016570427283825/posts/default/5565631174596076138'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sapbigband.blogspot.com/2009/07/besser-keine-grutze-probe-am-8-juli.html' title='Besser keine Grütze: Probe am 8. Juli 2009'/><author><name>Hendrik Achenbach</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00604608239668231271</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://3.bp.blogspot.com/-ZpUifFJ0kXY/Txwprh-6C2I/AAAAAAAC-VQ/pQl82l_9ujM/s220/hendrik.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_mDVC8UhHC64/SlUb3A7_OEI/AAAAAAAADYI/-d23DPWkFv4/s72-c/Bild003.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-403016570427283825.post-2149861083049090698</id><published>2009-06-17T23:16:00.009+02:00</published><updated>2009-11-07T16:32:31.914+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Proben'/><title type='text'>Goodbye Jogi: Probe am 17. Juni 2009</title><content type='html'>Sie haben sich wahrscheinlich schon gewundert, warum hier seit dem 29. Mai nichts mehr los ist, aber seien Sie unbesorgt: &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Wir sind noch da!&lt;/span&gt; Hinter den Kulissen läuft die Vermarktung unserer &lt;a href="http://sapbigband.com/cds/nomoreblues/index.htm" target="_blank"&gt;neuen CD&lt;/a&gt;, die gerade erschienen ist. Außerdem ist unser &lt;a href="http://sapbigband.com/auftritte.htm" target="_blank"&gt;Auftrittskalender&lt;/a&gt; gut gefüllt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Allerdings mussten wir bei unserem letzten Auftritt in Angelbachtal eine &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;herbe Enttäuschung&lt;/span&gt; erleben: Trotz einer &lt;a href="http://sapbigband.blogspot.com/2009/05/von-afghanistan-nach-angelbachtal-frl.html" target="_blank"&gt;extrem verlockenden Einladung&lt;/a&gt; (mit Gratis-CD, Freibier und allem Schnickschnack) ergab sich nicht das erhoffte Zusammentreffen mit &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Frl. Czernatzke&lt;/span&gt;. Diese hatte bereits im Voraus eine sehr schwache Begründung für ihr Nichterscheinen geliefert: "[...] ich weiß nicht, ob ich [...] am heutigen Abend kommen kann. Im vergangenen Jahr habt Ihr nachmittags in Angelbachtal gespielt, das wäre easy gewesen für mich und irgendwie bin ich davon ausgegangen, dass es auch in diesem Jahr wieder so sein wird."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und das bei einer Frau, die ständig zwischen Afghanistan und dem Rest der Welt hin- und herpendelt, also sozusagen auf den Flughäfen dieser Welt zu Hause ist. Man gewinnt den Eindruck, dass sie gerne die große Unbekannte bleiben möchte, die uns aus der Ferne beobachtet und kommentiert, anstatt uns kennenzulernen. Dabei sind wir eigentlich äußerst nett.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber die ganze Jammerei nützt ja nichts, und abgesehen von der Geschichte mit Fräulein C. war der Auftritt in Angelbachtal eine runde Sache, und auch die neue CD hat sich gut verkauft. Nach einer kleinen Pause, in der unser CMO Thomas S. auf Tour war und die Bandmitglieder sich ihren außermusikalischen Existenzen widmen konnten, ging es heute Abend mit Volldampf auf den nächsten Auftritt zu (Schifferstadt, 28. Juni).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Thomas, der alte Schleifer, war heute Abend ungewöhnlich nett&lt;/span&gt; zu einzelnen Bandmitgliedern. So motivierte er den Posaunisten Stefan P. mit einem für alle hörbaren "jetzt, wo du so schlank bist" zu Höchstleistungen und sprach unserem Präsidenten Ralf H. -- halten Sie sich fest -- ein Lob für die geschmackvolle Farbe seines Hemdes aus. Das hat Ralf so auch noch nicht gehört. Allerdings weiß Thomas sehr genau, dass zu viel Nettigkeit seine &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Stellung als Leitwolf&lt;/span&gt; schwächen würde. Ein Mann in seiner Position muss in der Lage sein, blitzschnell ins andere Extrem umzuschalten, und so bekam ich zur Begrüßung wieder einmal die Frage zu hören: "Hallo mein Lieber, hast du zugenommen?" Davon abgesehen ist meine Frisur immer noch ein Aspekt, der ihn zu wilden Assoziationen anregt (heute Abend erinnerte ich ihn an einen Knappen in der Runde der Tafelritter), obwohl das Haar mittlerweile Jogi-Löw-Länge hat und ich mich vor der Probe noch gekämmt hatte. Als Harald S. auch noch in die gleiche Kerbe haute ("Also der Hendrik hat schon mal besser ausgesehen"), wurde mir klar, dass mein Stern in dieser Band zu sinken beginnt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Musikalisch gesehen war natürlich auch einiges los. Eines der ersten Stücke, die wir spielten, war &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Die Sendung mit der Maus&lt;/span&gt;. Hier bekamen die Posaunen eins auf den Deckel, als Thomas sie ermunterte, ihre Einsätze doch &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;etwas leichter und tänzerischer&lt;/span&gt; zu nehmen: "Ihr seid Mäuse, keine Elefanten."  Ich befand mich also für einen Moment außerhalb der Schusslinie. Dies ermutigte mich zu einem effizienzsteigernden Vorschlag, als Thomas das Stück nach dem leicht verspäteten Eintreffen unseres Baritonsaxofonisten Paul C. wegen einer kritischen Stelle zum dritten Mal spielen ließ. Ich fragte: "Reicht es nicht, wenn wir den Schluss noch mal spielen?" Thomas' Antwort: "Wer hat dich eigentlich gefragt?" Da war er wieder, der sinkende Stern. Ich muss mir etwas einfallen lassen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das war aber noch nicht alles. Im Trompetensatz hat sich ein kleiner &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Wettbewerb &lt;/span&gt;entwickelt, wer es schafft, die meisten Exemplare unserer neuen CD zu verkaufen. Ralf H., auf Großkundendeals spezialisiert, ist bereits mit beeindruckenden &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;500 Stück in Führung&lt;/span&gt; gegangen. Ich selbst stochere noch im Nebel und stehe bei Null. Und zu allem Überfluss&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_mDVC8UhHC64/Sjlp4eOXV0I/AAAAAAAADII/te66mEAUj-8/s1600-h/CD_MINI_SHOP.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer; width: 150px; height: 400px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_mDVC8UhHC64/Sjlp4eOXV0I/AAAAAAAADII/te66mEAUj-8/s400/CD_MINI_SHOP.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5348422451386079042" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; startete Alterspräsident Konsul Toni D. heute Abend einen unerwarteten Flankenangriff, indem er eine &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Weltneuheit &lt;/span&gt;präsentierte: Seinen &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;selbst entwickelten CD-Self-Service-Shop&lt;/span&gt;, der sich an jedem schwarzen Brett anbringen lässt. Mir liegt leider kein anderes Foto vor -- sie müssen sich an Stelle der Metheny-CD natürlich unsere neue Scheibe denken. Mit dieser Erfindung will Toni das ungeheure Marktpotenzial erschließen, das in den SAP-Gebäuden schlummert. Für alle Kolleginnen und Kollegen: Der erste Self-Service-Shop wird in Gebäude 3 zu finden sein. Alle anderen sollten sich bei dieser Sachlage darauf einstellen, dass die Erstauflage des Albums ruckzuck vergriffen sein wird und lieber gleich jetzt &lt;a href="http://www.sapbigband.com/bestellung.htm"&gt;ein Exemplar bestellen&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kommen wir zurück zur Musik: Bei &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Corcovado (Quiet Night of Quiet Stars)&lt;/span&gt; stand Harald S. vor der Aufgabe, den Gesangspart auf dem Tenorsaxofon zu spielen, denn unsere Sängerin Beatrix A. war heute Abend nicht anwesend. Thomas wusste ihn durch einen alten Trick zur &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;freien Interpretation&lt;/span&gt; zu motivieren: Er nahm ihm schlicht und einfach die Noten weg, und siehe da: Harald spielte die Melodie fehlerfrei und, wie ich finde, sehr gefühlvoll. Sie sehen, ich zeige mich großmütig und verkneife mir jede billige Retourkutsche, obwohl der Kommentar über meine Figur mich natürlich tief getroffen hat. Der 1. Trompeter Michael K. wusste beim selben Stück zu überraschen, als er sein Flügelhornsolo von der CD perfekt nachspielte. Thomas eilte gleich zu Michaels Notenständer, um ihn auf &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;unerlaubtes Notenmaterial&lt;/span&gt; zu kontrollieren, doch da war nichts. Das war schon sehr beeindruckend.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sie merken also: Für viele von uns war es ein äußerst erfolgreicher Abend. &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Stefan &lt;/span&gt;- super Figur, super gespielt. &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Ralf &lt;/span&gt;- super Hemd, super Verkaufszahlen und bestimmt auch super gespielt. &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Harald &lt;/span&gt;und &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Michael &lt;/span&gt;- super Soloeinlagen, ob mit oder ohne Noten. &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Toni &lt;/span&gt;- super Idee mit dem CD-Shop und super gespielt sowieso. Und &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;ich&lt;/span&gt;? Einmal ein schlecht gebügeltes T-Shirt auf dem Leib und gleich der Gewichtszunahme verdächtigt. Der ewige Underdog. Selbst wenn ich gespielt hätte wie Chet Baker persönlich (was leider nicht der Fall war): dieser Abend war wohl nicht zu retten. Doch ich komme wieder, keine Frage. Und ich habe auch schon ein neues Ziel, um wieder auf die Überholspur zu gelangen: Jogi Löw war gestern. Ich glaube, meine wahre Berufung ist der &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Pilzkopf"&gt;mop-top&lt;/a&gt;. Bald werde ich so aussehen wie John, Paul, George und Ringo. Vielleicht hat Thomas mich dann auch wieder lieb.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/403016570427283825-2149861083049090698?l=sapbigband.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sapbigband.blogspot.com/feeds/2149861083049090698/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://sapbigband.blogspot.com/2009/06/goodbye-jogi-probe-am-17-juni-2009.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/403016570427283825/posts/default/2149861083049090698'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/403016570427283825/posts/default/2149861083049090698'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sapbigband.blogspot.com/2009/06/goodbye-jogi-probe-am-17-juni-2009.html' title='Goodbye Jogi: Probe am 17. Juni 2009'/><author><name>Hendrik Achenbach</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00604608239668231271</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://3.bp.blogspot.com/-ZpUifFJ0kXY/Txwprh-6C2I/AAAAAAAC-VQ/pQl82l_9ujM/s220/hendrik.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_mDVC8UhHC64/Sjlp4eOXV0I/AAAAAAAADII/te66mEAUj-8/s72-c/CD_MINI_SHOP.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-403016570427283825.post-109793476518030742</id><published>2009-05-29T20:18:00.009+02:00</published><updated>2009-06-17T16:31:00.488+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Auftritte'/><title type='text'>Von Afghanistan nach Angelbachtal: Frl. Czernatzke ist wieder da und wir werden sie endlich kennenlernen</title><content type='html'>Wenn Sie dieses Blog regelmäßig lesen, wissen Sie, dass die Aktivitä&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_mDVC8UhHC64/SiArk1LbzeI/AAAAAAAADHM/PXwaItWnrIg/s1600-h/profil.png"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: right; cursor: pointer; width: 320px; height: 286px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_mDVC8UhHC64/SiArk1LbzeI/AAAAAAAADHM/PXwaItWnrIg/s320/profil.png" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5341317069811731938" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;ten der Band genau beobachtet werden. Die Rede ist von &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Frl. Czernatzke&lt;/span&gt;, die sich (wenn man ihrem &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Blogger-Profil&lt;/span&gt; glauben darf), dauerhaft in Afghanistan aufhält und dort mit Architektur beschäftigt. Es könnte natürlich auch sein, dass sie bei der Erstellung ihres Profils in den Feldern "Land" und "Branche" einfach die jeweils ersten Einträge ausgewählt hat, aber das erscheint bei einem so intelligentem Menschen eher unwahrscheinlich. Wie dem auch sei, bisher ist Frl. Czernatzke für uns, von ihrem sicher authentischen Namen abgesehen, anonym geblieben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Fräulein hat heute zum &lt;a href="http://sapbigband.blogspot.com/2009/05/schlafentzug-und-luftgitarre-probe-am.html"&gt;Probenbericht vom 13. Mai 2009&lt;/a&gt; einen &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Kommentar &lt;/span&gt;hinterlassen, der an dieser Stelle noch einmal besonders gewürdigt werden soll, handelt es sich doch um einen echten Czernatzke, der nicht untergehen sollte, denn wer liest schon Kommentare. Sie schreibt: (Hervorhebungen von mir):&lt;br /&gt;&lt;blockquote style="font-style: italic;"&gt;Liebe Bigband, lieber &lt;span style="color: rgb(255, 0, 0); font-weight: bold;"&gt;Henrik&lt;/span&gt;,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;ich als musikinteressierte junge Dame (und mit, wie Ihr wisst, etlichen PR-Beratungsverträgen in der Musikbranche) versuche immer auf dem Laufenden zu sein, was die regionale Musikbranche anbelangt. Und so bin ich immer mal wieder am Internet-Surfen, so auch am gestrigen Abend, und da bin ich doch glatt über einen &lt;span style="color: rgb(255, 0, 0); font-weight: bold;"&gt;Auftrittstermin&lt;/span&gt;&lt;span style="color: rgb(255, 0, 0); font-weight: bold;"&gt; von Euch gestolpert - am kommenden Sonntag&lt;/span&gt;.&lt;br /&gt;Ich habe dann auch gleich versucht den Auftrittstermin mit den zahlreichen sonstigen Verpflichtungen in meinem Kalender abzugleichen, aber leider &lt;span style="color: rgb(255, 0, 0); font-weight: bold;"&gt;fehlte mir eine fundamentale Information – die UHRZEIT&lt;/span&gt;. Ich habe dann über weitere Suchmechanismen des Internets versucht diese herauszufinden, aber es ist mir nicht gelungen.&lt;br /&gt;Es gibt jetzt meines Erachtens nach &lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(255, 0, 0);"&gt;zwei Möglichkeiten&lt;/span&gt;: &lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(255, 0, 0);"&gt;1)&lt;/span&gt; ich bin zu blöd, &lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(255, 0, 0);"&gt;2)&lt;/span&gt; ich bin blind und habe die vielen Plakate, die überall hängen übersehen oder&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(255, 0, 0); font-weight: bold;"&gt;3)&lt;/span&gt; Ihr plant einen Geheimauftritt (und das machen angeblich auch mal weltberühmte Bands, die einfach mal wieder in nem kleinen Club auftreten wollen und die kündigen das dann auch nicht an….)&lt;br /&gt;Falls 3) zutrifft gebe ich jedoch zu bedenken, dass dann unter Umständen auch der Absatz der neuen CD nicht im gewünschten Maße erfolgen kann und es wieder für die Top-100-Charts langt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit sonnigen Grüße, Frl.C. &lt;/blockquote&gt;Liebes Fräulein Czernatzke, normalerweise breche ich sofort jeglichen Kontakt ab, wenn jemand &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;in meinem Vornamen das "d" vergisst&lt;/span&gt;. Nur deine beispiellose Treue zur Band und deine geistvollen Kommentare halten mich davon ab. Es ist brillant, wie du von "zwei Möglichkeiten" schreibst und dann gleich drei davon erklärst. Das hält den Leser wach und bei der Stange.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Trotzdem, das Vergehen mit dem "d" wiegt schwer. Als kleine &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Wiedergutmachung deinerseits&lt;/span&gt; schlage ich vor, dass du beim Auftritt am kommenden Sonntag in der Pause zwischen den beiden Sets in den Backstage-Bereich kommst und dich endlich zu erkennen gibst. Dann bin ich auch wieder versöhnt und &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;schenke dir ein Exemplar unserer &lt;a href="http://www.sapbigband.com/cds/nomoreblues/index.htm"&gt;neuen CD&lt;/a&gt;&lt;/span&gt; und eventuell sogar ein Bier aus dem Kontingent für die Band.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ach ja, der Auftritt am Sonntag (31. Mai) beginnt um &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;20.00 Uhr&lt;/span&gt;. Wir spielen auf dem &lt;a href="http://angelbachtal.de/veranstaltungen/info.asp?view=pfingstmarkt"&gt;Angelbachtaler Pfingstmarkt&lt;/a&gt; und freuen uns schon darauf, dich endlich kennenzulernen.&lt;br /&gt;&lt;a href="http://angelbachtal.de/veranstaltungen/info.asp?view=pfingstmarkt"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/403016570427283825-109793476518030742?l=sapbigband.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sapbigband.blogspot.com/feeds/109793476518030742/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://sapbigband.blogspot.com/2009/05/von-afghanistan-nach-angelbachtal-frl.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/403016570427283825/posts/default/109793476518030742'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/403016570427283825/posts/default/109793476518030742'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sapbigband.blogspot.com/2009/05/von-afghanistan-nach-angelbachtal-frl.html' title='Von Afghanistan nach Angelbachtal: Frl. Czernatzke ist wieder da und wir werden sie endlich kennenlernen'/><author><name>Hendrik Achenbach</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00604608239668231271</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://3.bp.blogspot.com/-ZpUifFJ0kXY/Txwprh-6C2I/AAAAAAAC-VQ/pQl82l_9ujM/s220/hendrik.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_mDVC8UhHC64/SiArk1LbzeI/AAAAAAAADHM/PXwaItWnrIg/s72-c/profil.png' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-403016570427283825.post-8895239196046961000</id><published>2009-05-13T23:39:00.009+02:00</published><updated>2009-05-14T00:51:11.164+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Proben'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='CDs'/><title type='text'>Schlafentzug und Luftgitarre: Probe am 13. Mai 2009</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_mDVC8UhHC64/SgtMEIC0ZrI/AAAAAAAAC8I/_44MFqusJIU/s1600-h/Bild001.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer; width: 400px; height: 300px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_mDVC8UhHC64/SgtMEIC0ZrI/AAAAAAAAC8I/_44MFqusJIU/s400/Bild001.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5335441817312978610" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Die Band hält einige von uns gerade ganz schön auf Trab. Da sind zum einen die anstehenden &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Auftritte&lt;/span&gt;, die einiges an Planung und Vorbereitung erfordern. Zum anderen biegen wir in Sachen &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;neue &lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;CD &lt;/span&gt;gerade auf die Zielgerade ein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Unser CMO Thomas S. hat mit Tonmeister Jakob H. einige (hoffentlich schöne) &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Stunden im Studio&lt;/span&gt; verbracht, um die Aufnahme auf Hochglanz zu polieren. Wir sind alle schon mächtig gespannt, wie sie klingen wird. Ich hatte ja in ganz besonderer Weise von den Möglichkeiten der modernen Technik profitiert, als ich mein 32-taktiges Solo bei &lt;span style="font-style: italic;"&gt;El Centro&lt;/span&gt; scheibchenweise einspielen durfte, und kann es kaum erwarten, das Endergebnis zu hören. Ja, OK, ich gebe es zu, ich bin einer von den Typen, die eine neue CD aus der Verpackung reißen, in den CD-Player legen, zum eigenen Solo vorspulen und erleichtert aufseufzen, wenn es nicht völliger Schrott ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Musik ist aber nicht alles: So eine CD braucht auch ein &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Cover &lt;/span&gt;und ein &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Booklet&lt;/span&gt;. Unser Pianist und Chief Graphic Designer (CGD) Frank H. hat in den letzten zwei Wochen &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;zahllose Nächte mit &lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Photoshop&lt;/span&gt;, Quark und Co. verbracht, um das Cover und Booklet für das neue Album zu gestalten. Natürlich war er zu diesem Zeitpunkt schon geschwächt von der üblichen E-Mail-Schlacht um die Auswahl des Hauptmotivs (die unser CMO übrigens gewonnen hat). Heute hat Frank mir dann Forschungsergebnisse zum Thema "Wie lange überlebt ein Mensch ohne Schlaf?" zugeschickt, was wohl (für die Linguisten unter uns) als &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sprechakttheorie"&gt;indirekter Sprechakt&lt;/a&gt; zu werten ist und eigentlich so viel bedeutet wie "Wir sollten so langsam mal fertig werden". Es ist aber auch wirklich bald so weit, und wenn alles gut geht, sind die Daten am Freitag auf dem Weg ins Presswerk.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Erinnern Sie sich noch an den &lt;a href="http://sapbigband.blogspot.com/2009/04/nach-der-aufnahme-ist-vor-der-aufnahme.html"&gt;Probenbericht vom 1. April 2009&lt;/a&gt;, in dem der Titel unserer neuen CD beinahe viel zu früh enthüllt wurde (nur die Reihenfolge der Buchstaben stimmte nicht)?  Es ist tatsächlich bei diesem Titel geblieben, so dass es sich immer noch lohnt, an dem kleinen &lt;a href="http://sapbigband.blogspot.com/2009/03/geschmack-kann-man-nicht-kaufen-probe.html"&gt;Preisrätsel&lt;/a&gt; teilzunehmen, das ich kurz vorher aufgesetzt hatte. Als weitere Vorabinformation kann ich ein &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Bild vom Cover der neuen CD&lt;/span&gt; anbieten, aber auch hier ist (wie damals bei den Buchstaben) leider etwas schiefgegangen. Das Bild ist ein wenig unscharf. Da ich diese Zeilen aber zu nächtlicher Stunde schreibe, kann ich Frank unmöglich anrufen und um ein Update bitten. Es könnte ja sein, dass er heute Nacht ausnahmsweise mal schläft.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_mDVC8UhHC64/SgtMLFPTymI/AAAAAAAAC8Q/gO7uSNyRRvM/s1600-h/nmb_unscharf_heddy.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 317px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_mDVC8UhHC64/SgtMLFPTymI/AAAAAAAAC8Q/gO7uSNyRRvM/s400/nmb_unscharf_heddy.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5335441936819145314" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Dies ist also der Hintergrund, vor dem heute die Generalprobe für unseren &lt;a href="http://www.sap-bigband.de/konzerte/ma-kaefertal-14jun2009.pdf"&gt;morgigen Auftritt in Mannheim&lt;/a&gt; stattfand. Thomas kündigte zu Beginn an, dass wir das Programm (70% Latin, 30% Swing/Blues und viel Gesang) einfach komplett durchspielen würden. Das taten wir dann auch, aber irgendetwas war anders als sonst. &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Thomas war noch entspannter als sonst&lt;/span&gt;, obwohl wir sicher nicht perfekt gespielt haben. Er klatschte, tanzte, sang, dirigierte und ließ ein Stück nach dem anderen auflegen, ohne kritische Stellen zu wiederholen. Seine Verbesserungsvorschläge beschränkten sich auf ein gelegentliches "an der Stelle müssen wir ein bisschen aufpassen", und ansonsten war alles eitel Sonnenschein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Einen ersten Höhepunkt nahm das Ganze bei &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Cruisin' for a Bluesin'&lt;/span&gt;: Thomas ließ das Stück &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_mDVC8UhHC64/SgtMkr74hAI/AAAAAAAAC8Y/VweMkiYA-oo/s1600-h/180px-James_Last1.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 180px; height: 268px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_mDVC8UhHC64/SgtMkr74hAI/AAAAAAAAC8Y/VweMkiYA-oo/s400/180px-James_Last1.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5335442376703378434" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;einfach so durchlaufen, schnappte sich nach ein paar Takten den Probeausdruck des neuen CD-Booklets, den Frank mitgebracht hatte, und führte kurzerhand einen Korrekturgang durch. An den kritischen Stellen des Stücks blickte er aber kurz auf, um die Einsätze einzuzählen. Hat dieser Mann ein Potenzial! Unsereins schlägt sich die Nächte um die Ohren, um das Booklet zum fünften mal Korrektur zu lesen, und er checkt es mal eben so ab, während er eine 25-köpfige Big Band durch eine schwierige Nummer lotst. Hier steht &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;ein großer Bandleader&lt;/span&gt; kurz vor der Blüte seiner Jahre, und ist es nicht bezeichnend, dass dies in dem Jahr geschieht, in dem James Last seinen achtzigsten Geburtstag feiert? Ich bin gerührt. Schnief.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Unser Drummer (Thomas hat mir verboten, "Schlagzeuger" zu sagen) Olli B. hat bei &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Cruisin'&lt;/span&gt; übrigens um sein Leben getrommelt und mächtig draufgehauen. Er wird ja demnächst ein neues Drumset (heißt das so? "Schlagzeug" darf ich dann ja wohl auch nicht sagen) kaufen, und muss insofern auf platzende Felle und zerbeulte Becken keine Rücksicht mehr nehmen. Zwischendurch ist er sogar aufgestanden und hat uns etwas vorgetanzt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sie merken es: Diese Probe war etwas Besonderes. Der Drummer zum Scherzen aufgelegt, der Bandleader extrem entspannt -- was war da los? Bei &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Street Life&lt;/span&gt; schaukelte sich das Ganze abermals hoch: Diese Nummer beginnt ja ganz langsam, wird dann aber nach einem kurzen Break so richtig groovy, fast schon discomäßig. Hier taten sich einige Musikerinnen und Musiker zusammen und skandierten "Heinz, aufstehen!" Sie wollten offenbar einen Bassisten sehen, der den Groove nicht nur spielte, sondern bis in die letzte Faser verkörperte. Nun, die Bereitschaft war da (er stand auf), aber Thomas S. fühlte sich doch genötigt, sich bei dieser Nummer vor ihn zu stellen und Anschauungsunterricht zu erteilen. Und was soll ich sagen: Wir wussten ja alle, dass Thomas eine extraheiße Luftgitarre spielt, doch wie &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_mDVC8UhHC64/SgtMukNsT6I/AAAAAAAAC8g/7_dQndQMVtU/s1600-h/Bild003.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer; width: 400px; height: 300px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_mDVC8UhHC64/SgtMukNsT6I/AAAAAAAAC8g/7_dQndQMVtU/s400/Bild003.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5335442546429284258" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;er dieses Prinzip heute Abend auf den Bass übertrug, war neu und wirklich sehenswert. Man darf also wirklich gespannt sein, was morgen im Kulturhaus in Mannheim-Käfertal los sein wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Nachbesprechung fand heute an einem ungewohntem Ort statt: Alle unsere Stammlokale fanden in der Abstimmungsphase keine Mehrheit, und so ließen wir uns im &lt;a href="http://www.erbprinz-walldorf.de/Restaurant.htm"&gt;Walldorfer Erbprinz&lt;/a&gt; nieder. Hier wurden wir gleich mehrfach positiv überrascht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zunächst einmal waren die &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Speisen &lt;/span&gt;von sehr guter Qualität. Ich kann dies nur auf Grund des optischen und olfaktorischen Eindrucks und anhand der Äußerungen meiner Mitmusikerinnen und -musiker beurteilen, denn nachdem ich heute Mittag in der Kantine fürchterlich abgestürzt war (Currywurst mit Pommes und Mayo, dazu Extra-Pommes mit Extra-Mayo), beschränkte ich mich auf ein Getränk. Trotzdem: alle Achtung, das war nicht übel. Gegen Ende tranken wir dann noch einen &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Espresso&lt;/span&gt;, der wirklich fantastisch schmeckte. Der Kellner schließlich war nicht nur unterhaltsam, sondern auch äußerst tolerant und leidensfähig. Der Akzent, den er aus seiner &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;bayerischen &lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Heimat &lt;/span&gt;mitgebracht hatte, veranlasste Thomas nämlich zu der Frage, aus welcher Gegend in &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Österreich &lt;/span&gt;er denn stamme, und an dieser Stelle hätte er natürlich alle Berechtigung gehabt, eine Schießerei anzufangen. Hat er aber nicht, sondern das Geschäft mit Humor und Stil zu Ende gebracht. Respekt! Da werden wir uns sicher mal wieder sehen lassen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/403016570427283825-8895239196046961000?l=sapbigband.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sapbigband.blogspot.com/feeds/8895239196046961000/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://sapbigband.blogspot.com/2009/05/schlafentzug-und-luftgitarre-probe-am.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/403016570427283825/posts/default/8895239196046961000'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/403016570427283825/posts/default/8895239196046961000'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sapbigband.blogspot.com/2009/05/schlafentzug-und-luftgitarre-probe-am.html' title='Schlafentzug und Luftgitarre: Probe am 13. Mai 2009'/><author><name>Hendrik Achenbach</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00604608239668231271</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://3.bp.blogspot.com/-ZpUifFJ0kXY/Txwprh-6C2I/AAAAAAAC-VQ/pQl82l_9ujM/s220/hendrik.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_mDVC8UhHC64/SgtMEIC0ZrI/AAAAAAAAC8I/_44MFqusJIU/s72-c/Bild001.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-403016570427283825.post-3054917533683471521</id><published>2009-04-22T23:53:00.009+02:00</published><updated>2009-11-07T16:32:40.210+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Proben'/><title type='text'>Dass das so geil swingt: Probe am 22. April 2009</title><content type='html'>&lt;div&gt;Der Frühling ist da, und alle Menschen sind fröhlich.  Das heißt, genau genommen müsste ich sagen, &lt;strong&gt;fast alle Menschen sind  fröhlich&lt;/strong&gt;, denn auch wenn der Mittwoch Abend durch die Bigband-Probe und  die anschließende Nachbesprechung zu meine&lt;span&gt;n&lt;/span&gt; persönlichen Wochen-Highlights gehört, so war  heute &lt;span&gt;doch &lt;/span&gt;ein trauriger Mittwoch.  Sie ahnen vermutlich schon, was los war: Unser verehrter &lt;em&gt;El Presidente&lt;/em&gt;  Ralf H., zukünftiger Alterspräsident der Band, konnte nicht an der Probe  teilnehmen. Er war gezwungen, die Musik seinen beruflichen Verpflichtungen zu  opfern, was nun mal vorkommen kann und nicht zu ändern ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt; &lt;div&gt; &lt;/div&gt; &lt;div&gt;Verständlicherweise verliert so ein Mittwoch Abend durch Ralfs Abwesenheit  für mich allen Glanz und Reiz. Ralf ist ja nicht nur mein ewiger Kontrahent, was  den Führungsanspruch in der Band angeht. Wir teilen uns auch eine Stimme (3.  Trompete), und stehen in der Probe meistens nebeneinander (jawohl meine Damen  und Herren, &lt;strong&gt;die Trompeten stehen zwei Stunden&lt;/strong&gt;, während die  Saxophone sich nicht nur ihre Gießkannen mit einem Riemen um den Hals hängen,  sondern auch noch auf Stühlen sitzen).&lt;/div&gt; &lt;div&gt; &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;W&lt;span&gt;as das Kopf-an-Kopf-Rennen um die Präsidentschaft an&lt;/span&gt;&lt;span&gt;geht, macht es einfach keinen Spaß, wenn Ralf nicht da ist. Meine PR-Beraterin (Frl. Czernatzke)  hätte mir sicher geraten, seine Abwesenheit heute Abend zu einer &lt;strong&gt;infamen  Intrige&lt;/strong&gt; zu nutzen. In ihrem vielbeachteten Kommentar zum &lt;a href="http://sapbigband.blogspot.com/2009/04/latin-war-gestern-probe-am-9-april-2009.html" target="_blank"&gt;Probenbericht  von vorletzter Woche&lt;/a&gt; schreibt sie:&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt; &lt;div&gt;&lt;em&gt;Erlaube mir eine Randbemerkung: der Präsident, so  zurückhaltend, das scheint mir gefährlich - hast du mal an einen kleinen  Lauschangriff oder eine Mail-Überwachung nachgedacht - das ist grad in und wird  von vielen Firmen erfolgreich praktiziert - kann also nicht verkehrt sein. Im  schlimmsten Fall kommt es in die Zeitung und der Vorstand (in diesem Fall der  Präsident) muss zurücktreten - oder die Kanzlerin spricht ein Machtwort oder so  - kann aber nur gut sein für Dich oder einen etwaigen weiteren Kandidaten&lt;/em&gt;.  &lt;/div&gt; &lt;div&gt; &lt;/div&gt; &lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;span&gt;So weit &lt;/span&gt;&lt;span&gt;Frl. Czernatzke.&lt;/span&gt;&lt;span&gt; Aber ich weiß nicht so  recht. Ethisc&lt;/span&gt;&lt;span&gt;he Bedenken habe ich als &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;eiskalter Karrierist&lt;/span&gt; natürlich keine, aber  ist das wirklich notwendig? Soll man einen alten Kämpfer wie Ralf wirklich  noch so hart rannehmen? Das kann ich mir nicht vorstellen.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt; &lt;div&gt; &lt;/div&gt; &lt;div&gt;&lt;span&gt;&lt;br /&gt;Kommen wir zum  musikalischen Teil des Abends. Im Hinblick auf die &lt;a href="http://www.sap-bigband.de/auftritte.htm" target="_blank"&gt;anstehenden Auftritte&lt;/a&gt; hatte  Thomas im Vorfeld der Probe eine  Liste der Stücke bereitgestellt, damit die Musikerinnen und Musiker ihre  persönliche Notenablage optimieren konnten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_mDVC8UhHC64/Se-aUty_7bI/AAAAAAAAC4A/QNnNEyupCFM/s1600-h/Bild002.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_mDVC8UhHC64/Se-aUty_7bI/AAAAAAAAC4A/QNnNEyupCFM/s320/Bild002.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5327646564884147634" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;span&gt;&lt;br /&gt;Aus diesem Fundus (natürlich ein  hochexplosiver Mix aus Latin, Swing und Blues) landeten heute Abend die  folgenden Nummern auf den Pulten:&lt;/span&gt;&lt;/div&gt; &lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;span&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Hay Burner&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Das ist, zusammen mit &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Critic's Choice&lt;/span&gt;, meine Lieblingsnummer im Repertoire der Band. Thomas führte gleich bei diesem ersten Stück eine neue Masche ein, nach der alle Musikerinnen und Musiker die Viertel mit dem Fuß zu schlagen hatten. So ein bisschen mit den Zehen wippen wurde nicht akzeptiert. Es musste schon der ganze Fuß sein, "auch wenn es weh tut", so Thomas. Schlau&lt;/span&gt;&lt;span&gt;meier, die entweder nur die zwei und die vier schlugen, weil sie meinten, sich im Swing auszukennen, wurden gleich abgestraft. Das gleiche Schicksal erlitten diejenigen, die abwechselnd mit beiden Füßen zählten. Thomas machte tatsächlich mehrmals die Runde und schaute 19 Füßen beim Wippen zu.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Miss Fine&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Auch hier waren wir aufgefordert, den Takt mit den Füßen zu schlagen. Schmerzverzerrte Gesichter allenthalben, doch unser CMO bestand darauf, und prägte gleich einen neuen Fachbegriff: Beharrliches Taktschlagen mit dem Fuß werde irgendwann, so Thomas, dazu führen, dass wir unser &lt;/span&gt;&lt;span&gt;"inneres Timing" entdeckten.&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Cruisin' for a Bluesin'&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Bei dieser Nummer denke ich eigentlich immer &lt;/span&gt;&lt;span&gt;nur daran, dass wir sie einmal ohne Vorbereitung auf dem Trompetenworkshop mit &lt;a href="http://www.erniehammes.lu"&gt;Ernie Hammes&lt;/a&gt; gespielt haben. Dabei habe ich eine dermaßen schlechte Vorstellung abgeliefert, dass es mir heute noch peinlich ist. Ernie hat mir zwar einige Zeit später eine CD von sich geschenkt, doch das könnte man auch als Akt des Mitleids interpretieren. Noch peinlicher als meine damalige Performance war allerdings die Aktion von Jochen R., der heute Abend, als Thomas das Stück für beendet erklärte, allen Ernstes fragte, ob wir es "nochmal spielen" könnten. Unglaublich! Hier scheint aus einer unerwarteten Richtung Konkurrenz heranzuwachsen. Thomas nahm den Vorschlag nämlich dankend an ("das nenne ich Einsatz"), und wir konnten die ganze Grütze nochmal spielen.&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Critic's Choice&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span&gt;Auf meinem Notenblatt von &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Critic's Choice&lt;/span&gt; habe ich einmal, nachdem mir irgend jemand die Tonart verraten hatte, die G-Blues-Tonleiter notiert. Thomas darf das aber nicht wissen. Deswegen meldete ich mich, als das Stück schon begonnen hatte, per&lt;/span&gt;&lt;span&gt; Augenkontakt bei Thomas zum Solo. Dieser schüttelte aber mit ernster Miene den Kopf und forderte Harald S. zum Solo auf. Ich weiß nicht recht, aber mein Stern in der Band scheint gerade zu sinken. Schließlich durfte ich aber doch noch spielen, und durfte wieder einmal feststellen, dass &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;gelegentliches Üben dem Erhalt der Lippenmuskulatur&lt;/span&gt; durchaus förderlich ist. Leider musste ich den Beweis per Kontraposition führen, denn über die Osterfeiertage hatte sich eine beklagenswerte Disziplinlosigkeit bei mir eingeschlichen, so dass ich die Hinterbacken beim Sol&lt;/span&gt;&lt;span&gt;o ganz schön zusammenkneifen musste. Es kam erschwerend hinzu, dass di&lt;/span&gt;&lt;span&gt;e Rhythmusgrupp&lt;/span&gt;&lt;span&gt;e während meines Solos eine ganz neue Definition von Solobrea&lt;/span&gt;&lt;span&gt;k ausprobierte, und stellenweise komplett Pause machte. So baut sich natürlich eine unheimliche Spannung bei den Zuhörern auf, denn es ist nur eine Frage der Zeit, bis der Solist ins Straucheln gerät und abschmiert.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Miró on the Wall&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Hier handelte es sich um eine neue Swing-Nummer &lt;/span&gt;&lt;span&gt;unseres Saxophonisten Peter H. Sie gab mir Gelegenheit, mic&lt;/span&gt;&lt;span&gt;h mit einer unglaublich intelligenten Frage hervorzutun: Als wir die Anweisung &lt;span style="font-style: italic;"&gt;D.C. al Coda&lt;/span&gt; erreichten, fragte ich unseren Lead-Trompeter Michael K., leider zu laut und auch für einige andere hörbar, wo denn das &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Segno &lt;/span&gt;sei. Ich verzichte darauf, den Nicht-Musikern unter Ihnen zu erklären, warum das peinlich ist. Vertrauen Sie mir einfach, wenn ich sage, dass ich durch diese Frage bewiesen habe, ebenfalls zu&lt;/span&gt;&lt;span&gt; den Nicht-Musikern zu gehören.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Fever + L-O-V-E +  Street Life&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Für diese drei Gesangsnummern ist Beatrix A. zu uns gesto&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_mDVC8UhHC64/Se-ayJrO09I/AAAAAAAAC4I/lTrJo1MMw7A/s1600-h/Bild004.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer; width: 320px; height: 238px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_mDVC8UhHC64/Se-ayJrO09I/AAAAAAAAC4I/lTrJo1MMw7A/s320/Bild004.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5327647070583968722" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;ßen, und sie hat wieder so schön gesungen, dass einem das Herz aufging. Besonders L-O-V-E war eine ganz große Sache, und Thomas forderte die Band folgendermaßen aus, den wunderbaren Gesang auch durch ein angemessenes Spiel zu unterstützen: &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;"Ihr müsst euch ergötzen an der Geilheit, dass das so geil swingt."&lt;/span&gt; Tja, dem ist wohl nichts hinzuzufügen. Haben wir dann auch gemacht (uns ergötzt). Falls es bei Thomas mit der Laufbahn als Trompeter wider Erwarten einmal nicht mehr so gut laufen sollte, steht ihm ohne Zweifel eine große Zukunft als Aphorismenschreiber offen. Oder als Sänger: Er unterstützte Bea heute Abend mit einer Art Oberstimme, im Falsett nach Art eines Robin Gibb ausgeführt, und zeigte durchaus Potenzial als Vokalist. Außerdem bot er eine Reihe von Tanzeinlagen, die zwar stellenweise ein wenig nach Tele-Aerobic aussahen, aber ebenfalls ausbaufähig waren.&lt;br /&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;Etwa&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_mDVC8UhHC64/Se-bADcni6I/AAAAAAAAC4Q/y6e7YekEARo/s1600-h/Bild005.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 320px; height: 238px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_mDVC8UhHC64/Se-bADcni6I/AAAAAAAAC4Q/y6e7YekEARo/s320/Bild005.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5327647309430229922" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;s überraschend kam heute Abend noch einmal das Thema "Uhren" auf den Tisch, denn Konsul Toni D. präsentierte sich mit einem neuen Schwergewicht am Handgelenk, was mir von Thomas S. prompt als Vorbild unter die Nase gerieben wurde. Meine kürzlich erworbene Casio war bei ihm durchgefallen (wir berichteten).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Deswegen beschlossen Toni und ich, die Weltöffentlichkeit zu diesem Thema zu befragen (das sind Sie, meine Damen und Herren). Hier ist also ein Foto von verschiedenen Uhren, die allesamt heute Abend von Bandmitgliedern getragen wurden. Sie sind nun aufgefordert, per Kommentar zu diesem Beitrag (auch anonym möglich) abzustimmen. Wählen Sie einfach die schönste Uhr durch Angabe der Nummer (von ganz links = 1 bis ganz rechts = 5). Wem die Uhren gehören, wird nächste Woche verraten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_mDVC8UhHC64/Se-bMwflYRI/AAAAAAAAC4Y/ozG7epvII5I/s1600-h/Bild006.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 300px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_mDVC8UhHC64/Se-bMwflYRI/AAAAAAAAC4Y/ozG7epvII5I/s400/Bild006.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5327647527680696594" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Abschließend ist noch zu berichten, dass das &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Keyboard von Frank W.&lt;/span&gt; (ein echtes &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;nord&lt;/span&gt;, über das wir auch schon ausführlich berichtet haben) in dieser Probe &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;auf neuen Beinen&lt;/span&gt; daherkam. Der alte Kreuzständer wurde durch Original-&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;nord&lt;/span&gt;-Beine ersetzt:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_mDVC8UhHC64/Se-bkAUIqTI/AAAAAAAAC4g/nz7xskrXPj8/s1600-h/Bild001.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 300px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_mDVC8UhHC64/Se-bkAUIqTI/AAAAAAAAC4g/nz7xskrXPj8/s400/Bild001.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5327647927064635698" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Bitte würdigen Sie diese Tatsache entsprechend. Den Klang hat es meinem Empfinden nach nicht beeinflusst (fantastisch wie immer), aber angeblich wackelt es jetzt nicht mehr. Wir freuen uns. In diesem Sinne: Alles Gute und bis nächste Woche.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/403016570427283825-3054917533683471521?l=sapbigband.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sapbigband.blogspot.com/feeds/3054917533683471521/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://sapbigband.blogspot.com/2009/04/dass-das-so-geil-swingt-probe-am-22.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/403016570427283825/posts/default/3054917533683471521'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/403016570427283825/posts/default/3054917533683471521'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sapbigband.blogspot.com/2009/04/dass-das-so-geil-swingt-probe-am-22.html' title='Dass das so geil swingt: Probe am 22. April 2009'/><author><name>Hendrik Achenbach</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00604608239668231271</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://3.bp.blogspot.com/-ZpUifFJ0kXY/Txwprh-6C2I/AAAAAAAC-VQ/pQl82l_9ujM/s220/hendrik.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_mDVC8UhHC64/Se-aUty_7bI/AAAAAAAAC4A/QNnNEyupCFM/s72-c/Bild002.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-403016570427283825.post-5330428652332529831</id><published>2009-04-08T17:43:00.013+02:00</published><updated>2009-04-09T01:02:40.016+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Proben'/><title type='text'>Latin war gestern: Probe am 9. April 2009</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_mDVC8UhHC64/Sd0gW9hDWEI/AAAAAAAAC2A/yer7ckh5Cr8/s1600-h/notenpult.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: right; cursor: pointer; width: 167px; height: 400px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_mDVC8UhHC64/Sd0gW9hDWEI/AAAAAAAAC2A/yer7ckh5Cr8/s400/notenpult.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5322445913464199234" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Die Overdubs für unsere CD-Aufnahme sind seit letztem Samstag im Kasten, und jetzt liegen die Geschicke des neuen Albums in den Händen von Jakob H. und Thomas S., die das Ganze abmischen. Wieviele &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Monate intensiven Latin-Studiums&lt;/span&gt; liegen nun hinter uns? Wer vermag sie zu zählen? Es war eine lange Zeit.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn eine Gruppe eine anstrengendes Projekt beendet hat, ist es die Aufgabe einer jeden Führungspersönlichkeit, neue Wege aufzuzeigen. Sonst drohen die Projektteilnehmer in ein schwarzes Loch zu fallen. Und wie kann man seine Mitarbeiter am besten von &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;trübsinniger Grübelei&lt;/span&gt; abhalten? Unser CMO Thomas S. weiß, wie es geht: Man gibt ihnen eine anspruchsvolle Aufgabe. Dabei versteht es sich aber von selbst, dass man erst einmal nicht direkt mit dem Mitarbeitern interagiert, sondern die operative Umsetzung in die Hände eines bewährten Assistenten legt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Deswegen erreichte mich heute Mittag folgende E-Mail von unserem CMO, vermutlich mit einer Hand auf dem Blackberry getippt, während die andere Hand 325 PS durch die Mannheimer Downtown steuerte.&lt;span style="font-family:courier new;"&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="font-family:courier new;"&gt;Von: Thomas S.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:courier new;"&gt;An: Hendrik A.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:courier new;"&gt;Gesendet: Mi 08.04.2009 12:13&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:courier new;"&gt;Betreff: prg heute abend&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:courier new;"&gt;schickst du das bitte rum damit die noten da&lt;br /&gt;sind für heute Abend&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:courier new;"&gt;&lt;br /&gt;cruisin for&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:courier new;"&gt;miss fine&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:courier new;"&gt;critic's choice&lt;br /&gt;sussudio/pick up the pieces&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:courier new;"&gt;danke thomas&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;/span&gt;Freunde und Kenner der SAP BIG BAND erkennen natürlich, dass sich hier nicht um moderne Lyrik handelt ("Cruisin for Miss Fine"), sondern um eine Liste von Stücken, hinter der sich gleich zwei anspruchsvolle Aufgaben verbergen: Zunächst einmal galt es, nach vielen Monaten Swing- und Blues-Entzug, den Schalter im Kopf wieder umzulegen, Mambo, Samba und wie sie alle heißen zu vergessen, bei &lt;em&gt;Miss Fine&lt;/em&gt; cool zu swingen und bei &lt;em&gt;Pick Up the Pieces&lt;/em&gt; so richtig funky zu spielen. Und zweitens waren die Musikerinnen und Musiker mit der Aufgabe konfrontiert, die Noten für diese Stücke zu finden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In der Band kommen unterschiedliche &lt;strong&gt;Noten-Ablagesysteme&lt;/strong&gt; zum Einsatz (numerisch, alphabetisch, in Einzelfällen vielleicht auch alphanumerisch), aber das vorherrschende System ist doch das gute alte &lt;strong&gt;Go-to-the-Bottom&lt;/strong&gt;. Bei diesem System werden die Notenblätter eines Stückes, das man gerade gespielt hat, einfach oben auf den Stapel in einer Art Loseblattsammlung gelegt. Wenn das nächste Stück beendet ist, werden die Notenblätter in derselben Weise abgelegt -- einfach obendrauf. Auf diese Weise sinkt ein Stück, das länger nicht gespielt wird, langsam auf den Boden des Stapels und kann dort jederzeit abgeholt werden. Dieses System hat einen großen Vorteil: Die Musikerinnen und Musikern werden in die Lage versetzt, den Notenständer nach Beendigung eines Stückes extrem schnell leerzuräumen. Die gewonnene Zeit kann dann auch gleich eingesetzt werden, um Noten zu finden, die sich gerade in einer undefinierten Position zwischen &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Top &lt;/span&gt;und &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Bottom &lt;/span&gt;befinden. Allerdings kann &lt;em&gt;Go-to-the-Bottom&lt;/em&gt; nur dann erfolgreich eingesetzt werden, wenn es genau einen Stapel gibt. Die zitierte Nachricht von Thomas spielt auf die Tatsache an, dass in Einzelfällen zwei Stapel existieren: Der &lt;em&gt;Ich-glaube-das-sind-die Stücke-die-wir-gerade-spielen-Stapel&lt;/em&gt; befindet sich in der Notentasche, und der &lt;em&gt;Das-Zeug-schleppe-ich-lieber-mal-nicht-mit-Stapel&lt;/em&gt; liegt zu Hause in der Garage auf den Winterreifen.&lt;p&gt;&lt;/p&gt;Da die meisten Bandmitglieder SAP-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter sind, können sie sich auf Grund der Nähe zum Proberaum (das Foyer von Gebäude 5 in Walldorf) jeden Mittwoch bis kurz vor 19.00 Uhr ihrer persönlichen Wertschöpfungskette widmen, bevor sie dann zu spät zur Probe kommen. In diesem Konzept ist ein Schlenker über die heimische Garage natürlich nicht vorgesehen, und so durfte man gespannt sein, zu welchem Erfolg die Last-Minute-Info bezüglich der heute zu probenden Stücke führen würde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Um es kurz zu machen: Ich ging noch etwas früher als sonst zur Probe, um nicht nur meine übliche Vorbereitung durchzuführen (Kantine aufschließen, damit die Herren und Damen Saxophone sich Stühle holen können; den Geschirrwagen im Foyer wegräumen; die Videoleinwand ausschalten), sondern auch, um die Stücke auf der Liste aus dem Notenschrank im Keller zu holen. Schließlich sind bald wieder &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Präsidentschaftswahlen in der Band&lt;/span&gt;, für die es Punkte zu sammeln gilt. Ebenfalls sehr pünktlich vor Ort war unser CMO, der in seiner Weisheit schon wieder neue Pläne geschmiedet und teilweise ganz andere Stücke im Kopf hatte, die wir dann zusammen aus dem Keller holten. Ich denke, damit ist der Wahlkampf für dieses Jahr eröffnet, Ralfi-Baby. Mit dem erfolgreichen CD-Aufnahme-Wochenende im Rücken habe ich natürlich einen mächtigen Vorsprung. Allerdings weiß ich gar nicht, ob ich noch einen Gegner habe. Normalerweise setzen Präsidenten in ihrer letzten Amtszeit ja noch einmal entscheidende Aktzente, um in die Geschichtsbücher aufgenommen zu werden. Darauf warten wir noch. Ich kann mir das eigentlich nur so erklären, dass &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;mein ewiger Kontrahent Ralf H.&lt;/span&gt; im Verborgenen eine ganz große Nummer vorbereitet, um mich später mit einem Schlag wegzufegen. Auffällig ist auch, dass die Zahl seiner E-Mails stark abgenommen hat. Früher kamen an einem normalen Tag zwischen Mitternacht und 1.30 Uhr im Schnitt 12,5 E-Mails von Ralf. Davon ist nichts mehr zu sehen. Und da fragt man sich schon: Wenn er uns nicht mailt, wem mailt er dann? Ich glaube, er wird uns noch alle überraschen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kommen wir zur ersten Frage zurück: Wie kam die Band nach Monaten voller südamerikanischer Rhythmen mit einem ganz anderen Repertoire zurecht? Den Anfag machte &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Cruisin' for a Bluesin'&lt;/span&gt;. Im ersten Durchgang hatte Konsul Toni D. ein sehr gutes Solo gespielt, und für den zweiten Durchgang hatte ich mich für ein &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Trompetensolo &lt;/span&gt;gemeldet. Da weit und breit keine Vorzeichen zu sehen waren, ging ich von einem C-Blues aus und dachte angestrengt nach, welche Töne dazu passen würden. Mir war aber nicht mehr klar, wie das genau mit der verminderten Fünf und der Sieben und überhaupt war, so dass ich mich nicht sicher fühlte. Wenige Sekunden vor dem Solo hörte ich dann von Toni, dass es sich um einen F-Blues handelte. Da blieb natürlich keine Zeit mehr, die passenden Noten zu ermitteln, so dass ich einfach nach Gehör spielte, was aber überraschenderweise zumindest nicht völlig daneben ging. Nach den Overdubs für die CD, bei denen ich nach etwa 38 Takes ein paar halbwegs brauchbare Fragmente abgeliefert hatte, war das eine wohltuende Erfahrung. Übrigens hatte ich bei dem zusätzlichen Overdub-Termin am vergangenen Sonntag eine weitere Chance, mein Solo bei &lt;span style="font-style: italic;"&gt;El Centro&lt;/span&gt; einzuspielen, und Thomas kommentierte meine Leistung heute Abend treffend: "Es war die gleiche Grütze, aber mit besserem Ansatz." Na also! Ich denke, dass ich auf einem guten Weg bin.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Thomas schaffte es heute Abend schon beim ersten Stück (&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Cruisin'&lt;/span&gt;), zahlreiche Musikerinnen und Musiker zum Solospiel zu animieren, und man muss sagen, dass alle ihre Sache gut gemacht haben, und Thomas muss man zu diesem Schachzug gratulieren. Es war genau die richtige Maßnahme nach all der Konzentration und Exaktheit einer CD-Aufnahme. Besonders hervorzuheben ist Harald S., der für mein Gefühl mit seinen Soli dem Charakter der Stücke in besonderer Weise gerecht wurde (zum Beispiel bei &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Pick Up the Pieces&lt;/span&gt; oder &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Street Life&lt;/span&gt;).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Pick Up the Pieces&lt;/span&gt; war auch insofern interessant, als Martin W. (trb) eine &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;philosopische Diskussion&lt;/span&gt; vom Zaun brach: Ein bestimmter Abschnitt im Notenbild war sowohl mit Wiederholungszeichen markiert als auch mit "Repeat 3 X's" überschrieben. Mögliche Auslegungen:&lt;br /&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;Mathematisch: (1 Abschnitt + 1 Wiederholung) * 3 = 6 Durchgänge&lt;br /&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Pragmatisch: "Der Abschnitt wird eben nicht zwei-, sondern drei Mal wiederholt."&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;Als wir uns endlich auf die pragmatische Interpretation geeinigt hatten und weiterspielen wollten, kehrte Jürgen H. kurzerhand zur Ausgangsfrage zurück, und erkundigte sich, wie oft der Abschnitt denn wohl zu spielen sein. Entsprechende Kritik ("das haben wir doch gerade lang und breit besprochen!") ließ er routiniert an sich abprallen: "Ich kann es mir erlauben, ich habe es ja richtig gespielt." Jawoll! Das beweist Klasse. Wächst hier &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;der nächste Präsident der Band&lt;/span&gt; heran? Ich würde mich nicht wundern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine meiner Lieblingsnummern, &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Hay Burner&lt;/span&gt;, konnte leider nicht gespielt werden, weil die Noten bei zu vielen Probenteilnehmern auf dem Winterreifenstapel lagen. Ich war deswegen sehr traurig, aber das interessiert ja sowieso niemanden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sehr schön war &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Miss Fine&lt;/span&gt; -- ich träume ja seit Jahren davon, einmal das Trompetensolo spielen zu dürfen (zumindest in der Probe), doch Toni stand wie ein Fels in der Brandung, und das zurecht: So wie er werde ich es nie spielen können. Eine wirklich fantastische Leistung lieferte aber Jens W. (git) bei diesem Stück ab: Gegen Ende haben die Trompeten ausgiebige &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Shakes &lt;/span&gt;zu spielen, die gute Trompeter mit Zunge und Lippen ausführen, während Verlierer wie ich einfach die ganze Trompete so schütteln, dass der Ton in Schwingung gerät, aber die Schneidezähne keinen Schaden davontragen. Und was machte Jens? Er spielte die &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Shakes auf der Gitarre&lt;/span&gt; mit. Dabei kamen aber nicht Zunge und Lippen zum Einsatz, sondern eine mandolinenartigen Technik, die in der europäischen Jazz-Szene sicher noch von sich reden machen wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach der Probe begann die übliche Diskussion, in welcher Lokation die &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Nachbesprechung&lt;/span&gt; durchzuführen sei. Edda S. regte an, etwas Neues auszuprobieren, und schlug den "Italiener unten in der Astoria-Halle" vor. Der Vorschlag wurde an&lt;span&gt;&lt;span style="font-family:courier new;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_mDVC8UhHC64/Sd0fguGSFXI/AAAAAAAAC14/iNcO7Sn0VbY/s1600-h/Fotos-0081.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: left; cursor: pointer; width: 400px; height: 300px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_mDVC8UhHC64/Sd0fguGSFXI/AAAAAAAAC14/iNcO7Sn0VbY/s400/Fotos-0081.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5322444981612451186" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;genommen, und mit Hilfe einer etwas diffusen Wegbeschreibung landeten wir zwar alle auf demselben Parkplatz, aber nicht im selben Lokal. Eine Splittergruppe, bestehend aus Ralf H., Anja R. und mir wäre fast in einem Lokal namens "Thessaloniki" gelandet, wobei Thessaloniki ja streng genommen nicht in Italien liegt. Ein kurzer Anruf bei unserem CMO führte uns dann auf den rechten Weg, und es stellte sich heraus, dass &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Eddas "neuer Italiener"&lt;/span&gt; einen wirklich landestypischen Namen für sein Restaurant gewählt hatte: "Lokalderby". Respekt. Und die Speisekarte legte ein vorbildliches Zeugnis davon ab, dass die europäische Gemeinschaft auch kulinarisch zusammenwachsen muss: Wenn sich die italienische Küche für Schnitzel mit Pommes, Bratwurst mit Bratkartoffeln und gemischten Salat mit Maultaschen öffnen kann, ist mir um Europa nicht länger bange.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Thomas kam bei der Nachbesprechung (im Hinblick auf meine demnächst erscheinenden &lt;a href="http://www.hendrik-achenbach.de/buecher"&gt;Bücher&lt;/a&gt;) mal wieder auf meine Frisur zu sprechen, die einfach zu brav sei. Man müsse da unbedingt was machen. Nun bin ich aber ja auch ein sehr braver Typ, doch ich will meinem väterlichen Freund und Mentor hier nicht wiedersprechen. Deswegen tue ich, was ich kann, und lasse die Haare wachsen. Vielleicht wird ja noch was draus.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die übrigen Themen der Nachbesprechung waren eher internen Charakters und sollen hier keine Erwähnung finden, denn schließlich ist dieses Blog landauf, landab für seine fast schon sprichwörtliche Diskretion bekannt. Nächste Woche findet übrigens keine Probe statt, aber am 22. April geht es wieder rund. Bis dann ...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/403016570427283825-5330428652332529831?l=sapbigband.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sapbigband.blogspot.com/feeds/5330428652332529831/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://sapbigband.blogspot.com/2009/04/latin-war-gestern-probe-am-9-april-2009.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/403016570427283825/posts/default/5330428652332529831'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/403016570427283825/posts/default/5330428652332529831'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sapbigband.blogspot.com/2009/04/latin-war-gestern-probe-am-9-april-2009.html' title='Latin war gestern: Probe am 9. April 2009'/><author><name>Hendrik Achenbach</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00604608239668231271</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://3.bp.blogspot.com/-ZpUifFJ0kXY/Txwprh-6C2I/AAAAAAAC-VQ/pQl82l_9ujM/s220/hendrik.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_mDVC8UhHC64/Sd0gW9hDWEI/AAAAAAAAC2A/yer7ckh5Cr8/s72-c/notenpult.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-403016570427283825.post-306821922411708459</id><published>2009-04-01T23:14:00.012+02:00</published><updated>2009-04-08T18:18:09.078+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Proben'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='CDs'/><title type='text'>Nach der Aufnahme ist vor der Aufnahme: Probe am 1. April 2009</title><content type='html'>Heute war der Tag X. Die Stunde Null. Eine Zäsur im Leben und Wirken der SAP BIG BAND. -- Häh? Was soll das Gefasel? Wovon spricht der Achenbach da?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun, heute war die &lt;strong&gt;erste Probe nach der CD-Aufnahme&lt;/strong&gt;. Und wenn Sie dieses Blog regelmäßig lesen, wissen Sie, das alles, was wir in den letzten Monaten gedacht, gespielt, geprobt, geschrieben und geplant haben, immer "vor der CD-Aufnahme" und auf diese bezogen war. Diese Aufnahme ist nun (seit dem vergangenen Wochenenende) zu einem großen Teil im Kasten. Die Ausnahme bilden Percussion und einige Soli, die am kommenden Wochenende noch eingespielt und dann -- Achtung Fachbegriff -- &lt;em&gt;overgedubbed&lt;/em&gt; werden. Oder heißt es &lt;em&gt;geoverdubbed&lt;/em&gt;? Ich weiß: Sie werden der Aufnahme &lt;em&gt;per Overdub hinzugefügt&lt;/em&gt;. Wozu hat man schließlich Germanistik studiert!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jetzt beginnt also die Zeit des Wartens. Der Band liegen bereits MP3-Dateien vor, die eine Rohfassung der Aufnahme enthalten. Diese sind jedoch vertraulich zu behandeln, und selbst gegen hohe Geldbeträge nicht erhältlich. Es wird aber vielleicht gar nicht so lange dauern, bis die fertig gemischte Aufnahme in den Plattenläden und Downloadportalen erhältlich ist. Meinem &lt;a href="http://sapbigband.blogspot.com/2009/03/geschmack-kann-man-nicht-kaufen-probe.html"&gt;Aufruf vom 18. März&lt;/a&gt;, Ideen für den &lt;strong&gt;Titel des neuen Albums&lt;/strong&gt; einzureichen, ist übrigens niemand gefolgt. Jetzt ist es schon fast zu spät, denn wenn nicht noch ein absoluter Weltklassevorschlag eingereicht wird, werden wir den heute Abend gefassten Plan umsetzen, demzufolge die CD, wie sich das für ein Latin-Album gehört, &lt;em&gt;Remo Nel Bosu&lt;/em&gt; heißen wird. Moment, nein, da stimmt was nicht. Irgendwie sind uns die Buchstaben durcheinandergeraten. Das kommt davon, wenn man die Konzeptdiskussionen entweder zu nachtschlafender Zeit per E-Mail oder in einem Lokal führt, in dem es so laut ist, dass man nur die Hälfte verstehen kann. An der Reihenfolge der Buchstaben müssen wir also noch arbeiten. Aber ansonsten wird dies der Titel der neuen Scheibe, davon bin ich überzeugt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bevor wir kurz auf die heutige Probe zu sprechen kommen, die vor dem Großereignis der CD-Aufnahme natürlich ein wenig verblassen muss, möchte ich Ihnen einen &lt;strong&gt;blitzlichtartigen Rückblick auf die CD-Aufnahme&lt;/strong&gt; bieten -- wie immer äußerst subjektiv und aus meinem eigenen Erleben heraus:&lt;br /&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;Tag 1 (Samstag): Eine &lt;strong&gt;äußerst disziplinierte Band&lt;/strong&gt; läuft auf, der man anmerkt, dass es nicht die erste Aufnahme ist. Gelegentliche Ausnahmen wie die folgende bestätigen nur die Regel: Das Band läuft. Unser CMO Thomas S. zählt ein Stück ein: "One, two, one two three" -- es wäre mit "four" weitergegangen, doch bei "three" entleert ein Musiker ganz spontan sein Instrument, in welchem sich Kondenswasser angesammelt hat (das mit der Spucke ist ein Gerücht), in dem er es kräftig in Richtung Mikro durchpustet. RHCHRHCHRHHRHRHRHCHCHCH. Die Band beginnt zwar noch zu spielen, indem sie sich das "four" einfach denkt, doch nach den ersten Takten winkt der CMO ab. Seine Schultern zucken. Er ringt um Fassung! Weint er? Nein, es ist ein Lachkrampf. In Windeseile steckt er den Rest der Band an. Alles grölt. Ich mache mir schon Sorgen, ob man den Haufen wieder unter Kontrolle bekommen wird, aber da ich selber wiehere wie ein Pferd, ist mir das eigentlich dann doch egal. Irgendwann aber wieder entspannte Stille, und die Aufnahme geht weiter. &lt;/li&gt;&lt;li&gt;Der Abend des ersten Aufnahmetages: Nach etlichen, über den Tag hinweg verteilten Kommentaren ("Hendrik, dein Haar liegt heute aber gar nicht") fühle ich, dass es an der Zeit ist, die nächste Phase im Projekt &lt;strong&gt;Jogi-Löw-Übergangsfrisur&lt;/strong&gt; einzuleiten. Im geschützten Raum des häuslichen Badezimmers fällt ein Teil der Haarpracht, um mit einem modischen Stufenschnitt Raum zu schaffen für Neues. Am nächsten Tag fahre ich so zur Aufnahme. Ich bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis. Man bemerkt auch eine Veränderung an mir. Das Feedback fällt jedoch unterschiedlich aus: Von "das hat sie aber gut gemacht" bis hin zu "das sieht aber net gut aus". Doch letztendlich, meine Damen und Herren, Sie wissen es, zählt nur die Meinung von Thomas S. Und dieser sagt: "Du siehst aus wie ein Mönch", und nennt mich für den Rest des Tages "Bruder Hendrik". Abends sagt er: "Hendrik, wir müssen da unbedingt was machen." Das ist allerdings noch kurz &lt;em&gt;bevor&lt;/em&gt; ich meine Plastikhose und die Nylonweste aus dem Rucksack ziehe, um mich für die Heimfahrt auf der Vespa bei unter fünf Grad zu wappnen. Das gibt ihm den Rest. "Vespa fährt man in einer normalen Jeans! Und zieh diese Weste aus!" (Er selbst tritt kurze Zeit später die Heimfahrt im beheizten Porsche an, und tauschen will er nicht.) &lt;/li&gt;&lt;li&gt;Zweiter Aufnahmetag, etwa 16.00 Uhr: Die Aufnahmen mit der Gesamtband sind im Kasten, und einige &lt;strong&gt;Soli werden eingespielt&lt;/strong&gt;. Ich darf auch eins spielen, und zwar bei &lt;em&gt;El Centro&lt;/em&gt;. Kurz vorher habe ich unseren CMO noch um Rat gefragt, und er hat mir auch bereitwillig Tipps gegeben, obwohl er bei meinen Fragen ("Welche Töne passen da? Ist es OK, wenn ich nicht so hoch spiele? Wieviele Kreuze hat C-Dur?") manchmal am Sinn des Ganzen zweifeln muss. Nun stehe ich ganz alleine auf der weitläufigen Bühne des SAP-Audimax', mit zwei riesigen Kopfhörermuscheln auf den Ohren. Im Ohr die Stimme von Jakob H., unserem Toningenieur, der mit seiner ganzen Technik vor der Tür des Saales Stellung bezogen hat. "Es geht dann gleich los, OK?" Ich mache mich bereit, und die letzten Takte vor der Soloform erklingen. Dann geht es los. 32 Takte! Viel zu lang für mich. Ich spiele um mein Leben, und es sind schon passende Töne dabei, aber auch viel Grütze. Macht ja nichts, Overdubbing heißt ja, dass man es (technisch gesehen) beliebig oft versuchen kann. Praktisch wird die Zahl der Versuche allerdings durch die Zeit und Geduld von Toningenieur und Bandleader eingeschränkt. Außerdem steigert jeder weitere, nur teilweise gelungene Versuch meine Verzweiflung. Gefühlte 10 Runden später höre ich Jakobs Stimme in meinem Ohr: "Warte kurz, ich biete dir mal was an." Und wirklich, einige Minuten später höre ich mich selbst im Kopfhörer. Gar nicht übel! Kurz darauf betritt Thomas S. den Saal, und es findet der folgende Dialog statt:&lt;br /&gt;Thomas: "Das hast du alles gespielt! Nur nicht am Stück. Hehe."&lt;br /&gt;Hendrik: "Ist das nicht unredlich, ein Solo so zusammenzuschneiden?"&lt;br /&gt;Thomas: "Du würdest dich wundern, wer das alles macht."&lt;br /&gt;Hendrik: "Na dann ist gut."&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;br /&gt;Vor dem Hintergrund all dieser Erlebnisse muss ich die Warnung, die ich im letzten Probenbericht ausgesprochen habe, mit aller Entschiedenheit zurücknehmen. Kaufen Sie diese CD! Kommen wir aber dann doch noch kurz zur &lt;strong&gt;heutigen Probe&lt;/strong&gt;. &lt;em&gt;Nach&lt;/em&gt; der Aufnahme, so zeigte sich, ist &lt;em&gt;vor&lt;/em&gt; der Aufnahme, denn Thomas widmete den Abend den Solisten, die am kommenden Samstag ihre Soli einspielen dürfen. Diese im einzelnen durchzugehen, würde den Rahmen dieses Berichts sprengen, und es wird auch viel unterhaltsamer sein, wenn Sie die Soli anhand der CD durchgehen -- ich verspreche Ihnen, dass viele tolle Sachen dabei sein werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Erwähnenswert ist der Beitrag von Jürgen H., der bei &lt;em&gt;Why Not&lt;/em&gt; ein sehr passables Solo spielte. Nach einige Durchgängen gestand er allerdings, dass es sich teilweise nicht um Improvisation, sondern um ein &lt;strong&gt;vornotiertes Solo&lt;/strong&gt; handelte, das -- wie könnte es bei SAP auch anders sein -- mit der Unterstützung einer cleveren Software entstanden war. Also ich muss sagen, mir gefiel das sehr gut, und es kommt ja auch immer darauf an, wie man so eine Vorlage interpretiert. Unser CMO Thomas S. allerdings bestand heute Abend auf einem improvisierten, gleichsam der Genialität eines heißen Moments entsprungenen Solo, und dies wird er auch am Samstag tun. Ich muss ihn also im entscheidenden Moment ablenken, damit er nicht auf die Idee kommt, Jürgen nach Spickzetteln abzusuchen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Unvergleichlich ist auch die Art und Weise, wie unser CMO heute Abend durch die Reihen ging, und den einzelnen Solisten Tipps für ihre Improvisationen gab. Thomas ist ja für seine plastischen Formulierungen bekannt, und wenn ihm auch jede Grobheit wesensfremd ist, so liegt es doch im Bereich des Denkbaren, dass er darauf hinweist, wenn jemand einen falschen Ton spielt. Heute Abend, als es darauf ankam, wusste er seine Kritik aber so zu verpacken, dass sie &lt;strong&gt;nicht nur korrigierend, sondern auch motivierend&lt;/strong&gt; wirkte. Ein Beispiel gefälllig? An einer Stelle sagte er anlässlich eines Trompetensolos zum ausführenden Musiker, während er erklärenderweise einige Stellen auf dem Notenblatt hervorhob: "Hier beharrst du auf einem 'h', was schwierig ist. Und hier beharrst du auch auf einem 'h', was genauso schwierig ist." Merken Sie was? Natürlich läuft es letztendlich darauf hinaus, dass im Solo an mehreren Stellen ein 'h' vorkam, obwohl die jeweiligen Akkorde dies nicht vorsehen, es sich letztendlich also um falsche Töne handelte. Aber indem Thomas diese verbal als zu meisternde Schwierigkeit präsentiert, motiviert er den Musiker, es doch zur Abwechslung einmal mit einem 'einfacheren' (= richtigen) Ton zu probieren, und schon stimmt die ganze Sache. Es wäre ja eher unangemessen, in diesem Blog plötzlich ernsthafte Töne anzuschlagen, aber ich spreche Thomas für die Art und Weise, wie er als Profimusiker uns Hobbysolisten unter die Arme greift und uns den rechten Weg weist -- egal wie gut oder schlecht wird sind, auch wenn wir uns nur vier Töne am Stück merken können -- ein großes Lob aus.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Probe endete recht früh, so gegen 21.00 Uhr, als alle Solisten glücklich waren, und wir konnten mit der Nachbesprechung beginnen, die uns diesmal wieder ins Walldorfer &lt;em&gt;La Tortuga&lt;/em&gt; führte. Ich weiß nicht, was das Huhn zu Lebzeiten geraucht hat, aber die &lt;em&gt;Chicken Wings&lt;/em&gt;, die ich mir dort zu Gemüte führte, waren unglaublich lecker. Ich konnte mich kaum auf die Diskussion konzentrieren, die sich um das Thema "&lt;strong&gt;CD-Cover&lt;/strong&gt;" drehte. Der Inhalt des Gesprächs fällt natürlich unter die höchste Bigband-Geheimhaltungsstufe. Ich werde aber in den nächsten Wochen an dieser Stelle weitere Details enthüllen. Und irgendwann werden Sie die neue CD dann in den Händen halten -- im Idealfall natürlich, während Sie einen unserer &lt;a href="http://www.sap-bigband.de/auftritte.htm"&gt;nächsten Auftritte&lt;/a&gt; besuchen. In diesem Sinne: bis bald!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/403016570427283825-306821922411708459?l=sapbigband.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sapbigband.blogspot.com/feeds/306821922411708459/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://sapbigband.blogspot.com/2009/04/nach-der-aufnahme-ist-vor-der-aufnahme.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/403016570427283825/posts/default/306821922411708459'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/403016570427283825/posts/default/306821922411708459'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sapbigband.blogspot.com/2009/04/nach-der-aufnahme-ist-vor-der-aufnahme.html' title='Nach der Aufnahme ist vor der Aufnahme: Probe am 1. April 2009'/><author><name>Hendrik Achenbach</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00604608239668231271</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://3.bp.blogspot.com/-ZpUifFJ0kXY/Txwprh-6C2I/AAAAAAAC-VQ/pQl82l_9ujM/s220/hendrik.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-403016570427283825.post-4430736087044728317</id><published>2009-03-18T23:38:00.011+01:00</published><updated>2009-08-16T20:51:49.212+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Proben'/><title type='text'>Geschmack kann man nicht kaufen: Probe am 18. März 2009</title><content type='html'>Wenn ich dazu neigte, mich dessen zu bedienen, was man gemeinhin als &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Business Speak&lt;/span&gt; bezeichnet, dann würde ich diesen Beitrag mit den folgenden Worten eröffnen: "Die Band hat heute einen wichtigen &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Milestone &lt;/span&gt;erreicht." Ich neige aber nicht dazu, weil ich mich der deutschen Sprache &lt;span style="font-style: italic;"&gt;committed &lt;/span&gt;fühle, und sage deswegen einfach: Wir haben es geschafft! Die lange Vorbereitungsphase für unsere neue CD ist abgeschlossen, denn heute Abend fand die Generalprobe statt. Am Wochenende spielen wir das Album ein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nachdem unser CMO Thomas S. uns in den letzten Wochen ordentlich rangenommen und bei Bedarf auch mal zusammengefaltet hatte, ließ er sich heute Abend mehrfach zu Kommentaren hinreißen, die man fast schon als positiv bezeichnen könnte: "Wenn ihr das so spielt, Männer, ist das gut." Na also! Die Frauen in der Band sind natürlich stets mitgemeint, wenn Thomas uns zärtlich mit "Männer" oder "ihr Ochsen" anspricht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gestatten Sie mir heute wieder einmal eine höchst subjektive Sicht auf den Abend.&lt;br /&gt;Musikalisch gesehen liegen mir bei dieser CD zwei Stücke besonders am Herzen:&lt;br /&gt;&lt;ul&gt;&lt;li style="font-style: italic;"&gt;A Night In Tunisia&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;El Centro&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;A Night In Tunisia&lt;/span&gt; ist mir wichtig, weil ich dort in die 4. Trompete wechsele und das Thema spielen darf.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_mDVC8UhHC64/ScGH46WFThI/AAAAAAAACtI/B25YXrngIIg/s1600-h/tunisia.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 71px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_mDVC8UhHC64/ScGH46WFThI/AAAAAAAACtI/B25YXrngIIg/s400/tunisia.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5314678447078198802" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Dies durfte ich bereits während des legendären letzten &lt;a href="http://sapbigband.blogspot.com/2008/10/zack-die-bohne-probenwochenende-2008-in.html"&gt;Pr&lt;/a&gt;&lt;a href="http://sapbigband.blogspot.com/2008/10/zack-die-bohne-probenwochenende-2008-in.html"&gt;obenwochenendes&lt;/a&gt; tun, und ich erinnere mich genau: Damals übersah ich, wie so oft beim Notenstudium, die enthaltenen Triolen als unbed&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_mDVC8UhHC64/ScGF7tnlz9I/AAAAAAAACsw/qDDQo3EbohM/s1600-h/Bild003.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_mDVC8UhHC64/ScGF7tnlz9I/AAAAAAAACsw/qDDQo3EbohM/s320/Bild003.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5314676296178323410" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;eutendes Detail und spielte normale Achtel, bis Thomas mich taktvoll darauf aufmerksam machte. Deswegen habe ich diese Stelle seither immer ganz zickig triolisch gespielt, nur um heute Abend, kurz vor der Aufnahme, zu erfahren, dass die Triolen eigentlich doch nicht so wichtig sind. Das muss man nicht verstehen. Im Grunde bin ich aber froh darüber, denn zickige Triolen passen so ganz und gar nicht zu meinem Wesen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;El Centro&lt;/span&gt; hat für mich eine besondere Bedeutung, weil ich dort ein freies Solo einspielen darf. Das ist gar nicht so einfach, denn die 32 Takte bestehen aus exakt zwei Akkorden: G13 und F13. (Ich müsste jetzt eigentlich sagen: aus zwei Changes. Oder muss es gar "aus einem Change" heißen, weil es immer genau zwischen zwei Akkorden wechselt? Ich werde die Sprache der Jazzer nie lernen.) Ich habe beim häuslichen Üben versucht, mich dieser harmonisch g&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_mDVC8UhHC64/ScGHWLwcXjI/AAAAAAAACtA/GsgL1P8l07U/s1600-h/IMG_9181.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: left; cursor: pointer; width: 200px; height: 150px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_mDVC8UhHC64/ScGHWLwcXjI/AAAAAAAACtA/GsgL1P8l07U/s200/IMG_9181.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5314677850456743474" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;esehen doch recht spartanisch ausgestatteten Soloform zu nähern. Dafür habe ich sogar einige Motive (oder sind das Riffs oder gar Licks?) notiert und dabei den 4/4-Takt einer ganz neuen, noch nie dagewesenen Verwendung zugeführt. Doch ganz ehrlich: Es bleibt schwierig. Ich weiß nicht, ob Sie diese Platte wirklich kaufen sollten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn man das Musikalische aber einmal beiseite lässt, konnte ich vom heutigen Abend wieder sehr profitieren. Zunächst einmal habe ich die Vorbereitungen für die CD-Aufnahme damit abgeschlossen, 96 Liter Mineralwasser einzukaufen, und konnte anschließend im Hochgefühl meiner eigenen Nützlichkeit zur Probe fahren. Es muss eben auch jemand für die einfachen, überschaubaren Aufgaben geben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_mDVC8UhHC64/ScGFS8cvsvI/AAAAAAAACso/8Kmcunjb06w/s1600-h/Bild001.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_mDVC8UhHC64/ScGFS8cvsvI/AAAAAAAACso/8Kmcunjb06w/s320/Bild001.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5314675595784729330" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Außerdem hatte Thomas als mein väterlicher Freund, mein Mentor und Förderer, wieder wertvolles Feedback mitgebracht. Er begleitet mich ja seit Jahren auf meinem langen Weg an die Spitze, und ich wüsste gar nicht, was ich ohne ihn täte. Heute Abend kam er im Wesentlichen auf drei Punkte zu sprechen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zunächst einmal findet meine derzeitige &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Jogi-Löw-Übergangsfrisur&lt;/span&gt; nicht seine ungeteilte Zustimmung. Aber sie wachsen nun mal nicht schneller, die Haare. Minuspunkt Nr. 1. Zack, so schnell geht das.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dann hatte ich schon sehr auf diesen Abend hingefiebert, denn es war die erste Probe mit meiner &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;neuen Armbanduhr&lt;/span&gt;. Was war passiert? Die alte Uhr hatte sich bei einer Runde in der Waschmaschine aus dem aktiven Dienst verabschiedet, und ich war einige Wochen mit meiner 5-Euro-Sportuhr aus dem ALDI durch die Gegend gelaufen, während zu Hause die Budgetfreigabe für eine neue Uhr lief. Das hatte unserem CMO nicht gefallen. Das Foto zeigt meinen neuen Zeitmesser in einem geschmackvollen Arrangement mit anderen zeitlos schönen Accessoires auf meinem Schreibtisch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_mDVC8UhHC64/ScGILnkDnGI/AAAAAAAACtQ/KAtDXOPbFko/s1600-h/IMG_9175.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_mDVC8UhHC64/ScGILnkDnGI/AAAAAAAACtQ/KAtDXOPbFko/s320/IMG_9175.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5314678768454048866" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Heute Abend war es endlich so weit. Was würde Thomas zur neuen Uhr sagen? Soll ich Ihnen sagen, was er gesagt hat? Soll ich, ja? WOLLEN SIE ES WIRKLICH WISSEN? -- Entschuldigung. Nichts für ungut. Ich habe mich wieder gefangen. Also, er hat gesagt: "Nee, die ist nicht cool. Schau mal, die ist cool (zeigt seine eigene Uhr)." Na toll. Super. Minuspunkt Nr. 2.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein Lob hatte der Meister aber doch noch für mich übrig. Wir hatten nebeneinander vor dem Restaurant Tournedo geparkt, in dem die Nachbesprechung stattfand. Er seinen Porsche, ich meinen neuen VW Caddy.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als wir zum Eingang des Lokals gingen, sagte Thomas tatsächlich: "Also der Caddy gefällt mir eigentlich ganz gut." Und soll ich Ihnen was sagen? Den hat meine Frau ausgesucht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bei der Nachbesprechung im Tournedo ging es dann hauptsächlich um Cover und Titel unserer neuen CD. In einem bunten Brainstorming sammelten wir sämtliche Assoziationen, die sich zum Thema "L&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_mDVC8UhHC64/ScGGEZQZHNI/AAAAAAAACs4/T6s_xDlOMY0/s1600-h/Bild004.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer; width: 200px; height: 150px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_mDVC8UhHC64/ScGGEZQZHNI/AAAAAAAACs4/T6s_xDlOMY0/s200/Bild004.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5314676445331135698" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;atin" aufdrängten. Wir kamen vom Hölzchen aufs Stöcken, vom Bikini über die Zigarre zur Caipirinha, doch wirklich schlauer sind wir jetzt nicht. Falls Ihnen ein guter Titel zum Thema "Latin" einfällt, lassen Sie es uns wissen! Schreiben Sie einfach einen Kommentar zu diesem Beitrag. Falls wir Ihre Idee tatsächlich verwenden sollten, wartet eine dicke Belohnung auf sie: Drei kostenlose CDs (natürlich die neue), ein Abend mit uns im La Tortuga in Walldorf und, das Beste von allem, eine Runde Samba mit unserem El Presidente Ralf H. Das ist ein Knaller, oder? Also, ran an die Tastaturen. Wir freuen uns auf Ihren Beitrag.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/403016570427283825-4430736087044728317?l=sapbigband.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sapbigband.blogspot.com/feeds/4430736087044728317/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://sapbigband.blogspot.com/2009/03/geschmack-kann-man-nicht-kaufen-probe.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/403016570427283825/posts/default/4430736087044728317'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/403016570427283825/posts/default/4430736087044728317'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sapbigband.blogspot.com/2009/03/geschmack-kann-man-nicht-kaufen-probe.html' title='Geschmack kann man nicht kaufen: Probe am 18. März 2009'/><author><name>Hendrik Achenbach</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00604608239668231271</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://3.bp.blogspot.com/-ZpUifFJ0kXY/Txwprh-6C2I/AAAAAAAC-VQ/pQl82l_9ujM/s220/hendrik.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_mDVC8UhHC64/ScGH46WFThI/AAAAAAAACtI/B25YXrngIIg/s72-c/tunisia.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-403016570427283825.post-6889460278528720624</id><published>2009-02-25T23:27:00.013+01:00</published><updated>2009-02-26T00:51:02.968+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Proben'/><title type='text'>Wir hauen alles durch: Probe am 25. Februar 2009</title><content type='html'>Ich bemühe mich in meinen Probenberichten ja stets um Fairness und Objektivität, aber manchmal muss die Wahrheit einfach auf den Tisch: Es sieht nicht gut aus für El Presidente Ralf H. Um den Rest der Band steht es allerdings auch nicht viel besser, denn unser CMO Thomas S. hat uns heute Abend alle ordentlich zusammengefaltet. Trotzdem stelle ich die unbequeme Frage: Müssen wir uns Sorgen um unseren geliebten Präsidenten machen? Dazu später mehr.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als ich heute Abend zu meiner Schande verspätet in der Probe erschien, war die Musik bereits in vollem Gange. Man beschäftigte sich mit &lt;strong&gt;El Centro&lt;/strong&gt;, und ich habe nur noch ein paar Takte mitbekommen. Thomas hat zu diesem Stück auch nicht viel gesagt, doch im Nachhinein weiß ich: Es war die &lt;strong&gt;Ruhe vor dem Sturm&lt;/strong&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es folgte nämlich &lt;strong&gt;Afro Blue&lt;/strong&gt;, und hier wurde der Ton deutlich schärfer. Nichts wollte gelingen, und Thomas musste uns mit deutlichen Worten zur Ordnung rufen. Die Trompeten zum Beispiel, so unser CMO, spielten nur "Kraut und Rüben". Resignieren ist allerdings keine Option, denn, so Thomas: "Wir pressen auf jeden Fall eine CD, egal wie. Und es ist mir auch egal, wenn ihr das Zeug bei der Aufnahme 15 Mal spielen müsst. Ich muss ja nur hier stehen." Aus dieser Aussage kann sicher jeder von uns ein Stück Motivation beziehen. Schließlich findet die Aufnahme an einem Wochenende statt, und so wie es im Moment aussieht, ist unser Sonntag Abend in Gefahr. Also kneifen wir besser die Hinterbacken zusammen und beißen uns durch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Stefan P. (trb) dreht sich bei Afro Blue irgendwann um und sagte zu Ralf und mir: "In Takt 13 habt ihr Trompeten immer den Hang, uns Posaunen zuvorzukommen." Der gute Stefan! Weiß er denn nicht, dass es in der Natur des Trompeters liegt, anderen zuvorzukommen und den Rest der Band im Rückspiegel zu betrachten? Dann muss er es noch lernen. Allerdings sollte er Trost in der Tatsache finden, dass er nur in seinen eigenen Rückspiegel schauen muss und auch dort jemand entdecken wird. Die Saxofone haben schließlich auch ihren Platz in der natürlichen Ordnung einer Band.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Irgendwann nach Afro Blue sagte Thomas dann: "Los, wir hauen jetzt alles durch. Alles in einer Reihe." Was in unsere einfache Sprache übersetzt heißt, dass er das komplette CD-Programm von vorne nach hinten spielen wollte. Es ging los mit &lt;strong&gt;A Night in Tunisia&lt;/strong&gt;, wo ich eine weitere Eigenschaft an mir bemerkte, die Ralf H. in den Wahnsinn treibt. Über das Problem mit der zu lang gespielten Latin-Achtel habe ich ja schon in früheren Beiträgen berichtet, doch was er offenbar auch nicht ausstehen kann, ist mein &lt;strong&gt;Geistervibrato&lt;/strong&gt;. Ich nenne es so, weil es eigentlich gar kein Vibrato ist. Ich tue nur so, als ob ich die Trompete durch leichte Schwungbewegungen der rechten Hand, mit den Fingern auf den Ventilen ausgeführt, in Vibrationen versetzen würde. Warum ich das mache, weiß ich nicht. Ich fühle mich einfach gut dabei. In Wirklichkeit spiele ich aber natürlich extrem trocken und straight. Gut, vielleicht gerät mir tatsächlich die eine oder andere Note hier und da etwas zu lang und schwungvoll, aber ich denke, die Grenze zwischen "falsch" und "mutig interpretiert" verläuft fließend. Gerade im Jazz.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In der Pause führte Toni uns mit Hilfe seines Mundstücks und eines kleinen Luftballons &lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_mDVC8UhHC64/SaXP5RUw7aI/AAAAAAAACqM/k193piFXrt8/s1600-h/Bild000.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5306876318735986082" style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand; HEIGHT: 240px" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/_mDVC8UhHC64/SaXP5RUw7aI/AAAAAAAACqM/k193piFXrt8/s320/Bild000.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;strong&gt;ansatzverstärkende Übungen&lt;/strong&gt; vor. Praktischerweise hatte er gleich eine Handvoll Luftballons mitgebracht, so dass wir uns alle zum Affen machen konnten. Es ging darum, einen Ton auszuhalten, und dabei den über das Mundstück gestreiften Ballon aufzublasen. Das Ganze fiel mir erstaunlich schwer! Die Anzeichen, dass ich öfters zu Hause üben sollte, verdichten sich also immer mehr. Das muss ich im Auge behalten.&lt;br /&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_mDVC8UhHC64/SaXQGZ2HZiI/AAAAAAAACqU/74kwusQy8W0/s1600-h/Bild002.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5306876544361653794" style="FLOAT: right; MARGIN: 0px 0px 10px 10px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand; HEIGHT: 240px" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/_mDVC8UhHC64/SaXQGZ2HZiI/AAAAAAAACqU/74kwusQy8W0/s320/Bild002.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Bei &lt;strong&gt;Vamos A Bailar&lt;/strong&gt; kam Thomas irgendwann zu dem Schluss, dass es ein "Desaster" sei, drehte sich zur mitterweile eingetroffenen Sängerin Beatrix A. um und scheuchte sie mit einem forschen "Alla Hopp. Fangen wir mit dir an" auf die Bühne. Hat da jemand eine Fortbildung gemacht? Diese Art der Mitarbeiterführung in der Band ist neu und aufregend. Ob sie funktionieren wird? Zumindest haben die Gesangsstücke vielleicht einen kleinen Tick besser geklappt als der Rest, wobei Beatrix auch wieder mal wunderbar gesungen hat. Dann hört man den Rest ja nicht so.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Unser Präsident, der heute Abend mal wieder einigen Gegenwind von unserem CMO bekam, kämpfte sich übrigens mit bewundernswertem Elan durchs Notenmaterial, und es ist mir endlich gelungen, einen Schnappschuss von seinem Lieblingszeichen zu machen. Dieses Zeichen malt er ständig in seine Noten:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5306876709884404466" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 400px; CURSOR: hand; HEIGHT: 300px; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/_mDVC8UhHC64/SaXQQCd0IvI/AAAAAAAACqc/QBCbN-pEP8Q/s400/Bild003.jpg" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Lassen Sie uns daraus ein kleines &lt;strong&gt;Preisrätsel&lt;/strong&gt; machen! Wer die richtige Antwort als erster per Kommentar zu diesem Beitag hinterlegt und mir eine gültige Postadresse zukommen lässt, darf sich &lt;a href="http://www.sapbigband.de/bestellung.htm"&gt;eine unserer CDs&lt;/a&gt; aussuchen und bekommt sie kostenlos zugeschickt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Also: Wofür steht dieses Zeichen? &lt;/p&gt;&lt;ol&gt;&lt;li&gt;Es ist eine &lt;strong&gt;Vespa&lt;/strong&gt; mit Gegenwind, weil Ralf in der Probe davon träumt, in südlichen Gefilden durch die Landschaft zu düsen und dem Girl von Ipanema hinterherzujagen.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Es ist eine &lt;strong&gt;Brille&lt;/strong&gt;, die so etwas wie "Achtung, hinschauen!" bedeuten soll.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Es sind zwei schöne &lt;strong&gt;Busen&lt;/strong&gt;, denn Ralfs Rezept für gute Soli lautet ja bekanntlich, beim Spielen an ebensolche zu denken.&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;&lt;/ol&gt;Die Probennachbesprechung fand wieder einmal im Tournedo in Walldorf statt. Als ich nach dem Händewaschen an den Tisch trat, an dem Ralf sich bereits niedergelassen hatte, sagte er: "Hast du eine Trompete dabei?" Ich bejahte dies naturgemäß, was ihn sehr erleichterte, denn wie sich herausstellte, hatte er nach der Probe meinen Trompetenkoffer eingepackt. Folglich musste ich seine Trompete im Kofferraum haben (er hat den gleichen Koffer wie ich, fragen Sie sich mal, was das bedeutet).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ralf bat mich um den Autoschlüssel, und ging hinaus, um die gewohnte Ordnung wieder herzustellen. Ich rief ihm noch einen Tipp hinterher, der sich auf die Tatsache bezog, dass mein neues Auto &lt;strong&gt;Flügeltüren im Heck&lt;/strong&gt; hat. Unser Präsident zeigte sich in diesem Punkt selbstbewusst, doch was soll ich Ihnen sagen? Als ich mich einige Zeit später ins Auto setzte, um nach Hause zu fahren, wies der Bordcomputer mich mit einem Warnton darauf hin, dass etwas nicht stimmte:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5306882725174062722" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 128px; CURSOR: hand; HEIGHT: 96px; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/_mDVC8UhHC64/SaXVuLKoLoI/AAAAAAAACqs/wH22JJzFjv8/s320/Bild005.jpg" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Heckklappe offen! Also doch nicht so einfach. Das Foto ist nicht gestellt. Ganz ehrlich. Trotzdem: Ich stehe hinter unserem Präsidenten, der sich in beispielhafter Weise für die Band einsetzt, und werde ihn erst aus dem Amt stürzen, wenn die Zeit dafür gekommen ist. Das bin ich ihm schuldig.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zum guten Schluss kommt jetzt noch ein Foto, das Thomas geschossen hat und gerne hier sehen wollte. Warum, dass kann nur er selbst erläutern. Um genau zu sein: Es war eigentlich kein Foto, sondern ein kleiner Film, den er mit meinem Handy gedreht hat. Ich habe aber leider noch nicht herausgefunden, wie man diese Videos in ein Format verwandeln kann, mit dem man außerhalb des Handys auch etwas anfangen kann. Deswegen folgt hier lediglich ein Standbild aus diesem Film:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_mDVC8UhHC64/SaXSidmFVyI/AAAAAAAACqk/iTfD3cFnMKo/s1600-h/tb.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5306879225427744546" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 200px; CURSOR: hand; HEIGHT: 122px; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/_mDVC8UhHC64/SaXSidmFVyI/AAAAAAAACqk/iTfD3cFnMKo/s200/tb.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vermutlich kriege ich jetzt eins auf den Deckel, weil ich das mit dem Video nicht hingekriegt habe. Na ja. Man kann nicht immer gewinnen. Was meinen Sie dazu, Frl. Czernatzke? Übrigens: Schön, dass Sie wieder da sind! &lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/403016570427283825-6889460278528720624?l=sapbigband.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sapbigband.blogspot.com/feeds/6889460278528720624/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://sapbigband.blogspot.com/2009/02/wir-hauen-alles-durch-probe-am-25.html#comment-form' title='4 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/403016570427283825/posts/default/6889460278528720624'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/403016570427283825/posts/default/6889460278528720624'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sapbigband.blogspot.com/2009/02/wir-hauen-alles-durch-probe-am-25.html' title='Wir hauen alles durch: Probe am 25. Februar 2009'/><author><name>Hendrik Achenbach</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00604608239668231271</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://3.bp.blogspot.com/-ZpUifFJ0kXY/Txwprh-6C2I/AAAAAAAC-VQ/pQl82l_9ujM/s220/hendrik.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_mDVC8UhHC64/SaXP5RUw7aI/AAAAAAAACqM/k193piFXrt8/s72-c/Bild000.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-403016570427283825.post-3139784609467766483</id><published>2009-02-18T23:32:00.016+01:00</published><updated>2009-02-19T01:01:28.209+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Proben'/><title type='text'>Stell dich deiner Angst! Probe am 18. Februar 2009</title><content type='html'>&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_mDVC8UhHC64/SZybUEq1ykI/AAAAAAAACnw/jgBdBZr0iMY/s1600-h/Bild003.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5304285230288718402" style="FLOAT: right; MARGIN: 0px 0px 10px 10px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand; HEIGHT: 240px" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/_mDVC8UhHC64/SZybUEq1ykI/AAAAAAAACnw/jgBdBZr0iMY/s320/Bild003.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; Die Zeit läuft! Am Wochenende des 21./22. März spielen wir unsere neue CD ein, und so langsam macht sich Nervosität breit. Werden wir die neuen Stücke rechtzeitig auf dem Kasten haben? Werden alle gesund und munter bleiben, oder müssen wir in letzter Minute noch Gastmusiker anheuern? Und werden wir es schaffen, am zweiten Aufnahmetag pünktlich zum "Tatort" zu Hause zu sein? So manche Frage dieser Art treibt uns um in diesen närrischen Tagen, und da ist es doch gut, in unserem CMO Thomas S. einen Steuermann zu haben, der mit uns jede Klippe sicher umschifft.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Wie Sie als aufmerksame Leserinnen und Leser dieses Blogs wissen, wird die neue Platte ein Latin-Album werden, und da darf natürlich auch der Salsa nicht fehlen. Heute Abend eröffnete Thomas uns, dass er in seiner Jugend, als die anderen Jungs alle viel cooler waren als er (was heute kaum noch vorstellbar ist), unglaublich viel Salsa spielen musste. Deswegen sei der eigentliche Grund, mit uns eine Latin-Scheibe aufzunehmen, ein therapeutischer, getreu dem Motto "Stell dich deiner Angst!" Wir sind natürlich froh, dass wir helfen können. Die paar tausend Euro, die wir in die Aufnahme stecken, sind es allemal wert. Abgesehen davon wird die Platte sich sicher phänomenal verkaufen. Der Break-Even (den Begriff verwende ich jetzt nur, um Ralf zu beeindrucken) ist schon fast in Sicht.&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_mDVC8UhHC64/SZybbcEgqgI/AAAAAAAACn4/orWpBa-RHW0/s1600-h/Bild002.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5304285356829485570" style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand; HEIGHT: 240px" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/_mDVC8UhHC64/SZybbcEgqgI/AAAAAAAACn4/orWpBa-RHW0/s320/Bild002.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;Kommen wir zum Musikalischen. Es ging los mit &lt;strong&gt;A Night in Tunisia&lt;/strong&gt;, und nach dem ersten Durchgang gab es von Thomas leider nur ein "Bisschen zählen, wir spielen es ja nicht zum ersten Mal". Ich persönlich erhielt natürlich noch eine Extra-Lektion von Ralf, in der es mal wieder um die Tugend der kurz gespielten Note im Latin ging. Ich hörte die Worte wohl, doch im nächsten Durchgang geriet mir an entscheidender Stelle eine kurz zu spielende Viertel (bap) wiederum zu lang (baaahhpp), und ich konnte aus dem Augenwinkel beobachten, dass Ralf wie unter einem Peitschenschlag zusammenzuckte und dann vor Grauen erstarrte. Zumindest hat er mir aber nicht den Ellbogen in die Seite gerammt. Ich muss mir da unbedingt was einfallen lassen. Vielleicht spiele ich einfach alle Noten als kurze Viertel? Mal sehen. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Es ging weiter mit &lt;strong&gt;Vamos A Bailar&lt;/strong&gt;. Ich weiß immer noch nicht, was das heißt, mir sagt ja keiner was, aber ich werde es schon noch herausfinden. Nach knappen 4 Takten winkte Thomas ab und sagte: "Das langt schon, das schläft schon ein." Ich muss leider berichten, dass er sich mit dieser Kritik an die Rhythmusgruppe wandte. Allerdings muss man das in der richtigen Relation sehen. Ich wäre froh, wenn ich meine Trompete ansatzweise so spielen könnte, wie Jens W. seine Gitarre, Frank W. sein Nord, Olli B. seine Drums und Heinz W. seinen Bass. Die Jungs sind super, und wenn Thomas sie kritisiert, dann schon eher auf der künstlerischen Ebene. Und tatsächlich, beim nächsten Versuch hatte es noch mehr Drive, und ich musste in den Pausen, in denen meine Trompete normalerweise auf einem Ständer auf dem Boden steht, sehr aufpassen, denn &lt;em&gt;El Presidente&lt;/em&gt; Ralf H. konnte nicht umhin, das Tanzbein zu schwingen.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_mDVC8UhHC64/SZyb55UrStI/AAAAAAAACoI/hrbJiScjjkk/s1600-h/Bild001.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5304285880077994706" style="FLOAT: right; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand; HEIGHT: 240px" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/_mDVC8UhHC64/SZyb55UrStI/AAAAAAAACoI/hrbJiScjjkk/s320/Bild001.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; Die vier Rhythmiker heißen seit heute Abend übrigens anders: Heinz 1, Heinz 2, Heinz 3 und Heinz 4. Und das kam so: Thomas ließ eine schwierige Stelle nur von den Bläsern proben, und sagte dann vor dem nächsten Durchgang: "Und jetzt kommt 'Heinz der Zerstörer' dazu." Prompt nahm Olli B. seine Stöcke in die Hand und haute mit Leidenschaft auf seine Trommeln. So kam Heinz 2 auf die Welt ("Sag mal, heißt du auch Heinz?"), und da Thomas keine halben Sachen macht, taufte er den Rest der Rhythmusgruppe auch gleich um. Das ist gar kein schlechtes Konzept, oder? Vielleicht sollten wir uns im Trompetensatz auch alle umbenennnen? Zum Beispiel in Toni 1-6. Zumindest passt der Name auch zum weiblichen Geschlecht, und Thomas hätte bei Auftritten viel weniger Stress, wenn er die Musikerinnen und Musiker vorstellt. Die Saxophone müssen sich dann noch entscheiden, wie sie heißen möchten (z.B. Paul oder Clemens), und dasselbe gilt für die Posaunen. Ich werde das mal anregen.&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Wir hielten uns übrigens recht lange mit diesem Stück (&lt;em&gt;Vamos A Bailar&lt;/em&gt;) auf, und irgendwann erklärte Thomas die "Positionierungsphase für Soli" (auf der CD-Aufnahme) grundsätzlich für eröffnet, konnte bei den spontanen Meldungen aber mühelos den Überblick behalten, denn sie waren an einem Finger abzuzählen. Er hält aber nach wie vor seine Kontonummer bereit, um Input für die Vergabe der vorderen Listenplätze zu erhalten. Auch Negativmeldungen ("bloß kein Solo") sind zur Zeit noch relativ günstig zu haben. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Unser CMO rief die Bläser heute Abend dazu auf, "mit einem Schuss Leidenschaft" zu spielen, und diese zeigte Ralf auch prompt, als er bei einer missglückten Stelle einen wütenden Fußtritt in Richtung Notenständer ausführte und nach dem Abbruch des Stücks weiterhin lautstark seinen Unmut äußerte. Als er daraufhin von Thomas zur Ordnung gerufen wurde, erklärte er, dass er sich gerade über sich selbst geärgert habe. Thomas erwiderte feinfühlig: "Na und, ich ärgere mich nun schon seit 9 Jahren über dich." Man kann nur sagen: Das war mal wieder das richtige Wort zur richtigen Zeit, denn im nächsten Durchgang klang Ralf noch viel besser. Ich könnte jetzt kleinlich sein und anmerken, dass er die "Ich-tue-so-als-ob-ich-vor-Wut-gegen-den-Notenständer-trete"-Geste von mir abgeschaut hat, aber sei's drum. Es ist ja letztendlich auch eine Ehre für mich, wenn er anfängt, mich zu kopieren, und es zeigt, in welche Richtung die Machtverhältnisse in der Band sich entwickeln. Schließlich sind bald wieder Vorstandswahlen, und irgendwann muss man seinem Ruf an die Spitze auch mal folgen.&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_mDVC8UhHC64/SZybndrgoBI/AAAAAAAACoA/g4YbuBr0BS4/s1600-h/Bild004.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5304285563419926546" style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 0px 10px 10px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand; HEIGHT: 240px" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/_mDVC8UhHC64/SZybndrgoBI/AAAAAAAACoA/g4YbuBr0BS4/s320/Bild004.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Am Ende des Stückes (wie sind immer noch bei &lt;em&gt;Vamos A Bailar&lt;/em&gt; ...) konnte Thomas sich tatsächlich zu einem Urteil durchringen, mit dem wir zufrieden sein können: "Nicht schlecht, das passt." Na also! Leider konnte er es sich nicht verkneifen, vor dem letzten Durchgang einen weiteren Pfeil in Richtung Ralf abzuschießen. Dieser hatte sich für einen winzigen Moment in bequemer Salsa-Haltung an die Tür gelehnt, die sich im Rücken des Trompetensatzes befindet. Wir müssen uns ja alle mal ausruhen. Sind ja schließlich keine Zwanzig mehr. Sofort kam von vorne ein "Ralf, geht es noch mit dem Stehen?" Und Helmut G., der heimliche Solo-Star an der Posaune, wusste ein soldatisches "Die Tür steht auch ohne Sie" beizusteuern. Liebe Leserinnen und Leser, ich frage Sie: Ist das fair gegenüber unserem Noch-Präsidenten? Sollte man diesem Mann nicht einen Bambi für sein Lebenswerk verleihen und einen eleganten Wechsel in die Position des Alterspräsidenten ermöglichen? Also ich fände das mehr als fair. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Am Ende der Probe stand eine Komposition unseren neuen Saxophonisten, Peter H. Das Stück heißt &lt;strong&gt;Why Not&lt;/strong&gt;, und Peter gibt den Fertigstellungsgrad einer &lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_mDVC8UhHC64/SZycDoiQfnI/AAAAAAAACoQ/YughUOdrJEg/s1600-h/Bild000.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5304286047370247794" style="FLOAT: right; MARGIN: 0px 0px 10px 10px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand; HEIGHT: 240px" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/_mDVC8UhHC64/SZycDoiQfnI/AAAAAAAACoQ/YughUOdrJEg/s320/Bild000.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Komposition offenbar gerne in Prozentwerten an. In der letzten Tuttiprobe vor zwei Wochen gab es &lt;em&gt;Why Not 95%&lt;/em&gt;. Heute diskutierte Peter vor der Probe mit Thomas die Feinheiten einer leicht geänderten Version, und als das Stück ausgeteilt wurde, handelte es sich um &lt;em&gt;Why Not 95.5%&lt;/em&gt;. Ich bin nicht vollkommen sicher, wo ich das geänderte halbe Prozent verorten muss, aber es klang nach wie vor gut. Wir können trotzdem nur hoffen, dass sich die Entwicklung des Stücks auf &lt;em&gt;eine&lt;/em&gt; Nachkommastelle beschränken wird, denn sie wissen ja: In vier Wochen ist Showtime. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Der Abend ging mit einer Proben-Nachbesprechung im Tournedo zu Ende, bei der auch die Bilder dieses Beitrags geschossen wurden. Lauter schöne Menschen! Die Diskussionen, die wir führten, werde ich hier nicht wiedergeben. Es handelt sich um einen Haufen langweiliges, intellektuelles Zeug und ist nicht der Rede wert.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/403016570427283825-3139784609467766483?l=sapbigband.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sapbigband.blogspot.com/feeds/3139784609467766483/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://sapbigband.blogspot.com/2009/02/stell-dich-deiner-angst-probe-am-18.html#comment-form' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/403016570427283825/posts/default/3139784609467766483'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/403016570427283825/posts/default/3139784609467766483'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sapbigband.blogspot.com/2009/02/stell-dich-deiner-angst-probe-am-18.html' title='Stell dich deiner Angst! Probe am 18. Februar 2009'/><author><name>Hendrik Achenbach</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00604608239668231271</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://3.bp.blogspot.com/-ZpUifFJ0kXY/Txwprh-6C2I/AAAAAAAC-VQ/pQl82l_9ujM/s220/hendrik.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_mDVC8UhHC64/SZybUEq1ykI/AAAAAAAACnw/jgBdBZr0iMY/s72-c/Bild003.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-403016570427283825.post-5448594894957191108</id><published>2009-02-08T21:43:00.018+01:00</published><updated>2009-02-08T23:21:19.842+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='In eigener Sache'/><title type='text'>In eigener Sache oder Der 80. Beitrag</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_mDVC8UhHC64/SY9WXKn8iII/AAAAAAAAClg/1Wc1YcWCu_E/s1600-h/IMG_8980-klein.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer; width: 240px; height: 320px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_mDVC8UhHC64/SY9WXKn8iII/AAAAAAAAClg/1Wc1YcWCu_E/s400/IMG_8980-klein.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5300550242427242626" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;"In eigener Sache" -- das schreiben Chefredakteure in die Überschrift eines Editorials, wenn sie ankündigen, dass das Heft mal wieder 20 Cent teurer wird oder der Leserschaft sonstige bahnbrechende Neuerungen mitgeteilt werden müssen. Ich mache das jetzt auch mal.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Letzte Woche fand zwar eine Probe und deswegen natürlich auch eine Nachbesprechung statt (für die wir eines unserer beiden Lieblingslokale, das &lt;a href="http://www.qype.com/place/97238-Restaurant-Tournedo-Walldorf"&gt;TOuRnedo&lt;/a&gt; in Walldorf, auswählten). Ich sah mich jedoch auf Grund anderer Verpflichtungen sowie einer gewissen Grundmüdigkeit außer Stande, hier darüber zu berichten, was in den folgenden Tagen auch bemerkt wurde, denn ich erhielt E-Mails, die einen entsprechenden Bericht einforderten. Worüber ich mich natürlich freute, denn man ist ja doch eitel, und weiß es zu schätzen, wenn irgend jemand merkt, dass man nicht schreibt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ha! Gerade ist mir ein Licht aufgegangen, als ich nach "Tournedo" googelte, um einen freundlichen Link auf die Website dieses ausgezeichneten Lokals zu setzen. Dabei stieß ich nämlich auf einen entsprechenden Eintrag auf lebensmittellexikon.de, der mich darüber aufklärte, dass Tournedos "aus dem dünnen und dicken Mittelstück oder dem Kopf des Rinderfilets geschnitten" und anschließend gebraten werden. Bei aller Sympathie für das Lokal, seine delikaten Speisen und das charmante Personal fand ich den Namen schon immer ziemlich bekloppt. Und jetzt stellt sich heraus, dass ich einfach zu ungebildet bin, um ihn zu verstehen. Gut, dass das wenigstens geklärt ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zurück zur "eigenen Sache". Natürlich werde ich hier auch weiterhin über Wohl und Wehe der Band berichten, wenn auch vielleicht nicht jede Woche. Schließlich gibt es auch andere Projekte, die meine Aufmerksamkeit erfordern, und natürlich muss ich zur Zeit äußerst diszipliniert Trompete üben, denn im März spielen wir unsere neue CD ein. (Das habe ich jetzt nur vorsichtshalber erwähnt, falls unser CMO Thomas S. dieses Posting liest.)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wo ich aber schon dabei bin, langweiliges Zeug zu schreiben, möchte ich auf einige grundsätzliche Dinge hinweisen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Labels&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Dies ist der 80. Beitrag, seit dieses Blog am 2. September 2006 das Licht der Welt erblickte. Die Beiträge sind nicht so streng wie in anderen Blogs, aber doch ansatzweise in Labels untergliedert.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_mDVC8UhHC64/SY9Ifb9s-9I/AAAAAAAACks/jATb-uN1kAc/s1600-h/labels.PNG"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 166px; height: 191px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_mDVC8UhHC64/SY9Ifb9s-9I/AAAAAAAACks/jATb-uN1kAc/s320/labels.PNG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5300534991358065618" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Die Zahlen in Klammern zeigen, wie die Beiträge sich zahlenmäßig auf die Labels verteilen. Wofür das Label "na klar" steht, muss vorerst unklar bleiben. Es stammt von meinem Co-Autor Jazzy Jens (Jens W.), der leider viel zu selten Beiträge schreibt. Er sei hiermit aufgefordert, in einem Beitrag dazu Stellung zu nehmen!&lt;br /&gt;Außerdem zeigt sich, dass die Probenberichte 47,5 Prozent aller Beiträge einnehmen. Ist das zu viel, zu wenig, oder genau richtig? Lassen wir die Leser entscheiden! Dies bringt mich zum nächsten Thema, den Kommentaren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Kommentare&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;In den Anfangstagen dieses Blogs konnte jeder, auch anonym, Kommentare abgeben. Da es einige Kommentatoren dann doch zu bunt trieben, habe ich diese Einstellung geändert. Nun sind wir in der Zwischenzeit aber alle ein Stück älter und reifer geworden, und mir scheint die Zeit gekommen, es noch einmal mit der großen Freiheit zu versuchen. Ab sofort darf wieder jeder, auch anonym, Kommentare zu den Beiträgen in diesem Blog abgeben. Es wäre jedoch viel lustiger, wenn man den Kommentaren entnehmen könnte, wer sie geschrieben hat. Außerdem sei an die Ausführungen erinnert, die rechts neben jedem Beitrag erscheinen:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;font-size:85%;" &gt;Die entspannte, lockere Atmosphäre unserer Probenarbeit und Auftritte spiegelt sich auch in diesem Blog wieder. Deshalb enthalten einige Beiträge dieses Blogs Aussagen über Mitglieder der SAP BIG BAND, mit denen sie als Einzelpersonen thematisiert, hervorgehoben und oft auch auf die Schippe genommen werden.&lt;br /&gt;Diese Aussagen sind sehr oft ironisch, niemals aber abwertend zu verstehen und erfolgen vor dem Hintergrund eines vertrauensvollen Miteinanderumgehens in der Band. Bitte halten Sie sich deshalb in Ihren Kommentaren mit Aussagen zu den einzelnen Bandmitgliedern, die Sie nicht persönlich kennen, zurück. Andernfalls kann es notwendig sein, Ihren Kommentar zu löschen. Dieses Blog soll Spaß machen, aber nicht auf Kosten von Einzelpersonen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Reaktionen&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Nicht jedem ist es gegeben, seine Meinung zu einem Beitrag über einen Kommentar oder eine E-Mail an den Autor zu äußern. Hier kommen die neuen "Reaktionen" ins Spiel:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_mDVC8UhHC64/SY9MC9-hBVI/AAAAAAAAClY/ADN6UPPMjGE/s1600-h/footer.PNG"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 519px; height: 65px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_mDVC8UhHC64/SY9MC9-hBVI/AAAAAAAAClY/ADN6UPPMjGE/s400/footer.PNG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5300538900318586194" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Über vier vordefinierte Kategorien ("Super", "Gut danke", "Gähn" und "Total daneben"), die unter jedem Beitrag erscheinen, kann jeder spontan seine Meinung äußern. Diese neue Möglichkeit steht auch rückwirkend für alle bereits vorliegenden Beiträge zur Verfügung. Das "C" in Klammern hinter den Kategorien steht vermutlich für "Count"; zumindest wird es sich in die Zahl der abgegebenen Stimmen ändern, sobald Stimmabgaben vorliegen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Fassen wir also zusammen:&lt;br /&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;Bitte &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;bewerten &lt;/span&gt;Sie zukünftige (und gerne auch ältere) Beiträge über die "Reaktionen"!&lt;br /&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Geben Sie &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Kommentare &lt;/span&gt;zu den Beiträgen ab!&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Lassen Sie mich und den Rest der Welt über einen Kommentar zu diesem Beitrag wissen, ob dieses Blog weiterhin schwerpunktmäßig über die &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Probenarbeit &lt;/span&gt;berichten sollte, oder ob es andere Themenfelder gibt, die geeignet erscheinen!&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;Lassen Sie uns auch in 2009 gemeinsam darüber nachdenken, ob sich die Qualität eines Solos steigern lässt, indem man an einen schönen Busen denkt, warum es so wichtig ist, zu wissen, wo das Segno ist, und wie viele Kreuze C-Dur hat.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/403016570427283825-5448594894957191108?l=sapbigband.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sapbigband.blogspot.com/feeds/5448594894957191108/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://sapbigband.blogspot.com/2009/02/in-eigener-sache-oder-der-80-beitrag.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/403016570427283825/posts/default/5448594894957191108'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/403016570427283825/posts/default/5448594894957191108'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sapbigband.blogspot.com/2009/02/in-eigener-sache-oder-der-80-beitrag.html' title='In eigener Sache oder Der 80. Beitrag'/><author><name>Hendrik Achenbach</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00604608239668231271</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://3.bp.blogspot.com/-ZpUifFJ0kXY/Txwprh-6C2I/AAAAAAAC-VQ/pQl82l_9ujM/s220/hendrik.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_mDVC8UhHC64/SY9WXKn8iII/AAAAAAAAClg/1Wc1YcWCu_E/s72-c/IMG_8980-klein.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-403016570427283825.post-5248454670937380642</id><published>2009-01-21T23:47:00.015+01:00</published><updated>2009-02-08T21:36:44.155+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Proben'/><title type='text'>Malen nach Zahlen: Probe am 21. Januar 2009</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_mDVC8UhHC64/SXew3JcCZAI/AAAAAAAACik/mvMUFAwmwvQ/s1600-h/Bild011.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_mDVC8UhHC64/SXew3JcCZAI/AAAAAAAACik/mvMUFAwmwvQ/s320/Bild011.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5293894348470117378" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Unser CMO Thomas S. eröffnete die heutige Probe, wie in der letzten Woche schon angekündigt, mit einer Rede an die Nation. Und auch unser Präsident Ralf H. hatte einige Worte vorbereitet. Doch davon hier kein Wort, denn die Ansprachen waren tatsächlich (eher untypisch für die Band) ernsten Inhalts.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Musikalisch ging es dann los mit &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;El Centro&lt;/span&gt;, und prompt schlug &lt;a href="http://sapbigband.blogspot.com/2009/01/wo-ist-das-segno-probe-am-7-januar-2009.html"&gt;das böse Segno&lt;/a&gt;, das uns letzte Woche schon so gepiesackt hatte, wieder zu und glänzte durch Abwesenheit, was zum Abbruch des Stücks führte. Dumme Sache. Und auch beim zweiten Durchgang hielt Thomas es für notwendig, uns Mut zuzusprechen ("Timing ist keine Schande"). Positiv ist lediglich zu vermelden, dass Ralf H. natürlich nicht nur in seiner Eigenschaft als Präsident, sondern auch als Trompeter wieder voll präsent war, und mir in gewohnter Manier aufmunternde Kommentare zurief, wenn ich die Töne mal wieder zu lange aushielt: "Zickig!" (das hat er gerufen, um mir eine andere Spielweise vorzuschlagen, nicht, um meinen Charakter zu beschreiben. Glaube ich zumindest.)&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_mDVC8UhHC64/SXexArWKCcI/AAAAAAAACis/3tenrhrlcKs/s1600-h/Bild012.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_mDVC8UhHC64/SXexArWKCcI/AAAAAAAACis/3tenrhrlcKs/s320/Bild012.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5293894512191080898" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Da heute Abend wieder einiger Durchgangsverkehr im Foyer von WDF05 herrschte, erwachte der Salesman in Konsul Toni D., und er zauberte mit flinken Fingern einen CD-Verkaufsstand. Leider ging heute Abend keine CD über den Ladentisch, doch so mancher potentielle Kunde verlangsamte seinen Schritt. Wir werden das jetzt jede Woche so machen und sicher noch unermesslich reich dabei.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als nächstes Stück ließ Thomas &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Afro Blue&lt;/span&gt; auflegen, und forderte die Rhythmusgruppe auf, die Spezialrhythmen einzubauen, die sie in der letzten Satzprobe eingeübt hatten. Diese Streber! Und woher wusste Thomas überhaupt davon? Ich glaube, wir Trompeten müssen hier aufpassen, dass die Gu&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_mDVC8UhHC64/SXexJOk1gBI/AAAAAAAACi0/dadh59Y7Qzs/s1600-h/Bild014.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_mDVC8UhHC64/SXexJOk1gBI/AAAAAAAACi0/dadh59Y7Qzs/s320/Bild014.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5293894659086843922" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;nst unseres CMOs weiter auf uns herniederstrahlt. Da drängt sich doch jemand in den Vordergrund! Beim ersten kompletten Durchgang des Stückes hatten wir allerdings schon wieder Oberwasser, denn Olli B. kündigte an, das die Rhythmiker doch lieber noch einmal so spielen würden, wie es auf dem Blatt stehe. Ein cooler Jazzer sagt dazu übrigens: &lt;span style="font-style: italic;"&gt;as written&lt;/span&gt; (yeah baby). Auf Variationen und Spezialrhythmen werde man, so Ollli, noch verzichten. Thomas kommentierte das kurz mit "so wie die letzten 9 Jahre", was unserer lieben Rhythmusgruppe natürlich Unrecht tut. Überhaupt muss ich anmerken, dass Frank W. heute Abend ein brutal gut klingendes Solo auf seinem Nord hingelegt hat. Dies soll die Leistung der anderen Solistinnen und Solisten nicht schmälern, aber ich greife ja meistens ein Solo heraus, das mir besonders gut gefallen hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es ging weiter mit &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Vamos A Bailar&lt;/span&gt;. Ich weiß immer noch nicht, was das auf Deutsch heißt. Ralf hat mich in einer Probe mal auf den Arm genommen und gesagt, es bedeute "Wir gehen zum See". Was für ein Blödsinn! Wieso sollte sich jemand die Mühe machen, ein so schönes Stück zu komponieren, um dann so einen schrottigen Titel zu verwenden. Wahrscheinlich heißt es soviel wie "Wir ziehen heute Abend um die Häuser und denken an einen schönen Busen", und Ralf will das nicht zugeben, weil dann herauskommen würde, dass der Spruch mit dem Busen gar nicht von ihm stammt. Das ist ganz schön perfide, oder?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bei diesem Stück rief er mir übrigens folgendes zu: "Nicht zählen, fühlen!" Zählen tue ich grundsätzlich nicht, aber sehr gefühlig war es auch noch nicht.&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_mDVC8UhHC64/SXexSB_QHQI/AAAAAAAACi8/INvth1kNSYk/s1600-h/Bild009.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_mDVC8UhHC64/SXexSB_QHQI/AAAAAAAACi8/INvth1kNSYk/s320/Bild009.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5293894810326801666" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; Wobei ich bei diesem Stück eine sensationelle Entdeckung gemacht habe: Wenn ich den kleinen Finger der rechten Hand nicht in den dafür vorgesehen Haken der Trompete stecke, sondern künstlerisch in die Luft recke, wandern die drei benachbarten Finger mit viel größerer Leichtigkeit über die Ventile. Vermutlich sind die Standardabmessungen einer Trompete aber auch für Standardfinger gemacht, und nicht für meine Knubbelchen. Evtl. sollte ich mir eine Piccolotrompete zulegen? Mal sehen, jetzt versuche ich es erst einmal mit dem freischwebenden kleinen Finger. Warum habe ich das erst jetzt gemerkt? Vielleicht wäre ich schon ein berühmter Trompeter, wenn ich früher darauf gekommen wäre. Ich könnte schön, reich und erfolgreich sein, so wie unser CMO. Und müsste morgens nicht so früh aufstehen. Aber gut, die Finger würden davon auch nicht länger, insofern ist das alles relativ.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bei diesem Stück waren übrigens die Saxophone an der Reihe, sich konstruktives Feedback von Thomas einzuholen. Ihr Spiel, so der CMO, könne, wenn es nach ihm ginge, "ein bisschen mehr Esprit" haben, denn die allzu genaue Befolgung des Notenbildes erinnere ihn zu sehr an "Malen nach Zahlen". Autsch. Aber das hätte jedem von uns passieren können. Kopf hoch, ihr Saxe. Mir ging es ja auch kaum besser, als die Trompeten eine bestimmte Phrase alleine vorspielen mussten, und ich den Schluss nicht hinkriegte. Der hätte eigentlich als "ba ba ba baba" gespielt müssen, und Michael, Toni und Ralf haben das auch geschafft, während aus meinem Trichter eher ein tastendes "baaa baba ba ba. ba?" hervorlugte. Thomas schaute daraufhin kurz auf und verkündete, dass "der Hendrik das zu Hause noch mal üben" werde. Was ich normalerweise natürlich nicht tue. Aber wer weiß, vielleicht übe ich es wirklich, um ihm eins auszuwischen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was bleibt noch zu berichten? Eine so wunderbare Probe konnten wir natürlich nur in unserem Lieblingslokal, dem Walldorfer &lt;a href="http://www.latortuga-walldorf.de/"&gt;La Tortuga&lt;/a&gt;, Revue passieren lassen. Die Tischgespräche glitten leider wieder in einen Bereich ab, der sie dafür disqualifiziert, an dies&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_mDVC8UhHC64/SXexyeQmUoI/AAAAAAAACjE/oOIKBUwDRYg/s1600-h/Bild015.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_mDVC8UhHC64/SXexyeQmUoI/AAAAAAAACjE/oOIKBUwDRYg/s320/Bild015.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5293895367671566978" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;er Stelle wiedergegeben zu werden, ohne gegen die FSK 18 zu verstoßen. Ich wehre mich natürlich immer dagegen, und versuche, das Gespräch auf Hölderlin oder den Dekonstruktivismus zu lenken, aber die Jungs ziehen da meistens nicht mit. Deswegen kann ich nur von den folgenden Begebenheiten erzählen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir unterlegen die traditionellen spanischen Tapas meistens mit einer Grundierung aus Kartoffelprodukten. Als ich heute Abend Lust darauf verspürte, reichte ich meinen Teller über den Tisch, und dachte, dies sei Aufforderung genug, ihn mit goldgelben Pommes zu beladen. Stattdessen zog Olli B. gelangweilt ein abgenagtes Hühnerbein aus dem Mund, und ließ es beiläufig auf meinem Teller fallen. Damit war dem Wahnsinn Tür und Tor geöffnet, und flugs folgten die anderen seinem Beispiel. Die Band sieht mich also in Wahrheit als ihren persönlichen Hüherbeinentsorger. Bin ich dort wirklich noch an der richtigen Stelle?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Abend ging zu Ende mit einer Runde Espresso. Unserem CMO Thomas eilt ja der Ruf &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_mDVC8UhHC64/SXeyBwyg7jI/AAAAAAAACjM/JDyg4lRvbqM/s1600-h/Bild016.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_mDVC8UhHC64/SXeyBwyg7jI/AAAAAAAACjM/JDyg4lRvbqM/s320/Bild016.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5293895630343695922" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;voraus, gute Leistungen aus vollem Herzen zu loben, aber Missstände eben so offen anzusprechen. Und so begab es sich, dass er Klartext sprach, was den Espresso angeht. Für seinen Geschmack sei dieser zu stark, und auch die Crema lasse darauf schließen, dass die Maschine nicht richtig eingestellt sei. Das La Tortuga-Team zeigte sich, wie nicht anders erwartet, äußerst interessiert an Thomas' Ausführungen, und bat ihn gleich hinter die Theke, um das Feintuning an der Espressomaschine vorzunehmen. Zu unser aller Glück nahm Thomas jedoch keinen Schraubenzieher zur Hand, sondern versprach, demnächst mit einem Bekannten im Schlepptau zurückzukehren, der sich mit der Materie auskenne. Was für ein Deal sich da nun wieder hinter verbirgt, muss im Verborgenen bleiben. Aber ich bin sicher, dass Thomas wie üblich von allem 70 % einstreicht, und wenn sich der Espresso (der mir gut geschmeckt hat) auch noch steigern lässt, soll es uns recht sein.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/403016570427283825-5248454670937380642?l=sapbigband.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sapbigband.blogspot.com/feeds/5248454670937380642/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://sapbigband.blogspot.com/2009/01/malen-nach-zahlen-probe-am-21-januar.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/403016570427283825/posts/default/5248454670937380642'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/403016570427283825/posts/default/5248454670937380642'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sapbigband.blogspot.com/2009/01/malen-nach-zahlen-probe-am-21-januar.html' title='Malen nach Zahlen: Probe am 21. Januar 2009'/><author><name>Hendrik Achenbach</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00604608239668231271</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://3.bp.blogspot.com/-ZpUifFJ0kXY/Txwprh-6C2I/AAAAAAAC-VQ/pQl82l_9ujM/s220/hendrik.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_mDVC8UhHC64/SXew3JcCZAI/AAAAAAAACik/mvMUFAwmwvQ/s72-c/Bild011.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-403016570427283825.post-8590302004938694406</id><published>2009-01-07T23:36:00.009+01:00</published><updated>2009-01-09T11:39:41.776+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Proben'/><title type='text'>Wo ist das Segno? Probe am 7. Januar 2009</title><content type='html'>Walldorf liegt zwar noch halb im Winterschlaf, aber trotzdem fand heute schon die erste Tuttiprobe nach den Ferien statt. Schließlich haben wir in diesem Jahr viel vor -- der Termin für die CD-Aufnahme Ende März rückt näher.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Unser CMO Thomas S. hatte für die erste Probe in diesem Jahr eine Rede an die Nation angekündigt, damit ein Ruck durch die Band gehe. Da El Presidente Ralf H. aber noch in Südamerika weilt und wir alle hoffen, dass er bald zurück kommt, wurde die Ansprache auf die nächste Tuttiprobe verschoben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Beim ersten Stück, &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Vamos A Bailar&lt;/span&gt;, wurde gleich deutlich, dass die Pflege des eigenen Notenbestandes zu den thematischen Kernpunkten dieser Rede &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/de/7/78/Musikalisches_Opfer.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 114px; height: 102px;" src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/de/7/78/Musikalisches_Opfer.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;gehören könnte, denn es dauerte mal wieder ewig, bis alle das Stück hervorgekramt hatten. Dann ging es los. Seltsamerweise habe ich mir zu diesem Stück keine Notizen gemacht. Wahrscheinlich war ich zu erschüttert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein erstes Aufmerken ging durch die Band, als Konsul Toni D. beim folgenden Stück, &lt;span style="font-style: italic;"&gt;El Centro&lt;/span&gt;, ein derart anmutiges Trompetensolo blies, dass man kaum glauben konnte, das erste Solo nach der Winterpause zu hören. Wirklich sehr gut, und Thomas' Blick sprach Bände. Ach könnte ich doch einmal im Leben einen solchen Blick von unserem CMO ernten! Wohl kaum, wohl kaum.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es ging weiter mit &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Cubano Chant&lt;/span&gt;, und als die ersten Takte erklangen, fühlte ich mich gedanklich in die Heimat von Ralf H. versetzt. Nicht, weil ich ihn heute Abend so vermisst hätte (hab ich aber natürlich, ganz ehrlich), sondern weil das letzte &lt;a href="http://sapbigband.blogspot.com/2008/10/zack-die-bohne-probenwochenende-2008-in.html"&gt;Probenwochenende&lt;/a&gt; in dieser Gegend stattfand, und ich wenn ich mich richtig erinnere, haben wir diese Nummer am ersten vollen Tag des Probenwochenendes bis zum Umfallen geübt. Was natürlich nicht viel heißt, da wir am Vorabend eine sehr intensive Weinprobe durchgeführt hatten und große Teile der Band nur ganz langsam zur Hochform aufliefen. Dies wiederum mag erklären, dass &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Cubano Chant&lt;/span&gt; heute Abend noch leichte Ecken und Kanten hatte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dann ließ Thomas &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Afro Blue&lt;/span&gt; auflegen, und als ich in meine Noten schaute, sah ich in der ersten Soloform eine Notiz: "C-Dur/a-Moll". Seit ich gelernt habe, dass C-Dur gar keine Kreuze hat, und auch noch den Trick mit der parallelen Molltonart kapiert habe, bin ich ja für Soloformen, bei denen die meisten Töne von C-Dur passen, nicht undankbar. Ein kurzer Blick nach rechts zeigte, dass die &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Changes &lt;/span&gt;(= Jazzsprache für Akkordsymbole) in Tonis Stimme notiert waren. Ich fühlte mich durch Tonis Performance bei &lt;span style="font-style: italic;"&gt;El Centro&lt;/span&gt; aber dazu inspiriert, mit einem tollen Solo in das neue Trompetenjahr zu starten. Deswegen spielte sich folgender Dialog zwischen uns ab:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hendrik: "Ab 51 ist das Solo."&lt;br /&gt;Toni: "Ja."&lt;br /&gt;Hendrik: "Ich hab mir da aufgeschrieben, dass C-Dur passt. Oder a-Moll."&lt;br /&gt;Toni: (Schweigen)&lt;br /&gt;Hendrik: "Willst du spielen?" (auf ein "Nein" hoffend)&lt;br /&gt;Toni: "Ja, warum nicht."&lt;br /&gt;Hendrik: (Schweigen)&lt;br /&gt;Toni: "Oder wer hat da immer gespielt?"&lt;br /&gt;Hendrik: "Also auf dem Probenwochenende hab ich-"&lt;br /&gt;Toni: "Ja, dann spielst du."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Stück begann, und ich machte mich bereit für den großen Moment. In Takt 49, zwei Takte vor dem Solo, röhrte in der ersten Reihe dann plötzlich ein wildes Saxophon auf und spielte einfach weiter -- Harald S. hatte sich das Solo geklaut, und spielte es sehr souverän. Bei der Nachbesprechung sprach ich ihn darauf an, und er erklärte mir ganz trocken, dass es sich um ein sogenanntes Solo-Pickup handele. Schließlich habe man das auf dem Probenwochenende so gelernt. Hier ist jemand offensichtlich auf der Überholspur ins neue Jahr gestartet! Respekt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Leider wurde die Soloform wiederholt, und ich machte den Fehler, in Haralds Fahrwasser dann doch noch ein Solo zu versuchen. Als ich in den unteren Lagen mit ausreichender Sicherheit ermittelt hatte, welche Töne der C-Dur-Tonleiter gut passten, wurde ich übermütig, und versuchte, einige davon eine Oktave höher zu spielen. Es ist verblüffend, wieviel labiale Spannung verloren gehen kann, wenn man es über die Feiertage mit dem Üben nicht ganz so eng sieht. Es war schrecklich. Ich muss wohl doch ein bisschen Gas geben, wenn ich Harald noch einholen will. Toni hat neulich übrigens die These aufgestellt, dass es schon helfe, wenn man seine Trompete jeden Tag anschaue (weil man sich dann mental mit dem Spielen beschäftige). Ich muss in der Retrospektive sagen, dass dieser Ansatz seine Grenzen hat. Meine Trompete hat die Feiertage gut sichtbar auf dem Wohnzimmerschrank verbracht, aber ich denke, es hätte nicht geschadet, sie ein wenig öfter zur Hand zu nehmen und evtl. sogar zu spielen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und von noch einer Begebenheit muss ich berichten, in der Toni D. eine Rolle spielt. Er ist eben doch der geistige Übervater der Band. Wir spielen ja zur Zeit ein sehr latinorientiertes Programm, und im Latin haben die Trompeten oft kurze Einwürfe zu spielen, die man am besten auch kurz und knackig ausführt. Ich neige zum großen Kummer von Ralf H. aber dazu, solche Einwürfe bis ins Letzte auszukosten, und so wird aus einer knappen Achtel schon mal eine Fast-Viertel. Ralf hat schon alles versucht, um mir diese Unart auszutreiben, und auch wenn er manchmal  überraschende Ratschläge parat hat (zum Beispiel, &lt;a href="http://sapbigband.blogspot.com/2008/12/denk-einen-busen-after-work-jazz-am-11.html"&gt;kurz vor dem Solo an einen schönen Busen zu denken&lt;/a&gt;), ist er hier bisher gescheitert. Toni, der auf Grund von Ralfs Abwesenheit heute Abend mein Nachbar war, hat mich genau einmal vergeblich darauf hingewiesen. Beim zweiten Mal sagte er dann: "Kurz! Wie deine Finger." Ich glaube, das kann ich mir merken.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch bei den anderen Stücken aus dem CD-Programm war Thomas heute Abend nicht komplett glücklich, und dies lag häufig auch daran, dass große Teile der Band nicht in der Lage waren, das Segno zu finden. "Dal Sengo" bedeutet "vom Zeichen", und diese Notation wurde vermutlich erfunden, um Amateurmusiker zu verwirren oder Papier zu sparen.&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/de/7/7d/DalSegno1.PNG"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer; width: 54px; height: 63px;" src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/de/7/7d/DalSegno1.PNG" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; Es funktioniert so: Wenn das Zeichen irgendwo auf dem Notenblatt auftaucht, muss man sich merken, wo. Wenn es dann noch einmal auftaucht, muss man an die Stelle zurückspringen, die man sich gemerkt hat, und dort weiterspielen. Total bekloppt, oder? Wenn man sich die Stelle nämlich nicht gemerkt hat, weiß man nicht, was man spielen muss, und bekommt von Thomas eins auf den Deckel. Zum Glück waren heute Abend auch Stücke dabei, die ohne diese perfide Technik auskommen. Sonst hätte Thomas vermutlich einen Nervenzusammenbruch erlitten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Grundsätzlich erwies sich unser CMO aber als erstaunlich leidensfähig, denn wer nach so einer Probe als letztes Stück &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Con Alma&lt;/span&gt; auflegen lässt, muss entweder an das Gute im Menschen glauben oder einfach unglaublich ehrgeizig sein. Dieses Stück ist übrigens noch nicht gesetzt für die CD -- es befindet sich in der Rubrik, die Thomas mit "noch mit Fragezeichen" überschrieben hat. Falls dieser Probenbericht sie ermutigt hat, die CD zu kaufen (Erscheinungstermin: vermutlich irgendwann im April, lesen Sie einfach hier nach), achten Sie bitte darauf, ob &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Con Alma&lt;/span&gt; mit von der Partie ist.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/403016570427283825-8590302004938694406?l=sapbigband.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sapbigband.blogspot.com/feeds/8590302004938694406/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://sapbigband.blogspot.com/2009/01/wo-ist-das-segno-probe-am-7-januar-2009.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/403016570427283825/posts/default/8590302004938694406'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/403016570427283825/posts/default/8590302004938694406'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sapbigband.blogspot.com/2009/01/wo-ist-das-segno-probe-am-7-januar-2009.html' title='Wo ist das Segno? Probe am 7. Januar 2009'/><author><name>Hendrik Achenbach</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00604608239668231271</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://3.bp.blogspot.com/-ZpUifFJ0kXY/Txwprh-6C2I/AAAAAAAC-VQ/pQl82l_9ujM/s220/hendrik.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-403016570427283825.post-8208355859608985376</id><published>2008-12-11T23:25:00.013+01:00</published><updated>2008-12-12T01:12:13.166+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Auftritte'/><title type='text'>Denk an einen Busen: After Work Jazz am 11. Dezember 2008</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://www.sapbigband.de/fotos/mitarbeiterkonzert2007/images/071128_192146_1.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://www.sapbigband.de/fotos/mitarbeiterkonzert2007/images/071128_192146_1.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Das &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Experiment&lt;/span&gt;, so scheint es, ist geglückt. Wir haben heute Abend mit einer guten &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Tradition gebrochen&lt;/span&gt; und den SAP-Kolleginnen und -Kollegen zum Jahresabschluss kein großes, zweieinhalbstündiges Konzert mit aufwändiger Bühne und Lightshow geboten, sondern das erste Konzert in der neuen Reihe "After Work Jazz": Eine Stunde Musik (nicht mehr und nicht weniger), keine große Bühne und Stehplätze für das Publikum. Das hätte auch schiefgehen können, doch die Hütte (also das Foyer des SAP-Schulungszentrums in Walldorf) war voll! Zum Glück, denn ich hatte beim Catering 550 Butterbrezeln und Bier und Sekt bis zum Abwinken bestellt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dieser Bericht soll keinesfalls eine Konzertkritik darstellen, denn Eigenlob stinkt, und Selbstkritik kauft man uns ohnehin nicht ab. Nein, lassen Sie mich lediglich einige selektive und subjektive Schlaglichter auf die Ereignisse des Abends werfen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Fürs Protokoll hier erst einmal das Programm, das übrigens schon Wochen vor dem Konzert feststand und sich -- auch dies ist ein Novum -- seitdem nicht mehr geändert hat. (Vermutlich haben wir dies der anstrengenden Konzertreise unseres CMOs Thomas S. durch Indien und Sri Lanka zu verdanken -- schauen Sie sich dazu bitte die &lt;a href="http://www.youtube.com/user/ThomasSiffling"&gt;einschlägigen Videos&lt;/a&gt; an, und wenn Sie keine Zeit haben, dann wenigstens mein &lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=-PiQmDBptfk"&gt;Lieblingsvideo&lt;/a&gt; von der Tour).&lt;br /&gt;&lt;ol&gt;&lt;li&gt;Critic's Choice&lt;/li&gt;&lt;li&gt; &lt;div&gt;Mr. Walker&lt;/div&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt; &lt;div&gt;Quiet Nights of Quiet Stars&lt;/div&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt; &lt;div&gt;L-O-V-E&lt;/div&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt; &lt;div&gt;Fever&lt;/div&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt; &lt;div&gt;Till You Come Back To Me&lt;/div&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt; &lt;div&gt;Street Life&lt;/div&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt; &lt;div&gt;Chega de Saudade&lt;/div&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt; &lt;div&gt;Cruisin' for a Bluesin'&lt;br /&gt;Zugabe:&lt;br /&gt;The Girl from Ipanema&lt;/div&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ol&gt;Wie Sie sicher gleich gemerkt haben, ist Thomas beim ersten Stück auf Nummer Sicher gegangen und hat mit &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Critic's Choice&lt;/span&gt; einen Blues ausgewählt, der auch den verbohrtesten Musikmuffel mit den Füßen wippen lässt. Und bei diesem Stück kam mir eine besondere Ehre zu: Ich durfte das &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;erste Solo&lt;/span&gt; -- und damit das erste Solo des Abends -- spielen. Wenn Sie dieses Blog regelmäßig lesen oder ab und zu unsere Auftritte besuchen, werden Sie wissen, dass meine eingeschränkten Fähigkeiten als Trompeter dieser 
