Posts mit dem Label CDs werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label CDs werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Schlafentzug und Luftgitarre: Probe am 13. Mai 2009

Die Band hält einige von uns gerade ganz schön auf Trab. Da sind zum einen die anstehenden Auftritte, die einiges an Planung und Vorbereitung erfordern. Zum anderen biegen wir in Sachen neue CD gerade auf die Zielgerade ein.

Unser CMO Thomas S. hat mit Tonmeister Jakob H. einige (hoffentlich schöne) Stunden im Studio verbracht, um die Aufnahme auf Hochglanz zu polieren. Wir sind alle schon mächtig gespannt, wie sie klingen wird. Ich hatte ja in ganz besonderer Weise von den Möglichkeiten der modernen Technik profitiert, als ich mein 32-taktiges Solo bei El Centro scheibchenweise einspielen durfte, und kann es kaum erwarten, das Endergebnis zu hören. Ja, OK, ich gebe es zu, ich bin einer von den Typen, die eine neue CD aus der Verpackung reißen, in den CD-Player legen, zum eigenen Solo vorspulen und erleichtert aufseufzen, wenn es nicht völliger Schrott ist.

Die Musik ist aber nicht alles: So eine CD braucht auch ein Cover und ein Booklet. Unser Pianist und Chief Graphic Designer (CGD) Frank H. hat in den letzten zwei Wochen zahllose Nächte mit Photoshop, Quark und Co. verbracht, um das Cover und Booklet für das neue Album zu gestalten. Natürlich war er zu diesem Zeitpunkt schon geschwächt von der üblichen E-Mail-Schlacht um die Auswahl des Hauptmotivs (die unser CMO übrigens gewonnen hat). Heute hat Frank mir dann Forschungsergebnisse zum Thema "Wie lange überlebt ein Mensch ohne Schlaf?" zugeschickt, was wohl (für die Linguisten unter uns) als indirekter Sprechakt zu werten ist und eigentlich so viel bedeutet wie "Wir sollten so langsam mal fertig werden". Es ist aber auch wirklich bald so weit, und wenn alles gut geht, sind die Daten am Freitag auf dem Weg ins Presswerk.

Erinnern Sie sich noch an den Probenbericht vom 1. April 2009, in dem der Titel unserer neuen CD beinahe viel zu früh enthüllt wurde (nur die Reihenfolge der Buchstaben stimmte nicht)? Es ist tatsächlich bei diesem Titel geblieben, so dass es sich immer noch lohnt, an dem kleinen Preisrätsel teilzunehmen, das ich kurz vorher aufgesetzt hatte. Als weitere Vorabinformation kann ich ein Bild vom Cover der neuen CD anbieten, aber auch hier ist (wie damals bei den Buchstaben) leider etwas schiefgegangen. Das Bild ist ein wenig unscharf. Da ich diese Zeilen aber zu nächtlicher Stunde schreibe, kann ich Frank unmöglich anrufen und um ein Update bitten. Es könnte ja sein, dass er heute Nacht ausnahmsweise mal schläft.


Dies ist also der Hintergrund, vor dem heute die Generalprobe für unseren morgigen Auftritt in Mannheim stattfand. Thomas kündigte zu Beginn an, dass wir das Programm (70% Latin, 30% Swing/Blues und viel Gesang) einfach komplett durchspielen würden. Das taten wir dann auch, aber irgendetwas war anders als sonst. Thomas war noch entspannter als sonst, obwohl wir sicher nicht perfekt gespielt haben. Er klatschte, tanzte, sang, dirigierte und ließ ein Stück nach dem anderen auflegen, ohne kritische Stellen zu wiederholen. Seine Verbesserungsvorschläge beschränkten sich auf ein gelegentliches "an der Stelle müssen wir ein bisschen aufpassen", und ansonsten war alles eitel Sonnenschein.

Einen ersten Höhepunkt nahm das Ganze bei Cruisin' for a Bluesin': Thomas ließ das Stück einfach so durchlaufen, schnappte sich nach ein paar Takten den Probeausdruck des neuen CD-Booklets, den Frank mitgebracht hatte, und führte kurzerhand einen Korrekturgang durch. An den kritischen Stellen des Stücks blickte er aber kurz auf, um die Einsätze einzuzählen. Hat dieser Mann ein Potenzial! Unsereins schlägt sich die Nächte um die Ohren, um das Booklet zum fünften mal Korrektur zu lesen, und er checkt es mal eben so ab, während er eine 25-köpfige Big Band durch eine schwierige Nummer lotst. Hier steht ein großer Bandleader kurz vor der Blüte seiner Jahre, und ist es nicht bezeichnend, dass dies in dem Jahr geschieht, in dem James Last seinen achtzigsten Geburtstag feiert? Ich bin gerührt. Schnief.

Unser Drummer (Thomas hat mir verboten, "Schlagzeuger" zu sagen) Olli B. hat bei Cruisin' übrigens um sein Leben getrommelt und mächtig draufgehauen. Er wird ja demnächst ein neues Drumset (heißt das so? "Schlagzeug" darf ich dann ja wohl auch nicht sagen) kaufen, und muss insofern auf platzende Felle und zerbeulte Becken keine Rücksicht mehr nehmen. Zwischendurch ist er sogar aufgestanden und hat uns etwas vorgetanzt.

Sie merken es: Diese Probe war etwas Besonderes. Der Drummer zum Scherzen aufgelegt, der Bandleader extrem entspannt -- was war da los? Bei Street Life schaukelte sich das Ganze abermals hoch: Diese Nummer beginnt ja ganz langsam, wird dann aber nach einem kurzen Break so richtig groovy, fast schon discomäßig. Hier taten sich einige Musikerinnen und Musiker zusammen und skandierten "Heinz, aufstehen!" Sie wollten offenbar einen Bassisten sehen, der den Groove nicht nur spielte, sondern bis in die letzte Faser verkörperte. Nun, die Bereitschaft war da (er stand auf), aber Thomas S. fühlte sich doch genötigt, sich bei dieser Nummer vor ihn zu stellen und Anschauungsunterricht zu erteilen. Und was soll ich sagen: Wir wussten ja alle, dass Thomas eine extraheiße Luftgitarre spielt, doch wie er dieses Prinzip heute Abend auf den Bass übertrug, war neu und wirklich sehenswert. Man darf also wirklich gespannt sein, was morgen im Kulturhaus in Mannheim-Käfertal los sein wird.

Die Nachbesprechung fand heute an einem ungewohntem Ort statt: Alle unsere Stammlokale fanden in der Abstimmungsphase keine Mehrheit, und so ließen wir uns im Walldorfer Erbprinz nieder. Hier wurden wir gleich mehrfach positiv überrascht.

Zunächst einmal waren die Speisen von sehr guter Qualität. Ich kann dies nur auf Grund des optischen und olfaktorischen Eindrucks und anhand der Äußerungen meiner Mitmusikerinnen und -musiker beurteilen, denn nachdem ich heute Mittag in der Kantine fürchterlich abgestürzt war (Currywurst mit Pommes und Mayo, dazu Extra-Pommes mit Extra-Mayo), beschränkte ich mich auf ein Getränk. Trotzdem: alle Achtung, das war nicht übel. Gegen Ende tranken wir dann noch einen Espresso, der wirklich fantastisch schmeckte. Der Kellner schließlich war nicht nur unterhaltsam, sondern auch äußerst tolerant und leidensfähig. Der Akzent, den er aus seiner bayerischen Heimat mitgebracht hatte, veranlasste Thomas nämlich zu der Frage, aus welcher Gegend in Österreich er denn stamme, und an dieser Stelle hätte er natürlich alle Berechtigung gehabt, eine Schießerei anzufangen. Hat er aber nicht, sondern das Geschäft mit Humor und Stil zu Ende gebracht. Respekt! Da werden wir uns sicher mal wieder sehen lassen.

Nach der Aufnahme ist vor der Aufnahme: Probe am 1. April 2009

Heute war der Tag X. Die Stunde Null. Eine Zäsur im Leben und Wirken der SAP BIG BAND. -- Häh? Was soll das Gefasel? Wovon spricht der Achenbach da?

Nun, heute war die erste Probe nach der CD-Aufnahme. Und wenn Sie dieses Blog regelmäßig lesen, wissen Sie, das alles, was wir in den letzten Monaten gedacht, gespielt, geprobt, geschrieben und geplant haben, immer "vor der CD-Aufnahme" und auf diese bezogen war. Diese Aufnahme ist nun (seit dem vergangenen Wochenenende) zu einem großen Teil im Kasten. Die Ausnahme bilden Percussion und einige Soli, die am kommenden Wochenende noch eingespielt und dann -- Achtung Fachbegriff -- overgedubbed werden. Oder heißt es geoverdubbed? Ich weiß: Sie werden der Aufnahme per Overdub hinzugefügt. Wozu hat man schließlich Germanistik studiert!

Jetzt beginnt also die Zeit des Wartens. Der Band liegen bereits MP3-Dateien vor, die eine Rohfassung der Aufnahme enthalten. Diese sind jedoch vertraulich zu behandeln, und selbst gegen hohe Geldbeträge nicht erhältlich. Es wird aber vielleicht gar nicht so lange dauern, bis die fertig gemischte Aufnahme in den Plattenläden und Downloadportalen erhältlich ist. Meinem Aufruf vom 18. März, Ideen für den Titel des neuen Albums einzureichen, ist übrigens niemand gefolgt. Jetzt ist es schon fast zu spät, denn wenn nicht noch ein absoluter Weltklassevorschlag eingereicht wird, werden wir den heute Abend gefassten Plan umsetzen, demzufolge die CD, wie sich das für ein Latin-Album gehört, Remo Nel Bosu heißen wird. Moment, nein, da stimmt was nicht. Irgendwie sind uns die Buchstaben durcheinandergeraten. Das kommt davon, wenn man die Konzeptdiskussionen entweder zu nachtschlafender Zeit per E-Mail oder in einem Lokal führt, in dem es so laut ist, dass man nur die Hälfte verstehen kann. An der Reihenfolge der Buchstaben müssen wir also noch arbeiten. Aber ansonsten wird dies der Titel der neuen Scheibe, davon bin ich überzeugt.

Bevor wir kurz auf die heutige Probe zu sprechen kommen, die vor dem Großereignis der CD-Aufnahme natürlich ein wenig verblassen muss, möchte ich Ihnen einen blitzlichtartigen Rückblick auf die CD-Aufnahme bieten -- wie immer äußerst subjektiv und aus meinem eigenen Erleben heraus:
  • Tag 1 (Samstag): Eine äußerst disziplinierte Band läuft auf, der man anmerkt, dass es nicht die erste Aufnahme ist. Gelegentliche Ausnahmen wie die folgende bestätigen nur die Regel: Das Band läuft. Unser CMO Thomas S. zählt ein Stück ein: "One, two, one two three" -- es wäre mit "four" weitergegangen, doch bei "three" entleert ein Musiker ganz spontan sein Instrument, in welchem sich Kondenswasser angesammelt hat (das mit der Spucke ist ein Gerücht), in dem er es kräftig in Richtung Mikro durchpustet. RHCHRHCHRHHRHRHRHCHCHCH. Die Band beginnt zwar noch zu spielen, indem sie sich das "four" einfach denkt, doch nach den ersten Takten winkt der CMO ab. Seine Schultern zucken. Er ringt um Fassung! Weint er? Nein, es ist ein Lachkrampf. In Windeseile steckt er den Rest der Band an. Alles grölt. Ich mache mir schon Sorgen, ob man den Haufen wieder unter Kontrolle bekommen wird, aber da ich selber wiehere wie ein Pferd, ist mir das eigentlich dann doch egal. Irgendwann aber wieder entspannte Stille, und die Aufnahme geht weiter.
  • Der Abend des ersten Aufnahmetages: Nach etlichen, über den Tag hinweg verteilten Kommentaren ("Hendrik, dein Haar liegt heute aber gar nicht") fühle ich, dass es an der Zeit ist, die nächste Phase im Projekt Jogi-Löw-Übergangsfrisur einzuleiten. Im geschützten Raum des häuslichen Badezimmers fällt ein Teil der Haarpracht, um mit einem modischen Stufenschnitt Raum zu schaffen für Neues. Am nächsten Tag fahre ich so zur Aufnahme. Ich bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis. Man bemerkt auch eine Veränderung an mir. Das Feedback fällt jedoch unterschiedlich aus: Von "das hat sie aber gut gemacht" bis hin zu "das sieht aber net gut aus". Doch letztendlich, meine Damen und Herren, Sie wissen es, zählt nur die Meinung von Thomas S. Und dieser sagt: "Du siehst aus wie ein Mönch", und nennt mich für den Rest des Tages "Bruder Hendrik". Abends sagt er: "Hendrik, wir müssen da unbedingt was machen." Das ist allerdings noch kurz bevor ich meine Plastikhose und die Nylonweste aus dem Rucksack ziehe, um mich für die Heimfahrt auf der Vespa bei unter fünf Grad zu wappnen. Das gibt ihm den Rest. "Vespa fährt man in einer normalen Jeans! Und zieh diese Weste aus!" (Er selbst tritt kurze Zeit später die Heimfahrt im beheizten Porsche an, und tauschen will er nicht.)
  • Zweiter Aufnahmetag, etwa 16.00 Uhr: Die Aufnahmen mit der Gesamtband sind im Kasten, und einige Soli werden eingespielt. Ich darf auch eins spielen, und zwar bei El Centro. Kurz vorher habe ich unseren CMO noch um Rat gefragt, und er hat mir auch bereitwillig Tipps gegeben, obwohl er bei meinen Fragen ("Welche Töne passen da? Ist es OK, wenn ich nicht so hoch spiele? Wieviele Kreuze hat C-Dur?") manchmal am Sinn des Ganzen zweifeln muss. Nun stehe ich ganz alleine auf der weitläufigen Bühne des SAP-Audimax', mit zwei riesigen Kopfhörermuscheln auf den Ohren. Im Ohr die Stimme von Jakob H., unserem Toningenieur, der mit seiner ganzen Technik vor der Tür des Saales Stellung bezogen hat. "Es geht dann gleich los, OK?" Ich mache mich bereit, und die letzten Takte vor der Soloform erklingen. Dann geht es los. 32 Takte! Viel zu lang für mich. Ich spiele um mein Leben, und es sind schon passende Töne dabei, aber auch viel Grütze. Macht ja nichts, Overdubbing heißt ja, dass man es (technisch gesehen) beliebig oft versuchen kann. Praktisch wird die Zahl der Versuche allerdings durch die Zeit und Geduld von Toningenieur und Bandleader eingeschränkt. Außerdem steigert jeder weitere, nur teilweise gelungene Versuch meine Verzweiflung. Gefühlte 10 Runden später höre ich Jakobs Stimme in meinem Ohr: "Warte kurz, ich biete dir mal was an." Und wirklich, einige Minuten später höre ich mich selbst im Kopfhörer. Gar nicht übel! Kurz darauf betritt Thomas S. den Saal, und es findet der folgende Dialog statt:
    Thomas: "Das hast du alles gespielt! Nur nicht am Stück. Hehe."
    Hendrik: "Ist das nicht unredlich, ein Solo so zusammenzuschneiden?"
    Thomas: "Du würdest dich wundern, wer das alles macht."
    Hendrik: "Na dann ist gut."

Vor dem Hintergrund all dieser Erlebnisse muss ich die Warnung, die ich im letzten Probenbericht ausgesprochen habe, mit aller Entschiedenheit zurücknehmen. Kaufen Sie diese CD! Kommen wir aber dann doch noch kurz zur heutigen Probe. Nach der Aufnahme, so zeigte sich, ist vor der Aufnahme, denn Thomas widmete den Abend den Solisten, die am kommenden Samstag ihre Soli einspielen dürfen. Diese im einzelnen durchzugehen, würde den Rahmen dieses Berichts sprengen, und es wird auch viel unterhaltsamer sein, wenn Sie die Soli anhand der CD durchgehen -- ich verspreche Ihnen, dass viele tolle Sachen dabei sein werden.

Erwähnenswert ist der Beitrag von Jürgen H., der bei Why Not ein sehr passables Solo spielte. Nach einige Durchgängen gestand er allerdings, dass es sich teilweise nicht um Improvisation, sondern um ein vornotiertes Solo handelte, das -- wie könnte es bei SAP auch anders sein -- mit der Unterstützung einer cleveren Software entstanden war. Also ich muss sagen, mir gefiel das sehr gut, und es kommt ja auch immer darauf an, wie man so eine Vorlage interpretiert. Unser CMO Thomas S. allerdings bestand heute Abend auf einem improvisierten, gleichsam der Genialität eines heißen Moments entsprungenen Solo, und dies wird er auch am Samstag tun. Ich muss ihn also im entscheidenden Moment ablenken, damit er nicht auf die Idee kommt, Jürgen nach Spickzetteln abzusuchen.

Unvergleichlich ist auch die Art und Weise, wie unser CMO heute Abend durch die Reihen ging, und den einzelnen Solisten Tipps für ihre Improvisationen gab. Thomas ist ja für seine plastischen Formulierungen bekannt, und wenn ihm auch jede Grobheit wesensfremd ist, so liegt es doch im Bereich des Denkbaren, dass er darauf hinweist, wenn jemand einen falschen Ton spielt. Heute Abend, als es darauf ankam, wusste er seine Kritik aber so zu verpacken, dass sie nicht nur korrigierend, sondern auch motivierend wirkte. Ein Beispiel gefälllig? An einer Stelle sagte er anlässlich eines Trompetensolos zum ausführenden Musiker, während er erklärenderweise einige Stellen auf dem Notenblatt hervorhob: "Hier beharrst du auf einem 'h', was schwierig ist. Und hier beharrst du auch auf einem 'h', was genauso schwierig ist." Merken Sie was? Natürlich läuft es letztendlich darauf hinaus, dass im Solo an mehreren Stellen ein 'h' vorkam, obwohl die jeweiligen Akkorde dies nicht vorsehen, es sich letztendlich also um falsche Töne handelte. Aber indem Thomas diese verbal als zu meisternde Schwierigkeit präsentiert, motiviert er den Musiker, es doch zur Abwechslung einmal mit einem 'einfacheren' (= richtigen) Ton zu probieren, und schon stimmt die ganze Sache. Es wäre ja eher unangemessen, in diesem Blog plötzlich ernsthafte Töne anzuschlagen, aber ich spreche Thomas für die Art und Weise, wie er als Profimusiker uns Hobbysolisten unter die Arme greift und uns den rechten Weg weist -- egal wie gut oder schlecht wird sind, auch wenn wir uns nur vier Töne am Stück merken können -- ein großes Lob aus.

Die Probe endete recht früh, so gegen 21.00 Uhr, als alle Solisten glücklich waren, und wir konnten mit der Nachbesprechung beginnen, die uns diesmal wieder ins Walldorfer La Tortuga führte. Ich weiß nicht, was das Huhn zu Lebzeiten geraucht hat, aber die Chicken Wings, die ich mir dort zu Gemüte führte, waren unglaublich lecker. Ich konnte mich kaum auf die Diskussion konzentrieren, die sich um das Thema "CD-Cover" drehte. Der Inhalt des Gesprächs fällt natürlich unter die höchste Bigband-Geheimhaltungsstufe. Ich werde aber in den nächsten Wochen an dieser Stelle weitere Details enthüllen. Und irgendwann werden Sie die neue CD dann in den Händen halten -- im Idealfall natürlich, während Sie einen unserer nächsten Auftritte besuchen. In diesem Sinne: bis bald!

Von Walldorf nach Thailand II

Die Thailand-Story geht weiter! Wir berichteten bereits darüber, dass die SAP BIG BAND auf einem Sampler mit Jazz-Standards vertreten ist, der bei einem thailändischen Label erschienen ist. Bei einem weiteren Album haben wir es sogar auf das Cover geschafft:



Wie soll das nur enden? Ein Auftritt in Fernost scheint die logische Konsequenz zu sein ...

Von Walldorf nach Thailand

Die Band ist zwar nicht ganz ohne internationale Erfahrung, aber der größte Teil der Auftritte spielt sich doch in Deutschland ab. Auch unsere CDs haben wir in Deutschland aufgenommen und produziert. Nun aber scheint sich tatsächlich der internationale Durchbruch anzubahnen!

Bis ins ferne Thailand hat unsere Musik es geschafft. Dort erschien kürzlich unter dem Motto European Jazz in HI-FI ein Sampler mit verschiedenen Standards (von Send In The Clowns über Over The Rainbow bis hin zu God Rest Ye, Merry Gentlemen ...)

Die SAP BIG BAND hat ein Stück beigesteuert, das schon bei diversen Auftritten für Begeisterung im Publikum gesorgt hat und für die CD the (c)art of groove (2004)
aufgenommen wurde: Oye Como Va.